Termine und Veranstaltungen 2018

Unser Taschenbaum Foto: Rosemary Photographie

Liebe CityFarm-Freunde,

zuallererst wollen wir Euch ein wundervolles 2018 wünschen!

Wir wünschen uns für das neue Jahr, dass Ihr Euch vorgenommen habt eine oder mehrere unserer tollen Veranstaltungen, Workshops und Feste zu besuchen.

Wir haben uns wieder ein buntes Programm ausgedacht.

Ihr findet aller Termine auch unter Termine 2018.

Wir bitten euch abzusagen, falls euch nach Anmeldung etwas dazwischen kommt! Das kann immer passieren und ist nicht so schlimm. Oft haben wir jedoch eine Warteliste von Interessierten, die Euren Platz gern übernehmen würden. Daher ist es nur fair, wenn Ihr uns eine kurze Mail schreibt.

-> So., 04.03. 14:00 Uhr – 18:00 Uhr: Saatgutfest/Saatgutbörse

Wir bringen alte und seltene Gemüsesorten in eure Gärten und damit auch kulinarische Erlebnisse! Heute könnt Ihr Saatgut gegen Spende erstehen und Erfahrungen tauschen, verschenken, kennenlernen!

Wer die Saat hat, …

Wer Saatgut zum Tausch mitbringen möchte: bitte in kleine Einheiten abpacken, mit Sorte und Erntejahr beschriften!

Veranstalter: CityFarm Augsburg
Treffpunkt: CityFarm Augsburg, Gablinger Weg 36, Augsburg
Anmeldung: keine Anmeldung nötig

 

-> Sa., 14.04. 10:00 Uhr – 15:00 Uhr: Schmieden für Kinder 6 – 10 Jahren

Jeder kann das alte Handwerk lernen! Schmieden von Gegenständen aus alten Nägeln. Wir schmieden mit euch Ringe, Anhänger oder kleine Gebrauchsgegenstände.

Mitbringen: geschlossenes, festes Schuhwerk, Jeanshose oder anderer fester Stoff, Shirt aus Baumwolle (keine Plastikkleidung tragen!), Brotzeit
Veranstalter und Ort: CityFarm Augsburg
Leitung: Detlef Sahm
Anmeldung: bis Do., 12.04.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: Kinder 25,00 €, Material inkl.

Naturholz-Möbel

-> So., 20.05. 09:00 Uhr – 13:00 Uhr: Möbelbau aus Naturholz

Aus alten Stammabschnitten lassen sich wunderschöne Holzmöbel bauen. In diesem Kurs bauen Sie sich Ihren eigenen, individuellen Hocker aus Naturholz.

Veranstalter und Ort: CityFarm Augsburg
Leitung: Benjamin Vogt
Anmeldung: bis Do. 17.05.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: Jugendliche/Erwachsene 125,00 €, Material inkl.

-> So., 20.05. 09:00 Uhr – 13:00 Uhr: Sensenkurs – Mähen für den Hausgebrauch Teil I

Lernen Sie den „Tanz mit der Sense“! Der Kurs vermittelt, wie einfach das Mähen mit der Sense sein kann und bringt darüber hinaus erweiterte Kenntnisse und Übungen im Mähen.
Das Mähen von Hand ist nicht nur gelebter Natur- und Klimaschutz, sondern verbindet Bewegung an der frischen Luft mit alten Kulturgut.
Teil II, der Dengelkurs, findet am 26. Mai statt.

Bequeme, wetterangepasste Kleidung, rutschfeste Schuhe tragen!
Alte Sensen können zur Begutachtung und evtl. Reparatur mitgebracht werden.

Veranstalter und Ort: CityFarm Augsburg
Leitung: Ildikó Reményi-Vogt (geprüfte Sensenlehrerin der Sensenvereine Deutschland und Österreich)
Anmeldung: bis Do. 17.05.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: Jugendliche/Erwachsene 55,00 €
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A guad Schneid!

-> Sa., 26.05. 09:00 Uhr – 13:00 Uhr: Dengelkurs – Mähen für den Hausgebrauch Teil II

Im Kurs werden verschiedene Dengel-Techniken und die Möglichkeiten eine beschädigte Schneide zu reparieren vermittelt und intensiv geübt. Danach haben Sie a „guad Schneid“!

Alte Sensen können zur Begutachtung und evtl. Reparatur mitgebracht werden.

Veranstaltungsort: CityFarm Augsburg
Leitung: Ildikó Reményi-Vogt (geprüfte Sensenlehrerin der Sensenvereine Deutschland und Österreich)
Anmeldung: bis Do. 24.05.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: Jugendliche/Erwachsene 55,00 €

> Sa., 30.06. 11:00 Uhr – 15:00 Uhr: Filzkurs „Sitzfellchen“

Sitzfellchen

Im Kurs wird loses Flies oder einzelne Locken unserer eigenen Schafe zu wunderschönen Sitzfellchen verarbeitet. Handgemachte Veggie-Felle als Miniteppich oder Stuhl-/Liegeauflage.

