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Auf gehts in die Saison 2018!

Hallo liebe Freunde des Frühlings,

So langsam darf er mal kommen, der Frühling!
Foto: Laura Matthews

am 04. März eröffneten wir die Saison mit unserer jährlichen Saatgutbörse.
Es war ein perfekter Vorfrühlingstag mit viel Sonne, angenehmen Temperaturen und zu unserer freudigen Überraschung zahlreichen Gästen – viel mehr als wir erwartet hatten.
Wir freuen uns sehr, dass unser Saatgutfest Euch allen gut gefallen hat, zumindest haben wir bisher nichts Negatives gehört. 😉

Bunte Bohnen, spannende Kürbisse und bunte Tomaten wechselten von einer Hand in die andere. Alte Bekannte und neue interessierte Menschen fanden sich auf der Farm ein, tauschten nicht nur Saatgut, sondern auch ihre Erfahrungen, Ideen und Pläne. Genauso soll es sein!
Aufregend für uns auch das Allerlei an Tauschsamen, die ihr uns da gelassen habt.

Unser Freund Martin Wolf hat den Nachmittag in einem kleinen Filmchen festgehalten.
Danke Dir für die tollen Aufnahmen!

Doch mach einer lag mit Grippe im Bett oder hat es zeitlich nicht geschafft vorbei zu schauen.
Da gibt es eine Lösung: wer noch Saatgut benötigt, hat am 24. März 10-14 Uhr auf der Saatgutbörse des Umweltzentrums Schmuttertal (Diedorf) die Möglichkeit in unserer Auswahl zu stöbern.

Ansonsten müsst Ihr Euch bis Anfang Mai gedulden, denn dann sind wir wie jedes Jahr mit unserem Jungpflanzenstand beim Frühlingsfest des Interkulturellen Gartens „Grow Up“ in der Reesekaserne vertreten.

Unsere Vorzucht für das Frühlingsfest.

Dieses Jahr findet das Fest am 06. Mai von 15 bis 20 Uhr statt.
Hoffentlich spielt das Wetter diesmal besser mit, nachdem das ganze Fest 2017 wegen Starkregen und Sturm spontan in die Kradhalle ausgewichen ist.
Wie immer versuchen wir Euren Wünschen gerecht zu werden und hoffen in diesem Jahr ausreichend Jungpflanzen dabei zu haben, damit auch die späten Besucher seltene Schätze mit nach Hause nehmen können.

Wir haben letzte Woche ungefähr 300 Chili- und Paprikapflanzen pikiert und über 1000 Tomatensamen von ca. 30 verschiedenen Sorten gesät.
Dies wäre nicht möglich, dürften wir nicht in der Biogärtnerei des Berufsbildungswerkes St. Elisabeth, nahe der Uni, unsere Vorzucht machen.

Vor wenigen Jahren noch zogen wir in der Wohnung die Pflänzchen vor, doch irgendwann hat die Masse den Rahmen unserer kleinen Wohnung gesprengt. Und zugegeben, es arbeitet sich viel angenehmer und effektiver mit Profiequipment und einem erfahrenen Gärtnermeister an der Seite. Danke Herr Glöttner für die tolle Unterstützung!

Noch wollig – bald nackig.

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Wollige Freuden
Schon bei der Planung des Jahres zeichnete sich ab, dass 2018 ein wolliges Jahr werden wird.
Nicht weil Benni sich nicht mehr rasieren will, sondern es steht unter dem Stern des Schafes.
Bisher wurden unsere Schafe von fremden Scherern geschoren, dies wird sich nun ändern, da Ildi sich vom Profi das Scheren beibringen lässt.
Die Wolle wurde bisher von unserer lieben Spinnerin Inge zu herrlichen Wollknäulen verarbeitet, die dann zum Beispiel als Mütze oder Stirnband die Häupter der CityFarmer zieren.

Bisher hat immer jemand anderes unsere Schafe nackig gemacht – dies soll nun vorbei sein.

Nun gehen wir noch einen Schritt weiter, indem wir einen Teil der Wolle zum Filzen nutzen.
Dafür konnten wir Kerstin Waizenegger als Spezialistin gewinnen, die zwei Filzkurse bei und mit uns veranstaltet.
Der erste war schon nach kurzer Zeit voll, sodass wir uns entschieden haben am 04. August einen Weiteren zu veranstalten.
Es werden im Workshop nicht etwa langweilige Perlen, Bälle oder Schnüre gefilzt, sondern herrliche Sitzfellchen!

Noch sind Plätze frei, also meldet Euch an, wenn Ihr auch einmal mit unserer wunderbaren Wolle filzen möchtet!

Das war es aber noch lange nicht! Denn unsere liebe Inge hat sich entschieden im Frühsommer einen kleinen internen Spinnkurs anzubieten, als Versuchslauf sozusagen. Wenn alles gut klappt, dann können wir Euch 2019 zu einem gemeinsamen Spinnkurs einladen.

Inge spinnt mit uns.

Vor einer Weile zog die Schafjungs-WG zu einem Job in die Uhlandstrasse aus, um den dort entstehenden Gemeinschaftsgarten vom wuchernden Gras zu befreien.
Sie machen einen guten Job und konnten viele neue Freunde gewinnen, vor allem Obiwan mit seiner schusselig-liebenswerten Art.

