Frühlingsfest im Interkulturellen Garten „Grow up“ am 07. Mai

Liebe Gartenfreude,

Unser Jungpflanzenwald.

bald ist es soweit, das Frühlingsfest ist der offizielle Startschuss für alle empfindlichen Kulturen sehr bald in den Garten zu ziehen. Wir hoffen auch diese Saison auf milde Eisheilige, wie in den vergangenen Jahren.

Vorher aber stehen wir mit unserem Stand auf dem Frühlingsfest für Euch bereit. Durch unsere Zusammenarbeit mit der Gärtnerei des Berufsbildungswerkes St. Elisabeth, können wir heuer vielleicht Eurer Nachfrage stand halten und sind nicht nach eine Stunde ausverkauft. Wir haben für euch mehrere hundert Tomatenpflanzen verschiedenster Sorten gezogen, auch gut einhundert Tomatenpaprikapflanzen sowie zahlreiche Kürbis-, Zucchini, Salat- sowie ausgewählte Kräuterpflanzen.
Und natürlich gibt es auch unsere wunderschönen Baumwolltragetaschen gegen eine Spende zu erstehen. Wir sind schon ganz aufgeregt, hoffen auf gutes Wetter und freuen uns auf einen schönen Tag unter Gartenfreunden!

Falls Pflanzen übrig bleiben und ihr es nicht zum Fest geschafft hab, könnt ihr diese zu unserem nächsten Nachmittag der offenen Gartentür am 27. Mai erstehen.

 

Wo gibt es gute Jungpflanzen?

Liebe Gartenfreunde,

mit Saisonstart werden wir sehr, sehr häufig gefragt, woher man als Augsburger ökologisch gezogene Jungpflanzen beziehen kann. Daher haben wir uns entschlossen, euch unsere Partner kurz vorzustellen. Außerdem sind wir immer dafür kleine und lokale Gärtnereien zu unterstützen.
Warum kleine und lokale Gärtnereien? Ganz einfach, weil dort noch alles mit Liebe in Handarbeit entsteht. Großunternehmen zu denen auch die Gartenabteilung der Baumärkte zählen, bieten leider nur Massenware in meist automatischer Produktion. Diese Pflänzchen gedeihen in Substraten, die ein superschnelles Wachstum begünstigen (und manchmal den Schock der Realität mit kläglichem Eingehen quittieren), in riesigen menschenleeren Gewächshäusern. Auf die Sortenwüste brauche ich sicherlich gar nicht eingehen.

Es ist Schnittlauchzeit!

In kleinen Gärtnereien könnt ihr den Gärtnern noch bei der Arbeit zusehen, die Erde sehen, riechen und spüren in denen die Pflanzenkinder heranwachsen. Auch wachsen die Jungpflanzen in keiner rein künstlichen Umgebung auf, sondern werden beizeiten „abgehärtet“, also an unsere Klimabedingungen gewöhnt.

Unser erster Tipp:

Biogärtnerei und Hofladen Bucher
Äußere Uferstraße 143a
86154 Augsburg

Tel: 0821 241 39 81
Öffnungszeiten: Di-Fr: 10-13 Uhr und 15-19 Uhr, Sa: 09-13 Uhr

Die Familie Bucher betreibt die Gärtnerei schon mehrere Generationen, das Gärtnerhandwerk liegt bei ihnen also im Blut. Bianca Bucher und ihre fleißigen Helfer bieten euch auch besondere Sorten an wie z.B. den Paprika „Roter Augsburger“ oder die verschiedensten Chilisorten, denn Bianca ist ein ausgesprochener Chilifan! Seit Beginn der CityFarm arbeiten wir eng mit Bianca zusammen und lieben die familiäre Atmosphäre auf dem Hof!

Kräuterduft liegt in der Luft

Tipp 2:

Berufsbildungswerk St. Elisabeth

Biogärtnerei und Bioladen
Fritz-Wendel-Straße 4
86159 Augsburg
Durch die Schranke einfach geradeaus zu den Gewächshäusern, Kundenparkplätze vor dem Laden sind vorhanden.

Öffnungszeiten: Mo-Fr: 09-18 Uhr

Im Berufbildungswerk erhalten Jugendliche mit Förderbedarf eine Ausbildung verschiedenen Berufen, auch im Gärtnerhandwerk. In den Gewächshäusern werden neben Gemüse und einer großen Kräuterauswahl auch Zierpflanzen und Schnittblumen produziert. Seit diesem Jahr kooperiert die CityFarm mit der Gärtnerei des Berufsbildungswerks, indem wir unsere eigenen Jungpflanzen dort vorziehen.

