Wo ist das Sommerloch?

Liebe CityFarm-Freunde,

momentan schaffen wir es aus zeitlichen Gründen nicht einen größeren Artikel zu verfassen. Das Sommerlochloch hat uns einfach noch nicht erreicht.

Deshalb möchten wir euch an dieser Stelle auf unseren nächsten Nachmittag der offenen Gartentür hinweisen.

14. August 2016

14 – 18 Uhr

Ihr wolltet euch schon immer mal die Farm anschauen, habt vielleicht sogar Interesse mitzumachen, wollt euch über verschiedene Themen bezüglich Urban Gardening ect. infomieren? Dann besucht uns am 14. August!

 

Unsere liebe Laxmi läd euch ein.

Unsere liebe Laxmi läd euch ein.

Verleihung der Roten Klatschmohnblüten

Liebe Unterstützer und Freunde,

wir wollen euch heute etwas anderes als „nur“ die Farm präsentieren.
Wie ihr sicher wisst, ist unsere kleine Farm ein rein ehrenamtliches Projekt, dass sich über Spenden, Fördermittel und privates Geld der Farmer finanziert.
Deshalb verleihen wir heute Klatschmohnblüten an unsere tollen Unterstützer!

Um unseren Umzug im vergangenen Jahr zu stemmen, erhielten wir von der Stadt einen Teil des Preisgeldes aus dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis, der Augsburg 2013 von der Allianz Umweltstiftung verliehen wurde. Ohne dies, wäre der Umzug nicht machbar gewesen und die Farm gäbe es nicht mehr.
Generell möchten wir uns bei den verschiedenen Einrichtungen und Ämtern der
Stadt Augsburg über die gute Zusammenarbeit und Unterstützung bedanken!

Die erste Blüte geht an die Allianz Umweltstiftung und die Stadt Augsburg!

Die erste Blüte geht an die Allianz Umweltstiftung und die Stadt Augsburg!

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Ab und zu stehen auch jetzt, ein Jahr nach dem Umzug noch größere Anschaffungen an und auch die laufenden Kosten müssen gedeckt werden.
So sammeln wir über die Internetplattform betterplace.org Spenden, um aktuell zum Bespiel ein Lasten-EBike anschaffen zu können.
Unser altes Hängergespann ist mittlerweile so richtig kaputt und nur noch notdürftig reparierbar. Lange begleitete dieses Gespann  die Farm als Autoersatz. Wir haben damit fast 5 Jahre lang unzählige Kinder, Futter für unsere Tiere, Baumaterial, tausende Blumen, Gartengeräte und Bastelmaterialien und ein CityFarm-Hochzeitspaar kreuz und quer durch die Stadt transportiert. Doch nun ist seine Zeit gekommen und wir möchten euch bitten die Farm bei der Anschaffung eines neuen Transportmittels zu helfen.

HIER SPENDEN

Die zweite Mohnblüte geht an alle Spender auf Betterplace!

Die zweite Mohnblüte geht an alle Spender auf Betterplace!

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Doch ganz besonders freut und die Unterstützung eines kleinen und feinen Cafes in Landsberg, dem Lechcafé – Kleines Literaturcafé.

Das Literaturcafe in Landsberg

Das Literaturcafe in Landsberg

Mehrmals im Jahr veranstaltet die Kuchenkönigin Franziska Reményi einen Bücherflohmarkt und spendet des Erlös komplett an die CityFarm Augsburg.
Das finden wir natürlich absolut unterstützenswert!

Auch aktuell findet bis zum 25. Juni im Cafe eine Bücherbörse statt, um unseren hungrigen Gackerschnäbel Futter für die nächsten Monate zu sichern.
Also nix wie hin, die Büchersucht stillen und dabei noch was Gutes für die Farm tun!

Hier findet ihr das Lechcafé – Kleines Literaturcafé.

Die schönste Mohnblume erhält das Kleine Literaturcafe in Landsberg!

Die schönste Mohnblume erhält das Kleine Literaturcafe in Landsberg!

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Die Farm hat natürlich noch weitere Unterstützer und wir möchten allen für ihre Hilfe danken! Ohne Euch gäbe es die CityFarm Augsburg nicht.
Falls wir jemanden in der Aufzählung vergessen, dann bitten wir um Entschuldigung, war keine böse Absicht.

Contact in Augsburg e.V.
Krümelhof
Anstiftung & ertomis
Bambus Augsburg
Verschiedene Schulen und Jugendhäuser

Und natürlich die vielen privaten Menschen, die uns mit Material und Hilfe zur Seite stehen!

Dankesklatschmohn für euch alle!

Dankesklatschmohn für euch alle!

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Noch ein kleiner Hinweis:
Am 25. Juni von 14-18 Uhr steht die Gartentür für Besucher offen.

