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Ildi’s DIY-Winter

CityFarmer sein, heißt nicht nur Schafe kuscheln!

„Es ist schon ein bisschen verrückt, was ihr da macht!“
Willst du nicht endlich mal ein normales Leben anfangen?“
Wow, das ist so toll was ihr macht, ich könnt das nicht.“
Warum quält ihr euch freiwillig mit so viel dreckiger Arbeit?“
Ihr seid scho ganz schön irre.“

Das ist nur ein kleiner Auszug an Sätzen, die mir immer wieder begegnen, von Freunden, von der Familie, von Bekannten, von Fremden.
Im Gegenzug frage ich mich dann „Und wie kannst Du so leben? 50 Stunden-Woche und am Wochenende so kaputt gearbeitet vom Bürojob, dass du kaum Zeit für deine Kinder, geschweige denn Hobbys oder Engagement in welcher Form auch immer, findest? Das soll ein erfülltes Leben sein?“

Auch ein naturfreundlicher Garten ist Engagement.

Natürlich spreche ich es nicht laut aus aber es zeigt mir, dass jeder in seiner eigenen Welt lebt, mit seinen ganz eigenen Prioritäten und oft nur wenig Verständnis anderen Lebensentwürfen gegenüber herrscht. Manchmal fällt es mir schwer, anderen keinen Vorwurf über ihr Nichtstun im Leben zu machen.
Aber dann erinnere ich mich, dass ich selbst viele, viele Jahre gebraucht habe, bevor ich begann umzudenken und daraus der Wille entstand, Etwas anders zu machen. 

Doch das soll nicht Thema sein. Soll doch jeder Leben wie er es will?

DIY pur: ich beim Schafscherkurs mit Jan Hartmann!

Wir wollen mit unserem Dasein wenigstens versuchen etwas besser zu machen und andere zu inspirieren, über ihre Handlungsmöglichkeiten nachzudenken. Wir können nicht nur rumsitzen, schimpfen und hoffen das andere was tun.
Deshalb stören uns derartige Aussagen nicht sonderlich und wir können mit einem Lächeln sagen: „Ja, wir sind gerne anders und stehen dazu.“

Zu einem etwas nachhaltigeren Leben gehört auch das Selbermachen verschiedenster Dinge. Das soll eigentliches Thema meines Artikels sein.

Am Anfang steht die Frage kaufen oder selbermachen? Das hat nicht nur etwas mit Kaufkraft zu tun, sondern mit Wertschätzung, Qualität, Neugierde, Experimentierfreude und natürlich einem ökologischen Bewusstsein.

Schon die alten Griechen strebten nach nützlichem Wissen.

Der erste Gedanke, dass es ja billiger ist, etwas selbst herzustellen, stellt sich bei näherer Betrachtung aber oft als falsch heraus. Nicht nur die vielen Zeitstunden, die wir investieren (um etwas zu lernen und es dann anzuwenden), sondern auch die Verwendung qualitativ hochwertiger Rohstoffe/Ausgangsstoffe kostet seinen Preis.

Vor allem Ersteres wird oft unterschätzt. Schon die alten Griechen beschworen als oberste Priorität „das Erlernen von Nützlichkeiten“, denn „Weisheit ist die Anwendung von erworbenem Wissen“ und „Wissen ist bekanntlich Macht“. In unserem Fall ersetzen wir das Wort Macht wohl eher durch Freiheit und Selbstbestimmtheit.

Nun hat dieser lebenslange Erkenntnisprozess so seine Tücken. Bei vielen Gelegenheiten sind wir mit unseren Selbstmachbemühungen auf die „Schnauze“ geflogen.
Ob es eingeweckte Gläser voller Leckereien sind, die Kellerregal bersten, oder Stromschläge die man sich bei unsachgemäßer Handhabung von Solarmodulen abholt, die Liste des Scheiterns ist vielfältig. Learning by doing über try and error – haben wir es einst spaßhaft betitelt. Allerdings ist dies sehr langwierig und manchmal frustrierend.

Zum Glück gibt es aber Menschen, die Wissen was wir benötigen, haben und bereit sind, es weiter zu geben. So kann man sich vielleicht den ein oder anderen error sparen.

Schafe machen Arbeit: hier Klauenpflege.

