Die Hühnerstallklappenaufmachmaschine!

Eine geniale Konstruktion!

Eine geniale Konstruktion!

Unsere Hühnerbande ist nun fast ein Jahr alt. Sie sind zum festen Bestandteil der Farm geworden, brechen logischerweise täglich aus, wie es sich für richtige Hühner gehört und machen das Gelände unsicher. Wenigstens konnten wir uns mit den gefiederten Zweibeinern soweit einigen, dass sie den Gemüsegarten weitgehend in Ruhe lassen und sich auf den hinteren Teil des Geländes beschränken – meistens.

Da sich bei den Hühnern alles nach dem Sonnenlicht richtet, fordern die Strolche  natürlich, dass die Stalltür gefälligst mit der aufgehenden Sonne ebenfalls aufzugehen hat. Momentan ist das um 6 Uhr morgens. Im Winter konnten wir uns mit ca. 8 Uhr noch ganz gut abfinden,
doch je näher der Sommer rückt, desto zeitiger muss auch einer von uns raus.

Der Antrieb: ein alter Wecker.

Der Antrieb: ein alter Wecker.

Das kann manchmal in ganz arge Quläerei ausarten, vor allem wenn am Abend vorher Besuch da war und es etwas länger ging.

Da hatte es Ildis Opa Rolf früher noch einfacher, denn er konnte im Morgenmantel schnell zum Stall schlurfen, die Türe öffnen und sich dann noch einmal gemütlich ins Bettchen kuscheln. Würden wir ja auch gern, wäre die Farm nicht 2 Kilometer von unserem Bett entfernt.

Natürlich könnten wir die Tiere einfach zwingen länger im Stall zu bleiben, doch es hat eindeutige Nachteile, wenn die Gackerbande nicht zeitig ihren Stall verlassen darf.

Zum Einen hängt die Eierproduktion direkt mit dem Tageslicht zusammen und zum Anderen fällt Hühnern viel Blödsinn ein, wenn ihnen auf engem Raum langweilig wird.

Das Drehkreuz

Das Drehkreuz

Die liebste Beschäftigung ist dann Federpicken bei den Artgenossen, was auf Dauer zu nackten Hühnerhintern führt.

So überlegten wir, was man tun könnte, um diesen Zustand zu verändern. Doch die Lösungen waren entweder für unser begrenztes technisches Verständnis nicht umsetzbar, brauchten Strom oder waren schlichtweg zu teuer.

Alles sah danach aus entweder viel zu viel Geld auszugeben oder eben weiterhin sehr früh aufzustehen. Bis der Basti kam…

Gegengewicht zur Hühnerklappe: Steine

Gegengewicht zur Hühnerklappe: Steine

Und der Basti hatte eine geniale Idee die einen alten Wecker und Steine beinhaltete. So machte er sich ans Werk und baute aus alten Materialien etwas Neues.

Der besondere Anspruch dabei war ohne Strom auszukommen, also eine rein mechanische Apparatur.

Der alte Wecker dient als Antrieb und betreibt eine Zwirnrolle, die einen Faden aufwickelt an dem eine Sperre an einem Rad befestigt ist. Klingelt nun der Wecker, dann öffnet sich die Sperre. Das Rad dreht sich, da es mit einem kleinen Gewicht verbunden ist und bewegt eine Gabel, welche Steine als Gegengewicht zur Hühnerstalltür arretierten.

Die Steine bewegen sich folglich nach unten und die Hühnertür nach oben.

Es ist gar nicht so einfach den Mechanismus zu erklären und vielleicht schaut ihr es euch einfach an!
Armin hat bei Youtube ein kleines Filmchen eingestellt, auf dem ihr die Funktion beobachten könnt. Es ist war etwas verwackelt aber trotzdem allles gut zu erkennen.

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3 responses to this post.

  1. Posted by Jens on 29. März 2013 at 09:11

    Respekt!

    Antwort

  2. Posted by Uli on 29. August 2013 at 10:40

    Teufelszeug! Ich würd das je echt gerne nachbauen, hab aber den Weckermechanismus noch nich gecheck… mal nachdenken….

    Antwort

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