Ein Danke und dickes Lob geht an dieser Stelle an die neuen Gärtner und nun Profis im Schafkraulen, der „Feed the sheep“-Gruppe des Gemeinschaftsgartens in der Uhlandstrasse!

Nun aber wird es aber langsam Zeit, dass die Jungs nach Hause kommen, denn nicht nur die Paten von Obiwan und Kenobi erwarten ihre Tiere sehnlichst, auch wir wollen die Kuschelbären wieder in unserer Nähe wissen.
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Meet a sheep
Über die Saison wird in diesem Jahr eine kleine Herde unserer Schäfchen verschiedene Gärten und Flächen im Stadtraum abgrasen (wie z.B. die Uni-Heide).
Wir freuen uns sehr über die vielen neuen Schaffreunde und neue Weideflächen.
Für uns bieten neue Weiden mehr Futter für die Tiere, für Eure Gärten und Wiesen ein umweltschonendes und artenschützendes Rasenmähen und natürlich die Möglichkeit für Nachbarn und Freunde die wolligen Sympathieträger näher kennenzulernen.

Die Schafe an der Uni haben 2017 viele Fans gefunden. Im Bild von links: Rainer Erben (Umweltreferent Augsburg), Norbert Pantel (Landschaftspflegeverband Augsburg), Maria Erhart (Didaktik der Biologie) und Ildi von der CityFarm

Wenn Ihr auch unsere Schäfchen eine Zeit lang im Garten als Rasenmäher begrüßen wollt, dann meldet Euch bei uns unter cityfarmaugsburg@gmx.de und wir sehen was machbar ist!

Eine ärgerliche Sache
Viele Besucher und auch Spaziergänger bringen uns Futterspenden vorbei. Im Grunde ist das wirklich schön, jedoch stellen wir immer wieder fest, dass viele Spenden unbrauchbar sind und nur in der Tonne landen. Das ist wirklich schade!

Schimmel ist nicht nur für den Menschen giftig!
Foto: Mattes

Am meisten stört uns das verschimmelte Brot und gammlige Semmeln. Nicht nur Menschen werden krank, wenn sie Verschimmeltes essen, auch Tiere.

Vor allem Wiederkäuer wie Schafe und Ziegen haben ein extrem empfindliches Verdauungssystem.
Die Mikroorganismen in ihrem Pansen sind genau auf das tägliche Futter abgestimmt.
Zusammen mit dem wiederholten Durchkauen der Nahrung, wird das schwer aufschliesbare Gras und Heu optimal aufgespalten und verdaut.
Plötzliche Futterumstellungen, gammliges Futter oder auch nur ein zu viel von Etwas, kann schwere Koliken auslösen und bis zum Tod der Tiere führen.

Daher bitte, bitte kontrolliert Eure Futterspenden, ob etwas Schlechtes dabei ist.

Auch Nachtschattengewächse wie z.B. Tomaten und Zwiebelgewächse wie z.B. Frühlingszwiebeln kann bei uns kein Tier fressen, da es giftig für sie ist.
Dazu kommt, dass auch Gebäck jeglicher Art, belegte Brote und Laugengebäck nicht verfüttert werden können und dadurch unsere schwarze Tonne verstopfen.

Wir freuen uns immer über Futterspenden, bitten Euch aber auf das gerade Genannte zum Wohle der Tiere zu achten.

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Neue Bienen braucht die Farm.


Zu Guterletzt: Wir suchen einen neuen Imker oder eine Imkerin!

Leider mussten wir uns von unserem alten Bienenvater trennen und bieten Interessierten Imkerfreunden eine Arbeitshütte/Werkstatt und Stellplatz für 6 Völker direkt auf der CityFarm Augsburg.

In näherem Umkreis befinden sich Krötenbiotope mit vielen Weiden, eine blütenreiche Heidefläche, wenig gemähte Wiesen und zahlreiche Gartenanlagen – an Futter und Wasser fehlt es den kleinen Freunden also nicht.

Voraussetzung ist, dass die neue Bienenfreundin oder -freund bei Veranstaltungen Führungen zu den Bienen gibt.

Aufgrund hoher Arbeitsbelastung schaffen wir es nicht mehr selbst mehr als einen Stock zu halten.
Daher suchen wir DICH! Wenn Du Lust hast uns auf der Farm mit Deiner Leidenschaft für Bienen zu unterstützen, dann melde Dich einfach unter cityfarmaugsburg@gmx.de

Komm lieber Frühling und mache, die CityFarm wieder bunt!

Saatgutfest 2018

Wer die Saat hat, …

Liebe CityFarm-Freunde,

der offizielle Startschus in die Saison ist wie jedes Jahr unser Saatgutfest auf der CityFarm Augsburg. Seit Wochen packen wir Saatgut in Tütchen ab, beschriften und etikettieren. Es sind in diesem Jahr anschauliche 8 Kisten geworden!

Daher heißen wir Euch am Sontag dem 04. März ab 14 Uhr auf der Farm willkommen und schüren das Lagerfeuer.

Wir werden zudem wieder ein gemeinsames Buffet aufbauen und möchten Euch bitten einen kleinen leckeren Beitrag zu leisten. Wenn jeder etwas mitbringt, haben wir eine große Vielfalt an Leckereien und alle werden satt!