Wir arbeiten mit runden Blumenuntersetzern als Filzunterlage. Gerne können Sie sich Ihre eigenen Untersetzer in der Größe 45cm mitbringen.

Veranstalter und Ort: CityFarm Augsburg
Leitung: Kerstin Waizenegger
Anmeldung: bis Mo. 25.06.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: Jugendliche/Erwachsene 45,00 €

-> So., 22.07. 14:00 Uhr – 18:00 Uhr: Heufest

Wir feiern die Heuernte als traditionelles Kulturgut und Handwerk, das unsere Tiere ernährt und dem Naturschutz dient. Lasst uns gemeinsam die Tradition mit einem Fest begehen!

Wir bitten um eine Essensspende für das gemeinsame Buffet, z.B. Salat, Kuchen, …

Erlebt unsere natürlichen Rasenmäher, erfahrt alles rund ums Thema Wolle und genießt die Aktionen und das bunte Rahmenprogramm.

Wer mitmachen möchte mit einem Stand, einer Aktion oder Sonstigem, der darf sich unter cityfarmaugsburg@gmx.de melden!

Treffpunkt: CityFarm Augsburg
Mitbringen: Spende für das gemeinsame Buffet
Veranstalter: CityFarm Augsburg
Kosten: Spende erbeten
Wir suchen noch Projekte, die sich am Fest beteiligen möchten in Form von Ständen, Aktionen, Vorträgen.

Heu, Schafe, Wolle und viel mehr auf dem Heufest!

-> Sa., 08.09. 10:00 Uhr – 13:00 Uhr: Ein Haus für Wildbienen

In diesem Kurs bauen wir Nisthilfen für Wildbienen aus einzigartigem Naturholz für Euren Garten oder Balkon.

Veranstalter: CityFarm Augsburg
Leitung: Ildikó Reményi-Vogt
Anmeldung: bis Do., 06.09.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: 20,00 €, Material inkl.
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-> Sa., 22.09.2018 10:00 Uhr – 15:00 Uhr: Schmieden für Jugendliche und Erwachsene

Auch dieses Jahr wieder im Angebot: Schmieden mit Detlef.

Jeder kann das alte Handwerk lernen! Schmieden von Gegenständen aus alten Nägeln. Wir schmieden mit euch Ringe, Anhänger oder kleine Gebrauchsgegenstände.
Mitbringen: geschlossenes, festes Schuhwerk, Jeanshose oder anderer fester Stoff, Shirt aus Baumwolle (keine Plastikkleidung tragen!), Brotzeit

Treffpunkt: CityFarm Augsburg, Gablinger Weg 36
Veranstalter: CityFarm Augsburg
Leitung: Detlef Sahm
Anmeldung: bis Mo., 17.09.18 an cityfarmaugsburg@gmx.de
Kosten: Kinder/Jugendliche 25,00 €, Material inkl.

 

Vielleicht ist für den ein oder anderen was dabei?
Wir alle freuen uns auf Euren Besuch!

Wir freuen uns auf Euch!

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Und schon ist wieder Weihnachten!

Liebe CityFarm-Freunde,

Ein Farbklecks für Euch, wo doch draußen schon alles ergraut ist.

schon wieder ist ein Jahr ins Land gestrichen und Weihnachten steht kurz vor der Tür.
Es ist einige Monate her, dass wir einen neuen Blogpost verfasst haben. Dies wollen wir nun nachholen und Euch von den wichtigsten Ereignissen berichten.

Fangen wir doch gleich mit der tollsten Nachricht an!
In diesem Jahr haben wir die letzten Reste der Förderung aus dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2013 aufgebraucht, welche uns die Stadt Augsburg und die Allianz Umweltstiftung zum Neuaufbau der Farm zur Verfügung stellten.

Ein voller Erfolg unser Büchlein!

Also heißt es für uns neue Finanzierungswege für die zwei wichtigsten Sachen zu finden, Pacht und Tierfutter.
Die Pacht für 2018 haben wir schon sicher in der Tasche! Ihr erinnert Euch an unser Buch „Urban Gardening mal anders“, die Geschichte der ersten CityFarm? Der Verkauf des kleinen Büchleins lief so gut, dass wir fast die ganze Pacht 2018 davon zahlen können!

Wir werden auch weiterhin die Einnahmen aus dem Buch in die CityFarm stecken.
Wer also noch ein kleines Geschenkchen braucht, darf gern „Urban Gardening mal anders“ unter den Weihnachtsbaum legen.

ISBN: 3957050189

Wie Ihr uns unterstützen könnt, die Versorgung die Tiere mit Futter, Unterkunft und Tierarzt zu stemmen, erfahrt Ihr unter dem Menüpunkt „Patenschaften“. Dazu auch am Ende des Artikels mehr.

Weniger erfreulich gestaltete sich dagegen ein Ereignis im September., welches uns alle ziemlich mitnahm.

Das kleine Katerchen.

