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Heufest, unser Sommerfest am 04. August

Willkommen zum Heufest!

Am 04. August laden wir zum Heufest, unserem Sommerfest auf die CityFarm Augsburg ein! Ab 14 Uhr gehts los und 18 Uhr ist Feierabend.

Wir haben für Euch ein buntes Programm zusammengestellt. Besonderer Gast in diesem Jahr ist das Forschermobil der Umweltstation Augsburg! Dort könnt Ihr zusammen mit Tine Klink mehr zum Thema Wildbienen erfahren. Alle Senseninteressierten können statt dessen beim Schnuppersensen ihr Talent ausprobieren und beim Dengeln den Hammer schwingen. Die Tomatenfreunde unter Euch, werden sich sicherlich über unsere kleine Verkostung der leckeren Früchte freuen.

Wir freuen uns auf das Forschermobil zum Thema Wildbienen.

Essen und Trinken

Da das gemeinsame Buffet schon seit einigen Jahren nicht mehr richtig funktioniert, aufgrund fehlender Beträge, werden wir in diesem Jahr lediglich einen Kuchenverkauf auf Spendenbasis anbieten. Getränke können wie immer an der Küchenbar, ebenfalls gegen eine Spende, erworben werden.
Wie immer brennt das Lagerfeuer und ihr könnt Euch Stockbrot

Bitte geht achtsam mit unseren Pflanzen und Tieren um.

Organisatorisches

Wir möchten zudem wie immer darauf hinweisen, dass Eltern auf Ihre Kids aufpassen müssen (Aufsichtspflicht). Normalerweise eine Selbstverständlichkeit, auf welche man nicht hinweisen bräuchte. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Kinder unsere Tiere jagen, in den Gehegen rumschreien, nach den Tieren schlagen oder gar Pflanzen im Garten ausreißen.

Auch dürft Ihr gern Eure Vierbeiner mitbringen. Wir bitten euch darauf zu achten, dass unsere Tiere nicht gestört werden und wenn es zu Streiterein unter den Fellnasen kommt, dann leint sie bitte an. Leinenpflicht gilt im Gemüsegarten, Hundevebot herrscht dagegen im Kaninchen- und Hühnergehege, wie auch auf der Schafweide! Zudem versteht sich von selbst, dass Häufchen vom Besitzer entfernt und entsorgt werden (also bitte an die Tütchen denken).

Hier müsst ihr hin aber bitte am Nordfriedhof oder Aral parken.

Anfahrt

Wir bitten euch das Auto an der Aral-Tankstelle, in der Stuttgarter Straße oder auf dem großen Parkplatz am Nordfriedhof abzustellen und die restliche Strecke zu laufen. Nur wer etwas zu liefern hat oder sehr schlecht zu Fuß ist, darf kurzzeitlich vor dem Tor parken.

Das Parken an der Farm ist, außer für Mitwirkende, nicht erlaubt! Unser Gelände liegt mitten in den Krötenbiotopen der Stadt Augsburg und wir wollen den Autoverkehr minimieren. Wenn ihr etwas liefern wollt, könnt ihr das gern tun aber dann bitte das Auto außerhalb parken. Alles was zwei oder vier gesunde Beine hat, kann die Strecke laufen.
Bitte parkt nicht die Straßenpoller im Gablinger Weg zu, dort muss der Bauer mit dem Trecker durch, auch am Wochenende.
Auch bitte NICHT an der Scheune parken, die Besitzerin lässt euch rigeros abschleppen.
Zudem ist das Parken auf der Wiese vor der Farm strengstens untersagt.

Fahrradparkplätze sind dagegen unbegrenzt vorhanden.

Kommt herein und fühlt Euch wohl!

Ein Plädoyer für die anderen Bienen

Der bunte Sommer ist im Anmarsch!

Endlich, endlich, endlich startet die Gartensaison!

Dieses Jahr mussten wir tatsächlich warten, bis die Kalte Sophie mit ihren nächtlichen Minusgraden vorüber war. In den letzten Jahren trat sie etwas müde in Erscheinung und brachte keinen wirklichen Kälteeinbruch.
Doch 2019 zeigte sie sich im alten weißen Reifkleid und überzog die Wiesen mit einer wunderschönen eisigen Decke. Auf den Wasserpötten unserer Tiere fanden wir tatsächlich in einigen Nächten dünne Eisschichten.
Viele Gärtnerfreunde glaubten nicht mehr an die liebe Sophie und setzten ihre Pflanzen schon Anfang Mai in den Garten. Die armen Pflanzenkinder hatten kaum eine Chance gegen die nächtlichen Temperaturen unter null Grad.
Zum Glück waren wir geduldig und beließen die Mimöschen unter unseren Nutzpflanzen im kuschelig beheizten Gewächshaus der Gärtnerei St. Elisabeth und Blumen Schlegel.

Vergangenes Wochenende war es endlich soweit, die Pflanzen zogen in den Garten. Begleitet wurden wir an zwei Tagen von einer Filmcrew des Bayrischen Rundfunks, die eine Reportage u.a. mit uns drehen. Es ging um Bodenvorbereitung, Mulchen, tolle Tomaten und viel mehr.
Natürlich geht es in der Doku nicht nur um unsere Gemüsepflanzen. Auch die kleinen Bewohner unseres Gartens wurden nicht vergessen und wenn sie sich zeigten, auf Film gebannt.

Zu Beginn unseres CityFarmer-Daseins setzten wir Brennesselbrühen und Rainfarnjauchen an, um Schädlinge aus dem Garten fern zu halten und die Pflanzen zu stärken. Mittlerweile jedoch haben wir gelernt, dass Schädlinge im Garten dazu gehören und die entsprechenden Nützlinge anziehen.

Festmahl an der dicken Bohne

Zwar mag aktuell der Ewige Kohl den Namen Lauskohl tragen, jedoch finden sich nach und nach Marienkäfer- und ihre Larven, Florfliegen und zahlreiche andere Blattlausvertilger ein.
Wir hatten zum Beispiel in keinem Jahr so viele Meisen wie in diesem! Sie profitieren auch von den Blattläusen, füttern sie doch ihre Jungen damit.
Auf jeden Schädling folgt ein Nützling.
Aber auch andere Insekten brauchen wir in unserem Garten, um einerseits halbwegs ein ökologisches Gleichgewicht zu schaffen und andererseits, um unsere Ernte zu sichern. Gemeint sind damit natürlich die Bestäuber. Viele Gartenfreunde wollen in diesem Jahr etwas für die Bienen tun:

Rettet die Bienen? Ja, welche denn?

Aktuell bekommen wir immer wieder Anfragen, was man denn für die armen Bienen tun könne.

Honigbiene im Pollenrausch

Anregungen und Ideen haben wir viele, von denen Zahlreiche auch bei uns auf der Farm umgesetzt wurden. Ja, wir geben zu, dass unser Gartenkonzept ein anderes ist, als das vieler klassischer Gartenfreunde.

Aber wir freuen uns sehr, dass unsere Gesellschaft eine Sensibilisierung für Umwelt und Natur erfährt, sich viele Menschen dafür entscheiden heimische Tierarten zu unterstützen und gerade die oft ungeliebten Krabbeltiere immer mehr in den Fokus rücken. Mehr oder weniger.