Basilikum in Hülle und Fülle, da freut sich der Gaumen!

Und zu Guterletzt der Tipp 3:

Am 07. Mai findet im Interkulturellen Garten „Grow Up“ in der Reesekaserne das beliebte Frühlingsfest mit Gartenflohmarkt statt. Wir werden wie immer mit einem Jungpflanzenstand vor Ort sein und Euch unsere Schätze gegen eine Spende anbieten. Wie im vorletzten Artikel erwähnt, wird es kein Paprikajahr für uns werden, dafür aber gedeihen die Tomatenkinder äußerst gut! Neben diesen haben wir auch Kürbisse, Zucchinis, Gurken, Salate und Kräuter für Euch dabei. Veranstalter: AK Urbane Gärten der Lokalen Agenda 21

07. Mai 2017, 15-19 Uhr

Grow Up!

Interkultureller Garten Augsburg

Sommestraße 40
86156 Augsburg
(Hinter dem Reese-Theater)

Vergessenes und unterschätztes Gewürz: Olivenkraut

Eine rote Augenweide im Sommer, der rote Basilikum

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Arbeit im März bringt Ernte im Herbst

Eines unserer liebsten „Unkräuter“, der Huflattich.

Im vergangenen Jahr ließ der Frühling lange auf sich warten und fast scheint es, als wolle er sich in diesem Jahr mit zeitigem Erblühen der Natur dafür entschuldigen. Überall drückt das Leben mit aller Kraft aus Boden und Knospen.
Die ersten wilden Mirabellen beginnen ihre Blüten zu öffnen und ihren unwiderstehlichen Duft zu verbreiten, auch unser Apfelbaum kann es kaum erwarten seine blumenreiche Pracht zu entfalten.
Gemäß der alten Bauernregel „Arbeit im März, Ernte im Herbst“, läuft für die CityFarmer die Saison schon in vollen Zügen.
Die Beete sind fast fertig gefräst, Kompost ausgebacht und die ersten Samen im Boden. Es spitzeln sogar schon Dicke Bohnen und Radieschen aus der Erde.
Auch die Jungpflanzenvorzucht geht voran und es zeigt sich schon jetzt, dass es wohl kein Paprika- und Chilijahr werden wird. Nach ein paar Keimschwierigkeiten und einer gut versteckten Schnecke im Anzuchtzelt, wachsen nur wenige Sorten dieses Jahr mit der üblichen Kraft.

Unser Taschenbaum zum Fest.
Foto: Laura Matthews

Die Tomtenkinder dagegen sehen prächtig aus und die ersten Multipottplatten mit unseren verschiedenen Salaten warten nur darauf in Eure Gärten und Balkone zu ziehen.

Auch die Workshop- und Veranstaltungssaison startete bereits mit unserem Saatgutfest am 05. März. Wir freuen uns berichten zu können, dass noch nie so viele Menschen allen Alters die Farm besuchten. Die Saatgutbörse war durchgehend reich bevölkert und Ildi am Abend heiser. Einen rauschenderen Jahresstart hätten wir nicht feiern können, zumal das Wetter wider Erwarten sein schönstes Gesicht zeigte.


Als Nächstes steht der Kurs
„Schmieden für Kinder“ von 6-10 Jahren am 08. April, 10-15 Uhr auf dem Programm. Wir freuen uns Euch mitteilen zu können, dass noch ein paar wenige Plätze frei sind. Gern darf auch der ein oder andere Papa teilnehmen. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro, Material und Getränke sind inklusive.
Anmeldung bis 06. April unter: cityfarmaugsburg@gmx.de

Herr Gockel erfreut sich der Haremserweiterung.

Wie sicher schon einige von Euch gehört haben, ist die leidige Stallpflicht für Geflügel endlich aufgehoben. Seit November mussten aufgrund des Ausbruchs der Vogelgrippe alle Hühner, Enten, usw. in Haft genommen werden. Vor allem unseren Enten setze die Einengung ihres Lebensraumes von 500 qm auf 20 qm im Gewächshaus zu.
Aber auch in der Hühnerschar stiegt der Stresspegel. Doch nun dürfen sich die Tiere wieder frei in ihren Arealen bewegen, scharren, schnäbeln und picken wo sie wollen. Da das Gehege mit so wenig Hühnern aber sehr leer aussah, freuten wir uns durch Übernahme einer Schar unsere Gruppe zu erweitern.