Innerhalb der fünf Lebensbereiche, „Eating, Housing, Clothing, Energy und Mobility“ bemühen wir uns trotzdem auch weiterhin um ein selbstbestimmtes Leben.
Alleine die „Wollschöpfungskette“ mit Schafhaltung und -Pflege, Scheren, Waschen, Färben, Kardieren, um das Fasergold letztendlich zu Garn zu spinnen und Socken daraus zu stricken, bedarf Unmengen Know-How, Zeit und Equipment.
Wäre es da nicht einfacher Industrieware zu kaufen?
Einfacher ja, aber dann haben wir es ja nicht selbst gemacht, wissen nicht wie es den Schafen ging, wie und wo im Verarbeitungsprozess die Umwelt belastet wurde, ob Maschinen oder Menschen die Arbeit verrichteten, ob Letztere gerecht bezahlt wurden und von den Transportketten ganz zu schweigen.
Welchen Fußabdruck man auch immer nehme, es wäre ein riesiger!

Sicher habt Ihr schon Bilder oder Videos gesehen, wie wir unsere Schäfchen scheren aber wie die Wolle danach weiterverarbeitet wird, das konnten bisher hauptsächlich die Instagramm-Nutzer nachvollziehen, die ildi_von_der_cityfarm in der Insta-Welt folgen.

So muss die Wolle sofort nach der Schur sortiert werden, heißt die schmutzige Bauch-Beine-Po-Wolle wird aussortiert und landet entweder im Garten oder wird gesammelt zum Düngepellethersteller geschickt (ist für dieses Jahr geplant).
Die restlichen Wollvliese werden, in Kisten verpackt, ins Lager geschafft, um sie bei warmen Frühlingswetter auf dem Dach zum Nachtrocknen ausbreiten zu können. Einen Teil der Wolle verwenden wir als ungewaschene Rohwolle zum Filzen (z.B. für unsere Sitzfellchen).
Der Rest wartet bis zum Winter auf seine Weiterverarbeitung, denn während der Saison fehlt uns einfach die Zeit dafür, zumal im August/September die 2. Schur ansteht.

Selbst gefärbte Wolle

Ist dann der Winter gekommen, wird die Wolle Stück für Stück gewaschen. Entweder auf Gittern ausgebreitet vom Regen (was seeeeehr lange dauert) oder in einem alten Wecktopf mit Wollseife und Wasser.
An der Rotte, also Fermentation, habe ich mich auch einmal versucht, fand es aber unglaublich eklig und es verbrauchte für meinen Geschmack zu viel Wasser diesen Ekelfaktor zu raus zu waschen (auf der Farm haben wir ja nur Regenwasser und sowas kann ich nur auf der Farm machen, da es schlimmer stinkt als Brennesseljauche!).

Als Anhaltspunkt: Die Wolle einer kleinen Skudde wird in 2 Teilen 2-3x gewaschen, weil sie unglaublich viel Wollfett enthält. Gut 1/3 des Wollgewichts entfällt bei dieser Rasse auf Fett.
Im Gegensatz dazu wird die Wolle von Obiwan oder Kenobi auf 4 Teilstücken 1x gewaschen. Weniger Durchgänge aber viel mehr Wolle.

Im gleichen Wecktopf wird die Wolle bei Bedarf auch gefärbt

Bunte Wolle auf der Kardiermaschine.

Dieser ganzen Vorarbeit folgt nun das Rupfen, wofür wir extra ein Gerät, den Wollpicker, angeschafft haben. Da wird die Wolle unten rein gestopft, die Wiege per Hand bedient und hinten kommen lockere Wollfläckchen wieder raus. Natürlich kann man das auch per Hand machen, es geht bei den Mengen aber schneller mit dem Picker.

Die nun schön aufgelockerte Wolle kann jetzt kardiert werden. Eine Kardiermaschine kämmt die Wolle und richtet die Fasern halbwegs gleichmäßig aus. Dabei werden zudem letzte Verschmutzungen und Knötchen entfernt.
Heraus kommt ein schönes Kardenband, auch Wollbatt genannt. Verwendbar ist dies nun entweder zum Filzen oder um einen Faden daraus zu spinnen.

Ihr seht, allein schon die Vorbereitung der Wolle erfordert Einiges an Wissen und Material.

Das neue Spinnrad!

Zum Spinnen braucht Frau dann wiederum ein Spinnrad (welches der liebe Mann ihr zu Weihnachten schenkte, danke!) oder eine Handspindel und jemandem, der es einem erklärt.

Klar kann man sich heutzutage mit Youtube behelfen. Aber einen direkten Ansprechpartner zu haben, der einen auf Fehler hinweist oder Fragen beantwortet, kann das Internet nicht bieten. Wir haben dafür unsere liebe Spinnerin Inge, die uns mit ihrem lebenslangen Erfahrungsschatz zur Seite steht und bei uns mit uns Spinnkurse durchführt.

Danke liebe Inge!

