Archive for the ‘Grundstück’ Category

Veranstaltungen dieser Woche und Arbeitseinsatz Hüttenreparatur

Am Freitag dem 10.08.2012 findet auf der CityFarm eine Veranstaltung zu alten Gemüsesorten statt.

Veranstaltung: Das Gemüse unserer Vorfahren
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Ihr erfahrt dabei alles Wissenswerte und wir diskutieren gemeinsam über den Wert alter Sorten. Dabei dürft ihr mit allen Sinnen den Gemüsegarten erfahren.
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Zeit: 17 bis 19 Uhr
Ort: CityFarm Augsburg
Kosten: eine kleine Spende in die Box

Lila Kartoffeln im Sack: die Vitelotte.

Alt und eine Rarität: die Vitelotte.

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Am Samstag dann, 11.08.2012, veranstaltet Benni auf der CityFarm „Pilze züchten leicht gemacht„.
Wir werden aus Karton und selbstgesammeltem Substrat unsere eigenen Pilzkisten basteln. Auf wichtige Dinge wie Hygiene und Standort gehen wir selbstverständlich näher ein. Die Pilzsporen werden von uns gestellt.
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Zeit: 10 bis 12Uhr
Ort: CityFarm Augsburg
Kosten: 10 Euro pro Person, Material inclusive (Kiste, Substrat, Sporen)

Unsere ersten Pilze aus eigener Zucht.

Unsere ersten Pilze aus eigener Zucht.

 

Arbeitseinsatz Hüttenreparatur

Am Samstag parallel zur Pilzveranstaltung und der Offenen CityFarm (von 09 bis 18 Uhr) reparieren wir endlich das Dach unserer alten Hütte. Schon seit langem regnet es rein, einige Balken sind sehr morsch und im Ganzen besteht Einsturzgefahr. Seit einigen Monaten suchten wir fachmännische Hilfe und nun hat es endlich geklappt. Schreiner Jan geht uns zu Hand.

Wer von Euch Lust und Laune verspürt uns zu helfen, der sei uns herzlichste Willkommen: denn viele Hände schnelles Ende! Daher rufen wir zu einem großen Arbeitseinsatz auf!

Auch könnten wir noch Pappnägel und eine Rolle Dachpappe gebrauchen, falls sowas bei euch irgendwo verstaubt.

Am Abend oder je nach Ende der Arbeit gibts als Dankeschön eine dicke Grillparty!

Die Scheune braucht ein neues Dach!

Die Scheune braucht ein neues Dach!

Neue Fotos

Hallo liebe Freunde der CityFarm Augsburg!

Nun ist soweit und wir können euch neue Fotos der CityFarm zeigen! Auf einem kleinen Rundgang zeigen wir euch, was sich alles in den letzten Monaten getan hat. Unter Gallerie könnt ihr weitere Fotos sehen!

Die neuen Gehege 

Für die Kaninchen bauten wir 2 neue Gehege, eines für Maja unsere Kaninchenmama und ihren neuen Wurf und eines für Sally, unsere Deutsche Riesin die wir von den Erzieherinnen Elli und Sabrina der Kita Ulmer Straße zur Einweihung geschenkt bekamen.

Sallys Gehege im Bau

Sallys Gehege im Bau

Leider ging die Zusammenführung der beiden Mädls schief und Sally trug eine Wunde an der Nase davon. Deshalb wohnt sie momentan in Bennis Wohnung und stellt den ganzen Tag viel Blödsinn an. Am liebsten knabbert sie unsere Kürbis- und Chillipflanzen an. Aber auch Ildis Lederschlappen und herumliegende Handys sind beliebte Spielzeuge.

Sally

Sally

 Pate für Sallys Compadre gesucht!

In der kommenden Woche lassen wir einen der 4 Monate alten Jungs  kastrieren. Er soll Sallys neuer Compadre werden. Wir vergeben für den Kleinen eine Patenschaft. Diese wird 30 Euro kosten und ihr dürft einen Namen für den Kleinen wählen. Dadurch entgeht er dem Schicksal seiner Brüder, die wohl das ein oder andere Weihnachtsmahl abrunden werden.
Das Gehege erhält dann ein Schild, auf dem die Paten von Sally und dem Kleinen genannt werden. Das Geld kommt direkt dem Kaninchen zugute, denn davon bezahlen wir einen Teil der Tierarztkosten. Die Kastration ist notwendig, da Sally nicht schwanger werden soll aber dringend einen Hoppelgefährten braucht.
Wenn ihr Interesse an der Patenschaft habt, dann meldet euch bitte bei uns.

