Oh, es ist schon Sommer!

Liebe Garten-Freunde,

Nur noch wenige Tage und die Tomatensaison kann losgehen!
Natürlich sind wir für Euch mit unserem Jungpflanzenstand wieder auf dem Frühlingsfest am 06.Mai im Interkulturellen Garten „Grow Up“ in der Reese Kaserne dabei.
Seit Monaten betüddelt Ildi die Tomatenkinder und sorgt dafür, dass es ihnen an nichts mangelt.

In diesem Jahr haben wir auf eine große Vielfalt an Sorten gesetzt. Alle Farben sind vertreten: blau, lila, rot, schwarz, gelb, orange, rosa, weiss, grün und alles Mögliche dazwischen.

Weil wir nicht alle Sorten selbst vermehren können, suchen wir in diesem Jahr Tomatenpaten.
Dazu erfahrt Ihr am Ende des Artikels mehr!

Wie immer startet das Fest um 15 Uhr und diesmal scheint sogar das Wetter mitzuspielen. Nachdem es vergangenes Jahr richtig widerlich schneeregnerisch war, kann es 2018 ja nur besser werden!

Foto: Rosemary Photography

Doch Vorsicht liebe Gärtnerlinge, seid nicht zu enthusiastisch und wartet noch ein paar Tage, bis Ihr die empfindlichen Kulturen ins Freiland setzt.
In der kommenden Woche erreicht uns ein kleiner Temperatursturz und es kann Nachts unter 5°C werden. Auch wenn Eure Pflänzchen dies überleben, ziehen sie in Sachen Wachstum erstmal die Notbremse. Hier zahlt sich Geduld in früherer Ernte aus, denn Pflanzen mit Wachstumsverzögerung bringen natürlich auch später Früchte.

Im Garten auf der Farm hinken wir mit der Arbeit ein wenig hinterher und kommen daher gar nicht in Versuchung die gefährdeten Jungpflanzen zu früh ins Freiland zu setzen.

Konnte ja keiner ahnen, dass der Sommer dieses Jahr im April beginnt!
Unsere Wollträger leider ein wenig unter der Hitze, schließlich haben sie ja noch ihren Wintermantel an! Tagsüber sieht man die Schäfchen daher nur im Schatten liegen. Bald aber kommt der Pelz ab, denn am 17. Mai ist Schertermin.

Benni kann sich ausziehen, Obiwan leider nicht.
Foto Rosemary Photography

Nicht nur die Wolle der Schafe  wächst und wuchert, auch alles Grünzeug auf der Farm, als wäre es schon Mitte Juni. Mit der Arbeit im Garten sind aber erst im April. Das Beikraut droht schon jetzt die Beerensträucher zu verschlucken und das Vorbereiten der Beete gleicht eher dem Umstechen einer Wiese.

Aber auch das wird werden, bisher war unser Garten ja immer eine Mischung als Wildnis und Kultur.

Am Wildbienenhotel summt das Leben in vollem Gange.

Eine Belohnung unserer Arbeit zeigt sich im reichen Insektenleben auf der Farm.
Während andernorts, ja sogar in manchen Ecken Augsburgs Klagen über die Abwesenheit von Bienen an unsere Ohren dringen, tobt bei uns das Leben!
Das neue Wildbienenhaus, welches wir vor Kurzem aufhängten, ist jetzt schon fast überbelegt.
Sogar die grossen, blauen Holzbienen zeigen sich regelmäßig und suchen Nistmöglichkeiten.
Auch die Honigbienen sind fleissig und zahlreiche Schmetterlinge durften wir schon begrüssen.

Im Werkzeugschuppen haben sich wie jedes Jahr die zarten Feldwespen mit nun 3 Nestern eingemietet und eine dicke Hornissenkönigin mussten wir davon überzeugen, doch bitte nicht auch noch in der Hütte zu nisten.

Woran liegt es, dass unser Insektenreich lebendig und reichhaltig ist und anderswo fast nicht zu entdecken? Vielleicht an unserer Lage, denn wir sind ringsum von Biotopen umgeben. Nur ein Feld grenzt an und obwohl der Bauer fleissig spritzt, scheint unsere Farm ein Insektenhimmel zu sein.

Die Kräuter lieben das Wetter und die Insekten lieben blühende Kräuter!
Foto: Rosemary Photography

Vielleicht ist auch die mosaikartige Struktur der Farm insektenfreundlich, die offenen Lehmkanten um die Beete, die Totholz- und Steinstrukturen und natürlich der Wildwuchs zwischen den Kulturpflanzen.

Wir hoffen, dass es auch in den nächsten Jahren so bleibt. Uns geht jedesmal das Herz auf, wenn Besucher staunend vor den Wildbienenhäuschen stehenbleiben und sagen: „Das sind Wildbienen? Wow!“.

Wir können ja den Versuch starten, dass jeder von uns ein „Unkrautbeet“ stehen lässt und daneben ein kleines Wildbienenhäuschen (bitte nicht aus dem Baumarkt, die sind Schrott! Schaut unter www.naturgartenfreude.de/wildbienen/nisthilfen) aufstellt. Vielleicht können wir damit ein wenig das Summen und Brummen in unserer Umwelt fördern!

Habt Ihr Euch vielleicht schon gefragt, was das für wahnsinnig schöne Fotos im Artikel sind? Unsere langjährige CityFarmerin und Fotografin Laura von Rosemary Photography hat die Farm im schönsten Frühlings-Sommer eingefangen. Danke Dir liebe Laura für die tollen Bilder, wir können uns gar nicht entscheiden, welche wir hier präsentieren.

Natürlich Ildis Lieblingsbild!
Foto: Rosemary Photography

Wir suchen Tomaten-Paten!
Update: Vielen Dank an unsere neuen Paten, es wurden alle Sorten vermittelt!

Du hast Platz für 3-4 Pflanzen der gleichen Tomatensorte und wolltest schon immer lernen wie man Saatgut nimmt? Oder du bist schon ein alte Hase und in Sachen Tomaten kann Dir keiner was vormachen?
Dann melde Dich bei uns, werde Tomaten-Pate und hilf mit die alten und seltenen Sorten zu erhalten!
Schreibe entweder eine Email an cityfarmaugsburg@gmx.de oder eine PN über Facebook.

