Archive for the ‘Beete’ Category

Die CityFarm im Frühling

Schöne Augenblicke im verregneten Frühjahr

Schöne Augenblicke im verregneten Frühjahr

Obwohl der Frühling eher einem kleinen November gleicht und man sich am liebsten in Bett verkriechen möchte, regt sich auf der CityFarm das Leben. Es hat sich seit dem Winter einiges getan.

Zum Beispiel bekam Ildi von den Männern ein Anlehngewächshaus für ihre Tomaten und Paprika. Dafür bauten die Bastler ein Holzgestell direkt an die Hüttenwand an und überzogen es mit Noppenfolie. Was ein vorübergehendes Provisorium sein sollte, hat sich als feste Installation bewährt. So schnell wird Ildi ihr Gewächshaus nicht mehr abbauen wollen, denn so tolle Tomatenpflanzen wie darin sieht man selten.

Es grünt und blüht auf der Farm und steht dem grauen Wetter mit bunter Farbenvielfalt entgegen. Dank einer wöchentlichen Blumenspende von einem großen Gartenmarkt erblüht die Farm in farbenfroher Pracht.

Auch die Beete sind bestellt und bepflanzt. Es wachsen wieder viele alte und selten Gemüsesorten auf der Farm. Dieses jahr liegt der Schwerpunkt als Naschgarten. Inkagurke, Ananaskirsche, Andenbeere, Melothria, Pepino, Physalis und mehr warten auf wärmere Tage, um richtig loslegen zu können. Das kalte Wetter führt leider zu Wachstumsverzögerungen. Nur der echten Wildtomate scheint es nichts auszumachen, sie wächste und blüht was das Zeug hält! Da wird es in vielleicht 5 Wochen die allerersten Wildtomaten zu naschen geben!

Danke Dehner für die Blumenpracht!

Danke Dehner für die Blumenpracht!

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Trendsetter Hennen

Neben den Blumen ziehen andere Bewohner der Farm alle Blicke auf sich und sind fast schon eine Attraktion, unsere Hühner.

Nicht, dass Hühner ansich überaus aufregend und spannend wären, es sind eben Hühner deren Tagesgeschäft aus picken, scharren, kacken und rumlaufen besteht. Dennoch sind sie ein Blickfang, denn 4 der 5 Hennen tragen bunte Kleidchen.

Die große „WARUM“-Frage, die sich gerade in eurem Kopf entwickelt, soll sogleich beantwortet werden.

Vor wenigen Wochen gab es zwischen den Hähnen Dino und Caspar-David-Friedrich einen Streit, höchstwahrscheinlich ging es dabei um die Vorherrschaft über den Harem. Bis dahin verstanden sich beide sehr gut und trugen ihre Wettstreite lediglich im Krähen aus. Doch dann wurde leider ein ernsthafter Kampf daraus, den der bisherige Haremsmeister Caspar David Friedrich haushoch gegen Dino verlor.

Modediva par exellence

Modediva par exellence

Seit dem steht Dino den Hennen vor und wir müssen sagen, er kümmert sich rührend um seine Schar und die Hennen lieben ihn, meistens.

Wenn ihr unseren Dino schon kennt, dann wisst ihr um seine überaus seinen starken Körperbau und seine überaus kräftigen Schenkel. Leider sind auch seine Füße mit den Krallen entsprechend kräftig ausgestattet. Er sieht eben aus wie ein kleiner Dinosaurier und auch seine Geräuschkulisse passt dazu.

Wenn Dino nun meint seine Hennen lieben zu müssen, geht er leider nicht sehr zärtlich vor, im Gegenteil. Dinos Liebe zu den Hennen kostete ihnen leider die nach der Mauser frisch nachgewachsenen Federn am Rücken. Daher entschlossen wir uns den Mädls Kleidchen anzuziehen.

Genäht hat diese unsere Freundin Nini. Danke dir dafür!

Mit Gummibändern sind die Kleidchen an den Flügeln befestigt und schmiegen sich modisch an die Körperform der Hühner an. Die aktuellen Trendfarben Grün, Blau, Rosa und gemusterte Erdfarben machen die Hennen zu Trendsettern unter dem Geflügel. Zur Gefiederpflege und zum Sandbaden dürfen die Damen natürlich unbekleidet auftreten.

Zusätzlich stutzten und feilten wir Dinos Krallen rund und trennen ihn gleich morgens von den Mädls.

Die Erfolge sind schon zu sehen! Die ersten Federn entfalten sich unter den Kleidchen! In 2 Monaten müsste das Gefieder wieder vollständig nachgewachsen sein und die modischen Gewänder können abgelegt werden.

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Salli´s und Scarface Nachwuchs sind da!

Die glücklichen Eltern Salli und der kleine Scarface

Die glücklichen Eltern Salli und der kleine Scarface

Am 28. Mai 2013 wurden wir Eltern! Salli bracht 8 gesunde, proppere Welpen auf die Welt. Entgegen aller Befürchtungen entpuppt sich unser Riesenkaninchen bei ihrem ersten Wurf als Übermutter. Denn leider kommt es oft beim ersten Wurf zu Komplikationen und im schlimmsten Fall überleben nicht alle Jungtiere.

Doch Salli hat ihre Jungen in ein großes Nest aus Unterfell gewickelt, säugt regelmäßig und ist äußerst aggressiv gegenüber Eindringlingen. Selbst ihren geliebten Benni attackiert sie, wenn er die Nestkontrolle machen will.

Noch sind die Welpen nackt, blind und ihre Körperkoordination kann am ehesten als zwapseln bezeichnet werden. Warm und sicher eingepackt bleiben die kleinen nun ca. 3 Wochen im Nest, bis sie beginnen das Gehege zu erkunden.

Wenn sie in etwas mehr als einem Monat munter umherspringen können, dürfen die Knirpse mit ihrer riesigen Mama die erste Entdeckungstour auf der Farm starten.

Fotos können wir euch bald an dieser Stelle präsentieren!

