Die große Überraschung

Unsere CityFarm-Gemeinschaft wächst, gedeiht und liefert uns immer wieder neue Überraschungen.

Letzte Vorbereitungen für den großen Tag. 02/2016

Letzte Vorbereitungen für den großen Tag.
02/2016

Zusammen mit den alten und neuen Engagierten kommt Motivation, Inspiration, Energie und Wissen. Das neuste Mitglied unserer illustren Runde heißt Rahmet und er hatte noch etwas anderes im Gepäck.

Doch wir wollen die Geschichte von vorn beginnen.

Vor zwei oder drei Monaten stand plötzlich jemand vor dem Tor, der dringend einen Platz für seine Tauben suchte und gern ein „Stück CityFarm“ pachten wollte. Da konnte sich Ildi ein Grinsen nicht verkneifen und erklärte dem Besucher wie das hier auf der Farm so läuft: Gemeinschaftshof mit 2-20 Leuten, Arbeitsteilung, alles ehrenamtlich, Eier- und Ernteteilung, Pacht aus Spenden. Ja, es ist vielleicht etwas ungewöhnlich was und vor allem wie wir die Farm am Laufen halten aber es hat sich bewährt.

Aus den Tauben wurden schließlich auch seine Schafe und Ziegen, was ganz besonders Ildis Herz erfreute, war sie doch mit Schafen aufgewachsen.

Willkommen in der neuen Heimat! 02/2016

Willkommen in der neuen Heimat!
02/2016

Weniger Wochen später standen Stall und Zaun, sodass der Umzug vonstatten gehen konnte. Aufgeregt warteten die CityFarmer auf die Tiere, jede Stunde zog sich unendlich in die Länge und nur die Arbeit lenkte uns ab.
An dieser Stelle noch ein Dankeschön an alle Schraubenspender, ganz besonders an
Bambus Augsburg!

Schließlich fuhr endlich das Gespann vor, die Tür wurde geöffnet und ein Schwall Skuddn-Schafe und zwei Ziegen ergossen sich mähend auf die Wiese. Eine kleine zusätzliche Überraschung wartete aber noch auf dem Beifahrersitz im Wagen. Wenige Stunden vor der Abfahrt in die neue Heimat, wurde ein wunderschönes Böckchen geboren und da es im Hänger zu eng war, durfte es gleich ein großes Abenteuer bestreiten. Ildi bekam das kleine flauschige Lämmchen in den Arm gelegt und konnte sich das Pipi in den Augen kaum verkneifen, so überwältigend war der Moment seine Kindheit in den Armen zu halten.

So sieht eine glückliche Ildi aus. 02/2016

So sieht eine glückliche Ildi aus.
02/2016

Als dann der Kleine auch noch brav zu seiner Mama lief und diese ihn ohne Probleme säugen ließ, war der Umzug perfekt geglückt. Es kommt ab und zu vor, dass Mutterschafe ihr Lamm in den ersten Tagen verstoßen. Dies führt zu denn bekannten Flaschenlämmchen, die vom Menschen per Hand aufgezogen werden.

Mittlerweile, zwei Wochen später, hat sich die Herde gut eingelebt und Vertrauen zu uns gefasst. Jeden Tag werden wir von einem Mähkonzert begrüßt und bei Betreten des Geheges neugierig umringt, schließlich könnten wir ja etwas Fressbares dabei haben.

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der kleine Mann ist jetzt schon 2 Wochen alt. 02/2016

Der kleine Mann ist jetzt schon 2 Wochen alt.
02/2016

Die Schafrasse der Skudden ist äußerst robust und genügsam. Sie zählt zu den ältesten Hausschafrassen und steht auf der roten Liste der bedrohten Nutztiere. Schon die Wikinger sollen Skudden gehalten und gezüchtet haben. Umso mehr freut es uns eine weitere bedrohte Tierrasse auf der CityFarm beheimaten zu dürfen.

Hastu Fressen? Wenn nicht, dann hol welches! 02/2016

Hastu Fressen? Wenn nicht, dann hol welches!
02/2016

Die beiden Ziegen gehören der Rasse Afrikanischer Zwergziegen an. Sie haben eine Widerristhöhe von ca. 50 cm und können farblich sehr bunt ausfallen. Ursprünglich stammt diese Rasse aus Asien, von wo aus sie nach Afrika gelangte und dort in größeren Herden wegen ihres Fleisches gehalten wird.
Unsere weibliche Ziege ist in guter Hoffnung und erwartet in den nächsten Tage ihre Jungen. Höchstwahrscheinlich werden es sogar Zwillinge.

Besondere Freude bereiten die Paarhufer unseren Hündchen Kira alias Fluffel. Vielleicht erinnert ihr euch an das schwarze Fellknäuel, welches den Schafen verdächtig ähnlich sieht.

Kira gehört der Rasse Puli an und ist damit ein ungarischer Hirtenhund. Sie entdeckte ihre Gene dementsprechend schnell wieder und liebt es in der Nähe der Herde zu liegen, diese zu beobachten und gegebenenfalls lautstark zu beschützen. Von den Schafen und Ziegen ist sie schon akzeptiert, nur beim Mutterschaf scheint noch etwas Klärungsbedarf zu bestehen.

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Määäh? 02/2016

Määäh?
02/2016

Mehr Fotos? Dann auf Galerie klicken.

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