Posts Tagged ‘Frühling’

Die CityFarm im Frühling

Schöne Augenblicke im verregneten Frühjahr

Schöne Augenblicke im verregneten Frühjahr

Obwohl der Frühling eher einem kleinen November gleicht und man sich am liebsten in Bett verkriechen möchte, regt sich auf der CityFarm das Leben. Es hat sich seit dem Winter einiges getan.

Zum Beispiel bekam Ildi von den Männern ein Anlehngewächshaus für ihre Tomaten und Paprika. Dafür bauten die Bastler ein Holzgestell direkt an die Hüttenwand an und überzogen es mit Noppenfolie. Was ein vorübergehendes Provisorium sein sollte, hat sich als feste Installation bewährt. So schnell wird Ildi ihr Gewächshaus nicht mehr abbauen wollen, denn so tolle Tomatenpflanzen wie darin sieht man selten.

Es grünt und blüht auf der Farm und steht dem grauen Wetter mit bunter Farbenvielfalt entgegen. Dank einer wöchentlichen Blumenspende von einem großen Gartenmarkt erblüht die Farm in farbenfroher Pracht.

Auch die Beete sind bestellt und bepflanzt. Es wachsen wieder viele alte und selten Gemüsesorten auf der Farm. Dieses jahr liegt der Schwerpunkt als Naschgarten. Inkagurke, Ananaskirsche, Andenbeere, Melothria, Pepino, Physalis und mehr warten auf wärmere Tage, um richtig loslegen zu können. Das kalte Wetter führt leider zu Wachstumsverzögerungen. Nur der echten Wildtomate scheint es nichts auszumachen, sie wächste und blüht was das Zeug hält! Da wird es in vielleicht 5 Wochen die allerersten Wildtomaten zu naschen geben!

Danke Dehner für die Blumenpracht!

Danke Dehner für die Blumenpracht!

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Trendsetter Hennen

Neben den Blumen ziehen andere Bewohner der Farm alle Blicke auf sich und sind fast schon eine Attraktion, unsere Hühner.

Nicht, dass Hühner ansich überaus aufregend und spannend wären, es sind eben Hühner deren Tagesgeschäft aus picken, scharren, kacken und rumlaufen besteht. Dennoch sind sie ein Blickfang, denn 4 der 5 Hennen tragen bunte Kleidchen.

Die große „WARUM“-Frage, die sich gerade in eurem Kopf entwickelt, soll sogleich beantwortet werden.

Vor wenigen Wochen gab es zwischen den Hähnen Dino und Caspar-David-Friedrich einen Streit, höchstwahrscheinlich ging es dabei um die Vorherrschaft über den Harem. Bis dahin verstanden sich beide sehr gut und trugen ihre Wettstreite lediglich im Krähen aus. Doch dann wurde leider ein ernsthafter Kampf daraus, den der bisherige Haremsmeister Caspar David Friedrich haushoch gegen Dino verlor.

Modediva par exellence

Modediva par exellence

Seit dem steht Dino den Hennen vor und wir müssen sagen, er kümmert sich rührend um seine Schar und die Hennen lieben ihn, meistens.

Wenn ihr unseren Dino schon kennt, dann wisst ihr um seine überaus seinen starken Körperbau und seine überaus kräftigen Schenkel. Leider sind auch seine Füße mit den Krallen entsprechend kräftig ausgestattet. Er sieht eben aus wie ein kleiner Dinosaurier und auch seine Geräuschkulisse passt dazu.

Wenn Dino nun meint seine Hennen lieben zu müssen, geht er leider nicht sehr zärtlich vor, im Gegenteil. Dinos Liebe zu den Hennen kostete ihnen leider die nach der Mauser frisch nachgewachsenen Federn am Rücken. Daher entschlossen wir uns den Mädls Kleidchen anzuziehen.

Genäht hat diese unsere Freundin Nini. Danke dir dafür!

Mit Gummibändern sind die Kleidchen an den Flügeln befestigt und schmiegen sich modisch an die Körperform der Hühner an. Die aktuellen Trendfarben Grün, Blau, Rosa und gemusterte Erdfarben machen die Hennen zu Trendsettern unter dem Geflügel. Zur Gefiederpflege und zum Sandbaden dürfen die Damen natürlich unbekleidet auftreten.