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Neue Mitbewohner

Neben den Welpen Sallis gibt es weitere neue Mitbewohner auf der Farm. Es sind so genannte Kulturfolger, die dem Menschen in die Siedlungsgebiete folgen, weil sie dort oft bessere Lebensbedingungen vorfinden als in der ausgeräumten Kulturlandschaft.

So einen Ort scheint unsere Kräuterspirale darzustellen. Vielen unterschiedliche Gesteine, die Salbeikiesfläche, Totholz und der Aufbau mit vielen Schlupflöchern hat ein Zauneidechsenpärchen angelockt. Der neue Lebensraum gefällt ihnen und sie haben sich fest eingemietet.

Unser Zauneidechsenmännchen

Unser Zauneidechsenmännchen
Foto: Florian Gierke

Oft sieht man beide sich auf ihren Lieblingssteinen in der Sonne räkeln, wenn denn die Sonne hinter den Wolken hervorkommt. Sie haben kaum Scheu vor dem Menschen, insofern er nicht versucht sie zu berühren. Im Gegenteil, es scheint als würden sie uns beobachten, wenn sie stundenlang auf Holz und Steinen ruhen, sie genießen wohl das Menschenkino auf der Farm.

Das Zauneidechsenweibchen

Das Zauneidechsenweibchen

Das leuchtend grüne Männchen ist mit Schwanz zwischen 15 und 20 cm lang, das braune Weibchen etwas kleiner. Auch scheint Madame Eidechse Nachwuchs zu erwarten, denn ihr Körper ist recht dick, wie von Eiern gefüllt. Da lassen wir uns gern überraschen, ob irgendwann viele kleine Eidechsen auf der Kräuterspirale umhersausen.

Zu Fressen gibt es in diesem Jahr mehr als Genug, denn zur Leibspeise zählen Ameisen, Käfer, Spinnen und auch mal ein Regenwurm. Leider sind die Eidechsen selbst die Leibspeise von Amseln, von denen mittlerweile eine große Familie auf der Farm lebt.

Im zeitigen Frühjahr begann ein Amselpärchen in unserem Werkzeugschuppen direkt auf dem Werkzeug ein Nest zu bauen. Leider war das nicht lange von Bestand, denn wir brauchen täglich unsere Arbeitsgeräte. So zog das Amselpärchen in die Hütte und baute dort in einer Rolle Kaninchendraht.

Das Amselnest

Das Amselnest

Doch auch dort hatten die beiden nicht die erwünschte Ruhe, sodass sie noch einmal umzogen und auf dem alten Trockenschrank ihr Nest bauten. Obwohl wir täglich in ca einem Meter Abstand vorbeiliefen, waren sie in 2 Meter Höhe gut versteckt.

So konnten wir vom Nestbau an alles verfolgen. Als die Eier gelegt waren, saßen die Amseleltern immer abwechselnd auf dem Nest und fütterten sich gegenseitig. Nach einigen Wochen schlüpften die Jungtiere und machten mit lautem Gepiepe auf sich aufmerksam. Die Eltern hatten nun alle Schnäbel voll zu tun, um die hungrigen Mäuler zu stopfen.

Und dann eines Tages war das Nest leer. Doch auf den ersten Schreck eine Katze oder ein Marder könnten die Tiere gefressen haben, folgte die Erleichterung. Mama und Papa Amsel sammelten noch immer im Garten Schnäbel voller Würmer und brachten sie auf das Nachbargrundstück. Dort gibt es keinen Menschenverkehr und die pluschigen braunen Amselkinder können ungestört das Flattern und Hüpfen üben.

Amseljunges Foto: wikicommons-Romate

Amseljunges
Foto: wikicommons-Romate

Doch auch bei uns gilt das Gesetz der Natur, Fressen und Gefressen werden gehören zum Alltag. So ließ sich an einem schönen Frühlingstag eine schöne Krähe im Pflaumenbaum nieder und beobachtete die jungen Amselkinder. Eines wagte sich zu hoch auf den Holzstapel hinaus. Das Geschehen dauerte nur Sekunden, der Krähe stieß sich ab und schnappte die kleine Amsel schneller als man schauen konnte. Da stürzten gleich die Amseleltern hinterher und attackierten den großen Vogel. Doch dieser ließ sich nicht beirren, auch Gezeter und Geschrei der Amseleltern und von Benni nützten nun auch nichts mehr. Die Krähe rupfte ihr Mittagessen gleich im Pflaumenbaum und nur die im seichten Wind schwebenden Federn erinnerten an das Amselkind.

Grausame Natur? Nein, nicht wirklich. Vielleicht hat auch die Krähe irgendwo ein Nest mit Jungtieren, die vor Hunger schreien und auf einen Happen Futter warten. So ist der Lauf der Natur, dem im Grunde auch wir unterliegen. Nur dass die Menscheit das ganze pervertiert und ihr Fleisch in Massenställen wegsperrt, es schlimmer quält als eine Katze die gefangene Maus. Es taucht erst wieder als gerupfte anonyme Amsel auf dem Teller auf.
Jede von der Krähe gefangene und gefressene Amsel hatte ein besseres Leben, als unsere Tiere in der Agrarindustrie. Grausame Natur?
Würde jeder von uns der Fleisch essen will, der Krähe gleich das Tier selbst fangen, töten, häuten, ausnehmen und zubereiten, dann wäre das Problem der industriellen Tierhaltung gelöst. Nur noch wenige würden Fleisch verzehren und jene die es tun würden, genössen den Braten mit sehr viel Ehrfurcht, Achtung und Dank.

Erntezeit

Seit einiger Zeit ist die für den Gärtner schönste Zeit des Jahres angebrochen, in der er die Früchte seiner Arbeit einfahren kann. Das Jahr war vom Wetter her optimal für Tomaten, Kürbisse und co, leider auch für die Schädlinge und Pflanzenkrankheiten. Wer uns schon besucht hat, dem ist sicher unsere Mehltauplage aufgefallen, die den Kürbissen und Gurken schwerst zu schaffen machte. Trotz intensiven Sprühens mit Jauchen und Levkojen bekam Benni weder den Echten noch den Falschen Mehltau unter Kontrolle. Doch trotz allem, ist unsere Kürbisausbeute dieses Jahr nicht übel.