Infos zu den Sorten findet Ihr unter http://www.tomaten-atlas.de

Balkontomate Fuzzy Baby.


Vermehrt werden müssen folgende Sorten:

Fleischtomaten: Firework, Chocolade Stripe (rotbraun), Blue Beaty (lila-rot) und Anis rumänische Fleischtomate (rot)

Stabtomaten: Schwarzer Teufel (blauschwarz-orange), Bursztyn gelb, Opas Liebling(rot)  und Orange Banana

Cherry-/Cocktailtomaten: Aprikosenkirsche (apricot), Purple Dragon (lila-rot-braun), Sprite (rot) und Indigo Cherry Drops (rot-blau-braun)

Ampeltomaten (kleinwüchsige Sorten): Rotkäppchen, Fuzzy Baby  (rot-gelb) und Tumbling Tom Red

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Auf gehts in die Saison 2018!

Hallo liebe Freunde des Frühlings,

So langsam darf er mal kommen, der Frühling!
Foto: Laura Matthews

am 04. März eröffneten wir die Saison mit unserer jährlichen Saatgutbörse.
Es war ein perfekter Vorfrühlingstag mit viel Sonne, angenehmen Temperaturen und zu unserer freudigen Überraschung zahlreichen Gästen – viel mehr als wir erwartet hatten.
Wir freuen uns sehr, dass unser Saatgutfest Euch allen gut gefallen hat, zumindest haben wir bisher nichts Negatives gehört. 😉

Bunte Bohnen, spannende Kürbisse und bunte Tomaten wechselten von einer Hand in die andere. Alte Bekannte und neue interessierte Menschen fanden sich auf der Farm ein, tauschten nicht nur Saatgut, sondern auch ihre Erfahrungen, Ideen und Pläne. Genauso soll es sein!
Aufregend für uns auch das Allerlei an Tauschsamen, die ihr uns da gelassen habt.

Unser Freund Martin Wolf hat den Nachmittag in einem kleinen Filmchen festgehalten.
Danke Dir für die tollen Aufnahmen!

Doch mach einer lag mit Grippe im Bett oder hat es zeitlich nicht geschafft vorbei zu schauen.
Da gibt es eine Lösung: wer noch Saatgut benötigt, hat am 24. März 10-14 Uhr auf der Saatgutbörse des Umweltzentrums Schmuttertal (Diedorf) die Möglichkeit in unserer Auswahl zu stöbern.

Ansonsten müsst Ihr Euch bis Anfang Mai gedulden, denn dann sind wir wie jedes Jahr mit unserem Jungpflanzenstand beim Frühlingsfest des Interkulturellen Gartens „Grow Up“ in der Reesekaserne vertreten.

Unsere Vorzucht für das Frühlingsfest.

Dieses Jahr findet das Fest am 06. Mai von 15 bis 20 Uhr statt.
Hoffentlich spielt das Wetter diesmal besser mit, nachdem das ganze Fest 2017 wegen Starkregen und Sturm spontan in die Kradhalle ausgewichen ist.
Wie immer versuchen wir Euren Wünschen gerecht zu werden und hoffen in diesem Jahr ausreichend Jungpflanzen dabei zu haben, damit auch die späten Besucher seltene Schätze mit nach Hause nehmen können.

Wir haben letzte Woche ungefähr 300 Chili- und Paprikapflanzen pikiert und über 1000 Tomatensamen von ca. 30 verschiedenen Sorten gesät.
Dies wäre nicht möglich, dürften wir nicht in der Biogärtnerei des Berufsbildungswerkes St. Elisabeth, nahe der Uni, unsere Vorzucht machen.

Vor wenigen Jahren noch zogen wir in der Wohnung die Pflänzchen vor, doch irgendwann hat die Masse den Rahmen unserer kleinen Wohnung gesprengt. Und zugegeben, es arbeitet sich viel angenehmer und effektiver mit Profiequipment und einem erfahrenen Gärtnermeister an der Seite. Danke Herr Glöttner für die tolle Unterstützung!

Noch wollig – bald nackig.

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Wollige Freuden
Schon bei der Planung des Jahres zeichnete sich ab, dass 2018 ein wolliges Jahr werden wird.
Nicht weil Benni sich nicht mehr rasieren will, sondern es steht unter dem Stern des Schafes.
Bisher wurden unsere Schafe von fremden Scherern geschoren, dies wird sich nun ändern, da Ildi sich vom Profi das Scheren beibringen lässt.
Die Wolle wurde bisher von unserer lieben Spinnerin Inge zu herrlichen Wollknäulen verarbeitet, die dann zum Beispiel als Mütze oder Stirnband die Häupter der CityFarmer zieren.

Bisher hat immer jemand anderes unsere Schafe nackig gemacht – dies soll nun vorbei sein.

Nun gehen wir noch einen Schritt weiter, indem wir einen Teil der Wolle zum Filzen nutzen.
Dafür konnten wir Kerstin Waizenegger als Spezialistin gewinnen, die zwei Filzkurse bei und mit uns veranstaltet.
Der erste war schon nach kurzer Zeit voll, sodass wir uns entschieden haben am 04. August einen Weiteren zu veranstalten.
Es werden im Workshop nicht etwa langweilige Perlen, Bälle oder Schnüre gefilzt, sondern herrliche Sitzfellchen!

Noch sind Plätze frei, also meldet Euch an, wenn Ihr auch einmal mit unserer wunderbaren Wolle filzen möchtet!

Das war es aber noch lange nicht! Denn unsere liebe Inge hat sich entschieden im Frühsommer einen kleinen internen Spinnkurs anzubieten, als Versuchslauf sozusagen. Wenn alles gut klappt, dann können wir Euch 2019 zu einem gemeinsamen Spinnkurs einladen.

Inge spinnt mit uns.

Vor einer Weile zog die Schafjungs-WG zu einem Job in die Uhlandstrasse aus, um den dort entstehenden Gemeinschaftsgarten vom wuchernden Gras zu befreien.
Sie machen einen guten Job und konnten viele neue Freunde gewinnen, vor allem Obiwan mit seiner schusselig-liebenswerten Art.

Ein Danke und dickes Lob geht an dieser Stelle an die neuen Gärtner und nun Profis im Schafkraulen, der „Feed the sheep“-Gruppe des Gemeinschaftsgartens in der Uhlandstrasse!