Masha und Wanja sind wieder auf Schneckenjagd im Garten!

Der Halter, ein älterer Herr, gab die Hühnerhaltung auf und eine quirlige Gruppe aus äußerste frechen Hennen zog bei uns ein. Dafür wurde der Hühnerstall renoviert, frisch gekalkt und der überdachte Auslauf komplett geöffnet.
Auch Herr Gockel erfreut sich der Erweiterung seines Harems.
Der Gute zeigte in den letzten Wochen der Stallpflicht ein leicht aggressives Verhalten uns gegenüber, welches sich aber nach Haftentlassung wieder legte. Es handelte sich dabei wohl nur um eine Kombination aus Gefängnisfrust und überschäumenden Frühlingsgefühlen, welcher er im beengten Raum nur bedingt ausleben konnte. Nun kümmert er sich rührend um seine Mädls, bietet ihnen jede Kellerassel an und geht sogar dazwischen, wenn zwei Damen sich in die Federn kriegen.

Neues Leben auf der Farm. Zwergziege Kiki brachte ihr erstes Zicklein Wilma zur Welt.

Doch nicht nur die Federtiere genießen den Frühling, auch alles was Fell besitzt, sonnt sich in den wärmenden Strahlen. Bei den Kaninchen mussten wir vor Kurzem einen Verlust betrauern. Unser pummliger Silberrücken verstarb an altersbedingtem Herzinfarkt.
Ruhe in Frieden im Kaninchenhimmel du flauschiger Ewok Teal’c!

Seit dem lebt sein Kumpane Füchschen allein im Gehege, weil er sich mit den beiden anderen Jungs gar nicht verträgt. Doch allein soll er nicht bleiben, denn das ist Quälerei für ein Kaninchen.
Daher haben wir uns entschlossen ihm seine Männlichkeit zu nehmen und ein neues zu Hause im befreundeten Jugendhaus Lehmbau zu geben. Dort wird gerade ein riesiges Kaninchenparadies geschaffen, in welchem er sich sicher wohlfühlen wird.

Kiki und Wilma

Unsere bewolltesten Mitglieder dagegen haben gerade eine Pediküre hinter sich. Zusammen mit Verena vom Jugendhaus Lehmbau besuchte Ildi in der Landwirtschaftlichen Schule Triesdorf einen Klauenschneidekurs. Dort wurden sie eingehend in Theorie und Praxis unterrichtet. So machten sich beide als Klauenschneideteam ans Werk und verpassten Schafen und Ziegen im Lehmbau, wie auch auf der Farm eine Fußpflegebehandlung. Zum Glück neigt die robuste Schafrasse der Skudden nicht zu Klauenproblemen, sodass nur ein Pflegeschnitt notwendig war.
Die Tiere nahmen die Behandlung mehr oder weniger gelassen hin, verachten Ildi aber noch immer für das Einfangen und Hinsetzen. Schafe sind wie Elefanten, langfristig nachtragend. Doch für ein leckeres Stück Brot springen auch sie über ihren Schatten und nehmen die Bestechung gerne an.

Das Klauenscheideteam Ildi und Verena pflegen Wölkchens Hufe.

Zu Allerletzt möchten wir Euch noch auf unseren Tag der offenen Gartentür hinweisen. Am Ostersamstag (Karsamstag), den 15. April, öffnen wir für euch ab 14 Uhr die Gartentür. Wir haben auch extra viel Sonne bestellt! Es wird eine Kinderaktion geben und wir stellen Euch gegen eine kleine Spende die ersten Jungpflanzen zur Mitnahme bereit.

Sodann genießt den zeitigen Lenz und wir sehen uns hoffentlich demnächst auf der CityFarm Augsburg!

Saatgutfest 05. März 14-18 Uhr

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Willkommen!

Liebe CityFarm-Freunde,

der offizielle Startschus in die Saison ist wie jedes Jahr unser Saatgutfest auf der CityFarm Augsburg.
Am 05. März ab 14 Uhr heißen Euch die Farmer willkommen und schüren das Lagerfeuer. Wir werden zudem wieder ein gemeinsames Buffet aufbauen und möchten Euch bitten einen kleinen leckeren Beitrag zu leisten. Wenn jeder etwas mitbringt, haben wir eine große Vielfalt an Leckereien und alle werden satt!