Jetzt kommt etwas unbeauftragte Werbung, weil ich Euch von den besuchten Kursen berichten möchte:

Meine selbst gemachte Schäferweste!

Das Gleiche gilt beim Filzen, vor allem wenn Frau etwas kompliziertere Dinge, wie z.B. Kleidung, anfertigen möchte.
Dafür
habe ich sogar extra einen Kurs in Regensburg besucht und dort gelernt eine Weste zu filzen. Ganz ehrlich: ohne die Anleitung der Filzkünstlerin Caro Lanzendörfer hätte ich das niemals hinbekommen!
Allein schon die Festlegung des Schnittes ist eine Wissenschaft für sich.
Dann die Schrumpfeigenschaften der verschiedenen Wollarten und wie sich Wolle im Filzprozess in ihren Eigenschaften verändert – viel Fachwissen und Können, was
Frau erstmal lernen muss!
Es war auf jeden Fall ein sehr spannender Kurs und heraus gekommen ist eine ganz tolle Weste.

Caro hat in ihrer Werkstatt auch einige Webstühle stehen, die meine Aufmerksamkeit auf sich zogen. Aber erst mal das Spinnen und Filzen gut hinbekommen, dann kann ich mich am Weben versuchen.
Nächstes/Übernächstes Jahr oder so.

Willkommen in Bianca’s wilder Kräuterei.

Alles hat seinen „Rattenschwanz“.
Allein schon nach intensiver Arbeit und viel Körperkontakt mit den Schafen braucht Frau (ja, auch der liebe Mann, der Benni) ordentlich viel gute Seife.
Nicht, dass mir der Geruch unangenehm wäre, im Gegenteil ich liebe ihn! Aber zahlreiche Stadtnasen haben dann doch ein kleines Problem mit dem bleibenden olfaktorischen Eindruck.
Das merke ich schon, wenn ich nach der Farm in Arbeitsklamotte noch schnell beim Fressnapf reinschau, um Fluff und Keule mit Kaustängchen zu beglücken.
Ich denke mal, mittlerweile haben sich die Verkäuferinnen an mich und mein Schafstallparfum gewöhnt, doch von anderen Kunden ernte ich oft verstörte Blicke und gerunzelte Nasen.
Frau wird dann manchmal ganz paranoid, wenn sie in z.B. einer wichtigen Besprechung sitzt und das Gefühl hat, leicht nach Schaf zu riechen.
Zum Glück beteuern befragte Freunde dann, dass dies nicht der Fall sei. Wirklich? Aber so ist das nun mal als CityFarmer, City und Farm harmonieren nicht immer perfekt.

Schöne Kaffeeseifen mit Peelingeffekt!

Aber wieder zurück zur guten Seife.
Auch zum Wollewaschen und Filzen benötigt Frau diese, am besten eine, die Fasern und unsere Haut schont. Klar kann ich mir Kernseife im Supermarkt kaufen (greift aber die Haut arg an) oder schweineteure Spezialseife im Fachhandel.
Oder – ihr erratet es sicher schon – Frau macht sie selbst.

Dieser Winter bot sich aus mehreren Gründen an, endlich das Seifenmacherhandwerk zu erlernen. Da hier aber mit gefährlichen Substanzen gearbeitet wird, kam try and error diesmal nicht in Frage. Daher besuchte ich einen Seifenkurs in Bobingen bei „Biancas wilde Kräuterei.

In Gegensatz zu früher (Seife wurde aus Tierfett und Pottasche hergestellt) verwenden wir heute pflanzliche Öle und Fette für unsere Seifen.

Bianca beim Eingießen des Seifenleims.

Allerdings ist das regionale Angebot an benötigten Ölen sehr begrenzt, sodass spezielle Öle und Fette aus entfernteren Gegenden beschafft werden müssen. Selbst wenn Frau dabei auf Bio und Fairtrade achtet, ist der Ökologische Fußabdruck meiner Seife nicht mehr der Beste.
Dann doch wieder Tierfett und Pottasche? Lieber nicht, das find selbst ich etwas eklig und ich bin hart im nehmen.
Oder doch einfach eine kaufen? Nein, es geht ja auch ums Selbermachen: da weiß ich was drin ist, kann die Rückfettung steuern und die Seife nach meinem Geschmack färben oder mit Kräutern bestücken.
Es gehört schon etwas Fingerspitzengefühl und eine gute Schutzausrüstung dazu, Seife herzustellen. Temperaturen müssen beachtet und Reifezeiten eingehalten werden.
Biancas Kurs hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen und ich habe viel gelernt!

Spinnen ist eine wunderschöne Arbeit!