Ein „Tierfreund“ setze zwei winzige Kätzchen in einem noch winzigeren Karton vor unsere Türe. Da die Kiste am Morgen noch nicht da stand, müssten die zwei armen Wesen den ganzen Tag ohne Futter und Wasser darin ausgeharrt haben. Erst zur Abendfütterung haben wir die beiden entdeckt und als erstes notversorgt. Beide waren gesundheitlich in keinem guten Zustand.
Ihr hättet Ildi schimpfen hören sollen, die schlimmsten Dinge wünschte Sie dem Menschen an den Hals, der die zwei hilflosen kleinen Kätzchen bei uns „entsorgte“. Leider muss man dazu sagen, dass dies nicht zum ersten Male vorkam…
Aber trotz der Wut und des Ärgers konnten wir beide noch am gleichen Tag in liebevolle Hände vermitteln,
denn uns war es unmöglich die zwei zu behalten. Tausend Dank geht an unseren Nachbarn und Sue Ricke!

Heute heisst er Fiori und hat sich sehr gut entwickelt. Danke an die neue Besitzerin für das Foto!

Und da Tiergeschichten meistens schön sind, wollen wir Euch noch eine derer erzählen.
Schon bevor die CityFarm aufs Schaf kam, geisterte immer wieder ein Foto von unglaublich süßen Schäfchen durchs Internet. Es wurde zahlreich geteilt auf Facebook & co. und rief bei fast allen Betrachtern eine Geräuschkulisse mit vielen „ooooohhhhh“s, „aaaaaaawwwwhhhh“s und „uuuuuhhh“s hervor. So natürlich auch bei Ildi.
Und dann kamen unsere Schafe, Ildi war verzückt von den Skudden und ist es noch immer. Doch diese sind zwar robust und wunderschön aber auch relativ scheu. Keine Kuschelschafe also.
Irgendwann fiel ihr dann dieses Bild wieder ein und sie begann zu recherchieren. Bei der Rasse dieser unglaublich herzigen Schafe handelte es sich um eine Schweizer Landschafrasse, die Waliser Schwarznasen.

Obiwan und Kenobi

Nun dürft Ihr raten, wer vor wenigen Wochen auf der Farm eingezogen ist….
Sie heißen Obiwan, Kenobi und Mirabella  (sie ist ein Mix aus Waliser und Bergschaf) und erfüllen alle Hoffnungen, die Ildi sich erträumt hatte.
Nicht nur, dass Sie eine wunderbare Wolle produzieren, sie sind tatsächlich handzahm und unglaublich verschmust!
Sobald jemand die Weide betritt, sind sie da und laufen einem wie Hunde hinterher. Ihnen fehlt komplett die Scheu der Skudden.
Die zwei Hammel (kastrierte Böcke) sind sehr neugierig, haben ein in sich ruhendes Wesen, lieben es bekuschelt und zwischen Ohren und Hörnern gekrault zu werden und sie sehen wunderschön aus!
Unser Dank für diese tollen Wesen geht an den Hof der Familie Kraus im Rems-Murr-Kreis! Zwar haben die Tiere bei uns nicht so einen tollen Ausblick  wie dort (wortwörtlich gemeint, denn alle Weiden haben einen herrlichen Blick ins Tal) aber wir denken, dass sie bei uns ein tolles neues zu Hause mit vielen Fans gefunden haben.

Ildi ist ganz verliebt!

Ihr wollt noch etwas weniger Tierisches? Kein Problem!
Unser Benni hat eine neue Leidenschaft entdeckt, er baut Möbel aus Naturholz.

Naturkunstwerke

Das Holz stammt aus der Baumpflege im Augsburger Raum, wo er schon länger im Broterwerb steht. Daher war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis weniger Holz entsorgt und mehr auf die CityFarm gefahren wurde.
Nun stehen an allen Ecken auf unserem Gelände Kunstwerke der Natur in Form wunderbar verwachsener Stammabschnitte.
In jeder freien Minute tönt irgendeine Maschine aus Bennis Holzeck und in all dem fliegenden Staub kann man ihn um ein Stück Holz „tanzen“ sehen. Oft stehen auch Obiwan und Kenobi am Zaun und beobachten fasziniert was der Zweibeiner da treibt.

Benni in der „Holzwerkstatt“

Wenn Benni nicht mehr von seiner Umgebung zu unterscheiden ist, weil er eine perfekte Holzstaubtarnung angenommen hat, steht zu seinen Füßen ein wunderschön blank poliertes Tischchen oder Höckerchen.
So erhielt auch die Farm gleich neue Sitzgelegenheiten und Tische.
Ihm macht diese Arbeit derart viel Freude, dass er im November schon den ersten Möbelbaukurs abhielt, auf Anregung zwei interessierter Ladys.
Es lief so gut, dass auch 2018 nochmals ein Kurs geplant ist.

Aktuell sind wir dabei die Termine für das kommende Jahr zu planen. Es werden ein paar neue „Schmankerl“ dabei sein und wir hoffen, auch Euch damit begeistern zu können. So konnten wir beispielsweise eine Filzerin für einen Workshop gewinnen und unsere ausgebildete Sensenlehrerin wird einen Sensen- und Dengelkurs abhalten. Natürlich laden wir Euch auch wieder zu verschiedenen Festivitäten ein. Doch dazu erst im folgenden Artikel mehr.

