Archive for the ‘Allgemeines’ Category

Urban Gardening mal anders – Crowdfunding gestartet

Liebe CityFarm-Freunde,

CityFarm goes paper!

es ist soweit! Wie angekündigt konnten wir noch vor Weihnachten das Crowdfunding für unser erstes Buch beginnen.

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Über die Plattform 100fans.de könnt ihr für nur 11,49 Euro den Druck des ersten Cityfarm-Büchleins unterstützen! Sobald 100 Fans zusammen gekommen sind, startet der Druck und ihr bekommt Euer Exemplar zugeschickt!

Nun haben wir bis zum 13. Januar 2017 Zeit 100 Fans zu gewinnen. Auf der Crowdfundingseite 100fans.de findet Ihr eine kleine Leseprobe.
Leider konnten wir dort keine Fotos hochladen, das Buch selbst wird aber reich an Fotos sein. Es wird ein humorvoller Erfahrungsbericht unseres CityFarmers Benni, gespickt mit schönen Fotos von Ildi. Kleine und große Geschichten auf übersichtlichen 129 Seiten.

Das wäre auch ein gutes Weihnachtsgeschenk für alle Lastminute-Nikoläuse! Verschenkt die Option auf ein Buch und unterstützt damit unser Projekt, denn von jedem verkauften Buch fließt 1,50 Euro direkt in die Pacht 2018 für den Erhalt unseres Geländes!

https://100fans.de/projekt/urban-gardening-mal-anders-146/

CityFarm goes on Paper!

Liebe CityFarm-Freunde,

sicherlich suchen einige von Euch noch händeringend nach Weihnachtsgeschenken. Wir haben, natürlich rein zufällig, ein paar grandiose Tipps für euch, mit denen ihr zudem noch etwas Gutes vollbringt. UUUUUnd, die CityFarm hat mit allem nah oder sehr nah etwas zu tun!

Unser erster Tipp:

Unser CityFarm-Benni hat einen Fantasy-Epos verfasst, welcher im Oktober im Handel erschienen ist. Keine zwei Monate später (heute) sind die Bücher im Verlag ausverkauft und es muss nachgedruckt werden! Also kann das Buch nur gut sein!

Das ist es tatsächlich, ein wahrhaft fesselnder Roman über die Verpflichtungen des Lebens, die Liebe und die Welt der Magie im historischen Grubschagu (na wer erkennt das Annagramm?). Und jaaaa, es gibt auch Drachen!

Hier könnt Ihr einen Blich ins Buch werfen – aber Achtung: Spoileralarm!

Benni verfasste alles per Handschrift!

Benni verfasste alles per Handschrift!

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  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: 100 Fans; Auflage: 1 (10. Oktober 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 395705012X
  • ISBN-13: 978-3957050120

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Liebe Augsburger, bitte unterstützt lokale Bücherläden wie Fuggerbuchhandlung, Pustet, Thalia, ect. und bestellt Wayan nicht im Internet. Kostenpunkt: 23,49 Euro.

 

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Benni und sein Wayan

Benni und sein Wayan

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Unser zweiter Tipp:

Natürlich auch wieder ein Buchtipp und diesmal ist die CityFarm Augsburg mit dabei!

Hier haben wir den Klappentext für Euch kopiert:

In Augsburg ist nix los? Von wegen!
50 soziale, kulturelle und andere Initiativen beweisen das Gegenteil und präsentieren das etwas andere Kochbuch. Neben neuesten Variationen zu kulinarischen Klassikern und feinsten exotischen Rezepten bietet das Buch beeindruckende Gespräche mit den »Machern« dieser Initiativen. Was bewegt sie dort anzupacken, wo andere nur reden, und mit viel Herzblut ihre Projekte zu stemmen?
»Augsburg kocht« lädt Sie auf eine besondere Reise ein: Lassen Sie sich anstecken von den Einzelkämpfern, Gruppen und Sozialunternehmen, die für ihre Ideen und ihre Stadt brennen, aber niemals das Essen anbrennen lassen. Eine Expedition für Feinschmecker, die Lust macht auf gemeinsames Kochen, Essen und Pläneschmieden.“

Augsburg kocht

Augsburg kocht

Unser Rezept ist ein leckerer Kaninchen-Kesselgulasch!

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  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Wißner-Verlag; Auflage: 1 (29. November 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3957860962
  • ISBN-13: 978-3957860965

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Am besten bezieht Ihr das Buch direkt beim Herausgeber, dem Contact in Augsburg e.V, Kostenpunkt: 18.90 Euro
Dort wurde extra ein kleines Verkaufsräumchen für das Buch eingerichtet. Mittlerweile ist es auch bei den Lokalhelden im Bismarckviertel beziehbar. Alle Nichtaugsburger müssen leider auf ihren lokalen Buchhändler zurückgreifen.

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Unser Dritter Tipp…

ist in Arbeit, denn die CityFarmer werden endlich ihr erstes Buch veröffentlichen. Es wird „Urban Gardening mal anders“ heißen und noch vor Weihnachten auf der Büchercrowdfunding-Seite 100Fans.de erscheinen und hoffentlich im Sommer frisch gedruckt in unseren und Euren Händen liegen. Über diese Seite hat Benni auch den Druck für Wayan ins Rollen gebracht.
Geschrieben ist es aus Bennis Sicht und beschreibt unsere äußerst turbulenten Anfänge. Begleitet von Ildis tollen Fotos führen wir Euch zurück zur alten kleinen CityFarm und erzählen humoristisch wie aus einer g‘spinnerten, „könnte funktionieren“- Idee (Zitat Flo) und einer handvoll Studenten ein Minibauernhöfchen mit waschechten Stadtbauern wurde.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr uns unterstützt und das Buch über Crowdfunding in den Druck bringt! Sobald es eingestellt ist, werden wir Euch an dieser Stelle und auf Facebook informieren.