Hühnerstall

Endlich haben wir einen tollen Hühnerstall! Früher war die Hütte Bennis Spielhäuschen in dem er viele Ritterschlachten geschlagen und sein Indianderdorf gegen die Cowboys verteidigt hat. Nachdem wir das Sägezelt am 1. Mai abgebaut hatten, eröffnete sich ein wunderschöner Dom aus Apfelblüten über uns. Dort unter dem Apfelbaum wird das Hühnerhäuschen unseren Hühnern ein Heim bieten. Wir sind bester Dinge, dass wir in der kommenden Woche endlich unseren kleinen Biperle bekommen!

Der Hühnerstall

Der Hühnerstall

 Gemüsegarten

Auch unser Gemüsegarten wächst und gedeiht. Die ersten Salatekonnten wir schon verschenken und uns selbst die ersten Mahlzeiten vom geernteten Gemüse kochen. Täglich kommen neue Ideen dazu. Sogar eine Badewanne konnten wir schon als Beet anlegen. Vielen Dank an die Bikekitchen-Jungs, die die Wanne mit einem selbstgebauten Fahrradtieflader zu uns transportierten!

Unsere erste Ernte

Unsere erste Ernte

 

Fotos vom Arbeitseinsatz

Unser Arbeitzseinsatz am 07. März war ein voller Erfolg! Die Sonne strahlte und machte die Arbeit bei frühlingshaften Temperaturen zur Freude. Viele Hände haben mit angefasst und viel haben wir geschafft. Das Mistfrühbeet wurde angelegt, Obstbäume geschnitten, das Holz gehäckselt, die Zauspfeiler einbetoniert, ein Gartentor gebaut und ein Erdsieb und Sägebock entstanden aus kreativen Bastlerhänden. Zwischendurch ein Päuschen mit Kaffee, eigenem Saft und leckeren Essen. Rainer von Bambus-Augsburg borgte uns Erdbohrer und Handbagger zum Ausheben der Löcher für die Pfähle.

Am Abend zauberte Franzi uns eine fantastische Lagerfeuerstelle, die auch gleich eingeweiht wurde. So fand der schöne Tag einen gemütlichen Ausklang am Lagerfeuer.

Die Fotos könnt ihr unter Gallerie CityFarm anschauen!

Als besonderen Clou fotografierte Jens den Trouble um den Häckselplatz und setzte die fleißigen Helfer in einer Zeitrafferaufnahme in Szene.

HIER WIE VERSPROCHEN DER LINK ZUR ZEITRAFFERAUFNAHME!

>>>HIER KLICKEN<<< UND ANSCHAUEN!

Vielen Dank allen Helfern und Unterstützern!

Das Mantra

Was ist das Matra eines guten Bio-Gärtners? „Mehr Pferdemist, mehr Pferdemist, mehr Pferdemist, mehr Pferdemist …“.

Benni und der Wintermisthaufen

Benni und der Wintermisthaufen

Es gibt kaum einen besseren Dünger für Kürbis und Co. wie gut durchwachsener Pferdemist. Jeder Klein- und Großgärtner kennt die alljährliche Pilgerfahrt auf der Suche nach gutem Mist. Zum Glück liefert uns eine 24jährige, alte einäugige Dame und ihre ebenso alte Freundin jeden Tag zuverlässig eine ganze Schubkarre voll. Da sammelt sich im Laufe des Jahres ein dicker (manche würden sagen: stinkender) Haufen an. Für uns duftet dieser aber herrlich nach Kohl, Kartoffeln, Lauch und Kürbissen. Vor unserem geistigen Auge erblüht der Misthaufen zu einem herrlichen Garten mit üppigster Ernte! Unsere Freude über Pfersch… kann wohl nur ein Gärtner oder Gartenfreund nachvollziehen. Nun hieß es am 2. März: ran an den Mist und raus auf die CityFarm damit! Den ganzen Vormittag standen wir bis zu den Knöcheln wortwörtlich in Pferdekacke. Besondere Freue bereitete diese unserer kleinen vierbeinigen Begleitung Roja, die sich freudig nicht nur drin wälzte (was ihr abends eine Dusche einhandelte), sondern sie auch genüsslich verschlang.

unser Düngerproduzent Schnuti

unser Düngerproduzent Schnuti

Gegen 14 Uhr hatten wir 4 Hänger voller Mist an verschiedenen Stellen verteilt. Zwei Hänger Stroh landeten auf unserem Sommermisthaufen in Bergheim, einer im Interkulturellen Garten Augsburg und eine (die beste mit 90% reinen Bollern) auf der CityFarm. Damit der gute Haufen bis zum Arbeitseinsatz schön vor sich hin gärt, wurde eine Plane darüber geschlagen. Schließlich sollen die Bakterien auch später im Mistbeet fleißig arbeiten.