Die folgenden Anekdoten hat Frau selbst erlebt, als sie einige Tage in der Gärtnerei aushalf.

Die Kundin möchte ihren Garten bienenfreundlich gestalten und sucht um Rat, da sich ihr grünes Fleckchen Erde bisher auf Golfrasen und Hecke beschränkt.

Schön bunt. Aber auch Bienenfreundlich?

Ein guter Tipp für knappe Geldbeutel ist zum Beispiel, den Rasen in einer Ecke nur noch 2x im Jahr mähen. Sie würde staunen, wie viele Wildblumen sich dort in kurzer Zeit ansiedeln, die gut für die Bienen sind!
Doch der Tipp erwärmte ihr Herz nur mäßig. Sie wolle kein Unkraut im Rasen, da sei schon der schreckliche Löwenzahn drin.
Das ist der Moment in dem Frau besser nur denkt: Na gut, dann bestellen Sie sich einen Gärtner und lassen für viel Schotter ihren Schottervorgarten in eine Wildblumenwiese verwandeln! ‚Also das geht nun wirklich nicht!‘ erahnt Frau die Antwort der Kundin.
Nun, dann eben doch nur ein paar Blumen für die summenden Freunde.
Futterquellen spielen bei der „Rettung der Bienen“ eine große Rolle, denn sie sind hübsch anzusehen, duften und die Bienchen können sich auch daran erfreuen. Daher hört man gerade in der Gärtnerei aktuell öfters die Frage, ob diese oder jene Blume bienenfreundlich sei.
So auch von dieser Kundin. Ja, diese schöne Pflanze ist es, produziert Pollen und Nektar, der aber nicht nur für die Bienen, sondern auch für Schmetterlinge, Hummeln, Nachtfalter und Schwebfliegen Nahrung bietet! Ein Wunderwerk der Natur, denn die Pflanze ist auch noch heimisch und mehrjährig!
„Nein, ich will nur etwas für die Bienen tun.“
Dies wiederum ist dann der Moment, in dem Frau so gar nichts mehr als Antwort einfällt. Also reicht sie ihr eine weitere nette Bienenblume und lauscht der Erzählung vom Neffen der Imker ist und sie deshalb die Bienen retten will.

Trinkende Honigbiene

Nun sind wir beim Knackpunkt der Geschichte angelangt, einem allgegenwärtigen Problem, welches bei fehlender Aufklärung noch mehr Probleme schaffen kann.
Liebe Leute, die Honigbiene ist NICHT bedroht! Sie wird als Zugpferd und Sympathieträger eingesetzt, da jeder die Biene Maja und ihren Dronenfreund Willi kennt.

Auch Asseln sind schützenswert. Schaut Euch diese Schönheit an!

Honigbienen sind u.a Nutztiere und hätten ohne dem Imker kaum eine Chance selbstständig in freier Natur zu überleben. Sie vermehren sich über das Schwärmen (wenn der Imker sie lässt) und vor allem dieses Jahr vermehren sie sich äußerst stark!

Eigentlich geht es um alle Insekten, was sich aber nicht so gut verkaufen lässt. Wer will schon Stechmücke, Wespe und Kellerassel retten (wir natürlich!)? Wenn wir bei den Bienen bleiben, dann müssen wir auf die Wildbienen schauen. Wildbienen? Was soll das denn sein?

Der Hauptunterschied ist, dass Honigbienen in einem viele Individuen umfassenden Volk, die Wildbienen aber überwiegend solitär, also als Einzelgänger leben.
Es gibt in Deutschland über 500 verschiedene Wildbienenarten, von denen ca. die Hälfte bedroht ist. 39 Arten gelten sogar schon als ausgestorben oder verschollen. Weitere 31 Arten sind auf der Roten Liste und vom Aussterben bedroht. Insgesamt zählen 40,9 Prozent der Wildbienen als bestandsgefährdet.

Holzbiene an unserem Wiesensalbei

Es gibt Wildbienen die sehen aus wie blaumetallic schimmernde Hummelkäfer und verursachen ein lautes Brummen im Flug. Dabei handelt es sich um die wunderschönen Holzbienen (Xylocopa), die sich Nistmöglichkeiten im morschen Holz suchen.

Dann gibt es derer welche, die sind kräftig grau behaart, als würden sie einen großen Pelzkragen und einen ungestümen weißen Bart im Gesicht tragen. Dabei handelt es sich um die Graue Sandbiene (Andrena cineraria), die wie der Name schon sagt, in Erdboden nistet.

Weiterhin erkennt man manche Vertreter gar nicht, da sie nur wenige Millimeter klein sind und eher an beflügelte Ameisen erinnern. Die Sandsteppenbiene (Nomioides minutissimus), misst nur 3-4 Millimeter und ist auf lediglich 5 Pflanzenfamilien spezialisiert.

Von den über 500 Wildbienenarten nisten ca. dreiviertel der Arten im Boden!
Zwar werden überall Nisthilfen, so genannte Insektenhotels, angeboten, den meisten Bienenarten helfen sie aber gar nicht.

Dreiviertel der Wildbienenarten nisten im Boden!

Zudem sind die überwiegenden käuflichen Modelle unbrauchbar, an denen die Tiere sich sogar schwer verletzen können oder sie werden gar nicht einziehen. Wenn Ihr eines kaufen wollt, dann bitte informiert euch vorher.
Wichtiger ist es Rohbodenstandorte zu schaffen, die helfen wesentlich mehr Arten.

Wo nun das Problem liegt? Kann man nicht beide schützen? Natürlich müssen wir sowohl die Honigbienen als auch die Wildbienen schützen, denn auch die Nutztiere unter den Hautflüglern fallen Umweltgiften, Parasiten und Krankheiten zum Opfer.
Doch wenn der Fokus nur auf die Honigbiene gerichtet ist und zahlreiche Menschen plötzlich beginnen zu imkern, bekommen die Wildbienen Konkurrenz auf den Blüten. Bisher zeigt sich dies in nur wenigen Gebieten, doch mit einer massiven Zunahme imkerischer Tätigkeit, werden Pollen und Nektar knapp, wenn nicht gleichzeitig ein Futterausgleich geschaffen wird. Dann kehrt sich der Wunsch die Bienen zu retten ins Gegenteil.

Ein artenreicher Garten ist ein Mosaik aus Lebensräumen.

Ja, wir imkern auch, wir halten Honigbienen sowohl zum Arterhalt, zur Bestäubungssicherung als auch als Nutztier, um Honig zu bekommen. Aber wir achten ebenso darauf, dass die Wildbienen trotzdem ausreichend Futter und Nistmöglichkeiten finden.
Schaut beim nächsten Besuch auf der CityFarm im Hühnergehege vorbei. In den zahlreichen offenen Bodenstellen nisten viele verschiedene Hautflügler.
Zudem sieht man bei uns selten eine Honigbiene und eine Wildbiene auf derselben Blüte.

Auch die Erdhummel nistet im Boden.