Die CityFarm bald auf 100fans.de!

Die CityFarm bald auf 100fans.de!

 

 

Von neuen Akteuren, meckerndem Abschied und Winterruhe

Borretsch (Borago officinalis) im Eiskleid.

Borretsch (Borago officinalis) im Eiskleid.

Die Farm erstrahlte in den letzten Tagen oft in wunderschönem Frostgeglitzer, als hätte ein Künstler seiner kalten Inspiration freien Lauf gelassen. Zudem zerstreute die zentimeterdicken Eisschicht auf der Entenwanne die letzten Zweifen, dass der Winter noch auf sich warten ließe. Damit neigt sich wieder ein Jahr zu Ende und die CityFarmer genießen die Winterruhe. Das zeitige Dunkeln der Tage bringt uns einen frühen Feierabend, sodass nun die Zeit der Handarbeit und des Saatgutsortierens anbricht.

Doch bevor wir uns aufs gemütliche Sofa zurückziehen, wollen wir euch von den Erlebnissen des Herbstes berichten.

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Mio

Schon Ende des Sommers durfte ein neuer Bewohner auf der Farm einziehen. Nicht nur weil er süß und knuddelig ist, auch weil er einen wichtigen Job zu erfüllen hat. Aber beginnen wir von vorn.
Auf dem benachbarten Krümelhof gab es einen Wurf menschenscheuer Katzen, echte Bauernhofkatzen mit übergroßem Drang zur Freiheit und wenig zweibeinerbezogen. Trotzdem setzte sich eine treue CityFarmerin dafür ein, dass der frechste und scheuste Geselle des Wurfes auf die Farm ziehen sollte. Doch so einfach war das nicht, denn was nützt uns eine Katze, die keine Menschen mag? Also musste der Kleine „eingestreichelt“ und ihm gezeigt werden, wie nützlich die Dosenöffner doch waren!
Daher zog er zuerst in die Wohnung des und lernte dort seine heutige Hingabe an menschliche Hände kennen.
Bald war es dann soweit. Mio, diesen Namen erhielt er in Memorium an ein Kaninchen, durfte sein neues Reich auf der Farm entdecken. Der schwarze Frechdachs lebte sich sehr schnell ein und begann bald mit Eifer seinem Job nachzugehen und Mäuse zu fangen. Von der Kastration und Impfungen war er zwar weniger begeistert aber das ist nun mal unerlässlich.

Mio unser kleiner Wildfang.

Mio unser kleiner Wildfang. Foto: René

Heute wird fast jeder (er mag natürlich nicht jeden gleich gern!) mit erhobenem Schwanz auf der Farm begrüßt und aufdringlich zum Kuscheln gezwungen. Kinder dagegen müssen oft als Spielanimator herhalten. Als Dank liegen dann regelmäßig mehr oder weniger komplette Mäuse unterm Tisch. Dies bringt manchmal skurrile Situationen mit sich, wie auf dem Kindergeburtstag letzte Woche, als die Mutter fragte: „Ihr wisst schon, dass da eine halbe Maus unterm Tisch liegt?“
Ähm, ja, nee, die haben wir wohl bei der Vorbereitung übersehen oder Mio hat sie vorhin erst gebracht, als Geschenk quasi.

Fauler Kater? Mitnichten!

Fauler Kater? Mitnichten!

Der Kleine hat eben seinen eigenen Kopf, schließlich ist die Farm sein Reich und er der wahre Herrscher über alle und alles. Damit Majestät sich bei Kälte gut verkriechen kann, wurden ihm zu Ehren Katzenklappen in diverse Türen eingesetzt. Doch auch bei der Nutzung derer hält sich seine Begeisterung in Grenzen: wie jetzt, ich soll meine Tür selbst aufmachen?

Wie es sich mit Fluffgepuff und Mio verhält? Nun ja, Freunde sich sie noch nicht. Manchmal wartet Mio hinter einer Ecke, um ihr seine Krallen auf die Nase zu setzen. Dann wiederum revanchiert Fluffel sich und jagt ihn eine Runde über die Wiese. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

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Erntedank

Am 08. Oktober feierten wir mit unseren Besuchern Erntedank. Obwohl das Wetter sich wie immer weniger einladend gestaltete, kamen doch einige Gäste, um sich am Feuer zu wärmen und die Farm zu erkunden. Besonders die Kleinen waren zahlreich vertreten. So gingen auch alle Kürbisse, kreativ geschnitzt in kleine, stolze Hände über. Es war ein schönes Fest und auch das gemeinsame Buffet wie immer ein Gaumenschmauß!

Kürbis schnitzen auf dem Erntedankfest

Kürbis schnitzen auf dem Erntedankfest

Da der Wettergott uns aber in den letzten Jahren selten hold war, überlegen wir nun im kommenden Jahr das Erntedank gegen eine andere Festlichkeit im Sommer zu tauschen. Aktuell sind wir noch in der Planungsphase für 2017. Wir werden euch unsere Entscheidung und alle Termine der kommenden Saison rechtzeitig mitteilen.