 

Ein guter Start in die Saison und eine erfolgreiche Lämmerzeit

Hallo liebe CityFarm-Freunde,

wie immer im Frühjahr und Frühsommer schwappt eine Welle der Arbeit über uns her. Nicht nur der Garten will bestellt und gepflegt werden, auch diverse Bauarbeiten müssen dringend vor Saisonstart erledigt werden. Nun kam mit unseren neuen vierbeinigen Mitbewohnern natürlich weitere Arbeit hinzu, sodass unsere Webseite eine Weile brach lag.

Aber nun wollen wir euch von Neuem und Neustem berichten.

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Blühender Sommer auf der CityFarm mit viel Klatschmohn .

Ein Blick aus dem Fenster bescheinigt, dass die Wetterkapriolen noch nicht vorbei sind. Die Nachrichten sind voll von Bildern die Überschwemmungen, Hagel- und Sturmschäden zeigen.

Auch momentan, während ich hier schreibe schüttet es wie aus Eimern und am Tag kommen schonmal über 20 Liter auf den Quadratmeter zusammen. Lech und Wertach haben Hochwasser, gestern dagegen noch Sonne satt, Hitze, Schwüle, Sommer!
Doch wir wollen uns nicht beschweren, denn so ist es uns lieber als wieder eine Dürre wie im letzten Jahr durchstehen zu müssen. Die schwersten Unwetter zogen aufgrund unserer glücklichen Lage fast immer vorbei und ergossen sich im südlichen Teil der Stadt (das war letztes Jahr der Dürreauslöser, denn jeder Gewitterguss zog an uns vorbei und wir konnten den Regen nur aus der Ferne bestaunen).

Vielleicht erinnert ihr euch auch an das Problem mit unserem schweren Lehmboden, der noch immer arbeitete, sich setzte und in dem sich bei Trockenheit tiefe Risse bildeten, während wir bei Regen im Schlamm ertranken.

Die neue Pergola.

Die neue Pergola gebaut vom Rene und Max.

Nun, mit zunehmender Pflanzenbedeckung (vorn eine Wiese und im Garten jede Menge Beikraut auf den Wegen, ebenso im Hühnergehege) hat sich das Problem recht gut eingependelt. Durch die Durchwurzelung des Bodens versickert das Regenwasser gut und wird durch die Beschattung auch länger im Boden gespeichert. Nun zieht uns der Schlamm nur noch an wenigen Ecken die Stiefel aus, wenn es wiedermal Unmengen regnet.

Bevor die Gartensaison richtig losging, musste aber dringend noch etwas gebaut werden, ein neues Gewächshaus. Die beiden älteren Modelle hielten der Windbelastung nur schlecht stand, waren zu klein und schlecht begehbar.
Im Zuge der Baumaßnahmen entstand vor dem Wohnwagen auch die herrliche Pergola, an der nun Hängesessel und -Matten zum Rumhängen einladen.
Das Material konnten wir dank einer Förderung der
Anstiftung & ertomis kaufen.
Am Gewächshaus fehlt im hinteren Teil zwar noch die passende Folie, doch es schützt schon jetzt zahlreiche Tomatensorten vor Regen und Braunfäule.

Der Garten ist nicht wieder zu erkennen im Vergleich zum letzten Jahr! Das Grün konnte sich dank reichlicher Wasserversorung explosionsartig entwickeln und wuchs uns an einigen Stellen schier über den Kopf. Das schönste Beikraut in diesem Jahr ist der Klatschmohn (Papaver rhoeas), der herrliche Farbtupfer überall auf der Farm säet und den Insekten eine Freude ist.

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Frisch geschlüpftes Hühnerküken.

Wir haben uns vorerst darauf verlegt die Gemüse- und Beerenbeete frei von unliebsamen Kräutern zu halten und allen anderen unerwünschten Wildwuchs erst nach und nach vor der Samenreife zu entfernen.
Besondere Freude am Dschungel im Garten haben die Laufenten, denn im feuchten Dickicht verstecken sich bevorzugt die glibbrigen Leckerbissen, die Schnecken. Mit den Gemüsefressern haben wir dank der Laufenten keinerlei Probleme mehr! Auch gehen die Laufenten nicht an das Gemüse, was am ausreichenden Platz liegt. Diese Unart entwickeln die Tiere meistens nur, wenn der Platz zu klein und damit zu wenig natürliches Futter verfügbar ist.

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Die zwei kleinen Mädchen das erste Mal auf der Weide.

Unser Entenpärchen war dieses Jahr der Meinung zu brüten und es schlüpften auch einige Küken. Doch leider hat der Herr Erpel zwei davon selbst auf dem Gewissen, sodass er ins Hühnergehege umziehen musste. Dort läuft er den ganzen Tag am Zaun entlang und schnattert mitleidserregend seiner Familie hinterher. Aber, selbst schuld und eine Weile muss er auch noch dort bleiben!

Ebenso traurig ist unser Kampf gegen die Natur, wenn es um die Jungtiere geht. Ein äußerst dreistes Krähenpaar hat sich in der Nähe eingenistet und einige Jungtiere (sowohl Hühner- als auch Entenküken) zum Frühstück verspeist oder ihren eigenen Jungen gefüttert.