So langsam startet aber wieder die Saison.
Die ersten Saaten sind schon gekeimt und wollen bald pikiert werden. Die Saatgutbörse steht am 1. März ins Haus und naja, arbeiten muss Frau auch irgendwann mal.
Aktuell bin ich froh, wenn ich es schaffe abends eine Stunde zu spinnen.
Der Plan ist aber, das Spinnen der vorbereiteten Wolle auch in der Saison fortzuführen, denn im Mai ist ja schon die nächste Schur unserer 18 Wollgesellen. Wir werden sehen, ob und wie sich das umsetzen lässt.
Zudem findet am 21. Februar der erste Augsburger Spinntreff statt, der im optimalen Fall regelmäßig stattfinden soll.

Was die Seifen angeht, werde ich vor Saisonstart noch einen Tag lang verschiedene Seifen ansetzen, in der Hoffnung, dass diese über das Jahr reichen und ich erst kommenden Winter neue machen muss.

Wie Ihr seht, geht einem CityFarmer die Arbeit nicht aus und wenn, dann sucht er sich schnell neue!

Bitte entschuldigt die Qualität der meisten Fotos. Das ist der Nachteil an meinem Öko-Fair-Handy, die Kamera ist nur so naja….

Unser Stand auf dem Regionalvermarktertag zeigt ganz gut unser DIY-Spektrum.

Termine und Veranstaltungen 2018

Unser Taschenbaum Foto: Rosemary Photographie

Liebe CityFarm-Freunde,

zuallererst wollen wir Euch ein wundervolles 2018 wünschen!

Wir wünschen uns für das neue Jahr, dass Ihr Euch vorgenommen habt eine oder mehrere unserer tollen Veranstaltungen, Workshops und Feste zu besuchen.

Wir haben uns wieder ein buntes Programm ausgedacht.

Ihr findet aller Termine auch unter Termine 2018.

Wir bitten euch abzusagen, falls euch nach Anmeldung etwas dazwischen kommt! Das kann immer passieren und ist nicht so schlimm. Oft haben wir jedoch eine Warteliste von Interessierten, die Euren Platz gern übernehmen würden. Daher ist es nur fair, wenn Ihr uns eine kurze Mail schreibt.

-> So., 04.03. 14:00 Uhr – 18:00 Uhr: Saatgutfest/Saatgutbörse

Wir bringen alte und seltene Gemüsesorten in eure Gärten und damit auch kulinarische Erlebnisse! Heute könnt Ihr Saatgut gegen Spende erstehen und Erfahrungen tauschen, verschenken, kennenlernen!

Wer die Saat hat, …

Wer Saatgut zum Tausch mitbringen möchte: bitte in kleine Einheiten abpacken, mit Sorte und Erntejahr beschriften!

Veranstalter: CityFarm Augsburg
Treffpunkt: CityFarm Augsburg, Gablinger Weg 36, Augsburg
Anmeldung: keine Anmeldung nötig

 

-> Sa., 14.04. 10:00 Uhr – 15:00 Uhr: Schmieden für Kinder 6 – 10 Jahren

Jeder kann das alte Handwerk lernen! Schmieden von Gegenständen aus alten Nägeln. Wir schmieden mit euch Ringe, Anhänger oder kleine Gebrauchsgegenstände.

Mitbringen: geschlossenes, festes Schuhwerk, Jeanshose oder anderer fester Stoff, Shirt aus Baumwolle (keine Plastikkleidung tragen!), Brotzeit
Veranstalter und Ort: CityFarm Augsburg
Leitung: Detlef Sahm
Anmeldung: bis Do., 12.04.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: Kinder 25,00 €, Material inkl.

Naturholz-Möbel

-> So., 20.05. 09:00 Uhr – 13:00 Uhr: Möbelbau aus Naturholz

Aus alten Stammabschnitten lassen sich wunderschöne Holzmöbel bauen. In diesem Kurs bauen Sie sich Ihren eigenen, individuellen Hocker aus Naturholz.

Veranstalter und Ort: CityFarm Augsburg
Leitung: Benjamin Vogt
Anmeldung: bis Do. 17.05.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: Jugendliche/Erwachsene 125,00 €, Material inkl.

-> So., 20.05. 09:00 Uhr – 13:00 Uhr: Sensenkurs – Mähen für den Hausgebrauch Teil I

Lernen Sie den „Tanz mit der Sense“! Der Kurs vermittelt, wie einfach das Mähen mit der Sense sein kann und bringt darüber hinaus erweiterte Kenntnisse und Übungen im Mähen.
Das Mähen von Hand ist nicht nur gelebter Natur- und Klimaschutz, sondern verbindet Bewegung an der frischen Luft mit alten Kulturgut.
Teil II, der Dengelkurs, findet am 26. Mai statt.