Mittwoch 07.März Arbeitseinsatz auf der CityFarm

Morgen am Mittwoch den 7.März planen wir einen Arbeitseinsatz auf der Cityfarm. Wir haben extra den sonnigsten Tag ausgewählt und hoffen, dass der Wetterbericht Recht behält. Wir würden uns sehr freuen wenn ein ein paar fleißige Lieschen und Helfer sich berufen fühlen mit anzupacken oder auch nur auf ein Schwätzchen oder neugieriges Raumschauen, vorbeizukommen!

Was es zu tun gibt:

Nun soll es endlich geschehen und der Zaun errichtet werden ( nachdem der Wintereinbruch uns vor wenigen Monaten die Hände band). Dazu heben wir Löcher aus und betonieren die Pfosten. Falls einer von euch einen Erdbohrer besitzt, würden wir uns diesen gern ausleihen.

Weiterhin soll das Holz vom Baumschnitt gehächselt und weitere Obstbäume fachmännisch geschnitten werden. Auch Erde für die Beete soll gesiebt und Frühbeete gebaut werden, …

Ihr werde überrascht sein was die fleißigen Jungs in den letzten Wochen geschafft haben. Das Gelände ist weitestgehend geräumt und für unseren Arbeitseinsatz bereit.

Für euer leibliches Wohl soll morgen gesorgt sein und in den Pausen freut sich die Hängematte über Besucher!

Leider müssen wir euch noch bitten eure vierbeinigen Freunde zu Haus zu lassen aber auch das wird sich bald ändern. Nun denn, wir freuen uns riesig auf Mittwoch und hoffen ihr auch! Wir treffen uns ab 10 Uhr in der Schönbachstraße 150, hinterer Grundstücksteil.

Cityarm-Gelände

Kurz vor Weihnachten waren wir nochmal fleißig in unserem Garten. Zwar haben wir nur Kleinkram erledig aber wie wir wissen macht auch „Kleinvieh Mist“ und so bringen wie Mal für Mal das Gelände unseren Vorstellungen näher.

Zwischen den Zwetschgenbüschen neben der Scheune lag ein überwachsener Haufen Kieserde. Diesen vertreilten wir im Hasenauslauf (darauf kommen nich einmal ca. 15cm guter Mutterboden, dass die Tiere auch gut buddeln können) und befestigten die kleine Teichanlage. Wenn ihr genau hingeschaut habt, dann konntet ihr auf einem der Fotos weiter unten erkennen warum. Die Teichwannen waren nur zum Teil in den Boden eingelassen und standen unansehnlich aus der Wiese heraus. Da diese Konstruktion zudem sehr instabil und nicht betretbar war, schütteten wir viele, viele Schubkarren Kieserde an und befestigten den Rand. Nun kann man direkt an die Teiche heran treten und herum laufen.

Nur eines ist uns noch nicht ganz klar, werden auch die Hühner unsere Konstruktion akzeptieren oder werden sie versuchen die vielen Regenwürmer aus dem Boden zu picken und damit unsere Arbeit zerscharren? Vielleicht müssen wir die Teiche mit einem kleinen Zaun vom Hühnerteil antrennen, sodass zumindest eine optisch hühnerhohe Abgrenzung entsteht. Im allgemeinen sind unsere eierlegenden Federmilchsauen ja sehr wasserscheu aber dem gegenüber steht ihre unbändige Neugier. Vielleicht flechten wir einen kleinen Zaun aus Weidenstecken, der wächst wenigstens mit den Hühnern mit.

Die Teichanlage ist unterteilt in 3 Stufen. Die obere ist mit Schilf und anderen Pflanzen zugewachsen, die mittlere bildet den eigentlichen Teich und aus der unteren würden wir gern ein Moorbeet machen. Falls die Sache mit dem Zaun jedoch nicht funktioniert, müssen wir wohl den Plan verwerfen oder das Moorbeet umquartieren, denn unsere pickenden Freunde mögen die Heidel- und Preiselbeeren sicher ebenso sehr wie wir. Wir wir das Moorbeet konstruieren werden wir euch später in einem Artikel zeigen.

Neue Fotos

Hallo ihr!