Beispiele: Kuchen, Salate, Aufstriche, Brot oder Semmeln, Brezen, Suppen, Humus, Speisen mit oder ohne tierische Produkte, Eingelegtes, Eingemachtes, …

Mit etwas Glück wird uns das Wetter hold und die Kälteperiode vorüber sein, auch Regen ist bisher nicht angesagt, statt dessen soll sich sogar die Sonne ab und an zeigen.
Sollte es sich das Wetter doch noch einmal anders überlegen, dann lasst Euch gesagt sein: Das Fest wird bei jedem Wetter veranstaltet. Treue Gäste wissen bereits, dass sich eine dem Wetter entsprechende Bekleidung als unabdingbar erweist.
Neben dem wärmenden Lagerfeuer halten wir heiße Getränke und Decken für Euch bereit.

Saatgutbörse

Wir bieten euch eine recht ansehnliche Auswahl an Saatgut, welches wir u.a. 2017 vermehren konnten z.B. 2 Kisten voller außergewöhnlicher Tomatensorten, eine Kiste mit Kürbissen und tollen Zucchini und eine Kiste voller bunter Bohnen …

Die Börse funktioniert so:

Kommt zum Saatgutfest, damit es bei Euch auch bald so aussieht!

Wenn vorhanden bringt Euer Saatgut in kleinere Einheiten verpackt zum Tausch mit. Es ist dringend erforderlich, dass die Samen in kleinere Tütchen verpackt werden, denn die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Selbstabpackstationen leider nicht funktionieren.
Entsprechend der Menge eures mitgebrachten Saatgutes dürft ihr euch an den Angeboten bedienen.

Wer nichts zum tauschen hat, der kann Saatgut gegen Spende erstehen. Ihr gebt dann das, was Euch unsere Arbeit und das Saatgut wert sind. Wir vertrauen auf Eure Ehrlichkeit und Fairness!
Die Gelder werden ausschließlich für die Farm eingesetzt und gewährleisten, dass wir Euch auch nächstes Jahr wieder tolle Veranstaltungen anbieten können.

Sortenpatenschaften

Auch in diesem Jahr möchten wir wieder Sortenpatenschaften vergeben für Tomaten, Bohnen, Zuckererbsen und Mais (wir können leider aufgrund der Nachbarschaft zu einem Energiemaisfeld keinen Mais mehr selbst vermehren). Wenn Ihr Interesse habt, sprecht Ildi einfach an.

 

Foto: Rosemary Photography

Allgemeines

Wir möchten zudem wie immer darauf hinweisen, dass Eltern auf Ihre Kids aufpassen müssen (Aufsichtspflicht). Normalerweise eine Selbstverständlichkeit, auf welche man nicht hinweisen bräuchte. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Kinder unsere Tiere jagen, in den Gehegen rumschreien, nach den Tieren schlagen oder Pflanzen im Garten ausreißen.

Auch dürft Ihr gern Eure Vierbeiner mitbringen. Wir bitten euch darauf zu achten, dass unsere Tiere nicht gestört werden. Leinenpflicht gilt im Gemüsegarten und allen Gehegen, wie auch auf der Schafweide! Zudem versteht sich von selbst, dass Häufchen vom Besitzer entfernt und in unsere schwarze Tonne entsorgt werden (also bitte an die Tütchen denken).

Anfahrt mit dem Auto:

Achtung Enten kreuzen im Gemüsegarten.
Foto: Rosemary Photography

Wir bitten euch das Auto an der Aral-Tankstelle, in der Stuttgarter Straße oder auf dem großen Parkplatz am Nordfriedhof abzustellen und die restliche Strecke zu laufen.Nur wer etwas zu liefern hat oder sehr schlecht zu Fuß ist, darf kurzzeitig parken.

Das Parken an der Farm ist, außer für Mitwirkende, nicht erlaubt! Unser neues Gelände liegt mitten in den Krötenbiotopen der Stadt Augsburg und wir wollen den Autoverkehr minimieren. Wenn ihr etwas liefern wollt, könnt ihr das gern tun aber dann bitte das Auto außerhalb parken. Alles was zwei oder vier gesunde Beine hat, kann die Strecke laufen. Bitte parkt nicht die Straßenpoller im Gablinger Weg zu, dort muss der Bauer mit dem Trecker durch, auch am Wochenende!

Fahrradparkplätze sind dagegen unbegrenzt vorhanden!

Anfahrt
GoogleMaps-Link Anfahrt

Unter Über uns/Kontakt findet Ihr die Wegbeschreibung für alle die mit Öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem Radl kommen.

Wir freuen uns auf Euch!
Foto: Rosemary Photography

Saatgutfest 05. März 14-18 Uhr

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Willkommen!

Liebe CityFarm-Freunde,

der offizielle Startschus in die Saison ist wie jedes Jahr unser Saatgutfest auf der CityFarm Augsburg.
Am 05. März ab 14 Uhr heißen Euch die Farmer willkommen und schüren das Lagerfeuer. Wir werden zudem wieder ein gemeinsames Buffet aufbauen und möchten Euch bitten einen kleinen leckeren Beitrag zu leisten. Wenn jeder etwas mitbringt, haben wir eine große Vielfalt an Leckereien und alle werden satt!