Nun aber wird es aber langsam Zeit, dass die Jungs nach Hause kommen, denn nicht nur die Paten von Obiwan und Kenobi erwarten ihre Tiere sehnlichst, auch wir wollen die Kuschelbären wieder in unserer Nähe wissen.
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Meet a sheep
Über die Saison wird in diesem Jahr eine kleine Herde unserer Schäfchen verschiedene Gärten und Flächen im Stadtraum abgrasen (wie z.B. die Uni-Heide).
Wir freuen uns sehr über die vielen neuen Schaffreunde und neue Weideflächen.
Für uns bieten neue Weiden mehr Futter für die Tiere, für Eure Gärten und Wiesen ein umweltschonendes und artenschützendes Rasenmähen und natürlich die Möglichkeit für Nachbarn und Freunde die wolligen Sympathieträger näher kennenzulernen.

Die Schafe an der Uni haben 2017 viele Fans gefunden. Im Bild von links: Rainer Erben (Umweltreferent Augsburg), Norbert Pantel (Landschaftspflegeverband Augsburg), Maria Erhart (Didaktik der Biologie) und Ildi von der CityFarm

Wenn Ihr auch unsere Schäfchen eine Zeit lang im Garten als Rasenmäher begrüßen wollt, dann meldet Euch bei uns unter cityfarmaugsburg@gmx.de und wir sehen was machbar ist!

Eine ärgerliche Sache
Viele Besucher und auch Spaziergänger bringen uns Futterspenden vorbei. Im Grunde ist das wirklich schön, jedoch stellen wir immer wieder fest, dass viele Spenden unbrauchbar sind und nur in der Tonne landen. Das ist wirklich schade!

Schimmel ist nicht nur für den Menschen giftig!
Foto: Mattes

Am meisten stört uns das verschimmelte Brot und gammlige Semmeln. Nicht nur Menschen werden krank, wenn sie Verschimmeltes essen, auch Tiere.

Vor allem Wiederkäuer wie Schafe und Ziegen haben ein extrem empfindliches Verdauungssystem.
Die Mikroorganismen in ihrem Pansen sind genau auf das tägliche Futter abgestimmt.
Zusammen mit dem wiederholten Durchkauen der Nahrung, wird das schwer aufschliesbare Gras und Heu optimal aufgespalten und verdaut.
Plötzliche Futterumstellungen, gammliges Futter oder auch nur ein zu viel von Etwas, kann schwere Koliken auslösen und bis zum Tod der Tiere führen.

Daher bitte, bitte kontrolliert Eure Futterspenden, ob etwas Schlechtes dabei ist.

Auch Nachtschattengewächse wie z.B. Tomaten und Zwiebelgewächse wie z.B. Frühlingszwiebeln kann bei uns kein Tier fressen, da es giftig für sie ist.
Dazu kommt, dass auch Gebäck jeglicher Art, belegte Brote und Laugengebäck nicht verfüttert werden können und dadurch unsere schwarze Tonne verstopfen.

Wir freuen uns immer über Futterspenden, bitten Euch aber auf das gerade Genannte zum Wohle der Tiere zu achten.

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Neue Bienen braucht die Farm.


Zu Guterletzt: Wir suchen einen neuen Imker oder eine Imkerin!

Leider mussten wir uns von unserem alten Bienenvater trennen und bieten Interessierten Imkerfreunden eine Arbeitshütte/Werkstatt und Stellplatz für 6 Völker direkt auf der CityFarm Augsburg.

In näherem Umkreis befinden sich Krötenbiotope mit vielen Weiden, eine blütenreiche Heidefläche, wenig gemähte Wiesen und zahlreiche Gartenanlagen – an Futter und Wasser fehlt es den kleinen Freunden also nicht.

Voraussetzung ist, dass die neue Bienenfreundin oder -freund bei Veranstaltungen Führungen zu den Bienen gibt.

Aufgrund hoher Arbeitsbelastung schaffen wir es nicht mehr selbst mehr als einen Stock zu halten.
Daher suchen wir DICH! Wenn Du Lust hast uns auf der Farm mit Deiner Leidenschaft für Bienen zu unterstützen, dann melde Dich einfach unter cityfarmaugsburg@gmx.de

Komm lieber Frühling und mache, die CityFarm wieder bunt!

Saatgutfest 2018

Wer die Saat hat, …

Liebe CityFarm-Freunde,

der offizielle Startschus in die Saison ist wie jedes Jahr unser Saatgutfest auf der CityFarm Augsburg. Seit Wochen packen wir Saatgut in Tütchen ab, beschriften und etikettieren. Es sind in diesem Jahr anschauliche 8 Kisten geworden!

Daher heißen wir Euch am Sontag dem 04. März ab 14 Uhr auf der Farm willkommen und schüren das Lagerfeuer.

Wir werden zudem wieder ein gemeinsames Buffet aufbauen und möchten Euch bitten einen kleinen leckeren Beitrag zu leisten. Wenn jeder etwas mitbringt, haben wir eine große Vielfalt an Leckereien und alle werden satt!

Beispiele: Kuchen, Salate, Aufstriche, Brot oder Semmeln, Brezen, Suppen, Humus, Speisen mit oder ohne tierische Produkte, Eingelegtes, Eingemachtes, …

Mit etwas Glück wird uns das Wetter hold und die Kälteperiode vorüber sein, auch Regen ist bisher nicht angesagt, statt dessen soll sich sogar die Sonne ab und an zeigen.
Sollte es sich das Wetter doch noch einmal anders überlegen, dann lasst Euch gesagt sein: Das Fest wird bei jedem Wetter veranstaltet. Treue Gäste wissen bereits, dass sich eine dem Wetter entsprechende Bekleidung als unabdingbar erweist.
Neben dem wärmenden Lagerfeuer halten wir heiße Getränke und Decken für Euch bereit.

Saatgutbörse

Wir bieten euch eine recht ansehnliche Auswahl an Saatgut, welches wir u.a. 2017 vermehren konnten z.B. 2 Kisten voller außergewöhnlicher Tomatensorten, eine Kiste mit Kürbissen und tollen Zucchini und eine Kiste voller bunter Bohnen …

Die Börse funktioniert so:

Kommt zum Saatgutfest, damit es bei Euch auch bald so aussieht!