Leckere Kürbisse auf der CityFarm!

Leckere Kürbisse auf der CityFarm!

Doch was machen mit den vielen Kürbissen? Diese Frage stellen sich sicherlich einige Kürbisgärtner. Da haben wir ein paar Tipps zum artgerechten Umgang mit Kürbissen für euch:

Lagerung: der Kürbis braucht Menschennähe und lebt am liebsten im unmittelbaren Umfeld zu seinen Bezugspersonen. Im dunklen und kalten Keller fühlt er sich so gar nicht wohl und setzt vor Traurigkeit Schimmel und Fäule an.
Und so lagert ihr eure Kürbisfreunde am besten: reinigt sie von eventuellen Bodenresten und setzt sie entweder dekorativ direkt in der Küche oder in der Speisekammer auf ein Tuch. Gern kann auch gestapelt werden, denn Cucurbita sind Rudelfrüchte. Nun müsst ihr regelmäßig eure Freunde kontrollieren, ob sie irgendwo weiche Stellen bekommen. Diese sollten dann möglichst bald gegessen werden.
Trocken und bei Zimmertemperatur halten Kürbisse ohne Wunden mehrere Monate. Auch der dekorative Aspekt ist nicht zu verachten. Wer braucht schon Zierkürbisse, die kann man ja nicht essen nachdem die Herbstdeko weg muss! Auch essbare Kürbisse sehen toll aus und können durchaus einige Zeit draußen der Treppe oder der Terrasse einen herbstlichen Erntecharakter verleihen. Und natürlich freut sich jeder Kürbis und wie auch sein Gärtner über erstaunte und lobende Worte der Besucher.

Schon wieder Kürbissuppe?
Die Kürbissuppe ist wohl die verbreitetste Variante kulinarischer Kürbisfreuden. Damit ihr aber nicht jeden Tag ein Schüsselchen Suppe schlürfen müsst, stellen wir euch unsere Lieblingsrezepte vor.
Aber Achtung, nicht jeder Kürbis lässt sich zu Mus kochen. Es gibt auch Spaghettikürbisse, die man einfach in den Backofen schiebt. Heraus kommt ein Kürbis dessen Fleisch sich in leckere spaghettiähnliche Schnüre verwandelt hat. Andere Kürbisse behalten ihre Konsistenz und eignen sich eher zum Einlegen und Einmachen. Klar kann man auch mit dem Zauberstab nachhelfen und pürieren was der Strom hergibt.
Die Schale kann nur beim Hokkaido mitgegessen werden! Alle anderen Kürbisse müssen geschält werden, was oft nicht so einfach ist wie z.B. beim Kürbis Türkenturban oder Bischofsmütze. Hier ist oft ein Löffel der Retter in der Not. Einfach das Fleisch rauskratzen, falls die Schale zu hart zum schälen ist.

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Kürbis-Pie provencale
für 2-3 Personen

250g Blätterteig oder geriebener Kuchenteig
2 EL natives Olivenöl
500g mehliges Kürbisfleisch (Hokkaido oder Muskatkürbis schmecken am besten)
etwas gehackte Chili oder Peperoni
1 EL fein gehackte Rosmarinnadeln
1 Zweiglein Thymian, Blätter abzupfen und verwenden
Pfeffer
Salz

Guss
3 Eier von glücklichen Hühnern
120g Rahm oder süße Sahne
120g geriebener Parmesan (anderer Hartkäse geht auch)
Paprikapulver
geriebene Muskatnuss
Pfeffer und Salz

Kürbisfleisch klein würfeln und zusammen mit Chili oder Peperoni und den Kräutern im Öl einige Minuten dünsten. Das Fleisch darf noch nicht ganz durch sein! Danach würzen und erst einmal zur Seite stellen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Den Teig ausrollen und auf das Blech oder in eine Auflaufform legen. Mit der Gabel mehrere Male den Boden einstechen.

Das Kürbisfleisch auf dem Teigboden verteilen und den Guss darüber schütten.

Noch ein paar Flöckchen gerieben Käse darüber (der Hauptteil des Käses ist im Guss) und ab in den vorgeheizten Backofen damit! Im zweiten Einschub von unten ca. 30 Minuten backen.

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Kürbiskuchen (geht auch mit Zucchini!)

3 Eier
2 Tassen Rohrohrzucker oder Honig
1 Tasse Öl
2 Tassen geriebener Kürbis
3 Tassen Mehl
Vanille
½ Tasse Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse oder auch Sonnenblumenkerne
½ Teelöffel reines Salz (ohne Zusätze!)
½ Päckchen Backpulver
1 Teelöffel Zimt
nach Geschmack noch je 1 Teelöffel Muskat oder geriebene Nelken
1Teelöffel Natron

Eier, Zucker (Honig) und Öl verrühren

Kürbis zugeben und unterrühren.

Mehl, Backpulver, Natron und Gewürze nach und nach unterrühren. Nüsse erst zuletzt unterheben.

Den Teig in eine Kastenform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 50 Minuten bis 1 Stunde backen.

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Gefüllte Hokkis

Besonders lecker sind auch gefüllte Hokkaidos!
Hierzu nehmt ihr die kleinsten auffindbaren Hokkaidokürbisse, schneidet sie längs auf und entfernt die Kerne.

Die Auflaufform fetten und 3-5 klein gewürfelte Tomaten drin verteilen. Dann Kürbishälften einpassen und diese entweder mit Käse oder Hackfleisch (von fair gehaltenen Tieren) füllen.
Den Käse oder das Hack könnt ihr nach Belieben würzen!

Als Guss 1 Becher Sahne mit 2 Eiern verrühren und Gewürze (z.B. Rosmarin, Thymian und Basilikum, Salz, Pfeffer) zugeben und zwischen die Kürbisse schütten.