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Neue Kooperation

Angehende Lehrer der grund- und Mittelschule besuchten die CityFarm und lernten Allerlei über Pflanzen und Tiere

Angehende Lehrer der grund- und Mittelschule besuchten die CityFarm und lernten Allerlei über Pflanzen und Tiere

Über eine Kooperation mit der Didaktik der Biologie an der Universität Augsburg konnten wir über mehrere Exkursionen unser Projekt zahlreichen angehenden Lehrkräften der Grund- und Mittelschule vorstellen. Sie lernten die Farm als außerschulischen Lern- und Erlebnisort für Kinder und Jugendliche kennen. Dadurch werden sie zu Multiplikatoren unserer Schwerpunkte und gewinnen einen Blick über den Tellerrand der Schulen und Universität. Wir wollen für das Thema der Natur- und Umweltbildung sensibilisieren und zeigen, dass dazu auch der richtige Umgang mit Tiere und Pflanzen gehört.

Zudem besuchten uns Teilnehmer der Bundesfachschaftstagung des Studienganges der Geographie und erlebten einen spannenden Nachmittag mit Führung, kleinem Arbeitseinsatz und Lagerfeuer mit Stockbrot. Uns hat es viel Spaß bereitet den Studierenden die Farm vorstellen zu können und hoffen vielleicht den ein oder anderen inspirieren zu können, selbst etwas auf die Beine zu stellen.

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Meckernder Umzug

Anfang November durfte dann eine unserer Zwergziegendamen in ein neues zu Hause umziehen. Fühlten sich bei Einzug der Herde erst zwei Individuen dieser Ziegenrasse bei uns wohl, zog im Sommer eine Schar derer dazu. Die Aufnahme der Tiere geschah allerdings nicht ganz freiwillig, eher notgedrungen. Unser Schaf- und Taubenmeister Rachmed rettete die kleine Herde Westafrikanischer Zwergziegen aus schlimmer Haltung. Die armen Tiere waren Jahre auf 10qm in einer Gitterbox eingesperrt, mit Böcken und unkontrollierter Vermehrung, was zwangsläufig zu massiven Inzuchtproblemen führte.

Auch unsere Tiere müssen arbeiten!

Auch unsere Tiere müssen arbeiten!

Als die Tiere einzogen, standen sie fast 2 Wochen unbeweglich auf der Stelle und guckten nur blöd aus der Wäsche (Lärm machten sie allerdings für die dreifache Anzahl Ihresgleichen). Irgendwie auch verständlich (erinnern wir uns an die Nackthuhnbande), denn noch nie hatten sie Sonnenlicht oder eine Wiese gesehen!!! Nach ca. 10 Tagen wagten sich die ganz Mutigen das Gehege zu erkunden und bald darauf ließ sich endlich bei allen das typische Ziegenverhalten erkennen.
Was das bedeutet? Es heißt: zahlreiche Ausbruchsversuche, Kletterwahn, Abrissbirnenverhalten, Dreistigkeit bei der Erlangung von Futter, Zerstörungsfreude, …. Ja, Ziegen sind keine niedlichen Rasenmäher, sondern mobile Abrissbirnen mit der Vorstellung, dass alles Fressbare auf der anderen Seite des Zaunes viel besser schmeckt!

So peppelten die Tiere in den vergangenen Monaten mit zusätzlichem Kraftfutter auf, entwurmten sie und verpassten ihnen die gesetzlich vorgeschriebenen Ohrmarken. Doch regelmäßig trieben sie uns in den Wahnsinn! Vor allem in jener Zeit, als die Herde im Rahmen des Projektes „Weidestadt Augsburg“ des Landschaftspflegenverbandes Augsburg die angrenzenden Biotope beweiden und entbuschen durften.
Da wir für alle Spaziergänger sichtbar eine Notfallnummer am Zaun hatten, klingelte auch regelmäßig das Telefon mit Fragen wie: „Ist das Ihre Ziege dort auf den Bahngleisen?“ Verdammt ja, ist es, schon wieder! Also rauf aufs Rad/Moped, Ziege fangen, Zaun richten.

Schlimme als ein Sack Flöhe diese Bande! :-)

Schlimmer als einen Sack Flöhe zu Hüten, diese Bande!

Als logische Konsequenz vermittelten wir nach und nach die Zwergziegenbande. Diese Rasse war nicht geeignet für mobile Zäune, wir brauchen eine standorttreue Ziegenrasse wie die Burenziegen. Bevor diese jedoch einziehen, wollen wir bis auf unsere Kiki alle Zwergziegen vermitteln.
Heute sind noch ein Böckchen (ca. 1 Jahr als) und eine Mutterziege mit zwei Kleinen (Bock und Zicke) übrig. Wer ihnen ein neues, gutes zu Hause bieten möchte, darf sich gern bei uns melden!