Bequeme, wetterangepasste Kleidung, rutschfeste Schuhe tragen!
Alte Sensen können zur Begutachtung und evtl. Reparatur mitgebracht werden.

Veranstalter und Ort: CityFarm Augsburg
Leitung: Ildikó Reményi-Vogt (geprüfte Sensenlehrerin der Sensenvereine Deutschland und Österreich)
Anmeldung: bis Do. 17.05.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: Jugendliche/Erwachsene 55,00 €
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A guad Schneid!

-> Sa., 26.05. 09:00 Uhr – 13:00 Uhr: Dengelkurs – Mähen für den Hausgebrauch Teil II

Im Kurs werden verschiedene Dengel-Techniken und die Möglichkeiten eine beschädigte Schneide zu reparieren vermittelt und intensiv geübt. Danach haben Sie a „guad Schneid“!

Alte Sensen können zur Begutachtung und evtl. Reparatur mitgebracht werden.

Veranstaltungsort: CityFarm Augsburg
Leitung: Ildikó Reményi-Vogt (geprüfte Sensenlehrerin der Sensenvereine Deutschland und Österreich)
Anmeldung: bis Do. 24.05.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: Jugendliche/Erwachsene 55,00 €

> Sa., 30.06. 11:00 Uhr – 15:00 Uhr: Filzkurs „Sitzfellchen“

Sitzfellchen

Im Kurs wird loses Flies oder einzelne Locken unserer eigenen Schafe zu wunderschönen Sitzfellchen verarbeitet. Handgemachte Veggie-Felle als Miniteppich oder Stuhl-/Liegeauflage.

Wir arbeiten mit runden Blumenuntersetzern als Filzunterlage. Gerne können Sie sich Ihre eigenen Untersetzer in der Größe 45cm mitbringen.

Veranstalter und Ort: CityFarm Augsburg
Leitung: Kerstin Waizenegger
Anmeldung: bis Mo. 25.06.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: Jugendliche/Erwachsene 45,00 €

-> So., 22.07. 14:00 Uhr – 18:00 Uhr: Heufest

Wir feiern die Heuernte als traditionelles Kulturgut und Handwerk, das unsere Tiere ernährt und dem Naturschutz dient. Lasst uns gemeinsam die Tradition mit einem Fest begehen!

Wir bitten um eine Essensspende für das gemeinsame Buffet, z.B. Salat, Kuchen, …

Erlebt unsere natürlichen Rasenmäher, erfahrt alles rund ums Thema Wolle und genießt die Aktionen und das bunte Rahmenprogramm.

Wer mitmachen möchte mit einem Stand, einer Aktion oder Sonstigem, der darf sich unter cityfarmaugsburg@gmx.de melden!

Treffpunkt: CityFarm Augsburg
Mitbringen: Spende für das gemeinsame Buffet
Veranstalter: CityFarm Augsburg
Kosten: Spende erbeten
Wir suchen noch Projekte, die sich am Fest beteiligen möchten in Form von Ständen, Aktionen, Vorträgen.

Heu, Schafe, Wolle und viel mehr auf dem Heufest!

-> Sa., 08.09. 10:00 Uhr – 13:00 Uhr: Ein Haus für Wildbienen

In diesem Kurs bauen wir Nisthilfen für Wildbienen aus einzigartigem Naturholz für Euren Garten oder Balkon.

Veranstalter: CityFarm Augsburg
Leitung: Ildikó Reményi-Vogt
Anmeldung: bis Do., 06.09.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: 20,00 €, Material inkl.
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-> Sa., 22.09.2018 10:00 Uhr – 15:00 Uhr: Schmieden für Jugendliche und Erwachsene

Auch dieses Jahr wieder im Angebot: Schmieden mit Detlef.

Jeder kann das alte Handwerk lernen! Schmieden von Gegenständen aus alten Nägeln. Wir schmieden mit euch Ringe, Anhänger oder kleine Gebrauchsgegenstände.
Mitbringen: geschlossenes, festes Schuhwerk, Jeanshose oder anderer fester Stoff, Shirt aus Baumwolle (keine Plastikkleidung tragen!), Brotzeit

Treffpunkt: CityFarm Augsburg, Gablinger Weg 36
Veranstalter: CityFarm Augsburg
Leitung: Detlef Sahm
Anmeldung: bis Mo., 17.09.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: Kinder/Jugendliche 25,00 €, Material inkl.

 

Vielleicht ist für den ein oder anderen was dabei?
Wir alle freuen uns auf Euren Besuch!

Wir freuen uns auf Euch!