Beispiele: Kuchen, Salate, Grillzeug, Aufstriche, Brot oder Semmeln, Brezen, Suppen,
Humus, Speisen mit oder ohne tierische Produkte, Eingelegtes, Eingemachtes, …

Mit etwas Glück wird uns das Wetter 2017 hold sein und nicht mit eisigen Regenschauern auf uns niederprasseln. Sollte es doch wieder so kommen, lasst Euch gesagt sein: Das Fest wird bei jedem Wetter veranstaltet. Treue Gäste wissen bereits, dass sich eine dem Wetter entsprechende Bekleidung als unabdingbar erweist.
Neben dem wärmenden Lagerfeuer halten wir heiße Getränke für Euch bereit.

Saatgutbörse

Wir bieten euch eine recht ansehnliche Auswahl an Saatgut, welches wir u.a. 2017 vermehren konnten z.B. 11 Tomatensorten, Asia-Salat „Moutare Rouge Metis“, Lippischer Braunkohl, Goldene Beete, verschiedene Bienenpflanzen, …

Wer die Saat hat, ...

Wer die Saat hat, …

Die Börse funktioniert so:

Wenn vorhanden bringt Euer Saatgut in kleinere Einheiten verpackt zum Tausch mit. Es ist dringend erforderlich, dass die Samen in kleinere Tütchen verpackt werden, denn die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Selbstabpackstationen leider nicht funktionieren.
Entsprechend der Menge eures mitgebrachten Saatgutes dürft ihr euch an den Angeboten bedienen.

Wer nichts zum tauschen hat, der kann Saatgut gegen Spende erstehen. Ihr gebt dann das, was Euch unsere Arbeit und das Saatgut wert sind. Wir vertrauen auf Eure Ehrlichkeit und Fairness!

An dieser Stelle nochmals der Hinweis an alle Sortenpaten und Interessierte am Thema Saatgutvermehrung. Um 15 Uhr hält Ildi eine kleine Einführung zum Thema Vermehrung von alten und seltenen Gemüsesorten. Treffpunkt ist der Saatgutstand.

Allgemeines

Bitte leint für uns Eure Hunde auf der Weide an.

Bitte leint für uns Eure Hunde auf der Weide an.

Wir möchten zudem wie immer darauf hinweisen, dass Eltern auf Ihre Kids aufpassen müssen (Aufsichtspflicht). Normalerweise eine Selbstverständlichkeit, auf welche man nicht hinweisen bräuchte. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Kinder unsere Tiere jagen, in den Gehegen rumschreien, nach den Tieren schlagen oder Pflanzen im Garten ausreißen.

Auch dürft Ihr gern Eure Vierbeiner mitbringen. Wir bitten euch darauf zu achten, dass unsere Tiere nicht gestört werden. Leinenpflicht gilt im Gemüsegarten und allen Gehegen, wie auch auf der Schafweide!. Zudem versteht sich von selbst, dass Häufchen vom Besitzer entfernt und entsorgt (also bitte an die Tütchen denken).

Der Hühnerbereich ist leider aktuell für Besucher gesperrt, da wegen der Vogelgrippe noch immer Stallpflicht gilt und Betriebsfremden der Zutritt zu den Stallanlagen untersagt ist. die Toilette ist daher NUR über den Gemüsegarten erreichbar!

Zeige den CityFarmer in Dir mit einer unserer tollen Baumwolltragetaschen.

Zeige den CityFarmer in Dir mit einer unserer tollen Baumwolltragetaschen! Premiere auf dem Saatgutfest!

Anfahrt mit dem Auto:

Wir bitten euch das Auto an der Aral-Tankstelle, in der Stuttgarter Straße oder auf dem großen Parkplatz am Nordfriedhof abzustellen und die restliche Strecke zu laufen.Nur wer etwas zu liefern hat oder sehr schlecht zu Fuß ist, darf kurzzeitlich parken.

Das Parken an der Farm ist, außer für Mitwirkende, nicht erlaubt! Unser neues Gelände liegt mitten in den Krötenbiotopen der Stadt Augsburg und wir wollen den Autoverkehr minimieren. Wenn ihr etwas liefern wollt, könnt ihr das gern tun aber dann bitte das Auto außerhalb parken. Alles was zwei oder vier gesunde Beine hat, kann die Strecke laufen. Bitte parkt nicht die Straßenpoller im Gablinger Weg zu, dort muss der Bauer mit dem Trecker durch, auch am Wochenende!

Fahrradparkplätze sind dagegen unbegrenzt vorhanden!