Leider sind die derart schlau, dass unsere Versuche sie zu täuschen oder abzuhalten alle kläglich scheiterten. Die Hühnerküken leben seit dem in einem der alten Gewächshäuser, während die Entenkinder nun groß genug sind (und hoffentlich nicht die Aufmerksamkeit des Bussards auf sich ziehen) und dem Beuteschema entfallen.

Nebenan auf der Schafweide hat sich auch etwas verändert. Hohe, durchdringende Bääääää-Laute zaubern allen CityFarmern ein Lächeln auf die Lippen. Die Lammzeit ist vorbei und 5 tapsige, verspielte Lämmchen toben sich mit Kiki und Peterle auf der Wiese aus. Ein Quell der Freude diese putzigen Schäfchen! Die ersten Tage verbrachten die Kleinen mit Ihren Müttern im Stall und für eine Woche galt: anfassen verboten! Schafe sind da recht eigen und verstoßen auch mal ein Lämmchen, wenn der Menschengeruch zu aufdringlich an ihnen haftet. Doch alles gut gegangen, die Schafkindchen sind wohlauf und einige schon zutraulich, sehr zur Freude der Menschenkinder.

Lolek der Erstgeborene gerade ein paar Stunden alt.

Lolek der Erstgeborene gerade ein paar Stunden alt.

Zweimal brachten die Mütter Zwillinge zur Welt. Lolek und Bolek, zwei weiße Böckchen kamen zuerst. Danach zwei Mädchen, eine Schwarze und eine Fuchsfarbene. Dies ist etwas ganz, ganz Besonderes bei Skuddn und kommt bei 100 Lämmern nur 1x vor. Rein genetisch betrachtet ist die Farbe übrigens weiß.
Zuletzt erblickte ein schneeweißes Mädchen das Licht der Welt und fügte sich gleich gut in den Kindergarten ein. Es ist herrlich die Dynamik der Herde zu beobachten, welche Mutter gerade Aufsicht hat, wann zur Milchbar geladen wird und wie die Kleinen auf teils noch wackeligen Beinchen über die Weide hoppeln und spielen.

Bienenfang auf Russisch. Die Bienen haben Viktor erwählt.

Bienenfang auf Russisch. Die Bienen haben Viktor erwählt.

Auch die Bienen lud das Wetter zur Vermehrung ein. Gleich alle drei Völker schwärmten und konnten glücklicherweise recht schnell von uns eingeschlagen werden.
Der viele Regen und die warmen Perioden dazwischen, geben der Vegetation ordentlich Schub, sodass es überall grünt und blüht. Da freuen sich natürlich die Bienen über Nektar und Pollen. Die Jungvölker sind derart fleißig, dass die Beuten schon fast voll mit Brut und Honig sind!

Vor Kurzem brach ein wenig Panik aus auf der Farm, das Veterinärsamt kam zu Besuch. Ich sag euch so sauber und geschleckt sah die Farm selten aus! Daher ging auch unser Tag der Offenen Tür ein wenig unter aber wir hoffen allen Besuchern hat es trotzdem gefallen!
Zum Glück gab es keinerlei Beanstandungen, nur dass die Schafe und Ziegen noch Ohrmarken bekommen müssen.
Puh, da fiel uns aber ein Stein vom Herzen und es ist ein gutes Gefühl, wenn das Amt sagt: alles Bestens bei euch!

In den vergangenen Tagen, als die Sonne uns mit Sommer verwöhnte, begann unsere Heuzeit. Zumindest solange, bis sich die Gewitter mit viel Regen wieder einstellten.

Schaf- und Ziegenhüpfburg mit Baumimitation

Schaf- und Ziegenhüpfburg mit Baumimitation

Wie vor 100 Jahren mähten wir von Hand mit der Sense den vordere Teil der Wiese und wendeten das Heu 2x am Tag. Am Abend wurden Haufen gemacht, um das Futter vor der nächtlichen Feuchtigkeit zu schützen. Morgens nach Abtrocknen der Wiese dann wieder das Gleiche Spiel. Heu ausbreiten und 2x wenden.

Würde sich das Wetter an den Wetterbericht halten, hätten wir drei sonnige Tage hintereinander gehabt, genau die richtige Zeitspanne. ABER, naja, ihr wisst ja wie es gerade ist….
Also musste der trockene Teil des Heus schon am Abend des 2. Tages eingefahren werden. Da aber leider Labkraut und Wicke nicht so schnell trocknen wie Gräser, verblieb der noch feuchte Teil auf der Wiese, abgedeckt mit einer Plane und wartet auf sonnigere Tage zum Nachtrocknen.

Nun haben wir euch in Kurzform das Neuste vom Neuesten berichtet und wollen euch zum nächsten Tag der offenen Gartentür einladen.

Nächster Tag der Offenen Gartentür:

25. Juni 2016

14 – 18 Uhr


Wir sehen uns auf der CityFarm Augsburg!