Gestern hatten wir über Facebook einen kleinen freiwilligen Arbeitseinsatz angekurbelt. Trotz des Regenwetters waren wir zeitig vor Ort und gespannt wer sich alles bei dem Wetter vor die Tür traut um uns zu besuchen. Die ersten ließen nicht lange auf sich warten. Schnell waren die ersten Arbeiten verteilt und alle gut gelaunt am Werk. Gegen Mittag hattenn wir ein paar Besucher, die neugierig und gespannt das Gelände erforschten. So ging es bis zum Abend weiter und erst mit der Dunkelheit zog es uns alle wieder in die warmen Wohnungen. Bis auf eine Schramme an der Wange, die von einem beim Wurzel ausgraben gebrochenen Spaten herrührte und einem kleinen Schnitt im Finger beim Hasenauslauf reparieren, endete der Einsatz mit viel Freude. Denn endlich kann man die wahre Größe der CityFarm sehen!

Wir haben viel geschafft und daher nochmals vielen Dank an alle fleißigen ehrenamtlichen Helferlein. Nun können wir euch heute ein paar neue Fotos zeigen. Die Bilder sind unter Gallerie CityFarm zu finden. Da habt ihr auch gleich einen Vergleich zu vorher. 😉

Diese große Kellerassel fanden wir in einem Steinhaufen. Leider mussten wir ihr zu Hause zerstören und an einen anderen Platz umlagern. Hoffentlich hat sie eine neue Höhle gefunden!

Neue Grundstückbilder

Hallo liebe Leser!

Jetzt haben wir euch eine kleine Weile zappeln lassen, nicht aus Bosheit, sondern weil die letzten Tage voller Arbeit und Termine waren. Nun hat eure Ungeduld ein Ende und wir wollen euch zu einem kleinen Rundgang über das Gelände einladen. Man kann sogar schon die ersten Veränderungen sehen die unserer und Lida´s Hände Arbeit entsprangen.

Nachdem vorgestern die Sonne unsere Arbeit beflügelte, lies Ildi es sich auch nicht nehmen endlich der Hängematte einen neuen Platz zu geben. Nun konnten wir das erste Mal zur Arbeitspause mit Kaffee und Leckereien gemütlich auf unserem Grundstück in der Sonne zu liegen. Bitte klickt hier, um zu weiteren Bildern zu gelangen. Diese sind unter gallerie cityfarm zu finden.

Herzlich Willkommen auf dem Gelände unserer kleinen CityFarm!

Endlich: das Grundstück

Im letzten Blog haben wie euch von unseren Verhandlungen mit dem Kulturpark West berichtet. Nun hat sich aber etwas völlig anderes ergeben! Worüber wir ehrlich gesagt sehr froh sind, denn der Boden in der Reese Kaserne machte uns schon schwer zu schaffen.

Aber nun haben wir ein Grundstück! Hier findet ihr die ersten Fotos dazu.

Wir die Zusage im Norden von Augsburg ca. 600qm für unser Projekt zu nutzen. Es handelt sich dabei um einen Privatgarten oder zumindest einen Teil des großen Gartens. Darüber sind wir sehr froh, denn so müssen wir uns nicht von Vereinen oder gar der Stadt abhängig machen. So haben wir einen privaten Unterstützer für die CityFarm gefunden, der uns einen Teil seines Grundstücks verpachtet. Vielen Dank Martin!

Das Gelände liegt ca. 10 Fußminuten von der Haltestelle der 4er Straba – Augsburg Nord entfernt. Bei diesem Spaziergang läuft man den Fußweg an der Mindelheimer Straße entlang, rechts am Wäldchen vorbei und schon ist man da! Indira und Pico begrüßen jeden Spaziergänger laut und freudig.

Der kleine 3teilige Teich. Das Zelt dahinter ist das Sägezelt.

Auf dem Grundstück ist nicht nur der Boden hervorragender Qualität, sondern es gibt auch einen kleinen Gebäudebestand (ein kleiner Hühnerstall, eine sehr marode Scheune und einen Unterstand), jede Menge Obstbäume, einen großen Hasenauslauf und einen Teich. Einen solchen Glückstreffer hätten wir uns nicht zu träumen gewagt. Zwar ist die Fläche nicht so riesengroß aber allein die vielen Obstbäume entschädigen schon dafür. Auch, dass wir keinen Hühnerstall bauen müssen ist von Vorteil. Nur wird die Sache mit dem Gewächshaus etwas schwieriger oder besser die Frage: Wohin? Aber das wird sich schon noch ergeben.