Mit unserer Wolle wird nun auch  Kurs gefilzt!

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Da die Weihnachtszeit auch immer Spendenzeit ist, möchten auch wir die Chance nutzen Euch mitzuteilen, wie Ihr uns helfen könnt.

Ich suche noch einen Paten!

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Patenschaften

Euer Kind, Neffe oder Bekannte wünscht sich ein Tier aber es ist kein Platz und nicht genug Zeit für ein eigenes Tier da? Dann habt Ihr ab jetzt die Möglichkeit bei uns die Patenschaft für ein bestimmtes Tier zu übernehmen.
Das Geld wird für Futter, Unterkunft und Tierärztliche Versorgung der Tiere eingesetzt. Auch die zwei Waliser Schwarznasen Obiwan und Kenobi suchen noch Paten.
Hier klicken um mehr zu erfahren: Patenschaften

Spenden
Neben
Futter- und Sachspenden, freuen wir uns auch immer über finanzielle Unterstützung, um das Projekt der CityFarm Augsburg weiterführen zu können. Ihr könnt entweder direkt auf das Vereinskonto spenden oder über die Plattform betterplace.org.
Bitte Hier klicken, um mehr zu erfahren: Unterstützung

Alle Jahres-Paten erhalten als Dankeschön ein kleines CityFarm-Paket!

 

„Mit Eifer für den Flussregenpfeifer!“

Unser Benni war in diesem Jahr wieder als Kiesbankranger am Lech unterwegs, um den Flussregenpfeifer zu schützen.

Entlang des Lechs zwischen Gersthofen und Langweid war Benni unterwegs.

Was er alles erlebt hat, erzählt er euch im folgenden Bericht.

Zwei turbulente Monate im Dienste des Naturschutzes sind wieder einmal vergangen. Derart aufregend war es in den letzten Jahren selten im Zuge meiner Berufung zum „Kiesbankranger“. Die vielfältigen Begegnungen mit Mensch und Tier in einer wahrhaft schönen, zumeist intakten Natur ließen mich Tag für Tag gerne in die nördlichen Lechauen Augsburgs radeln.

Das Hochwasser im zeitigen Frühjahr hielt den Flussregenpfeifer nämlich nicht davon ab auf den Kiesbänken des Lechs zu brüten. Obwohl mein ungeschultes Auge „den Vogel mit der Maske“ selten zu Gesicht bekam, erhaschte ich immer wieder einen Blick auf Brutpaare und Jungvögel.
Unsere langjährigen Schutzbemühungen zeigten erste nachweisbare Erfolge!

Selbstverständlich hatte ich etliche, anregende Gespräche mit lieben Menschen. Genauso begegneten mir aber auch unbelehrbare Asoziale und zweibeinige Kuriositäten im Adamskostüm.
Gerade stark alkoholisierte Jugendliche und Obdachlose stellen einen regelmäßig vor besondere Herau
sforderungen.

Dieser Hangabbruch bietet vielen Lebewesen ein Heim, was an den Löchern zu erkennen ist.

Zwar bleibe ich immer freundlich und trotz so mancher nörgelnder Unke, wirklich höflich, doch trete ich möglichst bestimmt auf, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. „Entschuldigen Sie die Störung, aber Sie befinden sich hier in einem Schutzgebiet!
Ich muss Sie bitten in die extra für Besucher eingerichteten Erholungszonen umzuziehen.“

Hier zücke ich meine Karte in der die mir bekannten Brutpaare eingetragen sind. Anschließend deute ich auf den genauen Punkt wo sich „der Störenfried“ gerade befindet.
“Hier brütet der Flussregenpfeifer! Bei häufigen Störungen durch Mensch und Hund lassen die Alttiere ihre Küken zurück und die armen Kleinen müssen verhungern und verdursten leider bei dieser Hitze. Vielen Dank für ihr Verständnis.“
In 99 Prozent der Fälle sind die Erholungssuchenden daraufhin einsichtig und ziehen um. Manchmal läuft das Ganze aber auch anders:

Vandalismus macht auch vor dem Lechtal nicht halt.

Mein tausendfach heruntergebeteter Kiesbanktext veranlasste einige vagabundierende, ältere Herren mich mit leeren Schnapsflaschen zu bewerfen.
Ganz zu schweigen von den Verwünschungen als „dreckiger Zigeuner“ oder „Hurenbulle“ die sie mir an den Kopf klatschten. Wobei ich mich hüte Amtsanmaßung zu betreiben!
Vielleicht führte meine gelbe Warnweste zu dieser Verwechslung? Als mir die Gruppe das nächste Mal begegnete, nahmen die Herrschaften Reißaus. Mit weniger Promille waren sie nicht so mutig …

Glücklicherweise gab es auch gegenteilige Situationen, die mir ein breites Grinsen aufs Gesicht zauberten. Zu meinem Amüsement besuchen auch diverse Nudisten die Kiesbänke. Meist eher von der grau bebuschten Sorte.
Doch im Juni mitten in der härtesten Mittagshitze kamen mir zwei FKKler von der ganz besonderen Sorte unter. Anfang zwanzig waren die Beiden echte Hingucker oder etwas flapsig gesagt: Rattenscharf!