Zum Abschluss ein kurzes Video von Augsburg TV, die waren nämlich auch zu Besuch. Im letzten Drittel geht es um die Farm.

 

 

Gemüse ohne eigenen Garten ernten

Endlich Frühling auf der CityFarm Augsburg!

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Willkommen Frühling! Foto: Laura Matthews

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück….“
J.W.v.Goethe, Faust I

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Nun ist er da, der Frühling mit seinen milden und immer länger werdenden Abenden. Im Garten blühen nicht nur die Narzissen, Hyazinthen und Tulpen, auch der Rosmarin bietet mit seinen unzähligen lila Blüten eine Augen- und Bienenweide.

Den Hühnern gefällt das milde Wetter so gut, dass sie viele Eier legen und bald glucken werden. Masha und Wanya die Laufenten sind sogar schon einen Schritt weiter und sammeln ihr Brutgelege (auch eine Ente legt nur ein Ei am Tag), während die Schafe gierig das erste Grün von der Wiese rupfen. Zicklein Kiki und Lämmchen Peterle spielen miteinander und entdecken die Welt.

Auch unsere menschlichen CityFarmer sind aus ihrem Winterschlaf erwacht und bereiten fleißig die Farm auf die Saison vor.
So wurde z.B. der unansehnlich Strohmattenzaun zwischen Lagerfeuerstelle und Gemüsegarten durch einen schönen Lattenzaun ersetzt, die Beete von Kraut befreit und neue Beerensträucher und Obstbäume gesetzt. Zudem dürfen sich neu gesetzte Heckenrosen, Schlehen und andere Futterpflanzen für Bienen, Schmetterlinge und Vögel im Hühnergehege ausbreiten, denn dieses darf sich in einen CityFarm-Natur-Dschungel verwandeln.

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Achtung, die Zicklein fliegen heute tief!
Foto: Laura Matthews

Auch die Jungpflanzenanzucht geht voran. Neben vielen verschiedenen Tomatensorten, Kürbissen und Gurken pikierten wir auch schon einige Kisten lila Asiasalat und Palmkohl in Töpfchen, um sie auf dem Frühlingsfest anbieten zu können.

Merkt Euch den Termin vor! Am 01. Mai (ab 15 Uhr) findet im Interkulturellen Garten „Grow up“ wie jedes Jahr das Frühlingsfest statt. Wir sind mit unserem Jungpflanzenstand wieder dabei!

Im Garten konnten wir schon Kartoffeln, Topis und Bohnen legen sowie Möhren, Rettich, Rüben und Erbsen säen! Vor allem die Zuckererbsen zeichnen sich in diesem Jahr durch ihre Keimfreudigkeit aus und sind schon fast 10cm groß. Auch den gesetzten Salaten, Rettichen und Kohlrabis bekommt das milde Wetter sehr gut. Sollte es bis Mai keinen Frost mehr geben, können wir uns über einen sehr zeitigen Saisonstart freuen! Bei Temperaturen unter 5 Grad Celsius kann man das junge Gemüse übrigens mit einem Flies schützen und einen Wachstumsvorspung erreichen.

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Es summt und brummt wieder auf der Farm.
Foto: Laura Matthews

Nachdem eine vorwitzige Mäusebande unserer Bienenfreude einen ordentlichen Dämpfer verpasste, nachdem sie im Winter unsere Bienenvölker zerstörten, summt und brummt es nun wieder auf der Farm!
Kurz überlegten wir tatsächlich die Imkerei aufzugeben, doch Freunde ermutigten uns weiter zu machen (Danke Manu!). Nun werden wir die neuen Beuten auf Metalbeine stellen, an denen keine Maus nach oben klettern und die Waben räubern kann. In den alten Beuten war zwar ein dickes Mäuseschutzgitter im Boden, doch
es hat nichts genützt. Da Mäuse sich schlanker als ein kleiner Finger machen können, reichte ein winziges Loch um der Meute Einlass zu gewähren.

Vorzucht für das Frühlingsfest Foto: Ildi

Vorzucht für das Frühlingsfest
Foto: Ildi

Die neuen drei Völker haben sich sehr gut eingelebt und ernten in der Umgebung reichlich Pollen und Nektar. Als unser Imker Viktor vor wenigen Tagen den Wildbau der Bienen etwas eindämmte, kamen Ildi und Tine von „GrowUp“ in den Genuss frischen Honig aus Wabenstückchen zu zutscheln. Was für ein Genuss!

Der Frühling ist für den Gärtner die arbeitsreichste Zeit des Jahres. Anfang/Mitte Mai dürfen dann endlich die zu Hause vorgezogenen Jungpflanzen in den Garten. Aber Achtung Gärtnerfreunde, Mitte Mai könnten eventuell doch die Eisheiligen noch vorbeischneien. Jedoch haben sie schon in den letzten Jahren ihren Termin verpasst und sind bisweilen komplett ausgeblieben.