Als nun im befreundeten Jugendhaus Lehmbau die alte Ziege Klara (Sie ruhe in Frieden) an Altersschwäche verstarb und Zensi, das jüngere Gegenstück zunehmend in Depressionen verfiel, gab es nur eine Lösung für uns. Kurzerhand packten wir die lautstark meckernde braune Mama samt ihrem kleinen Zicklein und siedelten sie in die neue Herde aus Schafen und der Ziege Zensi um.
An dieser Stelle geht der Dank an unsere Nachbarn den Krümelhof, deren Pferdehänger wir zum Transport nutzen durften. Die Schafherde dort wird angeführt von unserem Peterle, der schon im Sommer in den Lehmbau ziehen und seit dem seine eigene Mädlsherde beglücken darf.
Die beiden Ziegen lebten sich schnell ein und schlossen Freundschaft mit Zensi. Etwas misstrauisch beäugten die Schafe anfangs das meckernde Treiben, doch auch sie gewöhnten sich bald an den Herdenzuwachs.

Die kleine Dame samt ihrer Mutter zogen in das Jugendhaus Lehmbau um.

Die kleine Dame samt ihrer Mutter zogen in das Jugendhaus Lehmbau um.

Und nun ist es soweit, die CityFarm und ihre Farmer gehen in die Winterruhe. Rauf aufs Sofa, Füße hoch, einen leckeren Ingwertee und die ersten Plätzchen genießen. Aber ganz so faul sind wir trotzdem nicht, denn die Sortierung und Abpackung des Saatgutes von 2016 läuft auf vollen Touren, damit wir euch Anfang 2017 auf unserer Börse die alten und seltenen Gemüsesorten anbieten können.

Verleihung der Roten Klatschmohnblüten

Liebe Unterstützer und Freunde,

wir wollen euch heute etwas anderes als „nur“ die Farm präsentieren.
Wie ihr sicher wisst, ist unsere kleine Farm ein rein ehrenamtliches Projekt, dass sich über Spenden, Fördermittel und privates Geld der Farmer finanziert.
Deshalb verleihen wir heute Klatschmohnblüten an unsere tollen Unterstützer!

Um unseren Umzug im vergangenen Jahr zu stemmen, erhielten wir von der Stadt einen Teil des Preisgeldes aus dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis, der Augsburg 2013 von der Allianz Umweltstiftung verliehen wurde. Ohne dies, wäre der Umzug nicht machbar gewesen und die Farm gäbe es nicht mehr.
Generell möchten wir uns bei den verschiedenen Einrichtungen und Ämtern der
Stadt Augsburg über die gute Zusammenarbeit und Unterstützung bedanken!

Die erste Blüte geht an die Allianz Umweltstiftung und die Stadt Augsburg!

Die erste Blüte geht an die Allianz Umweltstiftung und die Stadt Augsburg!

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Ab und zu stehen auch jetzt, ein Jahr nach dem Umzug noch größere Anschaffungen an und auch die laufenden Kosten müssen gedeckt werden.
So sammeln wir über die Internetplattform betterplace.org Spenden, um aktuell zum Bespiel ein Lasten-EBike anschaffen zu können.
Unser altes Hängergespann ist mittlerweile so richtig kaputt und nur noch notdürftig reparierbar. Lange begleitete dieses Gespann  die Farm als Autoersatz. Wir haben damit fast 5 Jahre lang unzählige Kinder, Futter für unsere Tiere, Baumaterial, tausende Blumen, Gartengeräte und Bastelmaterialien und ein CityFarm-Hochzeitspaar kreuz und quer durch die Stadt transportiert. Doch nun ist seine Zeit gekommen und wir möchten euch bitten die Farm bei der Anschaffung eines neuen Transportmittels zu helfen.

HIER SPENDEN

Die zweite Mohnblüte geht an alle Spender auf Betterplace!

Die zweite Mohnblüte geht an alle Spender auf Betterplace!

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Doch ganz besonders freut und die Unterstützung eines kleinen und feinen Cafes in Landsberg, dem Lechcafé – Kleines Literaturcafé.

Das Literaturcafe in Landsberg

Das Literaturcafe in Landsberg

Mehrmals im Jahr veranstaltet die Kuchenkönigin Franziska Reményi einen Bücherflohmarkt und spendet des Erlös komplett an die CityFarm Augsburg.
Das finden wir natürlich absolut unterstützenswert!

Auch aktuell findet bis zum 25. Juni im Cafe eine Bücherbörse statt, um unseren hungrigen Gackerschnäbel Futter für die nächsten Monate zu sichern.
Also nix wie hin, die Büchersucht stillen und dabei noch was Gutes für die Farm tun!

Hier findet ihr das Lechcafé – Kleines Literaturcafé.

Die schönste Mohnblume erhält das Kleine Literaturcafe in Landsberg!

Die schönste Mohnblume erhält das Kleine Literaturcafe in Landsberg!

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Die Farm hat natürlich noch weitere Unterstützer und wir möchten allen für ihre Hilfe danken! Ohne Euch gäbe es die CityFarm Augsburg nicht.
Falls wir jemanden in der Aufzählung vergessen, dann bitten wir um Entschuldigung, war keine böse Absicht.

Contact in Augsburg e.V.
Krümelhof
Anstiftung & ertomis
Bambus Augsburg
Verschiedene Schulen und Jugendhäuser

Und natürlich die vielen privaten Menschen, die uns mit Material und Hilfe zur Seite stehen!

Dankesklatschmohn für euch alle!

Dankesklatschmohn für euch alle!

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Noch ein kleiner Hinweis:
Am 25. Juni von 14-18 Uhr steht die Gartentür für Besucher offen.