Wenn vorhanden bringt Euer Saatgut in kleinere Einheiten verpackt zum Tausch mit. Es ist dringend erforderlich, dass die Samen in kleinere Tütchen verpackt werden, denn die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Selbstabpackstationen leider nicht funktionieren.
Entsprechend der Menge eures mitgebrachten Saatgutes dürft ihr euch an den Angeboten bedienen.

Wer nichts zum tauschen hat, der kann Saatgut gegen Spende erstehen. Ihr gebt dann das, was Euch unsere Arbeit und das Saatgut wert sind. Wir vertrauen auf Eure Ehrlichkeit und Fairness!
Die Gelder werden ausschließlich für die Farm eingesetzt und gewährleisten, dass wir Euch auch nächstes Jahr wieder tolle Veranstaltungen anbieten können.

Sortenpatenschaften

Auch in diesem Jahr möchten wir wieder Sortenpatenschaften vergeben für Tomaten, Bohnen, Zuckererbsen und Mais (wir können leider aufgrund der Nachbarschaft zu einem Energiemaisfeld keinen Mais mehr selbst vermehren). Wenn Ihr Interesse habt, sprecht Ildi einfach an.

 

Foto: Rosemary Photography

Allgemeines

Wir möchten zudem wie immer darauf hinweisen, dass Eltern auf Ihre Kids aufpassen müssen (Aufsichtspflicht). Normalerweise eine Selbstverständlichkeit, auf welche man nicht hinweisen bräuchte. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Kinder unsere Tiere jagen, in den Gehegen rumschreien, nach den Tieren schlagen oder Pflanzen im Garten ausreißen.

Auch dürft Ihr gern Eure Vierbeiner mitbringen. Wir bitten euch darauf zu achten, dass unsere Tiere nicht gestört werden. Leinenpflicht gilt im Gemüsegarten und allen Gehegen, wie auch auf der Schafweide! Zudem versteht sich von selbst, dass Häufchen vom Besitzer entfernt und in unsere schwarze Tonne entsorgt werden (also bitte an die Tütchen denken).

Anfahrt mit dem Auto:

Achtung Enten kreuzen im Gemüsegarten.
Foto: Rosemary Photography

Wir bitten euch das Auto an der Aral-Tankstelle, in der Stuttgarter Straße oder auf dem großen Parkplatz am Nordfriedhof abzustellen und die restliche Strecke zu laufen.Nur wer etwas zu liefern hat oder sehr schlecht zu Fuß ist, darf kurzzeitig parken.

Das Parken an der Farm ist, außer für Mitwirkende, nicht erlaubt! Unser neues Gelände liegt mitten in den Krötenbiotopen der Stadt Augsburg und wir wollen den Autoverkehr minimieren. Wenn ihr etwas liefern wollt, könnt ihr das gern tun aber dann bitte das Auto außerhalb parken. Alles was zwei oder vier gesunde Beine hat, kann die Strecke laufen. Bitte parkt nicht die Straßenpoller im Gablinger Weg zu, dort muss der Bauer mit dem Trecker durch, auch am Wochenende!

Fahrradparkplätze sind dagegen unbegrenzt vorhanden!

Anfahrt
GoogleMaps-Link Anfahrt

Unter Über uns/Kontakt findet Ihr die Wegbeschreibung für alle die mit Öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem Radl kommen.

Wir freuen uns auf Euch!
Foto: Rosemary Photography

Termine und Veranstaltungen 2018

Unser Taschenbaum Foto: Rosemary Photographie

Liebe CityFarm-Freunde,

zuallererst wollen wir Euch ein wundervolles 2018 wünschen!

Wir wünschen uns für das neue Jahr, dass Ihr Euch vorgenommen habt eine oder mehrere unserer tollen Veranstaltungen, Workshops und Feste zu besuchen.

Wir haben uns wieder ein buntes Programm ausgedacht.

Ihr findet aller Termine auch unter Termine 2018.

Wir bitten euch abzusagen, falls euch nach Anmeldung etwas dazwischen kommt! Das kann immer passieren und ist nicht so schlimm. Oft haben wir jedoch eine Warteliste von Interessierten, die Euren Platz gern übernehmen würden. Daher ist es nur fair, wenn Ihr uns eine kurze Mail schreibt.

-> So., 04.03. 14:00 Uhr – 18:00 Uhr: Saatgutfest/Saatgutbörse

Wir bringen alte und seltene Gemüsesorten in eure Gärten und damit auch kulinarische Erlebnisse! Heute könnt Ihr Saatgut gegen Spende erstehen und Erfahrungen tauschen, verschenken, kennenlernen!

Wer die Saat hat, …

Wer Saatgut zum Tausch mitbringen möchte: bitte in kleine Einheiten abpacken, mit Sorte und Erntejahr beschriften!

Veranstalter: CityFarm Augsburg
Treffpunkt: CityFarm Augsburg, Gablinger Weg 36, Augsburg
Anmeldung: keine Anmeldung nötig

 

-> Sa., 14.04. 10:00 Uhr – 15:00 Uhr: Schmieden für Kinder 6 – 10 Jahren

Jeder kann das alte Handwerk lernen! Schmieden von Gegenständen aus alten Nägeln. Wir schmieden mit euch Ringe, Anhänger oder kleine Gebrauchsgegenstände.

Mitbringen: geschlossenes, festes Schuhwerk, Jeanshose oder anderer fester Stoff, Shirt aus Baumwolle (keine Plastikkleidung tragen!), Brotzeit
Veranstalter und Ort: CityFarm Augsburg
Leitung: Detlef Sahm
Anmeldung: bis Do., 12.04.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: Kinder 25,00 €, Material inkl.

Naturholz-Möbel

-> So., 20.05. 09:00 Uhr – 13:00 Uhr: Möbelbau aus Naturholz

Aus alten Stammabschnitten lassen sich wunderschöne Holzmöbel bauen. In diesem Kurs bauen Sie sich Ihren eigenen, individuellen Hocker aus Naturholz.

Veranstalter und Ort: CityFarm Augsburg
Leitung: Benjamin Vogt
Anmeldung: bis Do. 17.05.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: Jugendliche/Erwachsene 125,00 €, Material inkl.