Unser Tipp daher: gestaltet Eure Gärten naturfreundlicher!
Es muss nicht immer nur die Wildblumenwiese sein. Auch Totholzhaufen, Natursteinmauern und dauerhaft offene Bodenstellen, heimische Gehölze, Sträucher, Stauden sowie „Unkraut“ im Garten schaffen mehr Futter und Nistmöglichkeiten, als ein Insektenhotel Marke Baumarkt.
Und wenn ihr dann noch drei Regeln beachtet, habt Ihr in kurzer Zeit ein Bienen- Schmetterling-, Falter-, Schwebfliegen-, Assel-, Vogel-, …-, und Menschenparadies geschaffen.

1. Rasen weniger mähen. Es muss ja nicht der gesamte Rasen sein, ein Eck reicht schon, das nur im Herbst zur Hälfte und zur anderen Hälfte im Frühjahr gemäht wird.

2. Kräuter blühen lassen. Teilt Eure Kräuter mit den summenden Freuden und lasst einen Teil davon ausblühen.

3. Stauden erst im Frühjahr schneiden, wenn das neue Grün beginnt auszutreiben. In den Stängeln und im welken Laub überwintern viele Insekten.

 

Literaturtipps:

Werner David: Fertig zum Einzug. Nisthilfen für Wildbienen. Leitfaden für Bau und Praxis. ISBN-13: 978-3895663581

Paul Westrich: Wildbienen. Die anderen Bienen. ISBN-13: 978-3899371369

Naturgartenfreude – Wildbienenschutz im Naturgarten
www.naturgartenfreude.de

 

Und jetzt noch ein Veranstaltungstipp:

Wer es dann noch schafft weitestgehend auf den Rasenmäher zu verzichten und vielleicht sogar mit der Sense zu arbeiten, hilft der Natur noch auf vielfältigere Art und Weise.
Nicht nur, dass die Sense leise ist, sie gibt auch keine Ölreste an die Pflanzen ab, stinkt nicht und Insekten, deren zu Hause die Wiese ist. So können Grashüpfer vor der Sense davonspringen, was bei einem flinken Rasenmäher kaum der Fall ist.
Auch hier tun wir den Bienen einen Gefallen, denn auch die Biene schafft es eher vor der Sense zu flüchten, als vor dem Rasenmäher, der sie samt Blüte kurzerhand schreddert.
Auch uns tut die Arbeit mit der Sense gut. Die richtige Technik erinnert an einen Tanz auf der Wiese im Duft des frisch gemähten Grases. Für Viele hat das Mähen mit der Hand auch meditativen Charakter, der Geist hat endlich die Möglichkeit sich in der Natur zu entspannen, da der Körper mit einer gleichmäßigen Arbeit beschäftigt ist.
Praktisch ist es auch, vor allem wenn die Haustiere frisches Gras oder im Winter Heu fressen.
Na, Interesse es auszuprobieren? Am 25. Mai 9-13:30 Uhr findet unser Sensenkurs mit Sensenlehrerin Ildi statt. Noch sind Plätze frei, also schnell anmelden unter cityfarmaugsburg@gmx.de

Saisonstart – Saatgutbörse am 03. März

Eine bunte Auswahl wartet auf euch und euren Garten!

Liebe Gartenfreunde,

es ist soweit, wie jedes Jahr starten wir mit unserer Saatgutbörse und kleiner Festlichkeit in die Saison 2019!

Kommet reichlich und mit Sonne im Gemüt am

03. März von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr

zur CityFarm Augsburg!

Zu unserem Fest könnt Ihr Saatgut gegen Spende erstehen und Erfahrungen tauschen, verschenken, kennenlernen! Wer Saatgut zum Tausch mitbringen möchte: bitte in kleine Einheiten abpacken, mit Sorte und Erntejahr beschriften!

Da in den letzten Jahren vermehrt abgelaufenes Saatgut zum Tauschen abgegeben wurde, bitten wir Euch keine Samen die älter als 3 Jahre sind mitzubringen. Es ist unendlich frustrierend, wenn jemand eine tolle Chilisorte ersteht und dann nichts keimt! Das wollen wir euch ersparen. Also achtet bitte darauf.

Wir haben 2018 extra viel Tomatensaatgut für euch produziert!

Parken bitte am Nordfriedhof im Talweg oder an der Aral/McDonalds in der Stuttgarter Straße. Nur wer etwas zu liefern hat oder sehr schlecht zu Fuß ist, darf kurzzeitlich parken. Das Parken an der Farm ist, außer für Mitwirkende, nicht erlaubt!

Die Frauenbohne

Eines noch: herkömmliche Navis kennen uns nicht, nutzt bitte Google Maps. Unter über uns findet Ihr die Anfahrtsmöglichkeiten.

Alle weiteren Veranstaltungen/Feste/Workshops findet Ihr auf unserer Seite unter Termine 2019! Neu dazu gekommen in diesem Jahr ist ein Anfänger-Spinnkurs mit unserer Inge.

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Saatgutbezugsquellen

Immer wieder kommt die Frage auf, woher Saatgut von alten und samenfesten Sorten beziehen? Wir bestellen am Liebsten bei Dreschflegel, Bingenheimer, Deaflora, Semillas und biogartenfuellhorn (Tatjana Brunner).
Hier haben wir eine Liste für euch. Sie ist sicher nicht vollständig aber doch umfangreich.

http://biogartenfuellhorn.de/alles-tomate

http://chili-shop.org/

http://chilipepperseeds.tictail.com/

http://chiliriot.com/

http://pepperseeds.ca/

http://region-hannover.bund.net/themen_und_projekte/nutzpflanzenvielfalt/saatgut_von_samenfesten_sorten/