Wir gehen das Risiko auf jeden Fall ein und pflanzen schon Anfang Mai aus. Sollte es doch noch ein paar kühlere Nächte geben, decken wir unsere Pflanzen über Nacht mit einem Flies ab und schützen sie so vor kalten Winden. Auch Folien oder einfach ein Eimer über Einzelpflanzen kann gegen tiefe Temperaturen schützen.

Anfang Mai wird die Farm auch an anderer Stelle wachsen, denn zwei engagierte CityFarmer haben sich extra eine Woche Urlaub genommen, um eine Pergola mit zwei Hängemattenplätzen an den Wohnwagen zu bauen. Parallel will Ildi, wenn Zeit und Material ausreichen, auch noch ein Holz-Folien-Gewächshaus entstehen lassen und die beiden vom Sturm zerstörten Gewächshäuser ersetzen. So zumindest der Plan.

Nun wünschen wir euch einen wundervollen Start in den Frühling und möchten euch noch auf folgende Termine hinweisen:

  • Sa. 23. April 14:00 Uhr – 18:00 Uhr: Offene Gartentür auf der CityFarm Augsburg
  • Sa. 30.04. 10:00 Uhr – 15:00 Uhr: II. Kurs Schmieden für Kinder und Jugendliche von 6 – 14 Jahren
  • So. 01. Mai ab 15 Uhr – 19:00 Uhr: Frühlingsfest mit Gartenflohmarkt im Interkulturellen Garten „GrowUp“
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Foto: Laura Matthews

Saatgut-Fest und eine schwere Geburt

Liebe neue und alte CityFarm-Freunde!

Saatgut-Stand Foto: Daniel Rieker

Saatgut-Stand
Foto: Daniel Rieker

Saatgut-Fest

In der vergangenen Woche fand unser Saatguttausch-Fest statt. Trotz des durchwachsenen und kalten Wetters fanden sehr viele Menschen den Weg zu uns. Wir hoffe sehr, dass es euch allen Spaß gemacht hat. Auch unser kleines Rahmenprogramm mit verschiedenen Ständen, altem Handwerk und natürlich Ponyreiten mit dem Krümelhof sind bei euch gut angekommen.

Besonders überrascht waren wir über den Andrang am Saatgut-Stand. Am Ende der Veranstaltung war dieser fast leer geräumt, so gut haben euch unsere Sorten gefallen! Das spornt uns ganz besonders an, in diesem Jahr noch mehr seltene Sorten anzubauen und zu vermehren. Geplant sind zum Beispiel die goldene Beete, der Lippische Braunkohl, eine besondere Salatsorte, verschiedene Wildtomaten, Roter kanadischer Mais und die Inkagurke.

Wir wollen unseren Besuchern im Namen aller CityFarmer für das gelungene Fest und die vielen Spenden danken! So konnten wir z.B gleich am Montag darauf 6 Säcke Hühnerfutter kaufen.

Auch übrigens, wer hat diese unglaublichen Sesambällchen fürs Buffet mitgebracht? Da haben unsere Geschmacksknospen Tango getanzt und ich (Ildi) würde mich über das Rezept freuen.

Auch Tauben wohnen jetzt bei uns!

Auch Tauben wohnen jetzt bei uns! Foto: Daniel Rieker

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Schwere Geburt

Zum Fest konntet ihr ja schon unsere Ziegen und Schafe bestaunen und die frechen Mäh-Mäuler mit Brot füllen. Schon zu dem Zeitpunkt dachten wir, dass es jetzt jeden Tag soweit sein müsse, dass die Ziegenjungen zur Welt kommen. Ihr habt den dicken Bauch ja gesehen, die Mutter konnte nur noch breitbeinig laufen!

Natürlich sah die Ziegenmutter das ganz anders und ließ uns noch zwei Wochen zappeln.

Mama und Junges dürfen sich die nächsten Tage im Stall erholen.

Mama und Junges dürfen sich die nächsten Tage im Stall erholen.

Gestern, am 14. März war es endlich soweit. Gegen Mittag suchte die Dame sich ein ruhiges Plätzchen, um ungestört gebären zu können. Am späten Nachmittag warteten wir noch immer ungeduldig und nun schon leicht besorgt auf die neuen Cityfarm-Bewohner. Doch es sollten die ersten Zicklein der Ziegendame sein und Erstgeburten sind manchmal langwierig und schwierig.

Als die Dämmerung einbracht, fasste sich schließlich unser Schaf- und Ziegenflüsterer Rachmed ein Herz und betrat vorsichtig den Stall. Die arme Mutter lag schon recht entkräftet im Stroh und keckerte Müde. Das Zicklein war schon zu sehen, es lag zumindest richtig, mit Vorderbeinen und Köpfchen voran, doch es war viel zu groß! Da packte Rachmed ohne groß nachzudenken Beinchen und zog das glitschige Jungtier heraus. Sogleich war ein helles, durchdringendes, forderndes „Määääh“ zu vernehmen. Es dauerte auch nicht lange, bis das Ziegenkindchen sich auf wackeligen Beinen und noch sehr unkoordiniert den Weg zu Mutters Zitzen bahnte, um die lebenswichtige Biestmilch zu trinken. In diesem Moment fällt jedem Tierzüchter ein riesiger Felsbrocken vom Herzen, denn die erste Milch und das Annehmen des Jungtiers durch die Mutter sind der beste Start ins Leben.