-> So., 20.05. 09:00 Uhr – 13:00 Uhr: Sensenkurs – Mähen für den Hausgebrauch Teil I

Lernen Sie den „Tanz mit der Sense“! Der Kurs vermittelt, wie einfach das Mähen mit der Sense sein kann und bringt darüber hinaus erweiterte Kenntnisse und Übungen im Mähen.
Das Mähen von Hand ist nicht nur gelebter Natur- und Klimaschutz, sondern verbindet Bewegung an der frischen Luft mit alten Kulturgut.
Teil II, der Dengelkurs, findet am 26. Mai statt.

Bequeme, wetterangepasste Kleidung, rutschfeste Schuhe tragen!
Alte Sensen können zur Begutachtung und evtl. Reparatur mitgebracht werden.

Veranstalter und Ort: CityFarm Augsburg
Leitung: Ildikó Reményi-Vogt (geprüfte Sensenlehrerin der Sensenvereine Deutschland und Österreich)
Anmeldung: bis Do. 17.05.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: Jugendliche/Erwachsene 55,00 €
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A guad Schneid!

-> Sa., 26.05. 09:00 Uhr – 13:00 Uhr: Dengelkurs – Mähen für den Hausgebrauch Teil II

Im Kurs werden verschiedene Dengel-Techniken und die Möglichkeiten eine beschädigte Schneide zu reparieren vermittelt und intensiv geübt. Danach haben Sie a „guad Schneid“!

Alte Sensen können zur Begutachtung und evtl. Reparatur mitgebracht werden.

Veranstaltungsort: CityFarm Augsburg
Leitung: Ildikó Reményi-Vogt (geprüfte Sensenlehrerin der Sensenvereine Deutschland und Österreich)
Anmeldung: bis Do. 24.05.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: Jugendliche/Erwachsene 55,00 €

> Sa., 30.06. 11:00 Uhr – 15:00 Uhr: Filzkurs „Sitzfellchen“

Sitzfellchen

Im Kurs wird loses Flies oder einzelne Locken unserer eigenen Schafe zu wunderschönen Sitzfellchen verarbeitet. Handgemachte Veggie-Felle als Miniteppich oder Stuhl-/Liegeauflage.

Wir arbeiten mit runden Blumenuntersetzern als Filzunterlage. Gerne können Sie sich Ihre eigenen Untersetzer in der Größe 45cm mitbringen.

Veranstalter und Ort: CityFarm Augsburg
Leitung: Kerstin Waizenegger
Anmeldung: bis Mo. 25.06.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: Jugendliche/Erwachsene 45,00 €

-> So., 22.07. 14:00 Uhr – 18:00 Uhr: Heufest

Wir feiern die Heuernte als traditionelles Kulturgut und Handwerk, das unsere Tiere ernährt und dem Naturschutz dient. Lasst uns gemeinsam die Tradition mit einem Fest begehen!

Wir bitten um eine Essensspende für das gemeinsame Buffet, z.B. Salat, Kuchen, …

Erlebt unsere natürlichen Rasenmäher, erfahrt alles rund ums Thema Wolle und genießt die Aktionen und das bunte Rahmenprogramm.

Wer mitmachen möchte mit einem Stand, einer Aktion oder Sonstigem, der darf sich unter cityfarmaugsburg@gmx.de melden!

Treffpunkt: CityFarm Augsburg
Mitbringen: Spende für das gemeinsame Buffet
Veranstalter: CityFarm Augsburg
Kosten: Spende erbeten
Wir suchen noch Projekte, die sich am Fest beteiligen möchten in Form von Ständen, Aktionen, Vorträgen.

Heu, Schafe, Wolle und viel mehr auf dem Heufest!

-> Sa., 08.09. 10:00 Uhr – 13:00 Uhr: Ein Haus für Wildbienen

In diesem Kurs bauen wir Nisthilfen für Wildbienen aus einzigartigem Naturholz für Euren Garten oder Balkon.

Veranstalter: CityFarm Augsburg
Leitung: Ildikó Reményi-Vogt
Anmeldung: bis Do., 06.09.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: 20,00 €, Material inkl.
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-> Sa., 22.09.2018 10:00 Uhr – 15:00 Uhr: Schmieden für Jugendliche und Erwachsene

Auch dieses Jahr wieder im Angebot: Schmieden mit Detlef.

Jeder kann das alte Handwerk lernen! Schmieden von Gegenständen aus alten Nägeln. Wir schmieden mit euch Ringe, Anhänger oder kleine Gebrauchsgegenstände.
Mitbringen: geschlossenes, festes Schuhwerk, Jeanshose oder anderer fester Stoff, Shirt aus Baumwolle (keine Plastikkleidung tragen!), Brotzeit

Treffpunkt: CityFarm Augsburg, Gablinger Weg 36
Veranstalter: CityFarm Augsburg
Leitung: Detlef Sahm
Anmeldung: bis Mo., 17.09.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: Kinder/Jugendliche 25,00 €, Material inkl.

 

Vielleicht ist für den ein oder anderen was dabei?
Wir alle freuen uns auf Euren Besuch!

Wir freuen uns auf Euch!

Und schon ist wieder Weihnachten!

Liebe CityFarm-Freunde,

Ein Farbklecks für Euch, wo doch draußen schon alles ergraut ist.

schon wieder ist ein Jahr ins Land gestrichen und Weihnachten steht kurz vor der Tür.
Es ist einige Monate her, dass wir einen neuen Blogpost verfasst haben. Dies wollen wir nun nachholen und Euch von den wichtigsten Ereignissen berichten.

Fangen wir doch gleich mit der tollsten Nachricht an!
In diesem Jahr haben wir die letzten Reste der Förderung aus dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2013 aufgebraucht, welche uns die Stadt Augsburg und die Allianz Umweltstiftung zum Neuaufbau der Farm zur Verfügung stellten.

Ein voller Erfolg unser Büchlein!

Also heißt es für uns neue Finanzierungswege für die zwei wichtigsten Sachen zu finden, Pacht und Tierfutter.
Die Pacht für 2018 haben wir schon sicher in der Tasche! Ihr erinnert Euch an unser Buch „Urban Gardening mal anders“, die Geschichte der ersten CityFarm? Der Verkauf des kleinen Büchleins lief so gut, dass wir fast die ganze Pacht 2018 davon zahlen können!