Beispiele: Kuchen, Salate, Grillzeug, Aufstriche, Brot oder Semmeln, Brezen, Suppen,
Humus, Speisen mit oder ohne tierische Produkte, Eingelegtes, Eingemachtes, …

Mit etwas Glück wird uns das Wetter 2017 hold sein und nicht mit eisigen Regenschauern auf uns niederprasseln. Sollte es doch wieder so kommen, lasst Euch gesagt sein: Das Fest wird bei jedem Wetter veranstaltet. Treue Gäste wissen bereits, dass sich eine dem Wetter entsprechende Bekleidung als unabdingbar erweist.
Neben dem wärmenden Lagerfeuer halten wir heiße Getränke für Euch bereit.

Saatgutbörse

Wir bieten euch eine recht ansehnliche Auswahl an Saatgut, welches wir u.a. 2017 vermehren konnten z.B. 11 Tomatensorten, Asia-Salat „Moutare Rouge Metis“, Lippischer Braunkohl, Goldene Beete, verschiedene Bienenpflanzen, …

Wer die Saat hat, ...

Wer die Saat hat, …

Die Börse funktioniert so:

Wenn vorhanden bringt Euer Saatgut in kleinere Einheiten verpackt zum Tausch mit. Es ist dringend erforderlich, dass die Samen in kleinere Tütchen verpackt werden, denn die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Selbstabpackstationen leider nicht funktionieren.
Entsprechend der Menge eures mitgebrachten Saatgutes dürft ihr euch an den Angeboten bedienen.

Wer nichts zum tauschen hat, der kann Saatgut gegen Spende erstehen. Ihr gebt dann das, was Euch unsere Arbeit und das Saatgut wert sind. Wir vertrauen auf Eure Ehrlichkeit und Fairness!

An dieser Stelle nochmals der Hinweis an alle Sortenpaten und Interessierte am Thema Saatgutvermehrung. Um 15 Uhr hält Ildi eine kleine Einführung zum Thema Vermehrung von alten und seltenen Gemüsesorten. Treffpunkt ist der Saatgutstand.

Allgemeines

Bitte leint für uns Eure Hunde auf der Weide an.

Bitte leint für uns Eure Hunde auf der Weide an.

Wir möchten zudem wie immer darauf hinweisen, dass Eltern auf Ihre Kids aufpassen müssen (Aufsichtspflicht). Normalerweise eine Selbstverständlichkeit, auf welche man nicht hinweisen bräuchte. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Kinder unsere Tiere jagen, in den Gehegen rumschreien, nach den Tieren schlagen oder Pflanzen im Garten ausreißen.

Auch dürft Ihr gern Eure Vierbeiner mitbringen. Wir bitten euch darauf zu achten, dass unsere Tiere nicht gestört werden. Leinenpflicht gilt im Gemüsegarten und allen Gehegen, wie auch auf der Schafweide!. Zudem versteht sich von selbst, dass Häufchen vom Besitzer entfernt und entsorgt (also bitte an die Tütchen denken).

Der Hühnerbereich ist leider aktuell für Besucher gesperrt, da wegen der Vogelgrippe noch immer Stallpflicht gilt und Betriebsfremden der Zutritt zu den Stallanlagen untersagt ist. die Toilette ist daher NUR über den Gemüsegarten erreichbar!

Zeige den CityFarmer in Dir mit einer unserer tollen Baumwolltragetaschen.

Zeige den CityFarmer in Dir mit einer unserer tollen Baumwolltragetaschen! Premiere auf dem Saatgutfest!

Anfahrt mit dem Auto:

Wir bitten euch das Auto an der Aral-Tankstelle, in der Stuttgarter Straße oder auf dem großen Parkplatz am Nordfriedhof abzustellen und die restliche Strecke zu laufen.Nur wer etwas zu liefern hat oder sehr schlecht zu Fuß ist, darf kurzzeitlich parken.

Das Parken an der Farm ist, außer für Mitwirkende, nicht erlaubt! Unser neues Gelände liegt mitten in den Krötenbiotopen der Stadt Augsburg und wir wollen den Autoverkehr minimieren. Wenn ihr etwas liefern wollt, könnt ihr das gern tun aber dann bitte das Auto außerhalb parken. Alles was zwei oder vier gesunde Beine hat, kann die Strecke laufen. Bitte parkt nicht die Straßenpoller im Gablinger Weg zu, dort muss der Bauer mit dem Trecker durch, auch am Wochenende!

Fahrradparkplätze sind dagegen unbegrenzt vorhanden!

Anfahrt
GoogleMaps-Link Anfahrt

Unter Über uns/Kontakt findet Ihr die Wegbeschreibung für alle die mit Öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem Radl kommen.

Wir sehen uns am 05. März!

Wir sehen uns am 05. März!

W.

Planungen für 2017 – Vermehrer für alte und seltene Gemüsesorten gesucht!

Termine

Auch dieses Jahr wieder im Angebot: Schmieden mit Detlef.