 

Ein guter Start in die Saison und eine erfolgreiche Lämmerzeit

Hallo liebe CityFarm-Freunde,

wie immer im Frühjahr und Frühsommer schwappt eine Welle der Arbeit über uns her. Nicht nur der Garten will bestellt und gepflegt werden, auch diverse Bauarbeiten müssen dringend vor Saisonstart erledigt werden. Nun kam mit unseren neuen vierbeinigen Mitbewohnern natürlich weitere Arbeit hinzu, sodass unsere Webseite eine Weile brach lag.

Aber nun wollen wir euch von Neuem und Neustem berichten.

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Blühender Sommer auf der CityFarm mit viel Klatschmohn .

Ein Blick aus dem Fenster bescheinigt, dass die Wetterkapriolen noch nicht vorbei sind. Die Nachrichten sind voll von Bildern die Überschwemmungen, Hagel- und Sturmschäden zeigen.

Auch momentan, während ich hier schreibe schüttet es wie aus Eimern und am Tag kommen schonmal über 20 Liter auf den Quadratmeter zusammen. Lech und Wertach haben Hochwasser, gestern dagegen noch Sonne satt, Hitze, Schwüle, Sommer!
Doch wir wollen uns nicht beschweren, denn so ist es uns lieber als wieder eine Dürre wie im letzten Jahr durchstehen zu müssen. Die schwersten Unwetter zogen aufgrund unserer glücklichen Lage fast immer vorbei und ergossen sich im südlichen Teil der Stadt (das war letztes Jahr der Dürreauslöser, denn jeder Gewitterguss zog an uns vorbei und wir konnten den Regen nur aus der Ferne bestaunen).

Vielleicht erinnert ihr euch auch an das Problem mit unserem schweren Lehmboden, der noch immer arbeitete, sich setzte und in dem sich bei Trockenheit tiefe Risse bildeten, während wir bei Regen im Schlamm ertranken.

Die neue Pergola.

Die neue Pergola gebaut vom Rene und Max.

Nun, mit zunehmender Pflanzenbedeckung (vorn eine Wiese und im Garten jede Menge Beikraut auf den Wegen, ebenso im Hühnergehege) hat sich das Problem recht gut eingependelt. Durch die Durchwurzelung des Bodens versickert das Regenwasser gut und wird durch die Beschattung auch länger im Boden gespeichert. Nun zieht uns der Schlamm nur noch an wenigen Ecken die Stiefel aus, wenn es wiedermal Unmengen regnet.

Bevor die Gartensaison richtig losging, musste aber dringend noch etwas gebaut werden, ein neues Gewächshaus. Die beiden älteren Modelle hielten der Windbelastung nur schlecht stand, waren zu klein und schlecht begehbar.
Im Zuge der Baumaßnahmen entstand vor dem Wohnwagen auch die herrliche Pergola, an der nun Hängesessel und -Matten zum Rumhängen einladen.
Das Material konnten wir dank einer Förderung der
Anstiftung & ertomis kaufen.
Am Gewächshaus fehlt im hinteren Teil zwar noch die passende Folie, doch es schützt schon jetzt zahlreiche Tomatensorten vor Regen und Braunfäule.

Der Garten ist nicht wieder zu erkennen im Vergleich zum letzten Jahr! Das Grün konnte sich dank reichlicher Wasserversorung explosionsartig entwickeln und wuchs uns an einigen Stellen schier über den Kopf. Das schönste Beikraut in diesem Jahr ist der Klatschmohn (Papaver rhoeas), der herrliche Farbtupfer überall auf der Farm säet und den Insekten eine Freude ist.

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Frisch geschlüpftes Hühnerküken.

Wir haben uns vorerst darauf verlegt die Gemüse- und Beerenbeete frei von unliebsamen Kräutern zu halten und allen anderen unerwünschten Wildwuchs erst nach und nach vor der Samenreife zu entfernen.
Besondere Freude am Dschungel im Garten haben die Laufenten, denn im feuchten Dickicht verstecken sich bevorzugt die glibbrigen Leckerbissen, die Schnecken. Mit den Gemüsefressern haben wir dank der Laufenten keinerlei Probleme mehr! Auch gehen die Laufenten nicht an das Gemüse, was am ausreichenden Platz liegt. Diese Unart entwickeln die Tiere meistens nur, wenn der Platz zu klein und damit zu wenig natürliches Futter verfügbar ist.

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Die zwei kleinen Mädchen das erste Mal auf der Weide.

Unser Entenpärchen war dieses Jahr der Meinung zu brüten und es schlüpften auch einige Küken. Doch leider hat der Herr Erpel zwei davon selbst auf dem Gewissen, sodass er ins Hühnergehege umziehen musste. Dort läuft er den ganzen Tag am Zaun entlang und schnattert mitleidserregend seiner Familie hinterher. Aber, selbst schuld und eine Weile muss er auch noch dort bleiben!

Ebenso traurig ist unser Kampf gegen die Natur, wenn es um die Jungtiere geht. Ein äußerst dreistes Krähenpaar hat sich in der Nähe eingenistet und einige Jungtiere (sowohl Hühner- als auch Entenküken) zum Frühstück verspeist oder ihren eigenen Jungen gefüttert.