Käse darüber reiben, am leckersten ist Parmesan!

Im vorgeheizten Backofen ca. 45 – 50 min bei 170 Grad backen. 

Die Kürbis- und Chiliernte steht an!

Die Kürbis- und Chiliernte steht an!

Aber nicht nur die Kürbiszeit bringt uns viele Leckereien ins Haus, auch die Apfelernte ist im vollen Gange. Die Verwendung von Äpfeln ist sehr vielfältig, einfach nur essen ist nur eine Variante.
Vergangenes Wochenende hatten wir auf der CityFarm zwei Veranstaltungen mit dem Thema Apfelzeit. Wir haben leckeren Saft hergestellt, Apfelmus gemacht und Bratäpfel am Lagerfeuer gegrillt, was vor allem den Kindern Riesenspaß machte.
Wer noch einen alten Dampfentsafter aus Omas Zeiten besitzt, der weiß wie schnell und einfach man einige Flaschen puren Apfelsaft selbermachen kann! Heiß in saubere Flaschen abgefüllt, bleibt dieser verschlossen mindestens ein Jahr haltbar. Die „Reste“ können dann als leckeres Kompott oder als Apfelmus genascht oder auch in Gläser abgefüllt werden.
Wer keinen Dampfentsafter besitzt oder einfach zu große Mengen Äpfel, der kann sich an örtliche Obstbauvereine wenden, denn einige besitzen Saftpressen wie der Obst- und Gartenbauverein Thierhaupten. Auch die mobile Saftpresse der Gebrüder Bürgle aus Hurlach ist dieses Jahr wieder in und um Augsburg unterwegs.

Die ersten Äpfel!

Die ersten Äpfel!

Die Apfelernte macht natürlich viel Arbeit und auch müssen die Bäume gepflegt werden, damit auch in den kommenden Jahren reichlich Früchte wachsen.
Deshalb bieten wir euch an, euch bei der Apfelernte zu unterstützen. Selbst Hochstämme sind für Benni kein Problem, zur Not wird sogar mit Seil und Klettergurt geerntet. Auch kann Benni euch Tipps zur richtigen Baumpflege geben.
Als Ausgleich für unseren Einsatz würden wir gern einen kleinen Teil der Ernte in den CityFarm-Kreislauf aufnehmen.

Gerne dürft ihr uns auch euer Fallobst bringen oder wir holen es ab. Denn wir wollen auch dieses Jahr wieder Apfelsaft pressen lassen und sind über alle Apfelspenden (unser Termin ist der 11.10.12) dankbar.

Hier erreicht ihr uns:

Benni – 0157/34003658
cityfarmaugsburg@gmx.de

Sommer auf der CityFarm Augsburg

Liebe CityFarm-Freunde,

der Sommer bescherte uns bisher recht viel Wasser aber auch ebenso viele traumhafte Sommersonnentage!  Vor allem der vergangene Sonntag war ein traumhafter Hochsommertag, den wir bei leckerem Kuchen (danke Stefi!) mit Freunden der CityFarm verbrachten.
Entsprechend dem Wetter sieht auch unser Garten aus. Die Kürbisse zum Beispiel wuchern derart, dass unser süd- und mittelamerikanisches Beet ein gigantisches Rankgitter erhielt. Das war dringend notwendig, denn die Ranken eroberten schon Stück für Stück die Hecke und den nebenstehenden Apfelbaum. Dann hängen bald Kürbisse im Baum!
Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Stefan und Simon, die am Sonntag neben dem Rankgerüst auch eine neue Bank für unseren frisch angelegten Topfgarten bauten.

Eine Bank für den Topfgarten

Eine Bank für den Topfgarten

Und natürlich an Robert, der unseren neuen Kaninchenstall mit wunderbaren Holzböden ausstattete. Ihr fragt euch jetzt sicher, warum wir schon wieder einen neuen Stall brauchen? Wir brauchen ihn nicht unbedingt aber wir wollten unserer Kaninchen-MännerWG einen Anbau schenken. Der Stall besitzt drei Stockwerke, die Robert über kleine Treppen miteinander verband. Nun können sich die Jungs in den neuen Stall zur Siesta zurückziehen, wenn alle anderen guten Plätze schon belegt sind. Auf dem Foto sehr ihr den neuen Stall im Hintergrund stehen.

Ein Sommertag auf der CityFarm.

Ein Sommertag auf der CityFarm.

Vergangenen Freitag Abend fand die Veranstaltung „Marmeladensommer“ auf der Cityfarm statt. Wir kochten zusammen verschiedenste Marmeladen und experimentierten mit Kräutern und Gewürzen. Besonders lecker gelang uns eine Pfirsichmarmelade mit Johannisbeersaft und den Blättern des blaues Staudenysops. Die Stimmung war ausgelassen und jeder konnte ein paar Gläser Marmeladen mit nach Hause nehmen. Selbst als uns zuletzt der Regen erwischte, wurde unter dem Sonnenschirm weitergekocht, denn eines wollten wir noch unbedingt ausprobieren: Zucchinimarmelade! Hmmmmmm, lecker!!!!

Die nächste Veranstaltung „Marmeladensommer“ findet übrigens am 29. Juli von 10 bis 13 Uhr statt. Kostenbeitrag 7 Euro. Es sind nur noch wenige Plätze frei!

Marmeladensommer

Marmeladensommer

Wir sind stolz euch berichten zu können, dass die CityFarm Augsburg sich als offener Garten für die Menschen aus der Stadt bewährt hat. Ganze Familien verbringen bei uns ihre freien Tage und genießen den ungezwungenen Rahmen der Farm. Die Kinder können sich frei bewegen und die Erwachsenen sich bei einem Kaffee im Liegestuhl entspannen.
Für die Kleinen ist es immer eine besondere Freude mit Spaten bewaffnet den Hühnern gegenüber zu treten. Die Tiere kommen mittlerweile gackernd und flatternd angerannt, sobald jemand mit Spaten das Gehege betritt. Dann geht es los: die gemeinsame Regenwurmsuche! Während die Kinder umgraben, picken sich unsere Hühner die dicksten Würmer aus der lockeren Erde. Dabei gibts schon mal den ein oder anderen Streit um ein besonders dickes Exemplar – sehr zur Freude der Kinder.