Auch dieses Jahr wieder im Angebot: Schmieden mit Detlef Sahm.

wir haben für Euch unsere Termine 2017 online gestellt.
Vergangenes Jahr kamen vor allem die Schmiedekurse mit Detlef Sahm sehr gut an, sodass wir diese auch heuer weiterführen wollen.
Neben den Kursen für Kinder- und Jugendliche wird es auch einen Schmiedekurs für Erwachsene (Termin steht noch nicht fest) geben.
Auch unser Workshop-Klassiker „Marmeladensommer“, sowie die Saatgutbörse finden 2017 wieder statt. Das Highlight des Jahres wird unser „Heufest“ im Juli mit Sensenwettbewerb, Wollworkshop und einem spannenden Rahmenprogramm. Wer Interesse hat auf dem Fest mitzuwirken, sei es mit einem Stand, einer Kinderaktion oder Ähnlichem, darf sich gern schon jetzt bei uns melden.

Marmeladenmassenproduktion auf der CityFarm.

Wordshop „Marmeladen, Käuter und co“ am 09. Juli 2017 mit unseren Profis Nini und Ildi.

Das CityFarm-Buch

Es ist geschafft! Wir haben 100 Fans im Crowdfunding für unser Buch „Urban Gardening mal anders“ erreicht!
Nun erfolgen die letzten Entscheidungen, welche Fotos das Buch zieren werden. Nach einem letzten Lektorat geht es dann in den Druck und im Sommer halten wir dann endlich das erste CityFarm-Büchlein in der Hand. Wir danken alle, die uns unterstützt und an das Buch-Projekt geglaubt haben!

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Gartenplanung

Obwohl der herrliche Winter den Garten mit einer weißen Decke eine Ruhepause aufzwang, waren doch die Planungen für das kommende Gartenjahr und die Vorbereitung der Saatgutbörse am 05. März in vollem Gange.

Wer die Saat hat, ...

Wer die Saat hat, …

Neben dem Abpacken unzähliger Saatguttütchen heckten wir Anbaupläne aus, wählten die vorzuziehenden Gemüsesorten und kamen wie immer zu dem Ergebnis das der Garten viel zu klein und Zeit viel zu eng gesteckt ist. Es ist gar nicht möglich alles vermehren, was wir gerne wollen und trotzdem die Gemüseversorgung der CityFarmer im Sommer sicherzustellen.

Für mehr Vielfalt auf dem Teller - Sorten erhalten ist nicht schwer!

Für mehr Vielfalt auf dem Teller – Sorten erhalten ist nicht schwer!

Daher haben wir uns für ein Experiment entschieden, in welches Ihr als interessierte Hobbygärtner eingebunden werden sollt. Wir bieten Vermehrersorten an, die Ihr in Eurem Garten zieht und Saatgut gewinnt und am Ende der Saison fließt ein Teil des gewonnenen Saatgutes auf die Farm zurück. Natürlich müssen die Sorten auch verkostet und getestet werden.
In diesem Jahr starten wir mit leicht zu vermehrenden Tomaten-, zwei besonderen Bohnen- und eine Zuckererbsensorte. Wenn ihr Interesse habt, Euch an der Vermehrung der alten und seltenen Gemüsesorten zu beteiligen, schreibt eine Email an: cityfarmaugsburg@gmx.de
Hier die Auswahl:

Fleischtomate

Old German“: Orangerote Fleischtomate mittlerer Reife, typischer Fleischtomatengeschmack und gutem Ertrag.

Schleßische Himbeere“: Fast ausgestorbene pinkrote, große Fleischtomate aus Schleßien, Frucht süß mit wenig Säure, perfekt für Soßen.

Die Fleischtomate "Schleßische Himbeere" (hier im unreifen Zustand" sucht einen Vermehrer!

Die Fleischtomate „Schleßische Himbeere“ (hier im unreifen Zustand) sucht einen Vermehrer!

Cherrytomate

Bolivianische Obsttomate“: eine sehr zeitig reifende, gelbe Kirschtomatensorte mit mildem, süßen Geschmack und großem Ertrag.

Zuckerpflaume – Sacharnaja Sliva Krasnaja“: eiförmige Cherry aus Russland mit sehr gutem Geschmack und hoher Resistenz gegen Braunfäule

Stabtomate

Russische Reisetomate“: Rote, Stark gekerbte Tomate, die sich ohne zu tropfen in einzelne Zehen aufteilen lässt. Eine Sorte die angeblich in Russland als Proviant mitgenommen wird, wenn man mit der Transsibirischen Eisenbahn unterwegs ist.

Freiland Phantasia“: Rote wohlschmecknde Stabtomate mit guter Resistenz gegen Braunfäule.

Stangenbohne

Forellenbohne“: Alte Sorte die über Generationen von einer Augsburger Familie angebaut wurde. Blau-Lila marmoriert, sehr Ertragreich, gut an das Augsburger Klima angepasst. Grünhülsige Sorte mit mittellangen, flachrunden Fisolen. Besonders lecker als Spreckbohnen und Trockenbohnen.