Zusätzlich stutzten und feilten wir Dinos Krallen rund und trennen ihn gleich morgens von den Mädls.

Die Erfolge sind schon zu sehen! Die ersten Federn entfalten sich unter den Kleidchen! In 2 Monaten müsste das Gefieder wieder vollständig nachgewachsen sein und die modischen Gewänder können abgelegt werden.

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Salli´s und Scarface Nachwuchs sind da!

Die glücklichen Eltern Salli und der kleine Scarface

Die glücklichen Eltern Salli und der kleine Scarface

Am 28. Mai 2013 wurden wir Eltern! Salli bracht 8 gesunde, proppere Welpen auf die Welt. Entgegen aller Befürchtungen entpuppt sich unser Riesenkaninchen bei ihrem ersten Wurf als Übermutter. Denn leider kommt es oft beim ersten Wurf zu Komplikationen und im schlimmsten Fall überleben nicht alle Jungtiere.

Doch Salli hat ihre Jungen in ein großes Nest aus Unterfell gewickelt, säugt regelmäßig und ist äußerst aggressiv gegenüber Eindringlingen. Selbst ihren geliebten Benni attackiert sie, wenn er die Nestkontrolle machen will.

Noch sind die Welpen nackt, blind und ihre Körperkoordination kann am ehesten als zwapseln bezeichnet werden. Warm und sicher eingepackt bleiben die kleinen nun ca. 3 Wochen im Nest, bis sie beginnen das Gehege zu erkunden.

Wenn sie in etwas mehr als einem Monat munter umherspringen können, dürfen die Knirpse mit ihrer riesigen Mama die erste Entdeckungstour auf der Farm starten.

Fotos können wir euch bald an dieser Stelle präsentieren!

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Neue Mitbewohner

Neben den Welpen Sallis gibt es weitere neue Mitbewohner auf der Farm. Es sind so genannte Kulturfolger, die dem Menschen in die Siedlungsgebiete folgen, weil sie dort oft bessere Lebensbedingungen vorfinden als in der ausgeräumten Kulturlandschaft.

So einen Ort scheint unsere Kräuterspirale darzustellen. Vielen unterschiedliche Gesteine, die Salbeikiesfläche, Totholz und der Aufbau mit vielen Schlupflöchern hat ein Zauneidechsenpärchen angelockt. Der neue Lebensraum gefällt ihnen und sie haben sich fest eingemietet.

Unser Zauneidechsenmännchen

Unser Zauneidechsenmännchen
Foto: Florian Gierke

Oft sieht man beide sich auf ihren Lieblingssteinen in der Sonne räkeln, wenn denn die Sonne hinter den Wolken hervorkommt. Sie haben kaum Scheu vor dem Menschen, insofern er nicht versucht sie zu berühren. Im Gegenteil, es scheint als würden sie uns beobachten, wenn sie stundenlang auf Holz und Steinen ruhen, sie genießen wohl das Menschenkino auf der Farm.

Das Zauneidechsenweibchen

Das Zauneidechsenweibchen

Das leuchtend grüne Männchen ist mit Schwanz zwischen 15 und 20 cm lang, das braune Weibchen etwas kleiner. Auch scheint Madame Eidechse Nachwuchs zu erwarten, denn ihr Körper ist recht dick, wie von Eiern gefüllt. Da lassen wir uns gern überraschen, ob irgendwann viele kleine Eidechsen auf der Kräuterspirale umhersausen.

Zu Fressen gibt es in diesem Jahr mehr als Genug, denn zur Leibspeise zählen Ameisen, Käfer, Spinnen und auch mal ein Regenwurm. Leider sind die Eidechsen selbst die Leibspeise von Amseln, von denen mittlerweile eine große Familie auf der Farm lebt.

Im zeitigen Frühjahr begann ein Amselpärchen in unserem Werkzeugschuppen direkt auf dem Werkzeug ein Nest zu bauen. Leider war das nicht lange von Bestand, denn wir brauchen täglich unsere Arbeitsgeräte. So zog das Amselpärchen in die Hütte und baute dort in einer Rolle Kaninchendraht.

Das Amselnest

Das Amselnest

Doch auch dort hatten die beiden nicht die erwünschte Ruhe, sodass sie noch einmal umzogen und auf dem alten Trockenschrank ihr Nest bauten. Obwohl wir täglich in ca einem Meter Abstand vorbeiliefen, waren sie in 2 Meter Höhe gut versteckt.