Nachdem die Mutter das Baby sauber geputzt hatte, verließen beide auf wackeligen Beinen den Stall und präsentierten sich im Gehege. Doch Moment, nur ein Junges? Sollte da nicht noch ein zweites kommen? Da haben wir uns gründlich geirrt, denn das Kleine besticht durch seine ungewöhnliche Größe, sodass der Bauch nach Zwillingen aussah.
Auch das Geschlecht wissen wir noch nicht. Erst wenn die Ziegenmutter mit ihrem Nachwuchs wieder nach draußen darf, wird nachgeschaut. Bis dahin zähmen wir unsere Neugier und lassen den beiden ihre wohlverdiente Ruhe.

Unser Ziegen-nchwuchs ca. 10 Stunden alt.

Unser Ziegen-Nachwuchs ca. 10 Stunden alt.

Die ganze Nacht über wachte Rachmed durchgefroren und besorgt im Stall. Er baute den beiden eine eigene Box, da die Ziegenmutter durch die schwierige Geburt noch sehr geschwächt war und vorerst von der Herde getrennt bleiben soll. Am nächsten Morgen sah sie schon etwas besser aus, fraß, trank und kümmerte sich um ihren Nachwuchs. Dennoch wird es noch ein paar Tage Erholung für die Mutter brauchen, bis die beiden wieder zur Herde dürfen und das Zicklein endlich die CityFarm-Welt erkunden kann. Einen Spielgefährten hat es ja schon, das freche ca. 4 Wochen alte Lammböckchen.

Wir halten euch auf Facebook auf dem Laufenden. Drückt die Daumen, dass Mutter und Kind sich gut erholen und bald zu ihrer Herde dürfen!

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Das Lamm-Böckchen will endlich einen Spielkameraden.

Das Lamm-Böckchen freut sich schon auf euren Besuch.

Offene Gartentür

Noch können wir euch leider keine regelmäßigen Termine anbieten. Statt dessen werden wir die nächste Zeit so verfahren, dass ein offener Nachmittag auf unserer Homepage (rechts, kleiner Kasten: Offene Gartentür) angekündigt wird. Wenn ihr uns besuchen wollt, dass gilt wie immer: kommt zu Fuß oder mit dem Rad. Falls ihr doch das Auto nehmt, parkt an der Aral oder am Nordfriedhof und nicht auf den Biotopflächen der Stadt.

Zudem werden wir an den entsprechenden Tagen größere Arbeitseinsätze haben und können euch dadurch nur begrenzt herumführen. Ihr dürft aber auch gern mit anpacken!

Wir möchten unsere Besucher dringendst bitten, sich an die offenen Nachmittage oder Terminabsprachen mit Ildi oder Benni zu halten und nicht einfach so vorbei zu kommen.
Oft ist keiner von uns da, der Besucher empfangen darf. Nur weil die Tür offen steht und Viktor oder Rachmed da sind, heißt das nicht, dass man einfach reinspazieren darf und erst recht nicht, dass man die Kaninchen aus den Gehegen lässt!!!!!

Wir werden die Besucheregel jetzt wieder strenger umsetzen. Außerhalb der offenen Nachmittage haben Besucher keinen Zutritt!

Besucht uns zum Saatguttauschfest

Willkommen liebe Gäste, tretet ein!

Willkommen liebe Gäste, tretet ein!

Kommenden Samstag den 05. März, findet von 14-18 Uhr auf der CityFarm Augsburg das jährliche Saatguttauschfest statt.

Das Fest wird bei jedem Wetter veranstaltet. Treue Gäste wissen bereits, dass sich eine dem Wetter entsprechende Bekleidung als unabdingbar erweist. Zieht euch also warm an und stellt euch auf matschigen Boden ein. Wir konnten zwar Wege verlegen aber das eine oder andere Schlammloch wird jedem begegnen – getreu dem Motto: wer sauber von der Farm wieder weg fährt, hat was falsch gemacht.

Wie immer heizen wir für euch das Lagerfeuer kräftig ein und werfen parallel den open-Grill an. Es wird zudem wieder ein großes gemeinsames Buffet geben und wir möchten unsere Gäste einladen eine Kleinigkeit beizusteuern. Wenn jeder etwas mitbringt, haben wir eine große Vielfalt an Leckereien und alle werden satt!