Anfahrt
GoogleMaps-Link Anfahrt

Unter Über uns/Kontakt findet Ihr die Wegbeschreibung für alle die mit Öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem Radl kommen.

Wir sehen uns am 05. März!

Wir sehen uns am 05. März!

W.

Planungen für 2017 – Vermehrer für alte und seltene Gemüsesorten gesucht!

Termine

Auch dieses Jahr wieder im Angebot: Schmieden mit Detlef.

Auch dieses Jahr wieder im Angebot: Schmieden mit Detlef Sahm.

wir haben für Euch unsere Termine 2017 online gestellt.
Vergangenes Jahr kamen vor allem die Schmiedekurse mit Detlef Sahm sehr gut an, sodass wir diese auch heuer weiterführen wollen.
Neben den Kursen für Kinder- und Jugendliche wird es auch einen Schmiedekurs für Erwachsene (Termin steht noch nicht fest) geben.
Auch unser Workshop-Klassiker „Marmeladensommer“, sowie die Saatgutbörse finden 2017 wieder statt. Das Highlight des Jahres wird unser „Heufest“ im Juli mit Sensenwettbewerb, Wollworkshop und einem spannenden Rahmenprogramm. Wer Interesse hat auf dem Fest mitzuwirken, sei es mit einem Stand, einer Kinderaktion oder Ähnlichem, darf sich gern schon jetzt bei uns melden.

Marmeladenmassenproduktion auf der CityFarm.

Wordshop „Marmeladen, Käuter und co“ am 09. Juli 2017 mit unseren Profis Nini und Ildi.

Das CityFarm-Buch

Es ist geschafft! Wir haben 100 Fans im Crowdfunding für unser Buch „Urban Gardening mal anders“ erreicht!
Nun erfolgen die letzten Entscheidungen, welche Fotos das Buch zieren werden. Nach einem letzten Lektorat geht es dann in den Druck und im Sommer halten wir dann endlich das erste CityFarm-Büchlein in der Hand. Wir danken alle, die uns unterstützt und an das Buch-Projekt geglaubt haben!

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Gartenplanung

Obwohl der herrliche Winter den Garten mit einer weißen Decke eine Ruhepause aufzwang, waren doch die Planungen für das kommende Gartenjahr und die Vorbereitung der Saatgutbörse am 05. März in vollem Gange.

Wer die Saat hat, ...

Wer die Saat hat, …

Neben dem Abpacken unzähliger Saatguttütchen heckten wir Anbaupläne aus, wählten die vorzuziehenden Gemüsesorten und kamen wie immer zu dem Ergebnis das der Garten viel zu klein und Zeit viel zu eng gesteckt ist. Es ist gar nicht möglich alles vermehren, was wir gerne wollen und trotzdem die Gemüseversorgung der CityFarmer im Sommer sicherzustellen.

Für mehr Vielfalt auf dem Teller - Sorten erhalten ist nicht schwer!

Für mehr Vielfalt auf dem Teller – Sorten erhalten ist nicht schwer!

Daher haben wir uns für ein Experiment entschieden, in welches Ihr als interessierte Hobbygärtner eingebunden werden sollt. Wir bieten Vermehrersorten an, die Ihr in Eurem Garten zieht und Saatgut gewinnt und am Ende der Saison fließt ein Teil des gewonnenen Saatgutes auf die Farm zurück. Natürlich müssen die Sorten auch verkostet und getestet werden.
In diesem Jahr starten wir mit leicht zu vermehrenden Tomaten-, zwei besonderen Bohnen- und eine Zuckererbsensorte. Wenn ihr Interesse habt, Euch an der Vermehrung der alten und seltenen Gemüsesorten zu beteiligen, schreibt eine Email an: cityfarmaugsburg@gmx.de
Hier die Auswahl:

Fleischtomate

Old German“: Orangerote Fleischtomate mittlerer Reife, typischer Fleischtomatengeschmack und gutem Ertrag.

Schleßische Himbeere“: Fast ausgestorbene pinkrote, große Fleischtomate aus Schleßien, Frucht süß mit wenig Säure, perfekt für Soßen.

Die Fleischtomate "Schleßische Himbeere" (hier im unreifen Zustand" sucht einen Vermehrer!

Die Fleischtomate „Schleßische Himbeere“ (hier im unreifen Zustand) sucht einen Vermehrer!

Cherrytomate

Bolivianische Obsttomate“: eine sehr zeitig reifende, gelbe Kirschtomatensorte mit mildem, süßen Geschmack und großem Ertrag.