http://shop.hof-berggarten.de/

http://store.myorganicseeds.com/Chile-Pepper-Seeds-C149695.aspx?sid=14895

http://store.puckerbuttpeppercompany.com/

http://www.bakerspeppers.com

http://www.bantam-mais.de/wo-gibt-es-saatgut.html

http://www.bingenheimersaatgut.de

http://www.bio-saatgut.de/

http://www.biogartenladen.de

http://www.biogartenversand.de/index.php

http://www.blauetikett.de/samen-bio.html

http://www.bund-lemgo.de/bio-saatgut.html

http://www.culinaris-saatgut.de/home/

http://www.dreschflegel-saatgut.de

http://www.freie-saaten.org/

http://www.gartenrundbrief.de

http://www.gruenertiger.de/

http://www.immengarten-jaesch.de/files/Sortimentaktuell.pdf

http://www.irinas-tomaten.de

http://www.livona.de/einsatz-fuer-alte-und-seltene-sorten/

http://www.magicgardenseeds.de/static/de_DE/site_de.html

http://www.manfredhans.de/

http://www.nabu.de/oekologischleben/balkonundgarten/gartenelemente/00592.html  

http://www.ochsenherz.at/gaertnerhof.html

http://www.oekosaatgutinitiative.de/

http://www.prospecierara.de

http://www.reimerseeds.com

http://www.reinsaat.co.at/

http://www.saatgut-vielfalt.de

http://www.samenbau-nordost.de/

http://www.samenfest.at/saatgut

http://www.sativa-rheinau.ch/

http://www.syringa-pflanzen.de

http://www.vern.de

http://www.wildfirechilli.com.au/chilli-seeds.html

https://fesaja-versand.de

https://kraeuterei.de/20-bio-pflanzen-shop

https://m-garden.eu/

https://pepperjoe.com/

https://pfefferhaus.de/de/saatgut.html

https://shop.beetfreunde.de

https://shop.garten-jan.de/de/

https://thechillifactory.com/

https://thehippyseedcompany.com/shop/

https://www.arche-noah.at/

https://www.buckeyepepper.com/

https://www.chili-shop24.de/

https://www.deaflora.de/

https://www.gaertnerei-strickler.de/shop.htm

https://www.heimgruen.de/shop/naturgarten-samen-aus-leipzig

https://www.kartoffel-mueller.de/

https://www.kartoffelvielfalt.de

https://www.kraeuter-und-duftpflanzen.de/

https://www.lilatomate.de

https://www.mopeppers.at/

https://www.naturgarten.org/mitgliedsbetriebe/wildpflanzen.html

https://www.nutzpflanzenvielfalt.de/saatgutliste/start

https://www.peperzaden.nl/

https://www.pepperworldhotshop.com/de/

https://www.rieger-hofmann.de/shop.html

www.buckeyepepper.com

www.fatalii.net

www.pflanzen-jaeger.com

www.royaltiger.de

www.semillas.de

www.whitehotpeppers.com

Gelb ja gelb sind alle unsre…..

Weiden.
Ja es sieht schon alles etwas nach Steppe aus, aber nun zeigt sich schon wieder ein kleiner grüner Schimmer und wir hoffen, dass die Natur noch einmal richtig Gas gibt und uns einen güldenen Herbst beschert.

Der kurze Herbsteinbruch gibt uns die Möglichkeit endlich wieder einen Artikel zu verfassen und Euch zu berichten, was sich in den letzten Wochen alles zugetragen hat.

Kein Bock zum Lesen? Dann kommst Du HIER zur Bildergalerie!

Unser letzter Beitrag war die Einladung zum Heufest im Juli.

In den heißen und trockenen Sommertagen zeigte sich ausgerechnet der 22. Juli verregnet, der einzige Tag in diesem Zeitraum. Wir ließen uns jedoch nicht davon abhalten, das Fest trotzdem stattfinden zu lassen.
Wie erwartet, kamen natürlich viel weniger Besucher. Jene aber die kamen, konnten unser Angebot voll auskosten und wir hatten endlich einmal Zeit mit allen zu reden, selbst etwas von dem leckeren Kuches des
Lechcafes zu essen und am Lagerfeuer zu sitzen.

Die Tomatenüberraschung der Saison: Blush Tiger

Besonders beliebt war unsere Tomatenverkostung. Zwar konnten wir von unseren 50 Sorten nicht alle zur Probe anbieten aber dennoch eine gute Auswahl bereit stellen.
Die Farbpalette reichte von rot über pink bis hin zu grün, was sich auch in den Namen widerspiegelte: z.B. „Blush Tiger“, „Thai Pink Egg“ oder „Smaragdapfel“. Auch geschmacklich unterschieden sich die Früchte stark voneinander.
Schnell stellte sich die Sorte „Blush Tiger“ als Liebling der Verkoster heraus, was unseren Eindruck gestätigte, die Sorte schmeckt ausgesprochen gut, sehr obstig mit leichtem Aprikosenaroma.

Für alle Tomatenliebhaber gibt es jetzt noch einen Tipp.
Am 16. September findet im Botanischen Garten der Regionalvermarktertag statt. Dort wird die CityFarm mit einem Stand zum Thema Tomatenvielfalt präsent sein. Natürlich gibt es wieder eine Verkostung und Ihr könnt gegen eine kleine Spende die Samen Eurer Lieblingstomate gleich mitnehmen!
Benni wird am benachbarten Stand seine „Möbelbau Rustikus“-Stücke das erste Mal der Öffentlichkeit präsentieren. Mit dabei auch unser Riesen-Jenga zum Spielen und Ausprobieren!

Cherry-Vielfalt

 Da wir gerade bei Terminen sind: am 29. September von 14 bis 18 Uhr haben wir das letzte Mal in 2018 unsere Pforten für Euch geöffnet! Hoffen wir, dass diesmal das Wetter mitspielt und uns einen goldenen Herbsttag beschert, denn der letzte Termin gestaltete sich ein wenig nass.

Jeder Zentimeter Schatten wird ausgenutzt, denn im dicken Pelz wird es warm.

Zwar hat es diesen Sommer nur wenige Regentage gegeben, trotzdem fielen einige unserer Termine sprichwörtlich ins Wasser. Doch wir sind darüber nicht böse, denn jeder Tropfen Regen war in diesem Dürresommer willkommen!
In den letzten Tagen hat es bei uns 20 Liter pro Quadratmeter geregnet, was aber noch lange nicht den Wasserspeicher im Boden auffüllen konnte.

Und wir hatten noch Glück! In anderen Regionen Deutschlands verwandelte sich das Land in eine gelbe, vertrocknete Wüstensteppe.
Viele Schaf- und Ziegenhalter gaben ihre Herden auf, weil im Sommer schon das Winterheu verfüttert war und kein Neues geschnitten und getrocknet werden konnte! Die Lage ist dort noch immer prekär.
Wer die Tierhaltung nicht aufgab und irgendwie durchhielt, hat nun mit Heupreisen von über 100 Euro pro großem Rundballen zu kämpfen.
Zum Vergleich: in einem normalen Jahr kostet dieser um die 30 Euro, wir zahlen bei unserem Bauern um 35 Euro (auch weiterhin, da die Schmutterwiesen genug für einen Schnitt produzierten und er ein wirklich anständiger Mensch ist).

Unser Krainer Steinschafe.

Doch auch ein paar Kilometer nördlich von Augsburg gab es Gebiete, die im Juli schon so trocken waren, dass auch hier teilweise die Schafhaltung aufgegeben wurde.
So kamen wir zu unseren Krainer Steinschafen. Eine robuste, sehr ursprüngliche alte Rasse, die auf der „Roten Liste“ der gefährdeten Haustierrassen steht. Man nennt sie auch „Ötzis Haustiere“, da sie aus den Torfschafe der Jungsteinzeit entstanden.
Nun haben wir schon Ötzis Haustiere und Wikingerschafe!

Krainer Steinschafe gelten als stresstolerant, krankheitsresistent und genügsam und passen damit bestens zu unseren Skudden!
Auch ihre Wolle lässt sich wunderbar zum Spinnen und Filzen nutzen. Da werden wieder viele Sitzfellchen und andere filzige Arbeiten entstehen und Rohmaterial für Filzkurse im kommenden Jahr geliefert.
Aber die Rasse kann noch etwas anderes, es handelt sich um eine Milchschafrasse!
Sobald wir also wissen, wie sich unsere Platzverhältnisse entwickeln, werden wir einen neuen Bock in die Herde stellen und endlich wieder Lämmer groß ziehen (Ildi hat schon ganz schlimmen Lämmerentzug). Die Krainer Auen (so nennt man ein weibliches Schaf) wollen wir dann natürlich auch melken und uns an Butter, Jogurt und Frischkäse versuchen.
Wie Ihr seht, langweilig wird uns nie…

Ildi und ihre Schäfchen

Aktuell steht die Herde noch einige Tage im Krötenbiotop Ecke Gablinger Weg. Dort sollen sie in Rahmen des Projekts „Weidestadt Augsburg“ des Landschaftspflegeverbands Augsburg Entbuschungsarbeit leisten und die Goldrute verbeißen. Die Tiere machen ihren Job wie immer hervorragend und haben beim Klettern und Herumtoben an den Kieshängen und auf den Wurzelstöcken auch noch sichtlich Freude!