Teamwork Regenwurmsuche

Teamwork Regenwurmsuche

Zu guter Letzt noch eine kleine Anekdote:
Vor zwei Wochen radelten wir auf dem Weg zum Feld durch Pfersee. Neugierig lugten wir in alle Gärten und fielen plötzlich aus allen Wolken. Eine Kuh! Zwei Kühe, nein drei sogar vier Kühe trotteten auf einer Wiese nahe der Wertach umher. Ein Blick und es war klar: das müssen wir uns ansehen! Also reingetreten in die Pedalen und auf zum Koppeleingang.
Dort lernten wie die Besitzerfamilie der Tiere kennen und schnell stellte sich heraus: wir sind nicht die einzigen Stadtbauern! Denn der Familie gehören noch 70 Ziegen, die über den Sommer auf der Alm bei Mittenberg ihr Leben genießen dürfen.
Gemeinsam wurden die Kühe eingefangen und verladen. Da sie ihre Weide ratzekahl gefressen hatten, wartete anderswo frischen Grün auf sie. Vor allem Benni freue sich über die Gelegenheit mal wieder unter Kühe zu kommen. Hatte er doch bei unserem Hüttenaufenthalt auf der Waldbergalm im vergangenen Jahr die gutmütigen Tiere ins Herz geschlossen.

Wir haben uns sehr über das Kennenlernen gefreut und würden uns noch mehr freuen beim Almabtrieb der Ziegen helfen zu dürfen (denn Ildi liebt Ziegen!!!!).

Benni und Isi

Benni und Isi

Kulturpflanzenvielfalt

Wie vor einiger Zeit versprochen, möchten wir euch heute einen Auszug (Text leicht verändert) aus Ildis Diplomarbeit zeigen. Das Kapitel behandelt die sinkende Agrobiodiversität (Vielfalt der Kulturpflanzen und Nutztiere sowie ihre Zucht- und Haltungsweisen).

Mit Beginn der industrialisierten Landwirtschaft im 20. Jahrhundert und speziell dem überregionalen Saatguthandel, ging ein Verlust der weltweiten Kulturpflanzen- und -tiervielfalt einher. Die für diese Agrarform auf hohen Ertrag, Gleichförmigkeit und fehlende Samenfestigkeit (gleiche Eigenschaften und Gestalt wie die Muttergeneration, Samenproduktion, Zeugungsfähigkeit) gezüchteten Nutzpflanzen und -tiere verdrängten innerhalb kurzer Zeit regionalspezifische Arten und Sorten mit oft kulturhistorischem Wert. Dabei ist die Vielfalt von Nutzpflanzen und Nutztieren das Ergebnis einer Zuchtarbeit, die über Jahrhunderte regional angepasste Pflanzen und Tiere hervorbrachte. In der Vielfalt unserer gezüchteten Pflanzen und Tiere spiegelt sich immer die jeweilige Produktionsweise und Lebenskultur der Menschen wieder. Die kleinbäuerlichen Strukturen waren stark in den regionalen Markt eingebunden und brachten eine große Vielfalt an Arten, Sorten, Rassen und innerhalb dieser eine hohe genetische Varianz hervor. In einigen Regionen hatte jedes Dorf seine eigenen, auf die dort herrschenden Umweltverhältnisse angepassten Nutzpflanzensorten wie zum Beispiel der „Esslinger Salat“ (fast ausgestorbene Pflücksalatsorte).

Esslinger Salat auf der CityFarm

Esslinger Salat auf der CityFarm

Mit der industriell betriebenen Landwirtschaft reduziert sich die Agrobiodiversität jedoch dramatisch, viele Sorten und Rassen sterben aus ohne dass es jemand merkt. Angaben der Vereinten Nationen besagen, dass täglich zwei Nutztierrassen unwiederbringlich aussterben.
Wo vor einigen Jahrzehnten noch eine bunte Nutzpflanzenvielfalt unsere Kulturlandschaft schmückte, wie beispielsweise der Lein (Flachs) das Allgäu, dominieren heute homogene Sorten das Landschaftsbild. Auch auf der kleineren Ebene der Nutzgärten reduzierte sich die Vielfalt in den vergangenen 50 Jahren enorm.

Woran liegt das? Was können wir dagegen tun? Mehr dazu im Artikel aus der Diplomarbeit unter Blogthemen: hier klicken…

Wer sich gern näher mit alten Salatsorten beschäftigen möchte, dem empfehle wir diese schriftliche Dokumentation über die Vielfalt alter Salatsorten.

Die CityFarm und die Agrobiodiversität 

Diese Problemtik liegt uns auf der CityFarm besonders am Herzen. Wir wollen keinen Hybridsalat aus dem Gartenmarkt anbauen, der keine Samenfestigkeit besitzt oder Hybridhühner, die zwar im Jahr gut 300 Eier legen aber sich nach 2 Jahren sprichwörtlich “totgelegt” haben und nicht mal mehr als Suppenhuhn taugen. Wir wollen in der Vielfalt der Sorten und Rassen aus den Vollen schöpfen, unser Gemüse selbst vermehren und die Samen im nächsten Jahr zu prächtigen Pflanzen heranziehen. Ebenso wollen wir alten und vom Aussterben bedrohten Nutztierrassen einen Ort zum (Über)Leben schaffen. Dabei darf aber nicht außer Acht lassen, dass die Haustierrassen als Nutztiere gezüchtet wurden und auch als diese erhalten werden müssen. Diese Tatsache wird von verschiedenen Vereinen und Organisationen wie SlowFood und der Gesellschaft zur Erhaltung alter Nutztierrassen e.V. unterstützt. Hier ein Zitat der Nutztier-Arche:.