Besuch beim Imker, dessen Stöcke nahe des Lechs stehen.

Da sich die Schönheiten in einer Schutzzone befanden, kam ich nicht umhin sie über unser Besucherlenkungskonzept aufzuklären. Ihre Ausrede warum sie sich dort aufhielten war grandios. Sie wären „professionelle Porno-Darstellerinnen“ und müssten deswegen vom Scheitel bis zur Sohle durchgängig gebräunt sein. Da die Kerle in den reger besuchten Zonen des Lechs aber penetrant gaffen würden, suchten sie die Einsamkeit.
Ich vermochte es mir nicht zu verkneifen die zwei Grazien schallend auszulachen. Nachdem ich ihre nett gemeinte Einladung sie doch beim nächsten Videodreh zu besuchen, abgelehnt hatte, überließ ich die „Möchtegern- Pornostars“ ihrem Schicksal um meine Kiesbankrangertätigkeit wieder aufzunehmen.
Diese Entscheidung würde meine geliebte Ehefrau gewiss unterstützen.

Die Woche darauf besuchte uns der Bayerische Rundfunk um eine Doku über das Müllproblem des Lechs zu drehen.

Der Bayrische Rundfunk hat u.a. über die Arbeit der Kiesbankranger berichtet.

Dafür legte ich mich voll ins Zeug, organisierte eine Müll sammelnde Schulklasse und begleitete das Kamerateam über den Tag hinweg. Ich sei ja schließlich „der gelbe Faden“ des Berichtes.
Eine einzigartige Erfahrung. Wer denkt Film und Fernsehen sei ein Zuckerschlecken der irrt. Es ist knochenharte Arbeit, allein schon zwecks der Menge an empfindlicher, teurer und unglaublich schwerer Ausrüstung die uns begleitete.
Am steil abfallenden Lech, in brütender Hitze, eine besondere Herausforderung.

Eine Sache liegt mir noch am Herzen. Bitte liebe Jogger. Bei 31 Grad und praller Sonne mal kurz seine Rund zu drehen, ist ziemlicher Schwachsinn! Mir fiel beinahe wortwörtlich eine Joggerin vor die Füße.
Ich fand die Mittdreißigerin am Wegesrand. Kreidebleich und Ohnmächtig. Als sie auf mein sachtes Schütteln nicht reagierte und ihr Herzschlag eher einer Mischung aus Speed-Metal und Free-Jazz glich, blieb mir nichts anderes übrig als den Notarzt zu rufen. Glücklicherweise war ich in der Lage die Dame wiederzubeleben.

Entdeckung am Wegesrand. Schöne Deko!

Nachdem sie zu meiner Erleichterung die Besinnung wiederfand, um sich plötzlich und herzhaft zu übergeben, kam auch schon der Rettungssanitäter.
Wäre sie dort auch nur für kurze Zeit länger, ohne Hilfe, liegengeblieben, hätte sie schwere Hirnschäden davon tragen können. Selbst jetzt noch, wenn ich nur daran denke, rast ein Adrenalinstoß durch meine Blutbahn.
Mein Schock fürs Leben.

Letztendlich war es aber wieder eine wunderbare Zeit in den Schutzgebieten des Lechs. Ich liebe einfach die Natur dort und das Privileg sie zu bewahren. Viele Menschen dieser Region sind mir zudem wirklich ans Herz gewachsen, wie die Wasserwachtler in Langweid und der ortsansässige Imker.
Ich freue mich bereits auf nächstes Jahr.
Es warten gewiss wieder eingeschlafene Badegäste mit furchtbarem Sonnenbrand die es zu wecken gilt und possierlich hopsende Flussregenpfeifer Küken denen ich meine Stimme leihe darf.


Herzlich
euer Kiesbankranger
Benjamin Vogt

Ein herrlicher Blick über den Lech nördlich von Gersthofen.

Einladung zum Heufest am 22. Juli

Am 2. Juli laden wir zum sommerlichen Heufest ein! Ab 14 Uhr gehts los.

Heu ist das Winterfutter unserer Tiere.

Seit die Menschen Tiere halten, ist Heu ein wichtiger Bestandteil der Landwirtschaft, um Winterfutter für die Tiere zu haben. Bei Heu handelt es sich um geschnittenes, getrocknetes Gras. Im Idealfall hat es auch nach der Trocknung noch eine grüne Farbe. Wir haben schon oft erlebt, dass es immer wieder zu Verwechslungen zwischen Heu und Stroh kommt.  Stroh ist im Vergleich zum Heu von gelber Farbe und besteht aus getrockneten und ausgedroschenen Gersten- oder Weizenpflanzen.
Wo früher die Sense geschwungen wurde, sind heute meistens große Maschinen im Einsatz. Wir wollen uns heute an die alte Tradition und das Brauchtum der Heuernte erinnern. Ein Erntedank für unsere Tiere sozusagen.