So konnten wir vom Nestbau an alles verfolgen. Als die Eier gelegt waren, saßen die Amseleltern immer abwechselnd auf dem Nest und fütterten sich gegenseitig. Nach einigen Wochen schlüpften die Jungtiere und machten mit lautem Gepiepe auf sich aufmerksam. Die Eltern hatten nun alle Schnäbel voll zu tun, um die hungrigen Mäuler zu stopfen.

Und dann eines Tages war das Nest leer. Doch auf den ersten Schreck eine Katze oder ein Marder könnten die Tiere gefressen haben, folgte die Erleichterung. Mama und Papa Amsel sammelten noch immer im Garten Schnäbel voller Würmer und brachten sie auf das Nachbargrundstück. Dort gibt es keinen Menschenverkehr und die pluschigen braunen Amselkinder können ungestört das Flattern und Hüpfen üben.

Amseljunges Foto: wikicommons-Romate

Amseljunges
Foto: wikicommons-Romate

Doch auch bei uns gilt das Gesetz der Natur, Fressen und Gefressen werden gehören zum Alltag. So ließ sich an einem schönen Frühlingstag eine schöne Krähe im Pflaumenbaum nieder und beobachtete die jungen Amselkinder. Eines wagte sich zu hoch auf den Holzstapel hinaus. Das Geschehen dauerte nur Sekunden, der Krähe stieß sich ab und schnappte die kleine Amsel schneller als man schauen konnte. Da stürzten gleich die Amseleltern hinterher und attackierten den großen Vogel. Doch dieser ließ sich nicht beirren, auch Gezeter und Geschrei der Amseleltern und von Benni nützten nun auch nichts mehr. Die Krähe rupfte ihr Mittagessen gleich im Pflaumenbaum und nur die im seichten Wind schwebenden Federn erinnerten an das Amselkind.

Grausame Natur? Nein, nicht wirklich. Vielleicht hat auch die Krähe irgendwo ein Nest mit Jungtieren, die vor Hunger schreien und auf einen Happen Futter warten. So ist der Lauf der Natur, dem im Grunde auch wir unterliegen. Nur dass die Menscheit das ganze pervertiert und ihr Fleisch in Massenställen wegsperrt, es schlimmer quält als eine Katze die gefangene Maus. Es taucht erst wieder als gerupfte anonyme Amsel auf dem Teller auf.
Jede von der Krähe gefangene und gefressene Amsel hatte ein besseres Leben, als unsere Tiere in der Agrarindustrie. Grausame Natur?
Würde jeder von uns der Fleisch essen will, der Krähe gleich das Tier selbst fangen, töten, häuten, ausnehmen und zubereiten, dann wäre das Problem der industriellen Tierhaltung gelöst. Nur noch wenige würden Fleisch verzehren und jene die es tun würden, genössen den Braten mit sehr viel Ehrfurcht, Achtung und Dank.

Vergangenes Gartenfest mit Samentauschbörse und kommende Termine!

Gartenfest und Samentauschbörse am 02. März 2013

Sonnengenuss pur!

Sonnengenuss pur!

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Auch wenn manch einen der Begriff Samentauschbörse mächtig verwirrt hat, so wurde unser Gartenfest doch ein voller Erfolg! Viele Besucher erschienen und brachten die richtigen Samen zum Tauschen mit, nicht wie von Arno satirisch interpretiert.

Am Morgen war der Himmel noch trüb und verhangen, sodass Ildi Regen und Kälte befürchtete. Denn auch der Wetterbericht war sich nicht ganz einig darin, ob die Sonne unserem Fest beiwohnen oder sich wie in den letzten Monaten hinter dicken Wolken verstecken würde.
Kurz nach 13 Uhr trafen die ersten Gäste ein und kleideten mit ihren kleinen Ständen die CityFarm in bunten Farben!

Gegen 14 Uhr geschah das Unerwartete und mit Start des Festes zeigte sich die Sonne und umflutete uns mit Frühling!

Jens freut sich über seine neue Tasche von Nini´s Stand!

Jens freut sich über seine neue Tasche von Nini´s Stand!