Zuckerpflaume – Sacharnaja Sliva Krasnaja“: eiförmige Cherry aus Russland mit sehr gutem Geschmack und hoher Resistenz gegen Braunfäule

Stabtomate

Russische Reisetomate“: Rote, Stark gekerbte Tomate, die sich ohne zu tropfen in einzelne Zehen aufteilen lässt. Eine Sorte die angeblich in Russland als Proviant mitgenommen wird, wenn man mit der Transsibirischen Eisenbahn unterwegs ist.

Freiland Phantasia“: Rote wohlschmecknde Stabtomate mit guter Resistenz gegen Braunfäule.

Stangenbohne

Forellenbohne“: Alte Sorte die über Generationen von einer Augsburger Familie angebaut wurde. Blau-Lila marmoriert, sehr Ertragreich, gut an das Augsburger Klima angepasst. Grünhülsige Sorte mit mittellangen, flachrunden Fisolen. Besonders lecker als Spreckbohnen und Trockenbohnen.

Vermehrersorte Zuckererbse "Kaiserschote Shiraz"

Vermehrersorte: Zuckererbse „Kaiserschote Shiraz“

Buschbohne

Eckendorfer Rotsprenkel“: alte deutsche Trockenbohne, Hülse mittelllang (8-10 cm) und fädig, grün mit violetten Sprenkeln, Korn beige, dunkelbraunrot gefleckt, sehr guter Ertrag, äußerst gut im Geschmack

Zuckererbse

Kaiserschote „Shiraz“: War die erste gezüchtete Zuckererbsensorte mit lilablauen Hülsen und dunkelroten Blüten. Geschmack erbsig-süß und knackig-frisch. Flache Hülsen werden entweder direkt vom Strach genascht oder zum dünsten und kochen geerntet.

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Zu jeder Gemüsesorte werden wir einen Workshop abhalten, in welchem wir Euch die Zucht und Vermehrung vermitteln. Ihr könnt uns auch jederzeit bei Fragen oder Problemen kontaktieren.

Sobald alle Sorten vergeben sind, finden wir dafür einen gemeinsamen Termin. Bei den Tomatensorten besteht auch die Möglichkeit, das wir sie vorziehen und Ihr sie anbaut. Also nochmal: wer sich nun berufen fühlt, der melde sich bitte unter cityfarmaugsburg@gmx.de oder über eine PN auf Facebook.

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Zum Abschluss ein Lämmchen für Euch. Hier gerade 3 Tage alt.

Einmal Luft machen bitte

Im Garten

Im Garten Sommer 2016

Heute morgen quälte ich mich mit Bauchweh aus dem Bett und wenig später zu den Tieren. Denn diese interessiert es nicht, ob es mir gerade gut geht oder nicht, sie wissen nur um ihren Hunger.
Da heißt es Zähne zusammen beißen und durch. Glücklicherweise habe ich früh einen zeitlichen Spielraum bevor ich zur Arbeit muss. Dies beschert mir momentan den morgendlichen Fütterungsdienst, da alle anderen noch im Dunkeln zur Arbeit müssen.

Die kurze Tageszeit bringt am Nachmittag ähnlich Probleme mit sich. Während ich es unter der Woche selten schaffe vor dem Dunkeln auf die Farm zu kommen, hat unser lieber Rachmed noch bei Tagesstunde Feierabend und versorgt die Tiere. Für andere Dinge bleibt jedoch keine Zeit.

Jetzt fragen sich sicher einige unter Euch, worauf ich hinaus will. Dies werde ich Euch nun berichten:

Als ich heute gerade dabei war, mit klammen Fingern das Kaninchenfutter herzurrichten, meldete Kira Besucher am Tor. Zwei Herren begrüßten mich freundlich und zückten sogleich ihren Ausweis. Polizei stand darauf geschrieben. Ich ahnte aber noch nichts böses, denn ab und zu wird hier hinten im Eck nach dem Rechten geschaut und das ist auch gut so (ich erinnere an unseren Ärger mit den Junkies im Sommer).

Hallo, ich bin Lolek!

Hallo, ich bin Lolek!

Doch diesmal ging es wirklich um uns, denn besorgte Bürger hatten die netten Herren alarmiert.
Allerdings nicht, um ein Pennerlager im Biotop aufzulösen oder eventuelle Einbrecher davon abzuhalten unsere Eier zu klauen, auch nicht weil unsere Ziegen die Bahnlinie unsicher machen oder irgendwelche Deppen Müll vor unserer Türe abladen.
Nein, die pflichtbewussten Bürger fühlten sich in ihrem deutschen Ästhetikgefühl verletzt. Von Verhau war die Rede und ob wir das überhaupt dürften hier ästhetisch mangelhafte Hütten hinzustellen.
Zum Glück waren die beiden Herren vom angenehmen Menschenschlag, hatten aber leider keine Zeit sich die Farm von innen anzuschauen.