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Es ist nun aber nicht so, dass keine Arbeit anstünde, hihi, im Gegenteil. Auf der Fläche haben sich über Generationen einige Tonnen an Holz, Metall und Sonstigem angesammelt. Jeder der vom Land kommt, kennt das Problem: schon die Großeltern übernahmen von ihren Eltern ein Sammelsurium aus „vielleicht-noch-nützlichen“ Dingen. Über die Nützlichkeit dessen haben sich auch schon Generationen gestritten.

Die erste Arbeit besteht nun darin einiges umzulagern, also ans Haus zu bringen, hunderte von Europaletten in Feuerholz zu verwandeln und die Scheune auszuräumen und zu restaurieren. In welcher Reihenfolge ist uns noch nicht ganz klar, vielleicht restaurieren wir auch erst die Scheune, denn sie soll etwas wohnlich werden (juhuuuu, freufreufreu). Besonders wichtig ist die Erneuerung des Daches. Also neue Balken einziehen, denn diese sind schon arg durchgefault und es besteht die Gefahr, dass das Dach den Winter nicht überleben würde. Dann werden die Wände gedämmt und neu verkleidet. Martins Großeltern wohnten früher ein Jahr während dem Bau des Hauses in der Scheune, man sieht sogar noch ein Ofenrohrloch in der Wand. Vielleicht würde es sie auch freuen, wenn sie wüssten, dass nun neues Leben einkehrt.

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Doch bevor alles richtig beginnen kann, muss zuallererst ein Zaun gezogen werden, um unser Pachtgrundstück vom restlichen Grundstück abzuteilen. In den Außenzaun kommt ein Gartentor, damit wir auch einen eigenen Zugang haben und rein kommen, wenn Martin nicht zu Hause ist. Bevor das nicht passiert ist, können wir leider keinen größeren Arbeitseinsatz organisieren. Also ist unser vorrangiges Ziel ein Zaun und eine Tür aufzutreiben.

Da ihr uns und unsere Einstellung schon kennt und wisst, dass wir das sicherlich nicht neu kaufen werden, kann dies durchaus noch mindestens eine Woche in Anspruch nehmen. Nun heißt es erstmal alle Eisenhändler abzuklappern, ob einer ein altes Gartentor rumliegen hat. Oder kennt ihr jemanden der einen neuen Zaum mit neuem Tor bekommen hat? Das Alte Tor würden wir ihm gern abkaufen.

Polly

Der Zaun erfüllt auch noch einen anderen Zweck. Martin hat zwei Hunde. Die alte Hundelady heißt Indira und der jüngere Rüde Pico. Es ist sicher, dass er und unser Pflegehund Gino sich arg beißen würden, denn Gino wäre ein Eindringling in Pico´s Revier. So soll der Zaun dann auch die Vierbeiner davon abhalten aufeinander loszugehen. Dann gibt es auch noch Polly, die halb blinde über 20 Jahre alte Gans. Wir sind gespannt wie sie sich verhält, wenn im Frühjahr neues Geflügel auf der Cityfarm einzieht. Mehr Fotos zu den Tieren findet ihr in der gallerie cityfarm..

Natürlich juckt es uns in den Fingern und am liebsten würden wir jeden Tag 14 Stunden auf dem Grundstück arbeiten, um das Wetter bis zur letzten Sekunde auskosten zu können. Denn sobald es schneit und der Boden gefriert, ist unser Arbeitsrahmen arg eingeschränkt.

Trotz allem ist unser Ziel bis März das Gelände frei geräumt und schon einen Teil der Beete gegraben zu haben. Es ist auf jeden Fall realisierbar, je nachdem wann der Zaun steht und wie lange das Wetter uns noch unterstützt.

Wir werden auf jeden Fall ein paar größere Arbeitseinsätze organisieren zu denen jede helfende Hand herzlichst eingeladen ist. Als Dank können wir euch einen leckeren ungarischen Kesselgulasch, ein paar Bierchen und ein abendliches gemütliches Zusammensein anbieten.

 

Wir haben jetzt schon zwei Tage fleißig gearbeitet. Die Teiche frei geschnitten, gesägt, Holz- und Reisighaufen geschrettert und Gebüsch ausgeschnitten. Zumindest kann man jetzt im hinteren Bereich, in dem später die Hühner herum laufen dürfen, wieder durchgehen. Es ist immer wieder verblüffend um wie viel größer die Fläche gleich wirkt, wenn wieder ein Haufen beseitigt ist. Wie wird das dann erst m vorderen Bereich, wenn die Berge aus Metall und Holz weg sind? Wir sind gespannt!