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„Die Rückkehr zu traditionellen Nutztierrassen bedeutet auch aus kulinarischer Sicht einen Gewinn: Statt des in wenigen Wochen produzierten geschmacksarmen Fleisches aus der konventionellen Tierproduktion wächst das Fleisch der alten Nutztierrassen langsamer und ist damit mit der geeigneten Fütterung und Haltung auch intensiver im Geschmack. So trägt der Genuss vom Fleisch alter Haustierrassen dazu bei, sie auch in Zukunft zu erhalten“ (http://www.spelsberger-kotten.de/nutztier-arche.html).

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Unser kleiner Rahmen des Geländes der CityFarm umfasst mittlerweile 2 alte Kaninchenrassen und 2 alte Hühnerrassen, die wir euch ja schon vorgestellt haben. Auch wächst auf den Beeten unseres Gartens eine Vielzahl schmackhafter, seltener und teilweise fast vergessener Gemüsesorten, die oft auch optisch ein Genuss sind wie die wunderschöne rote Gartenmelde.  

Atriplex hortensis var. rubra - die Rote Gartenmelde

Atriplex hortensis var. rubra – die Rote Gartenmelde

Diese Gemüsepflanze zierte seit vielen Jahrtausenden fast jeden Hausgarten. Schon die alten Griechen wie auch die Römer wussen diese Pflanze als Heil-, Färber- und Zierpflanze zu schätzen. Die Verbreitung der Gartenmelde reichte von Europa bis in den Himalaja. Ursprünglich stammt die Wildform aus Vorderasien, wurde wahrscheinlich dort kultiviert und gelangte über Handelsrouten in die Gärten der Welt.  Leider verlor die Pflanze in der Epoche des Barocks (ca. 16. Jahrhundert) ihre Bedeutung, da Spinat als neue Modepflanze in die Gärten Einzug hielt. Die Gartenmelde wie auch andere Blattgemüse (z.B. Guter Heinrich) wurden letztendlich vom Spinat verdrängt. In Botanischen Gärten, Pflanzenzüchtungsanstalten und Liebhabergärten hat die Gartenmelde überlebt. Auch bei uns auf der CityFarm wachsen einige Exemplare und geben dem Gemüse- und Blumenbeet mit ihren roten Blättern ein wunderschönen Akzent. Bei einer so schönen Pflanze fällt auch Ildi manchmal das Ernten schwer. Sie kann sich dann nicht entscheiden, welche Blätter im Kochtopf landen sollen, da jedes Blatt eine besondere Zierde der Pflanze ist.
Der Anbau gestaltet sich sehr unkompliziert, wie es auch bei anderen Gänsefussgewächsen wie Spinat oder Mangold der Fall ist. Die Gartenmelde hat keine besonderen Bodenansprüche und gedeiht sowohl im Halbschatten wie auch in praller Sonne. Ob Vorzucht oder Direktsaat am März ist egal.  Wir haben sie vorgezogen und als Jungpflanzen im April ausgepflanzt.
Die Blätter können kontinuierlich geerntet werden. Ein Zurückschneiden bei ca. 20cm fördert erneutes Austreiben, einen buschigen Wuchs und damit mehr Blätter zum Ernten. Die jungen Blätter können als Salat verwendet und die größeren wie Spinat zubereitet werden. Lässt man die Blätter nur kurz im Topf, behalten sie ihre rote Farbe. Bei längerem Kochen löst sich der Farbstoff im Wasser.
Unser Tipp: Roter Kartoffelbrei. Dazu braucht ihr zwei Hände voll Blätter der Roten Gartenmelde, die mit ein paar anderen würzenden Kräutern (z.B. ein paar Sauerampferblätter) püriert und dann unter den Kartoffelbrei gemischt werden. Danach ist normaler Kartoffelbrei langweilig!

Unser Gemüsegarten Ende Mai

Unser Gemüsegarten Ende Mai

Weiterhin können wir euch 10 verschiedene Kürbissorten, verschiedene wilde und alte Tomatensorten, Indianermais, Inka-Gurken und noch viel mehr Außergewöhnliches bieten. Da soll mal einer sagen ein Gemüsegarten könnte nicht spannend sein! Wenn ihr uns besuchen kommt und mehr wissen wollt, dann sprecht Ildi einfach an. Sie wird euch gern durch den Gemüsegarten führen. Kostproben natürlich inbegriffen, denn die Besonderheit der alten und seltenen Nutzpflanzen liegt nicht nur im Aussehen, sondern ganz besonders im Geschmack! 

Cylanthera pedata - Scheibengurke oder Inkagurke

Cylanthera pedata – Scheibengurke oder Inkagurke

Mit dem Verlust der Kulturpflanzenvielfalt, gehen uns leider auch viele kulinarische Freuden verloren. Ein Salat aus dem Supermarkt ist nun mal nicht vergleichbar mit dem wunderbar mild schmeckenden Ochsenzungensalat oder die Inka-Gurke, die es aber leider aufgrund der Sortenzulassung (siehe Blogthemen) niemals im reguläen Handel geben wird.
Von wilden Erdbeeren kennt jeder das Phänomen des intensiveren Geschmacks. Dagegen schmecken selbst die besten Kulturerdbeeren wässrig. Genauso verhält es sich mit wilden oder halbwilden Tomaten. Die Pflanzen tragen oft viele kleinere Tomaten mit unterschiedlichsten Farbeinschlägen. Neben dem intensiven Tomatenaroma sind die Pflanzen auch resistenter gegenüber Krankheiten und Schädlingen und damit fürs Freiland geeignet.

Ist da nicht schon allein der Geschmack schon Grund genug eine alte Sorte zu erhalten? Wir denken schon und geben uns alle Mühe für das kommende Jahr genügend Samen unserer Gemüse zu ziehen, damit auch euer Garten ein Zufluchtsort für alte und seltene Gemüsesorten werden kann!

Geheimnisvolles Tomaten-Blumenkohlbeet

Geheimnisvolles Tomaten-Blumenkohlbeet


Neue Fotos

Hallo liebe Freunde der CityFarm Augsburg!