Vor allem die Kräuter haben vom heißen Sommer profitiert.

Unserem Garten erging es noch sehr gut im Vergleich zu manchen Wiesenflächen. Obwohl das Wasser beizeiten aufgebraucht war, verhinderte unsere konsequent aufgetragene Mulchdecke Schlimmeres.
Nur Zucchini, Kürbisse und Bohnen benötigten ab und zu eine Extragießkanne Lebenselexier.
Da das Frühjahr relativ mild war, gibt es eine Obstschwemme auf der Farm.

Unsere Bäume tragen das erste Mal Früchte und davon so viele, dass die Äste drohen abzubrechen!
Für uns ist das ein ganz besondere Spende, denn vor 4 Jahren pflanzten wir die damals noch kleinen Bäumchen und hofften sie mögen sich gut entwickeln.
Nun können wir das erste Mal (seit der alten Farm) wieder eigenes Obst essen und einkochen.

Arg gelitten haben dagegen die Bäume an der Wiese vor der Farm. Die Lieblingsunterstellplätze der Schafe sahen Anfang August schon aus wie normalerweise im Oktober der Fall. Auch unsere Wiesen waren durchgehend von einem steppigen Farbton gekennzeichnet. Trotzdem reichten die Flächen aus, dass wie unsere Tiere erst ab Mitte August mit Heu zufütterten.

Die Wiese vor der Farm mit durstenden Buchen.

Sollten die kommenden Jahre weiterhin sehr trocken ausfallen, werden die Buchen den Trockenstress wohl nicht überstehen. Die Natur selbst wird sich anpassen, denn sie besitzt eine natürliche Resilienz. Das heißt die Fähigkeit sich verändernden Umwelteinflüssen entsprechend anzupassen.
Wir Menschen müssen dies aber erst lernen. Unser erster Schritt in diesem Jahr war das Mulchen. Sobald irgendwo Rasenschnitt anfiel, wurde dieser auf den Beeten verteilt.
Dies hat mehrere Vorteile. Einmal wird der Boden selbst geschützt und verliert bei starker Sonneneinstrahlung weniger Wasser.
Weiterhin füttern wir damit die Mikroorganismen im Boden und die produzieren das was wir im garten brauchen: guten Humus.

Vielleicht habte Ihr schonmal gelesen (für mehr Informationen hier ein Link zur Uni Münster), dass in einer Handvoll gesunder Erde bis zu bis zu 10 Milliarden Bodenlebewesen vorkommen können. Die wollen natürlich Futter, und viele davon ernähren sich von lebender und toter organischer Substanz.

Ein gesunder Garten braucht etwas Wildwuchs!

Mit den Lebewesen im Boden ist es ähnlich wie mit unseren Untermietern in Darm. Wenn sie gut gefüttert werden, bleiben wir gesund! Ist nun der Boden gesund, geht es den darin wachsenden Pflanzen auch gut, denn sie sind in einem engen Netzwerk über Pilze und andere Mikroorganismen verbunden, sozusagen gut verwurzelt.

Nun mag mancher einwerfen, dass dies Schnecken anlocken wird!
Ja, das ist natürlich so, denn Schnecken mögen unser Gemüse zum Fressen gern.
Aber über trockenen Boden schleimen sie nicht gern, da kommt eine weiche Mulchschicht gerade recht, die förmlich dazu einläd sich den Salat schmecken zu lassen.
Nur haben die Schnecken nicht mit unseren Gartenbewohnern gerechnet. Die Laufenten Masha und ihr starker begleiter Arni durften in diesem Jahr sogar brüten. Nun laufen zuckersüße gelbe Schnatterlinge durch den Garten und lernen neben Fliegen fangen wie gut Nacktschnecken schmecken!

Unsere laufenten-Familie.

Zum Thema Garten und Saatgutgewinnung besuchte uns im August das Filmteam vom Bayrischen Rundfunk für die Sendung Querbeet. Einen ganzen Tag lang wurde fleißig gedreht wie wir Kohl- und Gurkensamen gewinnen. Am 3. September um 19 Uhr kann man den Beitrag sehen. Wir sind auf jeden Fall schon seeeeeeeeeeeehr gespannt, ob sich unsere Gesichter fürs Fernsehen eignen.

Haha, wir sind im Fernsehen!
Bild: Stephan Grabler

Da es im Beitrag um Saatgut geht, haben wir schon jetzt einen Termin für unsere Saatgutbörse festgelegt. Im Jahr 2019 wird unser CityFarm-Saatgutfest am 02. März von 14 bis 17 Uhr stattfinden!

Genug der Termine und noch kurz zu einem anderen Thema: die Bienen.

Die Anfänge des Bienenmuseums.
Foto: Stephan Grabler

Leider mussten wir Anfang des Jahres unseren alten Imker verabschieden.
Doch die Stellplätze blieben nicht lange leer, denn zwei Imker aus dem Imkerverein Gessertshausen unterstützen uns nun bei der Bienenhaltung.
Im Zuge der Einzuges der neuen Bienchen wurde die Bienenhütte entrümpelt und erhielt innen wie auch außen eine neue Verkleidung.
Das Besondere liegt nun im Inneren der Hütte versteckt. Dort sammelten wir über den Frühling und Sommer Ausstellungsstücke rund um Bienen und Imkerei, um ein kleines Bienenmuseum einrichten zu können.
Schauobjekte haben wir nun schon jede Menge, es fehlt nur noch einen didaktische Aufbereitung. Diese wird im Rahmen einer Zulassungsarbeit von einer Studentin der Didaktik Biologie an der Uni Augsburg übernommen.
Über den Winter soll alles katalogisiert und mit Schautafeln und Beschriftungen versehen werden. Wir freuen uns sehr über diese Kooperation und sind schon gespannt, wie sich unser kleines Museum entwickeln wird!

Zum Abschluss nehmen wir Euch mit auf einen Rundflug über die Farm. Danke an Martin von Lichtbild-Kopter!

Einladung zum Heufest am Sonntag 22. Juli

Beim Heufest ist Schafe kraulen inklusive!
Foto: Rosemary Photography

Am 22. Juli laden wir zum sommerlichen Heufest auf die CityFarm Augsburg ein! Ab 14 Uhr gehts los.

In diesem Jahr wird unser Heufest mehr auf unsere heufressenden Tiere ausgerichtet sein. Das hängt leider auch mit dem für Samstag angesagten Regen zusammen, der fürs Heu machen alles andere als förderlich ist.

Aber lasst Euch davon nicht abschrecken, wir werden ausreichend Pavillons aufstellen, sodass für jeden ein trockenes Plätzchen zu finden ist.