Leider sind die derart schlau, dass unsere Versuche sie zu täuschen oder abzuhalten alle kläglich scheiterten. Die Hühnerküken leben seit dem in einem der alten Gewächshäuser, während die Entenkinder nun groß genug sind (und hoffentlich nicht die Aufmerksamkeit des Bussards auf sich ziehen) und dem Beuteschema entfallen.

Nebenan auf der Schafweide hat sich auch etwas verändert. Hohe, durchdringende Bääääää-Laute zaubern allen CityFarmern ein Lächeln auf die Lippen. Die Lammzeit ist vorbei und 5 tapsige, verspielte Lämmchen toben sich mit Kiki und Peterle auf der Wiese aus. Ein Quell der Freude diese putzigen Schäfchen! Die ersten Tage verbrachten die Kleinen mit Ihren Müttern im Stall und für eine Woche galt: anfassen verboten! Schafe sind da recht eigen und verstoßen auch mal ein Lämmchen, wenn der Menschengeruch zu aufdringlich an ihnen haftet. Doch alles gut gegangen, die Schafkindchen sind wohlauf und einige schon zutraulich, sehr zur Freude der Menschenkinder.

Lolek der Erstgeborene gerade ein paar Stunden alt.

Lolek der Erstgeborene gerade ein paar Stunden alt.

Zweimal brachten die Mütter Zwillinge zur Welt. Lolek und Bolek, zwei weiße Böckchen kamen zuerst. Danach zwei Mädchen, eine Schwarze und eine Fuchsfarbene. Dies ist etwas ganz, ganz Besonderes bei Skuddn und kommt bei 100 Lämmern nur 1x vor. Rein genetisch betrachtet ist die Farbe übrigens weiß.
Zuletzt erblickte ein schneeweißes Mädchen das Licht der Welt und fügte sich gleich gut in den Kindergarten ein. Es ist herrlich die Dynamik der Herde zu beobachten, welche Mutter gerade Aufsicht hat, wann zur Milchbar geladen wird und wie die Kleinen auf teils noch wackeligen Beinchen über die Weide hoppeln und spielen.

Bienenfang auf Russisch. Die Bienen haben Viktor erwählt.

Bienenfang auf Russisch. Die Bienen haben Viktor erwählt.

Auch die Bienen lud das Wetter zur Vermehrung ein. Gleich alle drei Völker schwärmten und konnten glücklicherweise recht schnell von uns eingeschlagen werden.
Der viele Regen und die warmen Perioden dazwischen, geben der Vegetation ordentlich Schub, sodass es überall grünt und blüht. Da freuen sich natürlich die Bienen über Nektar und Pollen. Die Jungvölker sind derart fleißig, dass die Beuten schon fast voll mit Brut und Honig sind!

Vor Kurzem brach ein wenig Panik aus auf der Farm, das Veterinärsamt kam zu Besuch. Ich sag euch so sauber und geschleckt sah die Farm selten aus! Daher ging auch unser Tag der Offenen Tür ein wenig unter aber wir hoffen allen Besuchern hat es trotzdem gefallen!
Zum Glück gab es keinerlei Beanstandungen, nur dass die Schafe und Ziegen noch Ohrmarken bekommen müssen.
Puh, da fiel uns aber ein Stein vom Herzen und es ist ein gutes Gefühl, wenn das Amt sagt: alles Bestens bei euch!

In den vergangenen Tagen, als die Sonne uns mit Sommer verwöhnte, begann unsere Heuzeit. Zumindest solange, bis sich die Gewitter mit viel Regen wieder einstellten.

Schaf- und Ziegenhüpfburg mit Baumimitation

Schaf- und Ziegenhüpfburg mit Baumimitation

Wie vor 100 Jahren mähten wir von Hand mit der Sense den vordere Teil der Wiese und wendeten das Heu 2x am Tag. Am Abend wurden Haufen gemacht, um das Futter vor der nächtlichen Feuchtigkeit zu schützen. Morgens nach Abtrocknen der Wiese dann wieder das Gleiche Spiel. Heu ausbreiten und 2x wenden.

Würde sich das Wetter an den Wetterbericht halten, hätten wir drei sonnige Tage hintereinander gehabt, genau die richtige Zeitspanne. ABER, naja, ihr wisst ja wie es gerade ist….
Also musste der trockene Teil des Heus schon am Abend des 2. Tages eingefahren werden. Da aber leider Labkraut und Wicke nicht so schnell trocknen wie Gräser, verblieb der noch feuchte Teil auf der Wiese, abgedeckt mit einer Plane und wartet auf sonnigere Tage zum Nachtrocknen.

Nun haben wir euch in Kurzform das Neuste vom Neuesten berichtet und wollen euch zum nächsten Tag der offenen Gartentür einladen.

Nächster Tag der Offenen Gartentür:

25. Juni 2016

14 – 18 Uhr


Wir sehen uns auf der CityFarm Augsburg!

Zum Abschluss ein kurzes Video von Augsburg TV, die waren nämlich auch zu Besuch. Im letzten Drittel geht es um die Farm.

 

 

Gemüse ohne eigenen Garten ernten

Der Stand der Dinge Februar 2015

Tomaten, Paprika und Chilis recken sich schon der Frühlingssonne entgegen.

Tomaten, Paprika und Chilis recken sich schon der Frühlingssonne entgegen.