Wir werden auch weiterhin die Einnahmen aus dem Buch in die CityFarm stecken.
Wer also noch ein kleines Geschenkchen braucht, darf gern „Urban Gardening mal anders“ unter den Weihnachtsbaum legen.

ISBN: 3957050189

Wie Ihr uns unterstützen könnt, die Versorgung die Tiere mit Futter, Unterkunft und Tierarzt zu stemmen, erfahrt Ihr unter dem Menüpunkt „Patenschaften“. Dazu auch am Ende des Artikels mehr.

Weniger erfreulich gestaltete sich dagegen ein Ereignis im September., welches uns alle ziemlich mitnahm.

Das kleine Katerchen.

Ein „Tierfreund“ setze zwei winzige Kätzchen in einem noch winzigeren Karton vor unsere Türe. Da die Kiste am Morgen noch nicht da stand, müssten die zwei armen Wesen den ganzen Tag ohne Futter und Wasser darin ausgeharrt haben. Erst zur Abendfütterung haben wir die beiden entdeckt und als erstes notversorgt. Beide waren gesundheitlich in keinem guten Zustand.
Ihr hättet Ildi schimpfen hören sollen, die schlimmsten Dinge wünschte Sie dem Menschen an den Hals, der die zwei hilflosen kleinen Kätzchen bei uns „entsorgte“. Leider muss man dazu sagen, dass dies nicht zum ersten Male vorkam…
Aber trotz der Wut und des Ärgers konnten wir beide noch am gleichen Tag in liebevolle Hände vermitteln,
denn uns war es unmöglich die zwei zu behalten. Tausend Dank geht an unseren Nachbarn und Sue Ricke!

Heute heisst er Fiori und hat sich sehr gut entwickelt. Danke an die neue Besitzerin für das Foto!

Und da Tiergeschichten meistens schön sind, wollen wir Euch noch eine derer erzählen.
Schon bevor die CityFarm aufs Schaf kam, geisterte immer wieder ein Foto von unglaublich süßen Schäfchen durchs Internet. Es wurde zahlreich geteilt auf Facebook & co. und rief bei fast allen Betrachtern eine Geräuschkulisse mit vielen „ooooohhhhh“s, „aaaaaaawwwwhhhh“s und „uuuuuhhh“s hervor. So natürlich auch bei Ildi.
Und dann kamen unsere Schafe, Ildi war verzückt von den Skudden und ist es noch immer. Doch diese sind zwar robust und wunderschön aber auch relativ scheu. Keine Kuschelschafe also.
Irgendwann fiel ihr dann dieses Bild wieder ein und sie begann zu recherchieren. Bei der Rasse dieser unglaublich herzigen Schafe handelte es sich um eine Schweizer Landschafrasse, die Waliser Schwarznasen.

Obiwan und Kenobi

Nun dürft Ihr raten, wer vor wenigen Wochen auf der Farm eingezogen ist….
Sie heißen Obiwan, Kenobi und Mirabella  (sie ist ein Mix aus Waliser und Bergschaf) und erfüllen alle Hoffnungen, die Ildi sich erträumt hatte.
Nicht nur, dass Sie eine wunderbare Wolle produzieren, sie sind tatsächlich handzahm und unglaublich verschmust!
Sobald jemand die Weide betritt, sind sie da und laufen einem wie Hunde hinterher. Ihnen fehlt komplett die Scheu der Skudden.
Die zwei Hammel (kastrierte Böcke) sind sehr neugierig, haben ein in sich ruhendes Wesen, lieben es bekuschelt und zwischen Ohren und Hörnern gekrault zu werden und sie sehen wunderschön aus!
Unser Dank für diese tollen Wesen geht an den Hof der Familie Kraus im Rems-Murr-Kreis! Zwar haben die Tiere bei uns nicht so einen tollen Ausblick  wie dort (wortwörtlich gemeint, denn alle Weiden haben einen herrlichen Blick ins Tal) aber wir denken, dass sie bei uns ein tolles neues zu Hause mit vielen Fans gefunden haben.

Ildi ist ganz verliebt!

Ihr wollt noch etwas weniger Tierisches? Kein Problem!
Unser Benni hat eine neue Leidenschaft entdeckt, er baut Möbel aus Naturholz.

Naturkunstwerke

Das Holz stammt aus der Baumpflege im Augsburger Raum, wo er schon länger im Broterwerb steht. Daher war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis weniger Holz entsorgt und mehr auf die CityFarm gefahren wurde.
Nun stehen an allen Ecken auf unserem Gelände Kunstwerke der Natur in Form wunderbar verwachsener Stammabschnitte.
In jeder freien Minute tönt irgendeine Maschine aus Bennis Holzeck und in all dem fliegenden Staub kann man ihn um ein Stück Holz „tanzen“ sehen. Oft stehen auch Obiwan und Kenobi am Zaun und beobachten fasziniert was der Zweibeiner da treibt.

Benni in der „Holzwerkstatt“

Wenn Benni nicht mehr von seiner Umgebung zu unterscheiden ist, weil er eine perfekte Holzstaubtarnung angenommen hat, steht zu seinen Füßen ein wunderschön blank poliertes Tischchen oder Höckerchen.
So erhielt auch die Farm gleich neue Sitzgelegenheiten und Tische.
Ihm macht diese Arbeit derart viel Freude, dass er im November schon den ersten Möbelbaukurs abhielt, auf Anregung zwei interessierter Ladys.
Es lief so gut, dass auch 2018 nochmals ein Kurs geplant ist.

Aktuell sind wir dabei die Termine für das kommende Jahr zu planen. Es werden ein paar neue „Schmankerl“ dabei sein und wir hoffen, auch Euch damit begeistern zu können. So konnten wir beispielsweise eine Filzerin für einen Workshop gewinnen und unsere ausgebildete Sensenlehrerin wird einen Sensen- und Dengelkurs abhalten. Natürlich laden wir Euch auch wieder zu verschiedenen Festivitäten ein. Doch dazu erst im folgenden Artikel mehr.

Mit unserer Wolle wird nun auch  Kurs gefilzt!