Sicherlich lockte auch das herrliche Wetter viele Besucher auf die Farm, die sonst den Tag lieber in ihren kuschligen Stuben verbracht hätten. Nach einem solch düsteren Winter aber, darf man natürlich keinen Sonnenstrahl vergeuden, denn seit Wetteraufzeichnung gab es keinen Winter mit derart wenigen Sonnenstunden!

Kaum dass der Tausch-Stand eröffnet war, sammelten sich Interessierte Gartenfreunde und die Kisten mit Tomaten, Gurken, Blumen und co. Heiß begehrt war unter Anderem der Augsburger Paprika (rote Spitzpaprika, freilandtauglich im Augsburger Klima), die Inkagurke und verschiedene Tomatensorten.
Wer keinen Augsburger Paprika abbekommen hat aber diesen gern anbauen würde, der soll sich bei uns melden. Ildi hat noch einige Samen übrig!

Der Nachmittag raste dahin und wir waren gut eingespannt. Im Endeffekt können wir sagen: es war ein voller Erfolg! Mit so vielen Besuchern hatten wir nicht gerechnet! Deshalb entschuldigt bitte auch, wenn wir für eure Fragen keine Zeit hatten oder mitten im Gespräch abbrechen mussten.

Der Samentauschstand war gut besucht!

Der Samentauschstand war gut besucht!

Vielen Dank für das tolle Fest an alle Besucher und Mitmacher!
Für alle die keine Zeit hatten und für alle die wiederkommen wollen: die nächste Feier findet schon am 30. April satt! Zur Apfelblüte feiern wir ab 17 Uhr den Frühling und Walpurgisnacht! Natürlich wollen wir auch ein paar Hexen sehen! Also verkleidet euch und tanzt mit uns in den Mai!
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Weitere Veranstaltungen findet ihr unter Termine 2013!

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Nächster Termin:

17. März Urban Gardening I – Ökologische Jungpflanzenanzucht

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Wem wir auf dem Gartenfest keine Tipps zur Jungpflanzenanzucht geben konnten oder wer ein paar Tricks und Kniffe alter Klostergärtner lernen möchte, der sei am 17. März um 10 – 12 Uhr herzlichst eingeladen am Workshop teilzunehmen!

Zusammen kochen wir Schachtelhalmtee gegen Pilzbefall bei Keimlingen und setzen Saatbäder für das Saatgut an. Wir zeigen euch alles notwendige, dass die Keimlinge schnell und mit hoher Keimrate aufgehen und wie ihr euren Pflänzchen einen guten Start ermöglicht. Dabei greifen wir auch auf alte, bewährte Gärtnertricks zurück und klären auf, warum Gurkensamen eine Woche in der Hosentasche getragen werden sollten.

Die Tomatenkinder sind schon einen Monat alt!

Die Tomatenkinder sind schon einen Monat alt!

Der Kostenbeitrag beträgt für Erwachsene 7 Euro und für Kinder 5 Euro. Dafür stellen wir euch das Arbeitsmaterial und natürlich die Samen. Gern könnt ihr aber auch eigenes Saatgut und Töpfchen mitbringen.

Anmeldeschluss ist am Freitag, den 15.03.2013!

Kontakt

0157/84866734

cityfarmaugsburg@gmx.de

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Offene CityFarm in den Osterferien

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In den Osterferien wird die CityFarm Augsburg 2 zusätzliche Tage unter der Woche sowie bei schönem Wetter Ostersonntag geöffnet sein. Beachtet dafür den kleinen Kasten: Offene CityFarm rechts in der Leiste. Dort werden rechtzeitig die Termine bekannt gegeben.
Bei Unklarheiten ruft uns einfach an!

Hier nochmal der Hinweis wie ihr uns findet: mit der 64er Straba bis zur Endhaltestelle Augsburg Nord, dann über die Donauwörther Straße gehen und in die Mindelheimer Straße und dann nur noch geradeaus zwischen den Gärten durch in den Westendorfer Weg.
Hier findet ihr die Google Maps Route.

Autofahrer bitten wir am Mediamarkt oder auf dem Park&Ride Nord zu parken und das letzte Stück zu laufen!

Ildi freut sich auf hoffentlich frühlingshafte Ostern!

Ildi freut sich auf hoffentlich frühlingshafte Ostern!