Essen und Trinken

Getränke können gegen eine Spende bei uns erstanden werden. Wir werden zudem wieder ein gemeinsames Buffet aufbauen und möchten Euch bitten einen kleinen leckeren Beitrag zu leisten. Wenn jeder etwas mitbringt, haben wir eine große Vielfalt an Leckereien und alle werden satt!
Beispiele: Kuchen, Salate, Grillzeug, Aufstriche, Brot oder Semmeln, Brezen, Suppen,
Humus, Speisen mit oder ohne tierische Produkte, Eingelegtes, Eingemachtes, …

Organisatorisches

Wir möchten zudem wie immer darauf hinweisen, dass Eltern auf Ihre Kids aufpassen müssen (Aufsichtspflicht). Normalerweise eine Selbstverständlichkeit, auf welche man nicht hinweisen bräuchte. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Kinder unsere Tiere jagen, in den Gehegen rumschreien, nach den Tieren schlagen oder Pflanzen im Garten ausreißen.

Auch dürft Ihr gern Eure Vierbeiner mitbringen. Wir bitten euch darauf zu achten, dass unsere Tiere nicht gestört werden. Leinenpflicht gilt im Gemüsegarten und allen Gehegen, wie auch auf der Schafweide!. Zudem versteht sich von selbst, dass Häufchen vom Besitzer entfernt und entsorgt werden (also bitte an die Tütchen denken).

Heuernte mit Rolle, dem letzten Viehbauern mitten in Augsburg Oberhausen.

Anfahrt

Wir bitten euch das Auto an der Aral-Tankstelle, in der Stuttgarter Straße oder auf dem großen Parkplatz am Nordfriedhof abzustellen und die restliche Strecke zu laufen.Nur wer etwas zu liefern hat oder sehr schlecht zu Fuß ist, darf kurzzeitlich parken.

Das Parken an der Farm ist, außer für Mitwirkende, nicht erlaubt! Unser neues Gelände liegt mitten in den Krötenbiotopen der Stadt Augsburg und wir wollen den Autoverkehr minimieren. Wenn ihr etwas liefern wollt, könnt ihr das gern tun aber dann bitte das Auto außerhalb parken. Alles was zwei oder vier gesunde Beine hat, kann die Strecke laufen. Bitte parkt nicht die Straßenpoller im Gablinger Weg zu, dort muss der Bauer mit dem Trecker durch, auch am Wochenende!
Zudem ist das Parken auf der Wiese an der Farm strengstens untersagt!

 

Das reicht unserer „Mäh“-Bande für genau 3 Monate.

Fahrradparkplätze sind dagegen unbegrenzt vorhanden!

Unser Buch „Urban Gardening mal anders“ ab heute im Handel!

Endlich ist es soweit liebe CityFarm-Freunde, das Warten hat ein Ende!

Ab heute ist das erste Cityfarm-Buch, geschrieben von unserem Benjamin Vogt, im Handel erhältlich.
Wir möchten allen Unterstützern an dieser Stelle nochmals ein dickes Danke aussprechen, ohne Euch wäre dies nie möglich geworden!

Wenn Ihr ein Buch erwerben möchtet, dann nutzt bitte die Buchläden im Ort. Die Meisten liefern auch nach Hause.

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Titel: „Urban Gardening mal anders“
Autor: Benjamin Vogt
Format: Taschenbuch
Seiten: 12N: 978-3-95705-018-2

Nun will der Lenz uns grüßen… mit Sommerwetter

Blütenfreuden im März

Was für ein verwirrendes Wetterspiel dieses Jahr! Im März trieb der trockene Minisommer alle Knospen zum Erblühen an und dann kam der Winter zurück.
Wie vielen Obstbauern, hat auch uns der Kälteeinbruch zahlreiche Fruchtansätze gekostet, weil diese einfach abfroren. Wenigstens füllte der Niederschlag den Wasserspeicher im Boden, wie auch unsere Tonnen und Kanister, annähernd auf.
Und dann im Mai plötzlich wieder Hochsommer, mit Sonnenbrandtemperaturen und ohne einen Tropfen Regen.

Wer den Luxus eines Wasseranschlusses genießt, kann sich wohl kaum vorstellen wie es ist, auf Regen angewiesen zu sein. Wir haben insgesamt Speicherplatz für ca. 6000 Liter Wasser, aufgefangen über unsere Dächer. Klingt erstmal viel, ist es aber nicht.

Es ist wieder Mohnblütezeit auf der Cityfarm!

Denn das Gießen der Jungpflanzen in Hitzeperioden kostet pro Vorgang ca. 500 Liter!
Und wir gießen sicher nicht jeden Tag und nicht üppig. Generell erziehen wir unsere Pflanzen zur Selbstversorgung mittels tief reichender Wurzeln.
Aber irgendwann ist bei fehlendem Regen der Boden bis in die Tiefe ausgetrocknet, sodass vielen Pflanzen kein Bodenwasser mehr zur Verfügung steht.