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Da die Weihnachtszeit auch immer Spendenzeit ist, möchten auch wir die Chance nutzen Euch mitzuteilen, wie Ihr uns helfen könnt.

Ich suche noch einen Paten!

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Patenschaften

Euer Kind, Neffe oder Bekannte wünscht sich ein Tier aber es ist kein Platz und nicht genug Zeit für ein eigenes Tier da? Dann habt Ihr ab jetzt die Möglichkeit bei uns die Patenschaft für ein bestimmtes Tier zu übernehmen.
Das Geld wird für Futter, Unterkunft und Tierärztliche Versorgung der Tiere eingesetzt. Auch die zwei Waliser Schwarznasen Obiwan und Kenobi suchen noch Paten.
Hier klicken um mehr zu erfahren: Patenschaften

Spenden
Neben
Futter- und Sachspenden, freuen wir uns auch immer über finanzielle Unterstützung, um das Projekt der CityFarm Augsburg weiterführen zu können. Ihr könnt entweder direkt auf das Vereinskonto spenden oder über die Plattform betterplace.org.
Bitte Hier klicken, um mehr zu erfahren: Unterstützung

Alle Jahres-Paten erhalten als Dankeschön ein kleines CityFarm-Paket!

 

„Mit Eifer für den Flussregenpfeifer!“

Unser Benni war in diesem Jahr wieder als Kiesbankranger am Lech unterwegs, um den Flussregenpfeifer zu schützen.

Entlang des Lechs zwischen Gersthofen und Langweid war Benni unterwegs.

Was er alles erlebt hat, erzählt er euch im folgenden Bericht.

Zwei turbulente Monate im Dienste des Naturschutzes sind wieder einmal vergangen. Derart aufregend war es in den letzten Jahren selten im Zuge meiner Berufung zum „Kiesbankranger“. Die vielfältigen Begegnungen mit Mensch und Tier in einer wahrhaft schönen, zumeist intakten Natur ließen mich Tag für Tag gerne in die nördlichen Lechauen Augsburgs radeln.

Das Hochwasser im zeitigen Frühjahr hielt den Flussregenpfeifer nämlich nicht davon ab auf den Kiesbänken des Lechs zu brüten. Obwohl mein ungeschultes Auge „den Vogel mit der Maske“ selten zu Gesicht bekam, erhaschte ich immer wieder einen Blick auf Brutpaare und Jungvögel.
Unsere langjährigen Schutzbemühungen zeigten erste nachweisbare Erfolge!

Selbstverständlich hatte ich etliche, anregende Gespräche mit lieben Menschen. Genauso begegneten mir aber auch unbelehrbare Asoziale und zweibeinige Kuriositäten im Adamskostüm.
Gerade stark alkoholisierte Jugendliche und Obdachlose stellen einen regelmäßig vor besondere Herau
sforderungen.

Dieser Hangabbruch bietet vielen Lebewesen ein Heim, was an den Löchern zu erkennen ist.

Zwar bleibe ich immer freundlich und trotz so mancher nörgelnder Unke, wirklich höflich, doch trete ich möglichst bestimmt auf, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. „Entschuldigen Sie die Störung, aber Sie befinden sich hier in einem Schutzgebiet!
Ich muss Sie bitten in die extra für Besucher eingerichteten Erholungszonen umzuziehen.“

Hier zücke ich meine Karte in der die mir bekannten Brutpaare eingetragen sind. Anschließend deute ich auf den genauen Punkt wo sich „der Störenfried“ gerade befindet.
“Hier brütet der Flussregenpfeifer! Bei häufigen Störungen durch Mensch und Hund lassen die Alttiere ihre Küken zurück und die armen Kleinen müssen verhungern und verdursten leider bei dieser Hitze. Vielen Dank für ihr Verständnis.“
In 99 Prozent der Fälle sind die Erholungssuchenden daraufhin einsichtig und ziehen um. Manchmal läuft das Ganze aber auch anders:

Vandalismus macht auch vor dem Lechtal nicht halt.

Mein tausendfach heruntergebeteter Kiesbanktext veranlasste einige vagabundierende, ältere Herren mich mit leeren Schnapsflaschen zu bewerfen.
Ganz zu schweigen von den Verwünschungen als „dreckiger Zigeuner“ oder „Hurenbulle“ die sie mir an den Kopf klatschten. Wobei ich mich hüte Amtsanmaßung zu betreiben!
Vielleicht führte meine gelbe Warnweste zu dieser Verwechslung? Als mir die Gruppe das nächste Mal begegnete, nahmen die Herrschaften Reißaus. Mit weniger Promille waren sie nicht so mutig …

Glücklicherweise gab es auch gegenteilige Situationen, die mir ein breites Grinsen aufs Gesicht zauberten. Zu meinem Amüsement besuchen auch diverse Nudisten die Kiesbänke. Meist eher von der grau bebuschten Sorte.
Doch im Juni mitten in der härtesten Mittagshitze kamen mir zwei FKKler von der ganz besonderen Sorte unter. Anfang zwanzig waren die Beiden echte Hingucker oder etwas flapsig gesagt: Rattenscharf!

Besuch beim Imker, dessen Stöcke nahe des Lechs stehen.

Da sich die Schönheiten in einer Schutzzone befanden, kam ich nicht umhin sie über unser Besucherlenkungskonzept aufzuklären. Ihre Ausrede warum sie sich dort aufhielten war grandios. Sie wären „professionelle Porno-Darstellerinnen“ und müssten deswegen vom Scheitel bis zur Sohle durchgängig gebräunt sein. Da die Kerle in den reger besuchten Zonen des Lechs aber penetrant gaffen würden, suchten sie die Einsamkeit.
Ich vermochte es mir nicht zu verkneifen die zwei Grazien schallend auszulachen. Nachdem ich ihre nett gemeinte Einladung sie doch beim nächsten Videodreh zu besuchen, abgelehnt hatte, überließ ich die „Möchtegern- Pornostars“ ihrem Schicksal um meine Kiesbankrangertätigkeit wieder aufzunehmen.
Diese Entscheidung würde meine geliebte Ehefrau gewiss unterstützen.

Die Woche darauf besuchte uns der Bayerische Rundfunk um eine Doku über das Müllproblem des Lechs zu drehen.