Wieder einmal startet der März für die CityFarmer als arbeitsreicher Monat, getreu nach der alten Bauernregel. „Viel Arbeit im März bringt Ernte im Herbst“. Auch die Jungpflanzenanzucht ist bereits im vollen Gange. Die ersten Tomaten, Paprika und Chilies spitzeln schon aus der Erde und müssen bald pikiert werden, da die fleißige Ildi über den gesamten Winter beharrlich auf Tauschbörsen im Internet und im Gespräch mit Privatpersonen Saatgut gesammelt hat. Diese Vielfalt von Formen und Farben wartet nur auf Erde, Licht und Wärme, um einer weiteren Generation von seltenen Gemüsesorten das Leben zu schenken. Seit Wochen packen wir allabendlich Saatguttütchen, die zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten abgegeben werden sollen. Auf einer Lehrerfortbildung zum Thema Schulgärten konnten wir den Lehrkräften sowohl Inkagurken als auch Wildtomaten als „essbares Klassenzimmer“ schmackhaft machen. Zudem planen die CityFarmer auf dem Frühlingsfest im Interkulturellen Garten „Grow upan der Reeskaserne wieder einen Stand mit ausgefallenen Kleinoden. Ihr könnt euch schonmal den 10. Mai notieren. Nähere Angaben zu Uhrzeit und Programm folgen Ende dieser Woche.
Hier ein kleines Filmchen vom BR zum Thema Saatgutvielfalt.

Auch wir haben noch einiges an Saatgut zum Abgeben da. Wer sich für Inkagurke (groß und klein), Indische Netzgurke, Forellenbohne, Winterkopfsalat, Deutscher Bertram, verschiedene Tomatensorten (Fleisch- und Cherryformen), Baumspinat, Erbsen, Russische Honigzucchini, Miltomate (sowas wie Wonderberry), Hokkaido oder den Muskatkürbis vom Komposthaufen interessiert, der darf uns eine EMail schreiben. Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag für die Farm, geben wir euch gerne etwas ab. Auch bei speziellen Wünschen fragt uns einfach, denn noch nie war unsere Saatgutsammlung so groß! Vielleicht hat sogar jemand Lust und Zeit uns beim Vermehren diverser Sorten zu helfen?

cityfarmaugsburg@gmx.de

Das erste Lagerfeuer an der neuen CityFarm. Wir wollen endlich richtig loslegen!

Das erste Lagerfeuer an der neuen CityFarm. Wir wollen endlich richtig loslegen!

Über den Stand unseres Umzuges gibt es nicht allzu viel zu berichten. Der ist bis auf wenige Kleinigkeiten abgeschlossen. Mit wachsender Ungeduld warten wir auf die Aufschüttung des neuen Geländes im Gablinger Weg. Leider werden wir Woche für Woche, mal wegen schlechtem Wetter, dann wieder wegen anderer anstehender Arbeiten von der beauftragten Firma vertröstet. Aus Verzweiflung begannen wir letztes Wochenende in Leichtbauweise Hochbeete und Kaninchengehege zu basteln. So können wir sobald die Erdarbeiten beendet sind, sofort loslegen. Herzlichen Dank an die vielen Ehrenamtlichen die mit uns den wahrhaft anstrengenden Umzug bestritten haben. Allein der Kompost und die Erde waren 16 Anhänger voll von Hand gefüllt, die wir mehr oder minder überladen quer durch Oberhausen gezogen haben. Und einen einzigartigen Seecontainer aus Holz konnte zudem, von Benni in mühevoller Handarbeit in Einzelteile zerlegt, aus München herangeschafft werden. Er wird unser neuer Delux-Hühnerstall werden.
Zum Glück dürfen wir auf dem alten Grundstück ein paar Wochen länger mit unseren Tiere bleiben. Doch trotzdem drängt die Zeit, denn wir warten nun schon mehr als einen Monat auf die Erdarbeiten.

Kira2

Unser CityFarm-Zuwachs Hündchen Kira der Rasse Puli.

Zu etwas Erfreulicherem. Unsere kleine CityFarm Familie wird Zuwachs bekommen. Neben einer zusätzlichen Schar Augsburger Hühner, die sobald das neue Gelände eingezäunt ist, kommen sollen, ist ein weiterer Vierbeiner zu uns gestoßen. Die kleine Kira. Ein schwarzes Wollknäul der Rasse Puli aus Ungarn, die wir aus einer Tötungsstation über die Tierschutzorganisation Pro4Pet haben retten können. Da Ronja langsam aber sicher in die Jahre kommt, wird Kira von Ildi langsam an das Leben als Begleithund für Kindergruppen herangeführt. Anfangs ängstlich, scheu und ein wenig verstört von der langen Reise öffnet sie sich Tag für Tag ein wenig mehr und entwickelt sich zu einem aufgeweckten, äußerst intelligenten Hündchen. Die Freude mit ihr lenkt uns ein wenig vom nervenaufreibenden CityFarm-Umzug ab.

Unsere Spendenaktion über betterplace ist für uns ein riesiger Erfolg und wir danken allen Menschen, die uns dort unterstützen. Bisher haben wir das Geld für die neuen Gehege, 10 Hühner und ca. 12 Spindelobstbäume zusammen! Nun fügen wir noch einen neuen Bedarf ein, denn wir möchten endlich eine CityFarm mit Toilette! Natürlich soll es eine ökologisch sinnvolle Trockentoilette von Biolan sein und zwar die Populett 200.
Wer uns bei der Anschaffung dieser helfen möchte, hier der Link zur Aktion:

https://www.betterplace.org/de/projects/25527-neuaufbau-der-cityfarm-augsburg/

Bald wacht die kleine Dame über die neue CityFarm.