Vermehrersorte Zuckererbse "Kaiserschote Shiraz"

Vermehrersorte: Zuckererbse „Kaiserschote Shiraz“

Buschbohne

Eckendorfer Rotsprenkel“: alte deutsche Trockenbohne, Hülse mittelllang (8-10 cm) und fädig, grün mit violetten Sprenkeln, Korn beige, dunkelbraunrot gefleckt, sehr guter Ertrag, äußerst gut im Geschmack

Zuckererbse

Kaiserschote „Shiraz“: War die erste gezüchtete Zuckererbsensorte mit lilablauen Hülsen und dunkelroten Blüten. Geschmack erbsig-süß und knackig-frisch. Flache Hülsen werden entweder direkt vom Strach genascht oder zum dünsten und kochen geerntet.

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Zu jeder Gemüsesorte werden wir einen Workshop abhalten, in welchem wir Euch die Zucht und Vermehrung vermitteln. Ihr könnt uns auch jederzeit bei Fragen oder Problemen kontaktieren.

Sobald alle Sorten vergeben sind, finden wir dafür einen gemeinsamen Termin. Bei den Tomatensorten besteht auch die Möglichkeit, das wir sie vorziehen und Ihr sie anbaut. Also nochmal: wer sich nun berufen fühlt, der melde sich bitte unter cityfarmaugsburg@gmx.de oder über eine PN auf Facebook.

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Zum Abschluss ein Lämmchen für Euch. Hier gerade 3 Tage alt.

Besucht uns zum Saatguttauschfest

Willkommen liebe Gäste, tretet ein!

Willkommen liebe Gäste, tretet ein!

Kommenden Samstag den 05. März, findet von 14-18 Uhr auf der CityFarm Augsburg das jährliche Saatguttauschfest statt.

Das Fest wird bei jedem Wetter veranstaltet. Treue Gäste wissen bereits, dass sich eine dem Wetter entsprechende Bekleidung als unabdingbar erweist. Zieht euch also warm an und stellt euch auf matschigen Boden ein. Wir konnten zwar Wege verlegen aber das eine oder andere Schlammloch wird jedem begegnen – getreu dem Motto: wer sauber von der Farm wieder weg fährt, hat was falsch gemacht.

Wie immer heizen wir für euch das Lagerfeuer kräftig ein und werfen parallel den open-Grill an. Es wird zudem wieder ein großes gemeinsames Buffet geben und wir möchten unsere Gäste einladen eine Kleinigkeit beizusteuern. Wenn jeder etwas mitbringt, haben wir eine große Vielfalt an Leckereien und alle werden satt!

Beispiele: Kuchen, Salate, Grillzeug, Aufstriche, Brot oder Semmeln, Brezen, Säfte, Suppen,
Humus, Speisen mit oder ohne tierische Produkte, Eingelegtes, Eingemachtes, …

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Insektenhotel von Jürgen Schwandt

Wildbienenhaus von Jürgen Schwandt. Foto: J.Schwandt

Auch ein kleines aber buntes Rahmenprogramm konnten wir für euch auf die Beine stellen:

-> Detlef wird mit euch Schmieden

-> Inge zeigt wie man richtig spinnt

-> die Mädls vom Krümelhof bieten zwischen 15.00-16.30 Uhr Ponyreiten an

-> Gartenflohmarkt-Stand mit dem Sozialkaufhaus contact e.V. aus Haunstetten

-> das Insektenhoteleck mit Infos über Wildbienen mit Jürgen Schwandt

-> Ausstellung zur Saatgutvielfalt

-> und es gibt wieder Führungen über Farm

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Saatgut

Wir bieten euch eine recht ansehnliche Auswahl an Saatgut, z.B. Johannisbeer-Tomaten und andere Wildtomatensorten, Spargelsalat, Ungarischer Blauer Kürbis, Russische Honigzucchini, Andenerbse, Popmais, Baumspinat, …


Unsere Tauschbörse funktioniert so:

Ihr bringt euer Saatgut zum Tausch mit und bietet es anderen Interessierten an. Entsprechend der Menge eures mitgebrachten Saatgutes dürft ihr euch an den Angeboten bedienen.

Wer nichts zum tauschen hat, der kann Samen gegen Spende erstehen. Gebt dann einfach das, was euch die Arbeit und das Saatgut wert sind. Wir vertrauen auf eure Ehrlichkeit und Fairness.

 

Ausstellung Nutzpflanzenvielfalt. Foto: D. Rieker

Ausstellung Nutzpflanzenvielfalt.
Foto: D. Rieker

Ebenso möchten wir zum Erfahrungsaustausch, zum Ideensammeln und gemütlichen Zusammenkommen am Lagerfeuer einladen.

Wenn ihr uns besucht, bitten wir um eine kleine Spende, da die Farm rein ehrenamtlich betrieben wir dringend Hühnerfutter brauchen. Auch neue Bienenvölker möchten wir anschaffen, nachdem unsere diesen Winter von Mäusen heimgesucht und zerstört wurden. Außerdem sammeln wir Spenden für ein Lasten-E-Bike da unser altes Gespann ausgedient hat und wir nicht jünger werden.

 

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Anfahrt mit dem Auto:

Die CityFarm liegt in den Krötenbiotopen.

Die CityFarm liegt in den Krötenbiotopen.

Wir bitten euch das Auto an der Aral-Tankstelle, in der Stuttgarter Straße oder auf dem großen Parkplatz am Nordfriedhof abzustellen und die restliche Strecke zu laufen.