Mich stimmte dieser Vorfall erst wütend, dann nachdenklich und zum Schluss traurig. Ich fragte mich was für Leute das waren, deren Auge wir beleidigt hatten. Uns kennt jeder hier im Eck, wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu näheren und entfernteren Nachbarn, alle regelmäßigen Spazier- und Gassigänger kennen uns und wissen was wir tun.
Vielleicht jemand der mal eben den jährlichen Friedhofsgang absolvierte und danach in die falsche Richtung lief? Da drängt sich mir die Frage auf, aus welchem Grund diese Mitmenschen den Weg nicht bis zum Ende liefen?

Willkommen liebe Gäste, tretet ein!

Willkommen liebe Gäste, tretet ein!

Spätestens dort hätten sie an unserer Tafel erkannt was der „Verhau“ hier darstellt. Es steht sogar für Notfälle meine Telefonnummer angeschlagen, sodass jederzeit, auch wenn niemand vor Ort ist, nach einem Gespräch gesucht werden kann. Und ein Notfall schien es ja gewesen zu sein, wenn gleich die Polizei gerufen wurde.

Ja, wir wissen, dass gerade vom Weg aus der Blick auf das Gelände eher abenteuerlich anmutet. Bei den Meisten weckt aber genau dies Interesse, sie kommen, lesen und suchen das Gespräch. Vielen davon begegnen wir auf unseren Festen wieder.

Ja, wir wissen auch, dass die Uneinheitlichkeit, Buntheit, die verschiedenen Bau- und Werkstoffe unserer Hütten nicht dem deutschen Ordnungsgefühl entsprechen. Das geht auch gar nicht, denn unsere Mitfarmer kommen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus: Madzedonien, Kasachstan, Rumänien, Griechenland, Bulgarien, sie haben Wurzeln auch in Ungarn, Türkei, Kolumbien und Russland.
Alle diese Menschen bringen eine unterschiedliche Auffassung von Ästhetik und Ordnung mit aber auch viel Wissen, Erfahrung und Inspiration. Wir reden nicht über Integration und ein nachhaltiges Leben, wir machen einfach!
Aber das bringt auch seine Probleme mit sich, unter anderem verletzte Ästhetikgefühle.

Foto: Laura Matthews Steingärtchen

Foto: Laura Matthews
Steingärtchen

Dazu kommt, dass wir ein kleines Projekt im Rahmen eines gemeinnützigen Vereines sind.
Was das bedeutet?
Es heißt, dass wir unter chronischem Geldmangel leiden und alle neben der Farm arbeiten gehen. Übriges Geld (meistens von uns privat investiert) wird in notwenige Dinge wie z.B. Heu, Stroh und Tierarztkosten investiert.
Selten bleibt da etwas übrig um Dinge wie Farbe oder neues Bauholz zu kaufen, mit der wir allen Hütten baumarktliche Einheitlichkeit verpassen könnten, um das Auge von Spaziergängern weniger zu beleidigen.

Es tut uns auch leid, dass eben gerade Winter ist und der Bauer seinen Mais schon geerntet hat, welcher unseren „Verhau“ wunderbar über den Sommer tarnte. Und dann auch noch die doofe Hecke, die im Winter ihre Blätter abwirft und den Blick ins unordentliche Hühnergehege und hinter die Kaninchenställe preis gibt!
Es tut uns nicht leid, dass wir aus ökologischen Gründen keine Thujahecke pflanzen und den Hartriegel vor sich hin wuchern lassen. Dafür gibt es bei uns Rotkehlchen, Spatzen, Zaunkönige, Blaumeisen, Goldammern und Grünfinken! Auch unser Gemüsegarten ist wild und er soll es bleiben! Wir geben den bösen „Unkräutern“ Raum, denn sie sind nicht nur Futter für die Bienen!
Das alles mag ja des Klischee-Kleingärtners Auge beleidigen, bereichert aber die ökologische Vielfalt um uns herum, denn diese macht den wahren Wert der Natur aus.
Wir sind gegen Thuja- und Golfrasengärten, die zwar sauber und klinisch rein wirken aber ökologisch betrachtet Todeszonen sind!