Bald wacht die kleine Dame über die neue CityFarm.

Die große Aufgabe: der Umzug

Hier wird die neue Cityfarm Augsburg entstehen.

Hier wird die neue Cityfarm Augsburg entstehen.

Vor zwei Tagen, am 10. Dezember sind endlich die Würfen gefallen.

Wie wir euch im letzten Post berichteten, wurde die Nutzung des Grundstück in der Äußeren Uferstraße, nahe des Hundesportplatzes, vom Wasserwirtschaftsamt geprüft. Nachdem uns einige Hoffnung darauf gemacht wurde, kam dann schließlich doch die Absage. Scheinbar wird die Fläche in den nächsten Jahren wegen Entwässerung von Irgendwas aufgerissen.
Schade, denn wir hatten schon Zaunbaupläne geschmiedet und freuten uns über den kurzen Umzugsweg. Gerne wären wir auch wegen der Nachbarschaft hier geblieben, in die wir uns in den letzten Jahren integrieren und Freundschaften schließen konnten. Vor allem für die Nachbarskinder war die CityFarm immer wieder beliebter Anlaufpunkt.

Da hat das Schicksal wohl für uns entschieden. Beide Flächen haben ihre Vor- und Nachteile.

Aber nun gut, das Grundstück ist abgeschrieben und wir müssen unsere Kräfte auf die neue Fläche konzentrieren. Die neue Farm wird am Ende des Gablinger Wegs entstehen. Zur Orientierung: in der Nähe befinden sich die Wolfbäckerei in der Stuttgarter Strasse und der Nordfriedhof.

Bisher nur Wiese und gestrüpp - bald aber eine blühende Farm!

Bisher nur Wiese und Gestrüpp – bald aber eine blühende Farm!

Die Wiese selbst ist ca. 4000qm groß, von denen wir vorerst nur 1000qm von der Stadt pachten (allerdings ist der Vertrag noch nicht unterschrieben). Wie auf den Bildern zu sehen, ist die Fläche noch recht kahl, ohne Bäume und Hütten. Bevor wir mit Hüttenbau und Baumpflanzungen beginnen können, bekommen wir im Januar eine Aufschüttung auf unserer Fläche. Dies ist leider aufgrund der Altlasten des Geländes notwendig.
Bis dahin nutzen wir die restliche Wiese als CityFarm-Lagerplatz.

Nun müssen wir den Umzug sinnvoll und effektiv planen.

Als erstes benötigen wir dringend eine abschließbare Lagermöglichkeit, denn unsere große Hütte können wir leider nicht mitnehmen, da sie zum alten Grundstück gehört. Wie auch der Steinstall und die Werkstatt. So ergibt sich für uns als erstes die Aufgabe eine Zwischenlagermöglichkeit zu schaffen. Da die neue Fläche sehr abgelegen ist, wollen wir nicht einfach alles auf die offene Wiese stellen, zumal noch kein Zaun vorhanden ist.

Am besten wäre da ein Seecontainer oder Baucontainer (zerlegbar), die sind wasserdicht und einbruchssicher.
Auch benötigen wir zusätzlich ein oder zwei Gartenhütten oder einen Bauwagen.
Wenn ihr jemanden kennt, der das ein oder andere gern loswerden möchte oder uns als Spende zur Verfügung stellen würde, wären wir sehr dankbar.

Goldruten und Weiden haben sich massiv auf der Fläche ausgebreitet.

Goldruten und Weiden haben sich massiv auf der Fläche ausgebreitet.

Wie ihr uns helfen könnt:

In den nächsten Tagen, wenn die ersten Vorbereitungsmaßnahmen getroffen wurden und wir einen Überblick gewonnen haben, werden wir hier unter „Wir suchen“ die Liste aktualisieren, was wir für den Umzug und Neuaufbau der CityFarm Augsburg 2.0 benötigen.

Da so ein großer Umzug natürlich einiges an Geld kostet, freuen wir uns auch über finanzielle Unterstützung.
Hier geht’s zur Paypal-Spende.
Wenn ihr lieber direkt aufs Vereins-Konto spenden möchtet, dann schreibt uns eine EMail an cityfarmaugsburg@gmx.de und wir senden euch die gerne Kontodaten zu.
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Einziges Bauwerk sind diese alten, instablilen Pferdeboxen. Das Holz kann man sicherlich noch verwenden.

Einziges Bauwerk sind diese alten, instabilen Pferdeboxen. Das Holz kann man sicherlich noch verwenden und zur Not gibts n schönes Lagerfeuer!

Soviel als erste Kurzinfo. Sobald wir den Vertrag unterschieben haben und alles „in Sack und Tüten“ ist, geben wir euch hier natürlich Bescheid.
Denn neben den aktiven Cityfarmern seid ihr alle: Blogleser, CityFarm-Freunde, Besucher und Interessierte ein wichtiger Bestandteil der Farm! Ohne euch wäre unser Projekt nicht so bekannt und beliebt. Deshalb wollen wir euch an dieser Stelle für eure Treue und für euer Interesse danken und hoffen, dass ihr uns auch weiterhin begleitet.