Der Bayrische Rundfunk hat u.a. über die Arbeit der Kiesbankranger berichtet.

Dafür legte ich mich voll ins Zeug, organisierte eine Müll sammelnde Schulklasse und begleitete das Kamerateam über den Tag hinweg. Ich sei ja schließlich „der gelbe Faden“ des Berichtes.
Eine einzigartige Erfahrung. Wer denkt Film und Fernsehen sei ein Zuckerschlecken der irrt. Es ist knochenharte Arbeit, allein schon zwecks der Menge an empfindlicher, teurer und unglaublich schwerer Ausrüstung die uns begleitete.
Am steil abfallenden Lech, in brütender Hitze, eine besondere Herausforderung.

Eine Sache liegt mir noch am Herzen. Bitte liebe Jogger. Bei 31 Grad und praller Sonne mal kurz seine Rund zu drehen, ist ziemlicher Schwachsinn! Mir fiel beinahe wortwörtlich eine Joggerin vor die Füße.
Ich fand die Mittdreißigerin am Wegesrand. Kreidebleich und Ohnmächtig. Als sie auf mein sachtes Schütteln nicht reagierte und ihr Herzschlag eher einer Mischung aus Speed-Metal und Free-Jazz glich, blieb mir nichts anderes übrig als den Notarzt zu rufen. Glücklicherweise war ich in der Lage die Dame wiederzubeleben.

Entdeckung am Wegesrand. Schöne Deko!

Nachdem sie zu meiner Erleichterung die Besinnung wiederfand, um sich plötzlich und herzhaft zu übergeben, kam auch schon der Rettungssanitäter.
Wäre sie dort auch nur für kurze Zeit länger, ohne Hilfe, liegengeblieben, hätte sie schwere Hirnschäden davon tragen können. Selbst jetzt noch, wenn ich nur daran denke, rast ein Adrenalinstoß durch meine Blutbahn.
Mein Schock fürs Leben.

Letztendlich war es aber wieder eine wunderbare Zeit in den Schutzgebieten des Lechs. Ich liebe einfach die Natur dort und das Privileg sie zu bewahren. Viele Menschen dieser Region sind mir zudem wirklich ans Herz gewachsen, wie die Wasserwachtler in Langweid und der ortsansässige Imker.
Ich freue mich bereits auf nächstes Jahr.
Es warten gewiss wieder eingeschlafene Badegäste mit furchtbarem Sonnenbrand die es zu wecken gilt und possierlich hopsende Flussregenpfeifer Küken denen ich meine Stimme leihe darf.


Herzlich
euer Kiesbankranger
Benjamin Vogt

Ein herrlicher Blick über den Lech nördlich von Gersthofen.

Einladung zum Heufest am 22. Juli

Am 2. Juli laden wir zum sommerlichen Heufest ein! Ab 14 Uhr gehts los.

Heu ist das Winterfutter unserer Tiere.

Seit die Menschen Tiere halten, ist Heu ein wichtiger Bestandteil der Landwirtschaft, um Winterfutter für die Tiere zu haben. Bei Heu handelt es sich um geschnittenes, getrocknetes Gras. Im Idealfall hat es auch nach der Trocknung noch eine grüne Farbe. Wir haben schon oft erlebt, dass es immer wieder zu Verwechslungen zwischen Heu und Stroh kommt.  Stroh ist im Vergleich zum Heu von gelber Farbe und besteht aus getrockneten und ausgedroschenen Gersten- oder Weizenpflanzen.
Wo früher die Sense geschwungen wurde, sind heute meistens große Maschinen im Einsatz. Wir wollen uns heute an die alte Tradition und das Brauchtum der Heuernte erinnern. Ein Erntedank für unsere Tiere sozusagen.

Essen und Trinken

Getränke können gegen eine Spende bei uns erstanden werden. Wir werden zudem wieder ein gemeinsames Buffet aufbauen und möchten Euch bitten einen kleinen leckeren Beitrag zu leisten. Wenn jeder etwas mitbringt, haben wir eine große Vielfalt an Leckereien und alle werden satt!
Beispiele: Kuchen, Salate, Grillzeug, Aufstriche, Brot oder Semmeln, Brezen, Suppen,
Humus, Speisen mit oder ohne tierische Produkte, Eingelegtes, Eingemachtes, …

Organisatorisches

Wir möchten zudem wie immer darauf hinweisen, dass Eltern auf Ihre Kids aufpassen müssen (Aufsichtspflicht). Normalerweise eine Selbstverständlichkeit, auf welche man nicht hinweisen bräuchte. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Kinder unsere Tiere jagen, in den Gehegen rumschreien, nach den Tieren schlagen oder Pflanzen im Garten ausreißen.

Auch dürft Ihr gern Eure Vierbeiner mitbringen. Wir bitten euch darauf zu achten, dass unsere Tiere nicht gestört werden. Leinenpflicht gilt im Gemüsegarten und allen Gehegen, wie auch auf der Schafweide!. Zudem versteht sich von selbst, dass Häufchen vom Besitzer entfernt und entsorgt werden (also bitte an die Tütchen denken).

Heuernte mit Rolle, dem letzten Viehbauern mitten in Augsburg Oberhausen.

Anfahrt

Wir bitten euch das Auto an der Aral-Tankstelle, in der Stuttgarter Straße oder auf dem großen Parkplatz am Nordfriedhof abzustellen und die restliche Strecke zu laufen.Nur wer etwas zu liefern hat oder sehr schlecht zu Fuß ist, darf kurzzeitlich parken.

Das Parken an der Farm ist, außer für Mitwirkende, nicht erlaubt! Unser neues Gelände liegt mitten in den Krötenbiotopen der Stadt Augsburg und wir wollen den Autoverkehr minimieren. Wenn ihr etwas liefern wollt, könnt ihr das gern tun aber dann bitte das Auto außerhalb parken. Alles was zwei oder vier gesunde Beine hat, kann die Strecke laufen. Bitte parkt nicht die Straßenpoller im Gablinger Weg zu, dort muss der Bauer mit dem Trecker durch, auch am Wochenende!
Zudem ist das Parken auf der Wiese an der Farm strengstens untersagt!

 

Das reicht unserer „Mäh“-Bande für genau 3 Monate.

Fahrradparkplätze sind dagegen unbegrenzt vorhanden!