Auch haben wir wieder ein buntes Programm zusammengestellt. Besonderer Gast in diesem Jahr ist das Forschermobil der Umweltstation Augsburg! Dort könnt Ihr zusammen mit Tine mehr zum Thema Schafe, Ziegen und Wolle entdecken.
Auch Inge und Detlef sind wieder mit dabei und zeigen Euch wie man schmiedet und unsere schöne Wolle verspinnt.

Als besonderes Highlight haben wir uns gedacht, eine Tomatenverkostung durchzuführen. Dabei habt ihr die Möglichkeit einige unserer 50 Sorten zu probieren und natürlich zu bewerten!

Heu, Schafe, Wolle und viel mehr auf dem Heufest!

Essen und Trinken

Getränke können gegen eine Spende bei uns erstanden werden. Wir werden zudem wieder ein gemeinsames Buffet aufbauen und möchten Euch bitten einen kleinen leckeren Beitrag zu leisten. Wenn jeder etwas mitbringt, haben wir eine große Vielfalt an Leckereien und alle werden satt!
Beispiele: Kuchen, Salate, Grillzeug, Aufstriche, Brot oder Semmeln, Brezen, Suppen,
Humus, Speisen mit oder ohne tierische Produkte, Eingelegtes, Eingemachtes, …
Wer nichts mitbringen kann, der darf einen kleinen Beitrag in unser Spendoschaf entrichten.

Inge spinnt mit uns.

Organisatorisches

Wir möchten zudem wie immer darauf hinweisen, dass Eltern auf Ihre Kids aufpassen müssen (Aufsichtspflicht). Normalerweise eine Selbstverständlichkeit, auf welche man nicht hinweisen bräuchte. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Kinder unsere Tiere jagen, in den Gehegen rumschreien, nach den Tieren schlagen oder Pflanzen im Garten ausreißen.

Auch dürft Ihr gern Eure Vierbeiner mitbringen. Wir bitten euch darauf zu achten, dass unsere Tiere nicht gestört werden. Leinenpflicht gilt im Gemüsegarten und allen Gehegen, wie auch auf der Schafweide!. Zudem versteht sich von selbst, dass Häufchen vom Besitzer entfernt und entsorgt werden (also bitte an die Tütchen denken).

Anfahrt

Wir bitten euch das Auto an der Aral-Tankstelle, in der Stuttgarter Straße oder auf dem großen Parkplatz am Nordfriedhof abzustellen und die restliche Strecke zu laufen.Nur wer etwas zu liefern hat oder sehr schlecht zu Fuß ist, darf kurzzeitlich parken.

Das Parken an der Farm ist, außer für Mitwirkende, nicht erlaubt! Unser neues Gelände liegt mitten in den Krötenbiotopen der Stadt Augsburg und wir wollen den Autoverkehr minimieren. Wenn ihr etwas liefern wollt, könnt ihr das gern tun aber dann bitte das Auto außerhalb parken. Alles was zwei oder vier gesunde Beine hat, kann die Strecke laufen. Bitte parkt nicht die Straßenpoller im Gablinger Weg zu, dort muss der Bauer mit dem Trecker durch, auch am Wochenende!
Zudem ist das Parken auf der Wiese an der Farm strengstens untersagt!

Fahrradparkplätze sind dagegen unbegrenzt vorhanden!

Kommt herein und fühlt Euch wohl!

Sonne, Sommer, CityFarm-Zeit!

Liebe CityFarm-Freunde,

na, seit Ihr schon im Sommer angekommen? Wir schon längst! In unserem Garten wuchert alles: die Obstbäume biegen sich wortwörtlich vor Früchten, noch nie hatten wir eine derart üppige Beerenernte und die ersten Tomaten sind auch schon reif!

Wenn Ihr uns besuchen wollt, habt ihr am kommenden Samstag, dem 07. Juli zwischen 14 und 18 Uhr zur offenen Gartentür die Chance dazu. Nach dem dringend notwendigen Regen, wird sich dann auch wieder die Sonne zeigen.

Aber bitte denkt daran, dass es ein normaler Arbeitstag für die CityFarmer ist und alle trotz der Besucher ihren Aufgaben nachkommen müssen. Natürlich dürft Ihr mit anfassen und helfen oder Euch einfach nur im Garten entspannen.

Seit unserem letzte Artikel hat sich auf der Farm Einiges getan. Davon wollen wir Euch nun berichten.

Kaninchen:
Unsere Kaninchenbande hat dreifachen Riesenzuwachs bekommen. Nachdem Lakhsmis Kumpel seinem Alter erlag, entschlossen wir uns wieder Riesenkaninchen anzuschaffen.

Ankunft der neuen Hoppler.

Die Suche nach geeigneten Tieren gestaltete sich anfangs etwas schwierig, da die meisten „Züchter“ auf schnelles Fleischwachstum und eine hohe Anzahl an Jungtieren wert legen.
Darunter leidet jedoch oft die Lebenserwartung, die Tiere sind anfällig und werden schnell krank.
Vor Jahren erlebten wir dies ja schon bei unserem ersten Riesenkaninchen Sally (sie erlag dem Gebärmutterkrebs).
Schließlich fand Ildi die Freilandriesen Tübingen. Dort werden die Tiere artgerecht gehalten, auf Robustheit und Gesundheit gezüchtet und gut sozialisiert abgegeben.

Eine Züchterin, die Ihre Tiere nicht eingepfercht in dunklen Buchten hält, wo die Mutter vor ihren Jungtieren nicht flüchten kann (Kaninchenmütter gehen nur 2-3x am Tag zu ihren Jungen ins Nest um sie zu säugen, ansonsten zieht sie Ruhe und ein entspanntes Kaninchendasein vor).

Eine Züchterin also, der es um gesunde Tiere in einer Umgebung, die den Bedürfnissen der Kaninchen (Platz zu hoppeln, buddeln und grasen, Kumpels und Grünfutter) gerecht wird.
Genau das was wir gesucht haben!

Die linke Dame sucht noch einen Paten.

Wer die Kunst beherrscht, zwischen den Zeilen zu lesen, dem dürfte spätestens jetzt klar sein, dass wir uns gegen die klassische Kaninchenhaltung und -zucht in Buchten und Käfigen aussprechen!

Es dauerte daher nicht lange, bis drei wunderschöne Jungtiere ausgesucht waren und auf der Farm einzogen. Zwar brach unsere alte Lady Lakhsmi anfangs weniger in Begeisterung aus, nach wenigen Wochen hatte sich die Abneigung jedoch gelegt.

Heute liegen die vier Mädls kuschelnd beieinander, putzen sich, flirten mit den Jungs nebenan und genießen das Farmleben.

Zwei der neuen Wackelnasen haben sogar schon Paten gefunden und von ihnen einen Namen erhalten. So heißt die etwas schüchterne Bunte Brunhilde und wir hoffen, dass der Name irgendwann Programm wird.
Die andere haselnussbraune Kaninchendame erhielt den Namen Chocolate.
Wer Interesse hat der Dritte im Hoppelbande zu werden, der darf sich gern bei uns melden.