Nun ist soweit und wir können euch neue Fotos der CityFarm zeigen! Auf einem kleinen Rundgang zeigen wir euch, was sich alles in den letzten Monaten getan hat. Unter Gallerie könnt ihr weitere Fotos sehen!

Die neuen Gehege 

Für die Kaninchen bauten wir 2 neue Gehege, eines für Maja unsere Kaninchenmama und ihren neuen Wurf und eines für Sally, unsere Deutsche Riesin die wir von den Erzieherinnen Elli und Sabrina der Kita Ulmer Straße zur Einweihung geschenkt bekamen.

Sallys Gehege im Bau

Sallys Gehege im Bau

Leider ging die Zusammenführung der beiden Mädls schief und Sally trug eine Wunde an der Nase davon. Deshalb wohnt sie momentan in Bennis Wohnung und stellt den ganzen Tag viel Blödsinn an. Am liebsten knabbert sie unsere Kürbis- und Chillipflanzen an. Aber auch Ildis Lederschlappen und herumliegende Handys sind beliebte Spielzeuge.

Sally

Sally

 Pate für Sallys Compadre gesucht!

In der kommenden Woche lassen wir einen der 4 Monate alten Jungs  kastrieren. Er soll Sallys neuer Compadre werden. Wir vergeben für den Kleinen eine Patenschaft. Diese wird 30 Euro kosten und ihr dürft einen Namen für den Kleinen wählen. Dadurch entgeht er dem Schicksal seiner Brüder, die wohl das ein oder andere Weihnachtsmahl abrunden werden.
Das Gehege erhält dann ein Schild, auf dem die Paten von Sally und dem Kleinen genannt werden. Das Geld kommt direkt dem Kaninchen zugute, denn davon bezahlen wir einen Teil der Tierarztkosten. Die Kastration ist notwendig, da Sally nicht schwanger werden soll aber dringend einen Hoppelgefährten braucht.
Wenn ihr Interesse an der Patenschaft habt, dann meldet euch bitte bei uns.

Hühnerstall

Endlich haben wir einen tollen Hühnerstall! Früher war die Hütte Bennis Spielhäuschen in dem er viele Ritterschlachten geschlagen und sein Indianderdorf gegen die Cowboys verteidigt hat. Nachdem wir das Sägezelt am 1. Mai abgebaut hatten, eröffnete sich ein wunderschöner Dom aus Apfelblüten über uns. Dort unter dem Apfelbaum wird das Hühnerhäuschen unseren Hühnern ein Heim bieten. Wir sind bester Dinge, dass wir in der kommenden Woche endlich unseren kleinen Biperle bekommen!

Der Hühnerstall

Der Hühnerstall

 Gemüsegarten

Auch unser Gemüsegarten wächst und gedeiht. Die ersten Salatekonnten wir schon verschenken und uns selbst die ersten Mahlzeiten vom geernteten Gemüse kochen. Täglich kommen neue Ideen dazu. Sogar eine Badewanne konnten wir schon als Beet anlegen. Vielen Dank an die Bikekitchen-Jungs, die die Wanne mit einem selbstgebauten Fahrradtieflader zu uns transportierten!

Unsere erste Ernte

Unsere erste Ernte

 

Besuch von den Ökokids der Kita Ulmer Straße

  Die erste große Kinderaktion auf der CityFarm mit den Ökokids der Kita Ulmer Straße!

Endlich war es soweit, wir durften die erste Kindergruppe bei uns willkommen heißen!

Besuch auf der CityFarm

Am letzten Donnerstag, dem 19. April, besuchte uns die Ökokids-Gruppe auf der CityFarm. Nach einer kurzen Einweisung buddelten 21 Kindergartenkinder fleißig an ihrem Beet. Die Gruppe ist die Erste, die ein Beet auf der CityFarm anlegen darf. Hinten am Zaun, gleich neben dem neuen Hochbeet aus alten Bohlen, werden bald Zucchini, Bohnen und andere leckere Gemüse gedeihen. Das Gemüse wird  vor den Sommerferien  zur Abschlussfeier mit den Eltern zu einem bunten Mahl verkocht.

Mit viel Eifer und Spaß am Wühlen in der Erde, befreiten die Kids ihre Fläche von Wurzeln und Steinen.

Fleißige Beetbuddler

Das freie Bewegen auf der CityFarm erfreute unsere kleinen Gäste sehr. Die einen hackten und buddelten, andere schnipselten Holz für das Hochbeet klein und wieder andere versenkten Karotten im Teich (Samstag entdeckten Besucher die roten Möhren im Wasser. Amüsiert angelten wir sie heraus und verfütterten sie an die richtigen Tiere).

Wer Futter in der Hand hat, ist automatisch der Freund unserer Kaninchen.

Natürlich begeisterten unsere Hoppler die Kids besonders. Doch keine Angst vor zu viel Stress bei den Kaninchen, denn die Tiere sind Besuchern gegenüber sehr aufgeschlossen. Schon als kleine Kaninchenknirpse wurden sie regelmäßig mit Kindern im Gehege konfrontiert. Schnell gewöhnten sie sich an die Besucher und wurden handzahm. Mitte April wurden die Tiere auf die CityFarm in Gehege umgesiedelt. Setzen wir nun jemanden ins Gehege, kommen die großen Kleinen neugierig angehoppelt und untersuchen den Besucher gründlich nach Fressbarem. Momentan sind Möhrchen total angesagt, nachdem die Begeisterung über frischen Löwenzahn wieder nachgelassen hat. So freuten sich auch die Kinder über die niedlichen Kaninchen und wollten gar nicht mehr raus aus dem Gehege.

Als Abschluss entzündete Benni zusammen mit den Kindern ein Lagerfeuer. Nun wurde Stockbrot gebacken und das Lunchpaket geöffnet. Sehr zur Freude unserer vierbeinigen Freundin Ronja, die natürlich wieder mit von der Partie war. Sie kennt die Gruppe schon und weiß leider auch welches Kind sie mit großen Augen anschauen muss, damit zufällig ein Stück Wurst zu Boden fällt. Aber liebe Kinder, so süß die Ronja euch auch anschaut, bitte gebt ihr nichts zu fressen. Sie bekommt zu Hause genügend Futter und soll doch nicht kugelrund werden.