Das Parken an der Farm ist, außer für Mitwirkende, nicht erlaubt! Unser neues Gelände liegt mitten in den Krötenbiotopen der Stadt Augsburg und wir wollen den Autoverkehr minimieren. Wenn ihr etwas liefern wollt, könnt ihr das gern tun aber dann bitte das Auto außerhalb parken. Alles was zwei oder vier gesunde Beine hat, kann die Strecke laufen. Bitte parkt nicht die Straßenpoller im Gablinger Weg zu, dort muss der Bauer mit dem Trecker durch, auch am Wochenende!

 

Anfahrt
GoogleMaps-Link Anfahrt

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Kinder: Wir bitten alle Eltern auf ihre Kinder zu achten. Normalerweise eine Selbstverständlichkeit, auf welche man nicht hinweisen bräuchte. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Kinder unsere Tiere jagen, in den Gehegen rumschreien, nach den Tieren schlagen oder Pflanzen im Garten ausreißen (auf dem letzten Fest mussten eine Brombeerpflanze und ein Apfelbaum dran glauben!!!). Die Kids dürfen sich gern frei bewegen, spielen und sich mit den Tieren beschäftigen aber bitte in einem gesitteten Rahmen.

 

Hunde: Gern könnt ihr eure Vierbeiner mitbringen. Aber wir bitten euch darauf zu achten,dass unsere Tiere nicht gestört werden und die Hunde nicht in das Hoppelgehege kommen (Leinenpflicht im Gemüsegarten wegen den Enten). Zudem versteht sich von selbst, dass Häufchen vom Besitzer entfernt und entsorgt (also bitte an die Tütchen denken) sowie Gemüse nicht anbieselt wird.
Also, wer seinen vierbeinigen Freund mitbringt, möge bitte auch auf ihn achten. Gibt es Stunk unter den Tieren, gilt für alle Leinenpflicht!

 

Wir freuen uns auf Euch!

Wir freuen uns auf Euch!

Saatgut-Verwechslung!

Liebe Gärtnerlinge,

auf unsere Samentauschbörse ist ein Erdbeerspinat-Saatgut aufgetaucht, das kein Erdbeerspinat ist! Leider haben auch wir das Saatgut weitergeteilt, sodass einige von Euch dieses bekommen haben.

Wir haben das erst jetzt entdeckt, als in unserem Beet etwas Anderes aufging!

Deshalb bitten wir euch zu kontrollieren, ob euer angeblicher Erdbeer-Spinat so aussieht wie auf dem Bild unten. Falls das nicht der Fall sein sollte, dann bitte nichts davon essen! Wir wissen nicht, ob die ominöse Pflanze überhaupt essbar oder verträglich ist! Am Besten kompostieren, damit keine weiteren Verwechslungen entstehen.

Merke (auch für uns): „Erst wenn der Samen wird zur Pflanze, und du weißt was ist das Ganze, iss es fein ansonsten lass es sein!“

 

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Workshop Urban Gardening I

Ökologische Jungpflanzenanzucht

Caspar David Friedrich begrüßte die Besucher auf der CityFarm.

Caspar David Friedrich begrüßte die Besucher auf der CityFarm.

Der Workshop fand an zwei Sonntagen im März statt. Der Winter hatte uns noch fest im Griff und die Temperaturen waren recht frostig.
Doch das hielt keinen davon ab, die CityFarm zu besuchen und etwas über Jungpflanzenanzucht zu lernen.

Es kam eine fröhliche Runde von HobbygärtnerInnen mit und ohne Gartenerfahrung zusammen. So konnten die Neulinge von den alten Hasen lernen und neue Inspiration mit nach Hause nehmen.

Nach einem Kaffee und ausreichend Streicheleinheiten und Futter für Fellnasen und Federvieh, durften sich alle die Hände schmutzig machen. Sogar die Kleinsten waren begeistert mit dabei!

Jeder erhielt eine Spankiste, die mit Folie und einem Gärtnervlies (wird meist als Teichvlies verkauft) ausgelegt wurde. Das Vlies ist ein wichtiger Teil der Jungpflanzenaufzucht, denn die meisten Pflanzen (vor allem Nachtschattengewächse wie Tomaten, Paprika und co.) mögen kein Wasser von oben, fast könnte man meinen sie seien wasserscheu.

Wir gießen nicht von oben, sondern halten nur das Flies feucht, auf dem die Töpfchen stehen.

Wir gießen nicht von oben, sondern halten nur das Flies feucht, auf dem die Töpfchen stehen.

Schon Opa hat früher neben den Tomaten Tontöpfchen eingegraben, um das Gießwasser direkt in den Wurzelraum zu befördern. Gießen von oben begünstigt Pilzkrankheiten wie Stengelfäule, Krautfäule und die Umfallkrankheit bei Jungpflanzen.

Arbeiten

Zur Anzucht verwenden wir spezielle Anzuchtserde.

Die Bewässerung über ein Vlies haben wir uns bei den Profis abgeschaut. Kommerzielle Gärtner legen auf ihren Pflanztischen das Vlies aus, an dem z.B. eine Tröpfchenbewässerungsanlage angeschossen ist. Darauf werden in etwas größerem Stil die Jungpflanzen herangezogen. Wir nutzen diese Technik in kleinem Rahmen und legen alte Obstkisten damit aus. Gegossen wird bei uns also nicht in den Topf, sondern lediglich das Fließ darunter wird feucht gehalten (nicht nass, das Wasser darf nicht stehen, sonst droht Fäule der Wurzeln).