Kommen wir zum nächsten tierischen Ereignis.
Schafe:

Ildis stolz mit Jan Hartmann und ihrem ersten geschorenem Schäfchen.

Jedes Jahr wieder haben wir Probleme einen Schafscherer zu finden.
Dies soll nun ein Ende haben, denn Ildi hat sich von Deutschlands erfolgreichsten Schafscherer Jan-René Hartmann von Das Hüteteam in einem Einzelseminar das Scheren beibringen lassen.

Es ist körperlich enorm anstrengend, da das Schaf nur mit den Beinen gehalten wird und der Rücken alles andere als gerade dabei ist aber es macht riesig Freude!
Mittlerweile hat sie auch schon die Schafe des befreundeten Jugendhaus Lehmbaus in Hochzoll geschoren.
Wenn die Schafe richtig sitzen, dann zappeln sie auch nicht (mal abgesehen von dem ein oder anderen Charakterschw… wie Fritzi vom Lehmbau) und können schnell und effizient von ihrer Wolle befreit werden.

Was danach mit der Wolle geschieht, seht Ihr auf dem nächsten Bild. Entweder filzen wir damit, z.B. diese wunderschönen Sitzfellchen, oder unsere Spinnerin Inge verwandelt die Vliese im wunderbare Wollknäule.

Wem die Sitzfellchen besonders gut gefallen (die ja meiner Meinung nach viel zu schade zu drauf sitzen sind), der hat am 4. August die Chance an unserem Sitzfellchen-Filzkurs teilzunehmen. Noch sind Plätze frei. Mehr dazu unter Termine.

Gefilzte Veggie-Fellchen


Vom 18. Juni bis 01. Juli standen unsere Schafe Träumer, Sugar, ihre Schwester und Ori wie im vergangenen Jahr auf der Uni-Heide.

Luna alias Stinktier auf der Uni-Heide.

Was die Uni-Heide ist?
Es handelt sich um die Grünanlage um das Wissenschaftszentrum für Umwelt (WzU) an der Universität Augsburg.
Dort wurde im Rahmen des Programms „Grüne Lern- und Arbeitsinseln“ der Didaktik der Biologie in Kooperation mit dem Landschaftspflegeverband Augsburg (LPVA) und dem WzU vor einigen Jahren eine Lechkiesheide angelegt.

Seit 2017 dürfen unsere Tiere die ca. 1000 m² über das Projekt „Weidestadt Augsburg“ des LPVA abweiden.
Zusätzlich wird die Fläche im Herbst von Studierenden mit der Sense gemäht.

Die Maßnahmen spiegeln sich in einem herrlichen Blütenflor der Lech-Heiden wieder.
Gleich im Anschluss sollten die Tiere auf eine weitere Wiese neben der ESG-Cafete (Evangelische Studentinnen- und Studentengemeinde Augsburg) ihre Arbeit erledigen.

Wir sahen uns jedoch gezwungen die Beweidung zu unterbrechen, da an einem Wochenende Krawalle im Eck aufgrund eines umstrittenen Parteitags befürchtet wurden. Das Risiko, dass unseren Tieres was passiert, wollten wir auf keinen Fall eingehen!

Träumer sieht das alles ganz entspannt.

Daher startet die Beweidung der ESG-Fläche erst am kommenden Montag.

Wir hoffen, dass alles gut geht, denn es ist das erste Mal mitten in einem Wohngebiet.
Aber die Schäfchen sind in der Regel weder laut noch riechen sie.
Wenn sich alle Mitbürger an die Hinweise am Zaun halten, werden Träumer und Co. hoffentlich eine Bereicherung für das Viertel.

 

Hühner

Zwar war es im Frühjahr schon sehr hochsommerlich, jedoch meinten unsere Hühner mit ihrer Eierlegetätigkeit noch etwas zu warten. Aus Ungeduld vergrößerten wir unsere Gackerschar schließlich um 8 gesunde, vitale Jungtiere, die wir bei Geflügel Lappberger holten.
Im Juni fingen die ersten der Neuen schon an Eier zu legen! Natürlich zogen alle anderen bald nach, sodass wir unsere CityFarmer nun wieder mit Eiern versorgen können.

Neue Hennen: die Trumpi-Schwestern aus der Rasse der Sulmtaler.

Wir dachten dieses Jahr schon, dass sich wohl keine unserer Hennen hinsetzen und brüten würde. Scheinbar hatten die Wetterkapriolen auch ihre innere Uhr etwas durcheinander gebracht.

Normalerweise fangen jedes Jahr eine oder zwei Damen an zu glucken. Als wir nun schon gar nicht mehr damit gerechnet hatten, entschied sich doch ein Huhn den Versuch zu wagen.

Knapp vier Wochen später schlüpften 5 kunterbunte Bibberle aus den Eiern.

Die Idee Glucke und Küken erst einmal von den anderen abzusondern, erwies sich schnell als nicht realisierbar.
Zwar zogen wir einen kleinen Zaun, der aber von der Mutter fast sofort überflattert wurde.
So standen nun auf der einen Seite die schreienden Flauschbälle und auf der anderen Seite die schreiende Mutter, der es überhaupt nicht in den Kopf ging, warum ihre Kinder ihr nicht folgten.

Das Geschrei sahen wir uns 2 Tage an und entfernten die Barriere wieder. Seit dem laufen Mama und Bibberle zusammen mit der restlichen Schar frei durch das Gehege.

Die Befürchtung die Henne würde sich der Schar anschließen und ihre Jungen vergessen, bestätigte sich nicht.
Im Gegenteil, sie schulte ihre Wehrhaftigkeit gegenüber ungeliebten Hühnerkollegen und hält mit einem kreischenden Fauchen, wobei sie alle Federn aufstellt, sogar unseren Kater Mio fern (er war unsere größte Sorge).

Unsere Flauschbällchen mit fürsorglicher Mama.

Heufest 22. Juli 2018

Bald findet wieder unser beliebtes Heufest statt. Am Sonntag dem 22. Juli von 14 bis 18 Uhr ist es soweit. Wir haben für Euch wieder ein buntes Programm zusammengestellt.

Die Tomatensaison auf der Farm hat begonnen!

So wird uns das Forschermobil der Umweltstation Augsburg besuchen, ihr könnt spinnen und schmieden mit Detlef und Inge, es wird einen Bücherflohmarkt (bei gutem Wetter) und eine Tomatenverkostung geben!

Da uns die Friedhofsgärtnerei Blumen Schlegel (unsere lieben Nachbarn) dieses Jahr einen Teil ihres großen Gewächshauses zur Verfügung stellen, können wir fast 50 Tomatensorten vermehren! Tausend Dank Euch dafür, liebe Gärtnerfreunde!!!

Je nachdem was schon reif sein wird, dürft Ihr die verschiedenen Sorten kosten und natürlich bewerten. Wir sind schon sehr gespannt auf Eure Urteile und werden daraus ableiten, welche Sorten wir weiterhin anbauen und als Jungpflanzen auf dem Frühlingsfest 2019 anbieten.

Für das Heufest werden wir aber noch einen extra Artikel verfassen, den dieser hier ist nun lang genug.