Ein Feuer, Stecken und Stockbrot macht Kinder glücklich.

Insgesamt hat es allen viel Freude bereitet den Vormittag auf der CityFarm zu verbringen, vor allem da die Sonne uns frühlingshafte Temperaturen schenkte.

Vielen Dank an die tollen Erzieherinnen Elli und Sabrina (+ eine Mama) und an unseren super Fotografen Jens Börner!

Das Lieblingsspiel der kleinen Rabauken: "Benni fällen".

Die Hängematte unter Zwetschgenbäumen hatte ständigen Zulauf.

Arbeitsreiches Frühjahr

Hallo liebe Leser!

Sicher habt ihr euch schon gewundert, dass wir so lange nichts mehr von uns hören ließen. Aber jeder der einen Garten besitzt, kann verstehen dass gerade im Frühjahr viel Arbeit ansteht. Vor allem auf der CityFarm!

Vielfalt statt Einerlei

Auf dem Gelände der CityFarm soll ein Gemüsegarten bunter Vielfalt entstehen. Die Beete wurden zum Teil schon angelegt, besät und bepflanzt. Vielen Dank den viele Händen beim umgraben und Brennsesselwurzeln entfernen. Nun fehlt uns noch eine Kräuterspirale und ein Blumenbeet. Benni baute zudem aus Weidenstecken einen wachsenden Zaun um den kleinen Tierfriedhof. 

Bennis Weidenzaun

Bennis Weidenzaun

 

Zentrum des großen Beetes. Im alten Korb dürfen Topinambur wachsen und sind so im Herbst leicht zu ernten.


Einen Großteil unserer Samen ist schon in Vorzucht. Dabei haben wir viel Wert auf alte und seltene Nutzpflanzensorten gelegt. Wer hat denn schon einmal von der Paprika „Roter Augsburger“ gehört oder ihn gar schon einmal probieren können? Diese Paprika ist über traditionelle Züchtung speziell an die Klimaverhältnisse Augsburgs angepasst. Auch die Stangenbohne „Schwabenland“ zählt zu diese besonderen Sorten. Als besonderen Gartenclou hoffen wir euch im Sommer den bis zu 1,80m hohen Braunkohl in Form einer Palme präsentieren zu können. Weiterhin haben wir ca. 20 verschiedene Kürbissorten über den Winter gesammelt. Wir sind gespannt wie viele davon an unserem neuen Zaun (deshalb wurde er extra stark einbetoniert) hoch ranken werden.
Uns ist die Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt sehr wichtig. Sie zählt zu den wichtigsten Ressourcen die der Mensch besitzt. Mehr dazu wird es für Interessierte bald als Auszug aus Ildis Diplomarbeit über Nutzpflanzenvielfalt zu lesen geben.
Hier ein paar gute „Adressen“:

VEN (Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt)

Dreschflegel-Saatgut

Besonderen Dank geht an die samentauschfreudigen Hobbygärtner im Gartenforum Kraut und Rosen und natürlich Bantam, die uns eine samenfeste Gemüsevielfalt spendete! Eine der Gärtnerinnen im Forum schenkte uns eine große Kiste Samen mit vielen alter und seltener Gemüse, Kräuter und Blumen. Vielen lieben Dank dafür!

Vielen Dank an den Spender des Gemüsepaketes, welches Benni heute morgen vor der CityFarm fand!  

Igelhäuser

 

Sicher erinnert ihr euch an unsere Igelhaus-Bauaktion im Rahmen des NANU! e.V. (Netzwerk Augsburg für Naturschutz und Umweltbildung). Diese mussten wir leider auf den 3. April verschieben.
Im Vorfeld recycelte Ildi wunderbare naturbelassene Bretter, die uns der Rainer von
Bambus-Augsburg zu Igelhaus-Bausätzen zusägte. Danke nochmals Rainer (Kaktus) für deine Hilfe!
Diese fünf Bausätze wurden dann letzten Samstag Nachmittag, bei herrlichstem Frühlingswetter auf der CityFarm zu richtigen Igelhäusern zusammengebaut. Dabei halfen uns drei pfiffige Jungs und ein paar Erwachsene. Es wurde fleißig gehämmert und geschraubt. Auch unsere kleine vierbeinige Freundin Ronja war begeistert mit von der Partie und freute sich über unsere kleinen und großen Besucher. Eines der Häuser ist für die CityFarm übrig geblieben und bald darf ein Igel aus Ildis Keller dort einziehen.

Juhu, jetzt darf der Igel einziehen.

 

Das Igelhaus hat der Noah mit seinem Papa gebaut, da staunt sogar die Ronja.

 

Wiederentdeckung der Brennnessel

Klar kennen viele von Euch Brennesseljauche für den Garten. Es gibt nichts besseres als Dünger, Spritzmittel und als Suppe. Wir entdeckten diese Dokumentation, sehr gut recherchiert und umgesetzt!

Geheimnisvolle Pflanzen – Die Brennnessel

Gleich darauf hat Benni tapfer 3kg Brennnesseln im Mindeltal gepflückt und als Jauche für den CityFarm-Garten angesetzt. Vladi aus dem Jugendhaus Lehmbau betreut beim aktuellen Osterprojekt mit Kindern den Bauerngarten (mehr zum Osterprojekt kommt bald). Zur Unterstützung bekam er einen Kanister mit Bennis frischer Jauche geschenkt. Auf dass alles wachse und gedeihe! Nun brauchen wor nur noch Regen!
Weiter wirklich spannend ist, dass die Brennessel trocken ca. 40% Eiweißanteil besitzt (mehr als Soja) und 7x soviel Vitamin C wie in Orangen enthält. Da verliert das böse Kraut doch gleich seinen Schrecken.