Jetzt, Anfang Juni endlich wieder Regen!
Ob er ausreicht unsere Speicher aufzufüllen, werden wir sehen. Betrachten wir die vergangenen Jahre, so geht der Trend zu kontinentaleren Sommern, heißt: heißer und vor allem trockener. Doch verlässlich ist dies auf keinen Fall, es ist nur ein von uns beobachteter Trend.
Die meisten mag das Wetter nicht interessieren,
sie mögen Gespräche darüber als Smalltalk ansehen. Doch für alle, die in ihrer Existenz direkt davon abhängen, ist es ein wichtiges, unerlässliches Gesprächsthema!
Uns hat der erste Regenguss letzte Woche die Mohnblütezeit in den Garten gebracht, eine Freude für Augen und Herz. Gutes Wetter ist eben Ansichtssache.

Basilikum in allen Farben hatten wir auf dem Frühlingsfest im Gepäck.

Welch Glück, dass wir die Vorzucht für unseren eigenen Garten und das Frühlingsfest im Interkulturellen Garten „Grow up“ in der Gärtnerei des Berufsbildungswerks St. Elisabeth machen konnten. Auf dem Fensterbrett wären die Pflanzen uns reihenweise vergeilt, weil Hitze und Lichtintensität im zeitigen Frühjahr nicht zusammen passten.
Dank der Profiausstattung vor Ort konnten wir Euch aber gesunde und starke Pflanzen auf dem Spendenmarkt anbieten und wir freuen uns, dass die Pflanzenkinder so viele begeisterte Freunde gefunden haben. Tausend Dank euch dafür!

Die Wetterkapriolen haben jedoch nicht nur den Pflanzen mitgespielt, auch unsere Tiere leiden darunter. Wurden zum Beispiel früher die Schafe erst nach der Schafskälte geschoren (in dieser Periode befinden wir uns jetzt), müssen wir zukünftig wohl schon zeitiger scheren, denn Hitze über 20°C lässt die armen Tiere hecheln wie Hunde und Überhitzung droht trotz Schattenplatz.

Burenziegendame Schoko

Wir haben noch Glück, dass unsere Schafe der Rasse Skudden besonders robuste und gesunde Tiere sind. Anders verhält es sich da leider mit Schoko und Karamelkeks. Die zwei jungen Damen gehören der Rasse Burenziegen an, welche nun auf der CityFarm wohnen. Wir holten die beiden aus einer Stallhaltung in der Warmwetterperiode.
Verzückt von ihrer neu gewonnenen Freiheit betraten sie Stall und Weidezelt nur zum fressen und hielten sich sonst draußen auf.
Leider ließen sie sich nicht zwingen in den Stall zu gehen und zogen sich dadurch erstmal eine ordentliche Bronchitis zu, welche vom Tierarzt behandelt werden musste.
Den Schafen zu heiß, den Ziegen zu kalt, den Hühnern zu unbeständig, den Enten zu trocken, die Tauben verwirrt es und den Kaninchen ist es zum Glück egal. Wie ihr seht betrifft das Wetter nicht nur uns persönlich und unsere Pflanzen, auch die Tiere müssen sich erst an diese Extreme gewöhnen.

Burenziegendame Karamelkeks, kurz Keks genannt.

Aber zurück zu den Ziegen. Mit dem Einzug der zwei Burendamen, trennten wir uns schweren Herzens von den Ausbrecherzwergziegenkönigen Kiki, Wilma und ihren Freunden.
Diese konnten wir an einen Hof im schönen Allgäu vermitteln. So frech und aufsässig die Zergziegengruppe auch war, sie gehörten zu unserer CityFarm-Familie.
Doch blieb uns nichts anderes übrig, da sie immer das lieber mochten, was auf der anderen Seite des Zaunes wuchs. Leider befindet sich dort aber auch die B17, sowie eine Bahnlinie. So musste die freche Truppe umziehen.

Alles Gute in der neue Heimat Kiki, Wilma & co.

Um unserer Landschaftspflegearbeit weiterhin nachkommen zu können, wählten wir eine passende Ziegenrasse aus. So zogen bald Schoko und Keks ein.
Sie gehören der Rasse Burenziegen an.
Es handelt es sich dabei um eine schwere Fleischziegenrasse, die ihre Ursprünge in Afrika hat.
Aufgrund ihrer Standorttreue, Trittsicherheit und gutem Strauchverbiss werden sie bevorzugt in der Landschaftspflege eingesetzt. Dies ist auch bei uns ihre Aufgabe. Denn wir beweiden mit unseren Tieren für den Landschaftspflegeverband im Projekt „Weidestadt Augsburg“ die Krötenbiotope in der Nachbarschaft.
Dort wuchern Goldrute und Gebüsch, welches von den Ziegen und Schafe im Zaum gehalten wird.
Die ersten externen Beweidungen 2017 auf dem Gelände der Gärtnerei Schlegel zeigten uns, wie standorttreu die neuen Ziegen sind. Sie brachen zwar auch aus, liefen aber schnurstracks nach Hause ins Gehege. Für uns bedeutet das die Anschaffung eines neuen, stärkeren Weidegerätes, um unseren Stubenhockern ihre Weiden schmackhaft zu machen.