Beispiele: Kuchen, Salate, Grillzeug, Aufstriche, Brot oder Semmeln, Brezen, Säfte, Suppen,
Humus, Speisen mit oder ohne tierische Produkte, Eingelegtes, Eingemachtes, …

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Insektenhotel von Jürgen Schwandt

Wildbienenhaus von Jürgen Schwandt. Foto: J.Schwandt

Auch ein kleines aber buntes Rahmenprogramm konnten wir für euch auf die Beine stellen:

-> Detlef wird mit euch Schmieden

-> Inge zeigt wie man richtig spinnt

-> die Mädls vom Krümelhof bieten zwischen 15.00-16.30 Uhr Ponyreiten an

-> Gartenflohmarkt-Stand mit dem Sozialkaufhaus contact e.V. aus Haunstetten

-> das Insektenhoteleck mit Infos über Wildbienen mit Jürgen Schwandt

-> Ausstellung zur Saatgutvielfalt

-> und es gibt wieder Führungen über Farm

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Saatgut

Wir bieten euch eine recht ansehnliche Auswahl an Saatgut, z.B. Johannisbeer-Tomaten und andere Wildtomatensorten, Spargelsalat, Ungarischer Blauer Kürbis, Russische Honigzucchini, Andenerbse, Popmais, Baumspinat, …


Unsere Tauschbörse funktioniert so:

Ihr bringt euer Saatgut zum Tausch mit und bietet es anderen Interessierten an. Entsprechend der Menge eures mitgebrachten Saatgutes dürft ihr euch an den Angeboten bedienen.

Wer nichts zum tauschen hat, der kann Samen gegen Spende erstehen. Gebt dann einfach das, was euch die Arbeit und das Saatgut wert sind. Wir vertrauen auf eure Ehrlichkeit und Fairness.

 

Ausstellung Nutzpflanzenvielfalt. Foto: D. Rieker

Ausstellung Nutzpflanzenvielfalt.
Foto: D. Rieker

Ebenso möchten wir zum Erfahrungsaustausch, zum Ideensammeln und gemütlichen Zusammenkommen am Lagerfeuer einladen.

Wenn ihr uns besucht, bitten wir um eine kleine Spende, da die Farm rein ehrenamtlich betrieben wir dringend Hühnerfutter brauchen. Auch neue Bienenvölker möchten wir anschaffen, nachdem unsere diesen Winter von Mäusen heimgesucht und zerstört wurden. Außerdem sammeln wir Spenden für ein Lasten-E-Bike da unser altes Gespann ausgedient hat und wir nicht jünger werden.

 

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Anfahrt mit dem Auto:

Die CityFarm liegt in den Krötenbiotopen.

Die CityFarm liegt in den Krötenbiotopen.

Wir bitten euch das Auto an der Aral-Tankstelle, in der Stuttgarter Straße oder auf dem großen Parkplatz am Nordfriedhof abzustellen und die restliche Strecke zu laufen.

Das Parken an der Farm ist, außer für Mitwirkende, nicht erlaubt! Unser neues Gelände liegt mitten in den Krötenbiotopen der Stadt Augsburg und wir wollen den Autoverkehr minimieren. Wenn ihr etwas liefern wollt, könnt ihr das gern tun aber dann bitte das Auto außerhalb parken. Alles was zwei oder vier gesunde Beine hat, kann die Strecke laufen. Bitte parkt nicht die Straßenpoller im Gablinger Weg zu, dort muss der Bauer mit dem Trecker durch, auch am Wochenende!

 

Anfahrt
GoogleMaps-Link Anfahrt

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Kinder: Wir bitten alle Eltern auf ihre Kinder zu achten. Normalerweise eine Selbstverständlichkeit, auf welche man nicht hinweisen bräuchte. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Kinder unsere Tiere jagen, in den Gehegen rumschreien, nach den Tieren schlagen oder Pflanzen im Garten ausreißen (auf dem letzten Fest mussten eine Brombeerpflanze und ein Apfelbaum dran glauben!!!). Die Kids dürfen sich gern frei bewegen, spielen und sich mit den Tieren beschäftigen aber bitte in einem gesitteten Rahmen.

 

Hunde: Gern könnt ihr eure Vierbeiner mitbringen. Aber wir bitten euch darauf zu achten,dass unsere Tiere nicht gestört werden und die Hunde nicht in das Hoppelgehege kommen (Leinenpflicht im Gemüsegarten wegen den Enten). Zudem versteht sich von selbst, dass Häufchen vom Besitzer entfernt und entsorgt (also bitte an die Tütchen denken) sowie Gemüse nicht anbieselt wird.
Also, wer seinen vierbeinigen Freund mitbringt, möge bitte auch auf ihn achten. Gibt es Stunk unter den Tieren, gilt für alle Leinenpflicht!

 

Wir freuen uns auf Euch!

Wir freuen uns auf Euch!

Die große Überraschung

Unsere CityFarm-Gemeinschaft wächst, gedeiht und liefert uns immer wieder neue Überraschungen.

Letzte Vorbereitungen für den großen Tag. 02/2016

Letzte Vorbereitungen für den großen Tag.
02/2016

Zusammen mit den alten und neuen Engagierten kommt Motivation, Inspiration, Energie und Wissen. Das neuste Mitglied unserer illustren Runde heißt Rahmet und er hatte noch etwas anderes im Gepäck.