Diese Methode hat sogar noch einen anderen Effekt. Wir erziehen unsere Pflanzen tief zu wurzeln, was sich später im Garten als sehr nützlich erweist. Denn Pflanzen, die täglich Wasser bekommen, bilden nur ein oberflächliches Wurzelwerk aus. Sie müssen sich ja nicht anstrengen, denn es gibt eh jeden Tag Wasser. Genau das wollen aber moderne Gärtner nicht! Wir wollen Wasser sparen und die Arbeit im Garten minimal halten, damit wir mehr Zeit haben unsere grünen Oasen zu genießen!
So gießen wir nur, wenn die Pflanzen deutlichen Wassermangel anzeigen. Das Wurzelwerk entwickelt sich dadurch tiefgründiger, in feuchte Bodenschichten hinein und die Pflanze versorgt sich selbst mit Wasser. Im vergangenen Jahr haben wir im Hochsommer während der Hitzeperiode nur 1-2x die Woche gießen müssen und konnten trotzdem mehr als reichlich ernten!

Cylanthera pedata - Scheibengurke oder Inkagurke

Inkagurke im Tontopf

Beim Gärtnern in Töpfen auf dem Balkon oder Hinterhof liegt die Sache natürlich wieder anders. Gerade aus Tontöpfen verdunstet im Sommer sehr viel Wasser, sodass entweder jeden Tag gegossen oder ein Wasservorrat angelegt werden muss (z.B. Plastikflasche ohne Boden mit dem Hals voran in die Erde stecken und mit Wasser füllen).

Aber nun wieder zurück zum Workshop.

Nachdem alle Kisten mit Vlies ausgelegt und die Töpfchen mit Erde gefüllt waren, wuren sie mit Schachtelhalmtee begossen. Dieser wirkt gegen Pilzinfektionen und stärkt die Keimlinge.
Leider war die teure gekaufte Bio-Anzuchtserde von Pilzsporen zu stark durchsetzt, sodass später bei einigen Teilnehmern die Erde in den Töpfchen schimmelte.
Aber keine Sorge, der Schimmel setzt lediglich den Stickstoff in der Erde um und greift weder Keimling noch Jungpflanzen an. Einfach ein paar Tage trockener stellen, dann reduziert sich auch der Schimmel.

Schachtelhalmtee als Starthilfe für unsere Keimlinge

Schachtelhalmtee als Starthilfe für unsere Keimlinge

Schachtelhalmtee kann auch als Saatbad oder Beize verwendet werden. Sicher fragen sich einige von euch, ob sowas notwendig ist. Natürlich ist es nicht zwingend erforderlich aber sehr nützlich. Denn nur den Samen in die Erde zu geben, ist zwar ausreichend, wir können jedoch über Saatbäder und Tees die Samen behandeln, damit sie schneller keimen und damit auch die Jungpflanzen für ihren Start ins Leben stärken.

Der Samen gehört in die Erde, das wissen schon die Kleinsten.

Der Samen gehört in die Erde, das wissen schon die Kleinsten.

Wir benutzen für die Saatbäder sehr gern Humofix aus dem Klostergarten der Benedektinerabtei Fulda, Schachtelhalm- und Brennesseltee. Vor allem mit Humofix, das aus 5 verschiedenen Kräutern besteht, haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Zum Beispiel konnten wir mit einem einstündigen Saatbar die Keimrate unserer Tomaten auf über 90% erhöhen. Dagegen keimten die Tomaten für den Schulgarten, die mit Schachtelhalmtee behandelt wurden nur zu ca. 70%.

Wenn euch Saatbäder interessieren, dann findet ihr auf dieser Internetseite eine Liste welches Saatgut mit welchen Mitteln behandelt werden.

http://www.bio-gaertner.de/Gemuese/Gemuese-Saatbaeder-Saatbeizung

Besonders interessant ist die Behandlung von Kürbisgewächsen. Die Samen werden 20 Minuten bis eine Stunde in Milch gebadet und danach gleich gesäet. Die Milch greift die keimhemmende Schicht des Samens an und lässt ihn vorquillen, wodurch die Keimung schneller einsetzt.

Ildi freut sich, wenn die alten Gemüsesorten neue Freunde finden!

Ildi freut sich, wenn die alten Gemüsesorten neue Freunde finden!

Nachdem die Töpfchen gut durchfeuchtet wurden, durften endlich die Samen in die Erde. Als Saatgut standen alte und teilweise seltene Gemüsesorten zur Auswahl, z.B. verschiedene Tomatensorten, der Augsburger Paprika, Spargelsalat Roter Stern und Stielmus. So konnte sich jeder Gemüsesorten nach den eigenen Geschmack auswählen.

Wir hoffen euch hat der Workshop genauso gut gefallen wie uns und wir bedanken uns für euer Interesse!
Ihr wisst, dass ihr uns bei Fragen und Problem schreiben oder anrufen könnt.

Das PDF zur Veranstaltung ist leider noch in Arbeit.