Im Rahmen des Projektes „Weidestadt Augsburg“ dürfen vier unserer Schafe ab dem 19. Juni auf der Uni-Heide am Wissenschaftszentrum für Umwelt weiden. Wir freuen uns über die tolle Kooperation mit der Didaktik der Biologie, dem Wissenschaftszentrum für Umwelt der Uni Augsburg und natürlich dem Landschaftspflegeverband der Stadt Augsburg.
Zum Lesen bitte auf das Bild klicken.

Und was war sonst noch so los?

In den letzten Wochen haben wir vor allem im Garten gearbeitet: Beete vorbereiten, Kulturen säen, Jungpflanzen ausbringen und vor den verwirrten Tauben schützen, Salate mit Gittern vor den Lauf-Enten schützen, die wie jeden Mai/Juni die frischen Salate schnabbulieren wollen, was sich zum Glück bald wieder gibt.

Kleines Bibberle gaaaanz groß – auf den Blickwinkel kommt es an.

Vor einigen Wochen konnte CityFarmerin Nini (Nini du fehlst uns jetzt schon!!!) aus Bergheim eine kunterbunte Schar Küken holen, die bis zum Saisonstart im großen Gewächshaus wohnen und es ordentlich düngen durften.
Mitte Mai jedoch zogen die frechen Sieben in den Junghuhnstall im Hühnergehege, um den Tomatenkindern Platz zu machen. Diese gedeihen auf dem guten, gedüngten Boden ausgezeichnet und werden uns hoffentlich viele bunte Früchte liefern.
Die Küken sahen den Umzug aber gar nicht ein und schlupften bei jeder Gelegenheit durch den Maschendrahtzaun in den Gemüsegarten. Jetzt passen sie zum Glück nicht mehr durch die Maschen, warten aber nur darauf, dass jemand die Türe nicht richtig verschließt und schwubb verschwinden sie im Beerenstrauchdickicht des Gemüsegartens.
Zum Glück haben die süßen Pipser noch keinen Schaden angerichtet, sodass wir Ihnen die Ausflüge nicht übel nehmen und sie immer wieder ihres Platzes verweisen. Es ist ja auch irgendwo verständlich, denn in der Althuhnschar sind die Junghennen noch nicht anerkannt und müssen bei allem hinten an stehen. Wer sich aber vordrängelt um in krimineller Absicht

Ildi hat die Prüfungen bestanden und ist jetzt Sensenlehrer.

ein vorzeitiges Körnchen zu ergattern, bekommt von Miss Chefe einen kräftigen Picker gegen den Kopf.
Doch die Kleinen wachsen zu großen Hühnern heran und werden sich einen Platz in der alten Schar ergattern, oder besser erhacken – es heißt nicht umsonst „Hackordnung“.

Und zu Guterletzt: Ende Mai weilte Ildi eine Woche lang im schönen Österreich, im Nationalpark Kalkalpen“. Doch es war kein Urlaub, welchen sie dort verbrachte. Statt dessen nahm sie an einer Ausbildung durch Erwin Zachl zum Sensenlehrer des Österreichischen und des Deutschen Sensenvereines teil. Neben der richtigen Sensenmann-Technik erlernte sie das Dengeln und Aufarbeiten alter Sensen.
Ihr dürft Euch also bald über Sensenmann-Kurse mit unserer „Senseiko“ freuen!

Bald gibts Sensenkurse auf der Farm!

Frühlingsfest im Interkulturellen Garten „Grow up“ am 07. Mai

Liebe Gartenfreude,

Unser Jungpflanzenwald.

bald ist es soweit, das Frühlingsfest ist der offizielle Startschuss für alle empfindlichen Kulturen sehr bald in den Garten zu ziehen. Wir hoffen auch diese Saison auf milde Eisheilige, wie in den vergangenen Jahren.

Vorher aber stehen wir mit unserem Stand auf dem Frühlingsfest für Euch bereit. Durch unsere Zusammenarbeit mit der Gärtnerei des Berufsbildungswerkes St. Elisabeth, können wir heuer vielleicht Eurer Nachfrage stand halten und sind nicht nach eine Stunde ausverkauft. Wir haben für euch mehrere hundert Tomatenpflanzen verschiedenster Sorten gezogen, auch gut einhundert Tomatenpaprikapflanzen sowie zahlreiche Kürbis-, Zucchini, Salat- sowie ausgewählte Kräuterpflanzen.
Und natürlich gibt es auch unsere wunderschönen Baumwolltragetaschen gegen eine Spende zu erstehen. Wir sind schon ganz aufgeregt, hoffen auf gutes Wetter und freuen uns auf einen schönen Tag unter Gartenfreunden!

Falls Pflanzen übrig bleiben und ihr es nicht zum Fest geschafft hab, könnt ihr diese zu unserem nächsten Nachmittag der offenen Gartentür am 27. Mai erstehen.