Doch wir wollen die Geschichte von vorn beginnen.

Vor zwei oder drei Monaten stand plötzlich jemand vor dem Tor, der dringend einen Platz für seine Tauben suchte und gern ein „Stück CityFarm“ pachten wollte. Da konnte sich Ildi ein Grinsen nicht verkneifen und erklärte dem Besucher wie das hier auf der Farm so läuft: Gemeinschaftshof mit 2-20 Leuten, Arbeitsteilung, alles ehrenamtlich, Eier- und Ernteteilung, Pacht aus Spenden. Ja, es ist vielleicht etwas ungewöhnlich was und vor allem wie wir die Farm am Laufen halten aber es hat sich bewährt.

Aus den Tauben wurden schließlich auch seine Schafe und Ziegen, was ganz besonders Ildis Herz erfreute, war sie doch mit Schafen aufgewachsen.

Willkommen in der neuen Heimat! 02/2016

Willkommen in der neuen Heimat!
02/2016

Weniger Wochen später standen Stall und Zaun, sodass der Umzug vonstatten gehen konnte. Aufgeregt warteten die CityFarmer auf die Tiere, jede Stunde zog sich unendlich in die Länge und nur die Arbeit lenkte uns ab.
An dieser Stelle noch ein Dankeschön an alle Schraubenspender, ganz besonders an
Bambus Augsburg!

Schließlich fuhr endlich das Gespann vor, die Tür wurde geöffnet und ein Schwall Skuddn-Schafe und zwei Ziegen ergossen sich mähend auf die Wiese. Eine kleine zusätzliche Überraschung wartete aber noch auf dem Beifahrersitz im Wagen. Wenige Stunden vor der Abfahrt in die neue Heimat, wurde ein wunderschönes Böckchen geboren und da es im Hänger zu eng war, durfte es gleich ein großes Abenteuer bestreiten. Ildi bekam das kleine flauschige Lämmchen in den Arm gelegt und konnte sich das Pipi in den Augen kaum verkneifen, so überwältigend war der Moment seine Kindheit in den Armen zu halten.

So sieht eine glückliche Ildi aus. 02/2016

So sieht eine glückliche Ildi aus.
02/2016

Als dann der Kleine auch noch brav zu seiner Mama lief und diese ihn ohne Probleme säugen ließ, war der Umzug perfekt geglückt. Es kommt ab und zu vor, dass Mutterschafe ihr Lamm in den ersten Tagen verstoßen. Dies führt zu denn bekannten Flaschenlämmchen, die vom Menschen per Hand aufgezogen werden.

Mittlerweile, zwei Wochen später, hat sich die Herde gut eingelebt und Vertrauen zu uns gefasst. Jeden Tag werden wir von einem Mähkonzert begrüßt und bei Betreten des Geheges neugierig umringt, schließlich könnten wir ja etwas Fressbares dabei haben.

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der kleine Mann ist jetzt schon 2 Wochen alt. 02/2016

Der kleine Mann ist jetzt schon 2 Wochen alt.
02/2016

Die Schafrasse der Skudden ist äußerst robust und genügsam. Sie zählt zu den ältesten Hausschafrassen und steht auf der roten Liste der bedrohten Nutztiere. Schon die Wikinger sollen Skudden gehalten und gezüchtet haben. Umso mehr freut es uns eine weitere bedrohte Tierrasse auf der CityFarm beheimaten zu dürfen.

Hastu Fressen? Wenn nicht, dann hol welches! 02/2016

Hastu Fressen? Wenn nicht, dann hol welches!
02/2016

Die beiden Ziegen gehören der Rasse Afrikanischer Zwergziegen an. Sie haben eine Widerristhöhe von ca. 50 cm und können farblich sehr bunt ausfallen. Ursprünglich stammt diese Rasse aus Asien, von wo aus sie nach Afrika gelangte und dort in größeren Herden wegen ihres Fleisches gehalten wird.
Unsere weibliche Ziege ist in guter Hoffnung und erwartet in den nächsten Tage ihre Jungen. Höchstwahrscheinlich werden es sogar Zwillinge.

Besondere Freude bereiten die Paarhufer unseren Hündchen Kira alias Fluffel. Vielleicht erinnert ihr euch an das schwarze Fellknäuel, welches den Schafen verdächtig ähnlich sieht.

Kira gehört der Rasse Puli an und ist damit ein ungarischer Hirtenhund. Sie entdeckte ihre Gene dementsprechend schnell wieder und liebt es in der Nähe der Herde zu liegen, diese zu beobachten und gegebenenfalls lautstark zu beschützen. Von den Schafen und Ziegen ist sie schon akzeptiert, nur beim Mutterschaf scheint noch etwas Klärungsbedarf zu bestehen.

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Määäh? 02/2016

Määäh?
02/2016

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