Wir wünschen Euch schöne, sonnige Tage!
Eure CityFarmer

Chocolate heißt Euch zum Heufest willkommen!

 

 

Oh, es ist schon Sommer!

Liebe Garten-Freunde,

Nur noch wenige Tage und die Tomatensaison kann losgehen!
Natürlich sind wir für Euch mit unserem Jungpflanzenstand wieder auf dem Frühlingsfest am 06.Mai im Interkulturellen Garten „Grow Up“ in der Reese Kaserne dabei.
Seit Monaten betüddelt Ildi die Tomatenkinder und sorgt dafür, dass es ihnen an nichts mangelt.

In diesem Jahr haben wir auf eine große Vielfalt an Sorten gesetzt. Alle Farben sind vertreten: blau, lila, rot, schwarz, gelb, orange, rosa, weiss, grün und alles Mögliche dazwischen.

Weil wir nicht alle Sorten selbst vermehren können, suchen wir in diesem Jahr Tomatenpaten.
Dazu erfahrt Ihr am Ende des Artikels mehr!

Wie immer startet das Fest um 15 Uhr und diesmal scheint sogar das Wetter mitzuspielen. Nachdem es vergangenes Jahr richtig widerlich schneeregnerisch war, kann es 2018 ja nur besser werden!

Foto: Rosemary Photography

Doch Vorsicht liebe Gärtnerlinge, seid nicht zu enthusiastisch und wartet noch ein paar Tage, bis Ihr die empfindlichen Kulturen ins Freiland setzt.
In der kommenden Woche erreicht uns ein kleiner Temperatursturz und es kann Nachts unter 5°C werden. Auch wenn Eure Pflänzchen dies überleben, ziehen sie in Sachen Wachstum erstmal die Notbremse. Hier zahlt sich Geduld in früherer Ernte aus, denn Pflanzen mit Wachstumsverzögerung bringen natürlich auch später Früchte.

Im Garten auf der Farm hinken wir mit der Arbeit ein wenig hinterher und kommen daher gar nicht in Versuchung die gefährdeten Jungpflanzen zu früh ins Freiland zu setzen.

Konnte ja keiner ahnen, dass der Sommer dieses Jahr im April beginnt!
Unsere Wollträger leider ein wenig unter der Hitze, schließlich haben sie ja noch ihren Wintermantel an! Tagsüber sieht man die Schäfchen daher nur im Schatten liegen. Bald aber kommt der Pelz ab, denn am 17. Mai ist Schertermin.

Benni kann sich ausziehen, Obiwan leider nicht.
Foto Rosemary Photography

Nicht nur die Wolle der Schafe  wächst und wuchert, auch alles Grünzeug auf der Farm, als wäre es schon Mitte Juni. Mit der Arbeit im Garten sind aber erst im April. Das Beikraut droht schon jetzt die Beerensträucher zu verschlucken und das Vorbereiten der Beete gleicht eher dem Umstechen einer Wiese.

Aber auch das wird werden, bisher war unser Garten ja immer eine Mischung als Wildnis und Kultur.

Am Wildbienenhotel summt das Leben in vollem Gange.

Eine Belohnung unserer Arbeit zeigt sich im reichen Insektenleben auf der Farm.
Während andernorts, ja sogar in manchen Ecken Augsburgs Klagen über die Abwesenheit von Bienen an unsere Ohren dringen, tobt bei uns das Leben!
Das neue Wildbienenhaus, welches wir vor Kurzem aufhängten, ist jetzt schon fast überbelegt.
Sogar die grossen, blauen Holzbienen zeigen sich regelmäßig und suchen Nistmöglichkeiten.
Auch die Honigbienen sind fleissig und zahlreiche Schmetterlinge durften wir schon begrüssen.

Im Werkzeugschuppen haben sich wie jedes Jahr die zarten Feldwespen mit nun 3 Nestern eingemietet und eine dicke Hornissenkönigin mussten wir davon überzeugen, doch bitte nicht auch noch in der Hütte zu nisten.

Woran liegt es, dass unser Insektenreich lebendig und reichhaltig ist und anderswo fast nicht zu entdecken? Vielleicht an unserer Lage, denn wir sind ringsum von Biotopen umgeben. Nur ein Feld grenzt an und obwohl der Bauer fleissig spritzt, scheint unsere Farm ein Insektenhimmel zu sein.

Die Kräuter lieben das Wetter und die Insekten lieben blühende Kräuter!
Foto: Rosemary Photography

Vielleicht ist auch die mosaikartige Struktur der Farm insektenfreundlich, die offenen Lehmkanten um die Beete, die Totholz- und Steinstrukturen und natürlich der Wildwuchs zwischen den Kulturpflanzen.

Wir hoffen, dass es auch in den nächsten Jahren so bleibt. Uns geht jedesmal das Herz auf, wenn Besucher staunend vor den Wildbienenhäuschen stehenbleiben und sagen: „Das sind Wildbienen? Wow!“.

Wir können ja den Versuch starten, dass jeder von uns ein „Unkrautbeet“ stehen lässt und daneben ein kleines Wildbienenhäuschen (bitte nicht aus dem Baumarkt, die sind Schrott! Schaut unter www.naturgartenfreude.de/wildbienen/nisthilfen) aufstellt. Vielleicht können wir damit ein wenig das Summen und Brummen in unserer Umwelt fördern!

Habt Ihr Euch vielleicht schon gefragt, was das für wahnsinnig schöne Fotos im Artikel sind? Unsere langjährige CityFarmerin und Fotografin Laura von Rosemary Photography hat die Farm im schönsten Frühlings-Sommer eingefangen. Danke Dir liebe Laura für die tollen Bilder, wir können uns gar nicht entscheiden, welche wir hier präsentieren.

Natürlich Ildis Lieblingsbild!
Foto: Rosemary Photography

Wir suchen Tomaten-Paten!
Update: Vielen Dank an unsere neuen Paten, es wurden alle Sorten vermittelt!

Du hast Platz für 3-4 Pflanzen der gleichen Tomatensorte und wolltest schon immer lernen wie man Saatgut nimmt? Oder du bist schon ein alte Hase und in Sachen Tomaten kann Dir keiner was vormachen?
Dann melde Dich bei uns, werde Tomaten-Pate und hilf mit die alten und seltenen Sorten zu erhalten!
Schreibe entweder eine Email an cityfarmaugsburg@gmx.de oder eine PN über Facebook.

Infos zu den Sorten findet Ihr unter http://www.tomaten-atlas.de

Balkontomate Fuzzy Baby.


Vermehrt werden müssen folgende Sorten:

Fleischtomaten: Firework, Chocolade Stripe (rotbraun), Blue Beaty (lila-rot) und Anis rumänische Fleischtomate (rot)

Stabtomaten: Schwarzer Teufel (blauschwarz-orange), Bursztyn gelb, Opas Liebling(rot)  und Orange Banana

Cherry-/Cocktailtomaten: Aprikosenkirsche (apricot), Purple Dragon (lila-rot-braun), Sprite (rot) und Indigo Cherry Drops (rot-blau-braun)

Ampeltomaten (kleinwüchsige Sorten): Rotkäppchen, Fuzzy Baby  (rot-gelb) und Tumbling Tom Red