Mjammjammjam, Unkraut ist unsere Leibspeis'

Mjammjammjam, Unkraut ist unsere Leibspeis‘

Ja ich rege mich gerade zu sehr auf und steigere mich etwas rein aber ich empfinde das als so traurig und das macht mich schon wieder wütend! Wohin ist unsere Gesellschaft gekommen, wenn ohne einen Kommunikationsversuch und sichtlich ohne Nachdenken gleich die Polizei gerufen wird? Und warum???? Denn die Begründung leuchtet mir nicht ein! Ist die Verletzung des Ästhetikgefühls ein krimineller Tatbestand?

Was sollen wir jetzt tun? Alles abreißen? Oder uns einigeln und abschotten, die Zäune blickdicht machen, damit ja keiner mehr reingucken kann?
Eigentlich nicht das, was wir im Sinne hatten.
Wir wollen doch, dass die Leute zu uns kommen und an unserem Experiment teilhaben.
Denn etwas anderes ist die Farm nicht als ein Experiment, der Versuch einer handvoll arbeitender Menschen ihrem Drang nach Naturnähe, Selbstbestimmtheit und einem Ort abseits der hektischen Stadt näher zu kommen und zwar in einer Gemeinschaft!
Wir teilen unser Grundstück nicht in Parzellen, auf denen dann jeder den Vorschriften in Sachen Rasenlänge, Anbauplan von Gemüse und Vereinsgemeiere nachkommen muss. Klar ist es dann einfacher mit dem Finger auf jemanden zu zeigen und zu sagen: „Du bist schuld! Dein Garten ist hässlich und entspricht nicht den Regeln!“

Unser schönstes "Unkraut" im Garten.

Unser schönstes „Unkraut“ im Garten.


Statt dessen versuchen wir mit möglichst wenig Regeln unseren CityFarmern die Leidenschaft für das was sie tun zu erhalten. Darum sagen wir auch, dass wir kein Konzept mehr haben, da jeder Neue in der Runde das Gesicht der Farm und der Gemeinschaft verändert.

Ein schlauer Mann hat mal gesagt: „Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen.“ und „Nur was ich selber denk und tu, traue ich auch andern zu.“
Nun kann man darüber spekulieren was dies über jene besorgten Bürger aussagt. Mir hebt es auf jeden Fall die Laune wieder, sodass ich mich nachher noch einmal aus dem warmen Haus bewege, um ein Quentchen Sonne auf unserem experimentellen Verhau namens CityFarm Augsburg zu ernten und von der kommenden Saison zu träumen.

Um Euer Auge nicht zu beleidigen, habe ich euch die im Text schöne CityFarm-Bilder rausgesucht.
Nun wünsche ich Euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest, Gesundheit (!) und inneren Frieden.
Eure CityFarmerin Ildi

P.S. Denkt an unser Crowdfunding für das erste CityFarm-Buch „Urban Gardening mal anders“.
HIER KLICKEN und unterstützen!

Foto: Laura Matthews

Foto: Laura Matthews

Urban Gardening mal anders – Crowdfunding gestartet

Liebe CityFarm-Freunde,

CityFarm goes paper!

es ist soweit! Wie angekündigt konnten wir noch vor Weihnachten das Crowdfunding für unser erstes Buch beginnen.

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Über die Plattform 100fans.de könnt ihr für nur 11,49 Euro den Druck des ersten Cityfarm-Büchleins unterstützen! Sobald 100 Fans zusammen gekommen sind, startet der Druck und ihr bekommt Euer Exemplar zugeschickt!

Nun haben wir bis zum 13. Januar 2017 Zeit 100 Fans zu gewinnen. Auf der Crowdfundingseite 100fans.de findet Ihr eine kleine Leseprobe.
Leider konnten wir dort keine Fotos hochladen, das Buch selbst wird aber reich an Fotos sein. Es wird ein humorvoller Erfahrungsbericht unseres CityFarmers Benni, gespickt mit schönen Fotos von Ildi. Kleine und große Geschichten auf übersichtlichen 129 Seiten.

Das wäre auch ein gutes Weihnachtsgeschenk für alle Lastminute-Nikoläuse! Verschenkt die Option auf ein Buch und unterstützt damit unser Projekt, denn von jedem verkauften Buch fließt 1,50 Euro direkt in die Pacht 2018 für den Erhalt unseres Geländes!

https://100fans.de/projekt/urban-gardening-mal-anders-146/